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Die
Erfindung betrifft eine sanitäre Auslaufarmatur mit einer
Flüssigkeitsführung, die in einem Armaturen-Auslauf
mündet, in dessen Bereich eine als Einsetzpatrone ausgestaltete
sanitäre Funktionseinheit vorgesehen ist, wobei die Flüssigkeitsführung zumindest
im Mündungsbereich des Armaturen-Auslaufs im lichten Querschnitt
an die Einsetzpatrone angepasst ist, welche Einsetzpatrone von der
Mündungsseite aus in den Armaturen-Auslauf einsetzbar und
darin lösbar gehalten ist und wobei die Einsetzpatrone
mittels eines hülsenförmigen Zwischenhalters im
Armaturen-Auslauf gehalten ist, welcher Zwischenhalter seinerseits
mittels einer Schraub oder Renkverbindung lösbar im Armaturen-Auslauf
gehalten ist.
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Bei
Auslaufarmaturen ist im Bereich des Armaturen-Auslaufs regelmäßig
ein, meist als Einsetzpatrone ausgebildeter Strahlregler vorgesehen,
der einen homogenen, nicht-spritzenden und gegebenenfalls auch perlend-weichen
Wasserstrahl formen soll. Dieser Strahlregler ist in ein hülsenförmiges
Auslaufmundstück einsetzbar, das am Armaturen-Auslauf mittels
einer Schraubverbindung lösbar befestigbar ist. Diese Schraubverbindung
hat zwangsläufig einen runden Außenquerschnitt
der Auslaufarmatur im Bereich ihres Armaturen-Auslaufs zur Folge,
wodurch die Möglichkeiten zur ästhetischen Gestaltung solcher
Auslaufarmaturen stark eingeschränkt sind. Darüber
hinaus verbleibt umfangsseitig ein unschöner Ringspalt
zwischen dem Auslaufmundstück und dem benachbarten Teilbereich
der Auslaufarmatur, wodurch das ästhetische Erscheinungsbild
solcher Auslaufarmaturen noch zusätzlich stark eingeschränkt
sein kann. Zudem ist die Herstellung solcher Auslaufarmaturen mit
einem erheblichen Aufwand verbunden, sofern die Außenoberflächen
von Auslaufmundstück und Auslaufarmatur aufeinander abzustimmen
sind.
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Man
hat daher auch bereits eine sanitäre Auslaufarmatur der
eingangs erwähnten Art geschaffen, deren Flüssigkeitsführung
in einem Armaturen-Auslauf mündet, in dessen Bereich eine
als Einsetzpatrone ausgestaltete sanitäre Funktionseinheit vorgesehen
ist (vgl.
DE 102 49
340 A1 ). Die Flüssigkeitsführung der
vorbekannten Auslaufarmatur ist zumindest im Mündungsbereich
des Armaturen-Auslaufs in ihrem lichten Querschnitt derart an die
Einsetzpatrone angepasst, dass diese von der Mündungsseite
aus in den Armaturen-Auslauf einsetzbar und darin lösbar
gehalten ist. Die vorbekannte Auslaufarmatur macht das ansonsten übliche
Auslaufmundstück entbehrlich. Dabei ist in der
DE 102 49 340 A1 auch
eine Ausführungsform vorgesehen, bei welcher die Einsetzpatrone
mittels eines hülsenförmigen Zwischenhalters im
Armaturen-Auslauf gehalten ist. Dieser Zwischenhalter ist mittels
einer Schraubverbindung lösbar im Armaturen-Auslauf gehalten.
Um unerwünschten Kriechströmungen an der Einsetzpatrone
vorbei zwischen dem Innenumfang des Armaturen-Auslaufs und dem Zwischenhalter entgegenzuwirken,
ist ein Dichtring vorgesehen, der eine radiale Abdichtung bewirkt.
Um diese radiale Dichtwirkung zu erreichen, sind jedoch vergleichsweise
geringe Fertigungsto leranzen einzuhalten, die nur mit einem vergleichsweise
hohen Herstellungsaufwand erreichbar sind. Darüber hinaus
besteht die Gefahr, dass die Einsetzpatrone und der sie tragende Zwischenhalter
aufgrund eines fehlenden axialen Einbauanschlages über
das notwendige Maß hinaus derart tief und/oder fest in
den Armaturen-Auslauf eingedreht werden, dass eine Demontage anschließend
nur noch mit Schwierigkeiten möglich ist oder diese Bauteile
bereits bei der Montage durch Überlastung beschädigt
werden. Darüber hinaus können bei einer zu tief
in den Armaturen-Auslauf eingedrehten Einsetzpatrone die am Patronengehäuse
sich ansammelnden Tropfen auf die Auslaufarmatur überfließen,
um sich dort anschließend am Außenumfang der Auslaufarmatur
unter Zurücklassung einer unschönen Tropfenspur
nach unten zu bewegen.
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Es
besteht daher die Aufgabe, eine mit vergleichsweise geringem Aufwand
herstellbare Auslaufarmatur der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, bei der die Gefahr derartiger Fehlmontagen deutlich reduziert
ist.
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Die
erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe
besteht bei der Auslaufarmatur der eingangs erwähnten Art
insbesondere darin, dass der Zwischenhalter radial abgedichtet im
Armaturen-Auslauf gehalten ist und/oder dass die Einsetzpatrone
insbesondere in ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich axial abgedichtet
im Armaturen-Auslauf gehalten ist.
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Die
erfindungsgemäße Auslaufarmatur weist eine Einsetzpatrone
auf, die mittels eines hülsenförmigen Zwischenhalters
derart im Armaturen-Auslauf montiert werden kann, dass die Einsetzpatrone
im Armaturen-Auslauf gehalten ist. Um Kriechströme im Bereich
zwischen der Einsatzpatrone und ihrem Zwischenhalter einerseits
und dem Innenumfang des Armaturen-Gehäuses andererseits
zu vermeiden, kann die Einsetzpatrone axial abge dichtet im Armaturen-Auslauf
gehalten sein. Dabei wird die Einsetzpatrone mit Hilfe des sie tragenden
Zwischenhalters so tief in den Armaturen-Auslauf eingesetzt, bis
die Einsetzpatrone vorzugsweise in ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich
axial abgedichtet im Armaturen-Auslauf gehalten ist. Ein übermäßiges
Eindrehen der Einsetzpatrone und ihres Zwischenhalters wird durch
die axiale Dichtung verhindert, womit diesbezüglich auch
Fehlmontagen praktisch unmöglich sind. Dabei können
aufgrund der axialen Abdichtung auch die Fertigungstoleranzen wesentlich
großzügiger bemessen sein, was die Herstellung
und Handhabung der für die erfindungsgemäße
Auslaufarmatur vorgesehenen Einsetzpatrone noch zusätzlich
erleichtert. Zusätzlich oder stattdessen kann aber auch der
Zwischenhalter radial abgedichtet im Armaturen-Auslauf gehalten
sein. Weist die erfindungsgemäße Auslaufarmatur
an ihrer Einsetzpatrone eine axiale Abdichtung und an dem zugeordneten
Zwischenhalter zusätzlich eine axiale Abdichtung auf, hat
ein Sanitärarmaturenhersteller die Möglichkeit, zu
entscheiden, ob bei seiner Sanitärarmatur eine axiale Abdichtung,
eine radiale Abdichtung oder die Kombination einer radialen und
einer axialen Abdichtung eingesetzt werden soll. Dabei kann ein
Armaturenhersteller gegebenenfalls auch auf eine der beiden Dichtungen
verzichten, um beispielsweise Kosten einzusparen.
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Durch
eine axiale Abdichtung wird auch unerwünschten Kriechströmen
im Bereich zwischen Einsetzpatrone und Zwischenhalter entgegengewirkt.
Ist demgegenüber nur eine radiale Abdichtung zwischen dem
Zwischenhalter und dem Armaturen-Innenumfang vorgesehen, kann es
zweckmäßig sein, die Einsetzpatrone und den Zwischenhalter durch
Verschweißen, Verkleben und/oder durch andere übliche
Methoden insbesondere im Bereich des der Einsetzpatrone zugeordneten
Einsetzanschlages aneinander zu fixieren und/oder gegeneinander
abzudichten.
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Dabei
sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der
Erfindung vor, dass die Flüssigkeitsführung im
Bereich des Armaturen-Auslaufs einen Ringabsatz hat und dass zur
axialen Abdichtung der Einsetzpatrone eine Ringdichtung zwischen
der Einsetzpatrone und dem Ringabsatz eingespannt ist. Dieser Ringabsatz
dient gleichzeitig auch als Einsetzanschlag, der die maximale Tiefe
beim Einsetzen der Einsetzpatrone in den Armaturen-Auslauf begrenzt.
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Der
Ringabsatz kann durch eine Querschnittsänderung der Flüssigkeitsführung
oder durch einen Ringflansch in der Flüssigkeitsführung
gebildet sein. Insbesondere eine Ausführungsform, bei welcher
der Ringabsatz durch eine Querschnittsänderung und speziell
durch einen Durchmessersprung des lichten Durchflussquerschnitts
in Einsetzrichtung gebildet ist, ist mit vergleichsweise geringem
Aufwand herstellbar.
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Zur
axialen Abdichtung kann ein Dichtring vorgesehen sein, der in Gebrauchsstellung
zwischen der Einsetzpatrone und dem Armaturen-Auslauf in axialer
Richtung eingespannt ist. Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform
gemäß der Erfindung von eigener schutzwürdiger
Bedeutung vor, dass die Einsetzpatrone in vor- und/oder demontierter
Stellung mittels der Ringdichtung am Zwischenhalter gesichert und/oder
gehalten ist.
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Um
die Einsetzpatrone am Zwischenhalter fixieren und um die aus Einsetzpatrone
und Zwischenhalter gebildete Funktionseinheit auch in vor- und/oder
demontierter Stellung zusammenhalten zu können, ist es
vorteilhaft, wenn die Ringdichtung kappenförmig ausgebildet
ist. Dazu sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der
Erfindung vor, dass der innere Umfangsrandbereich der Ringdichtung
als ringförmiger Dichtbereich ausgestaltet ist und dass der äußere
Umfangsrandbereich der Ringdichtung schlauchförmig über
den ringförmigen Dicht bereich vorsteht und am Zwischenhalter
lösbar gehalten ist.
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Um
einem unbeabsichtigten Lösen der Ringdichtung vom Zwischenhalter
wirkungsvoll entgegenzuwirken, ist es vorteilhaft, wenn die Ringdichtung am
Zwischenhalter reib- und/oder formschlüssig gehalten ist.
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Um
eine positionsgerechte Anordnung der Einsetzpatrone auch in Bezug
zum Zwischenhalter sicherzustellen, ist es vorteilhaft, wenn die
Einsetzpatrone bis zu einem Anschlag in den Zwischenhalter einsetzbar
ist.
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Dabei
kann ein Anschlag am Innenumfang des Zwischenhalters vorgesehen
sein. Bevorzugt wird jedoch eine Ausführungsform, bei welcher
der Anschlag am Außenumfang der Einsetzpatrone vorgesehen
ist und den zulaufseitigen Stirnrand des Zwischenhalters beaufschlagt.
Dabei kann der an der Einsetzpatrone oder am Zwischenhalter vorgesehene
Anschlag als Ringabsatz oder Ringflansch ausgebildet sein.
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Um
die Einsetzpatrone mit Hilfe des Zwischenhalters im Armaturen-Auslauf
fixieren und um den Zwischenhalter durch eine Steck- und/oder Drehbewegung
mit Hilfe einer Renk- oder Schraubverbindung im Armaturen-Auslauf
montieren zu können, ist es vorteilhaft, wenn der abströmseitige
Stirnrandbereich des Zwischenhalters eine als Werkzeugangriffsfläche
ausgebildete Profilierung aufweist.
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Dabei
sieht eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der
Erfindung vor, dass der Zwischenhalter auch als Drehwerkzeug vorgesehen
ist, und dass die Profilierung des Zwischenhalters dazu mit der
Profilierung eines weiteren, vorzugsweise baugleichen Zwischenhalters
lösbar kuppelbar ist.
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Die
erfindungsgemäße Auslaufarmatur kann ihre Vorzüge
insbesondere dann ausschöpfen, wenn die Einsetzpatrone
als Strahlregler ausgebildet ist oder einen Strahlregler aufweist.
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Eine
weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung
sieht vor, dass zumindest eine Ringdichtung vorgesehen ist, die
im Ringraum zwischen dem Zwischenhalter und dem Armaturen-Innenumfang
radial abdichtet.
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Dabei
ist es besonders vorteilhaft, wenn die Ringdichtung als vorzugsweise
elastischer Dichtring ausgebildet ist. Ein solcher Dichtring kann
bei Bedarf auch entfernt werden, wenn beispielsweise nur die axiale
Abdichtung an der Einsetzpatrone zum Einsatz kommen soll. Um die
am Zwischenhalter vorgesehene Ringdichtung nicht unbeabsichtigt
zu verlieren, ist es zweckmäßig, wenn zumindest
eine Ringdichtung in einer außenumfangsseitigen Nut am
Zwischenhalter gehalten ist.
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Weitere
Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
erfindungsgemäßer Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Die
einzelnen Merkmale können je für sich oder zu
mehreren bei einer Ausführungsform gemäß der
Erfindung verwirklicht sein.
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Es
zeigt:
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1 eine
sanitäre Auslaufarmatur im Bereich ihres Armaturen-Auslaufs
in einem Teil-Längsschnitt, wobei in den Armaturen-Auslauf
von der Mündungsseite aus eine Einsetzpatrone eingesetzt ist,
die mittels eines hülsenförmigen Zwischenhalters im
Armaturen-Auslauf gehalten ist, und wobei die Einsetzpatrone im
Armaturen-Auslauf mittels einer axialen Ring dichtung abgedichtet
ist,
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2 die
Auslauf-Armatur aus 1 in einem Längsschnitt
im Bereich ihres Armaturen-Auslaufs,
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3 die
Einsetzpatrone aus 1 mit dem ihr zugeordneten und
hier längsgeschnittenen Zwischenhalter,
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4 die
Einsetzpatrone sowie den Zwischenhalter aus den
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1 und 3 in
einer perspektivischen Draufsicht auf die Auslaufstirnseite,
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5 eine
mit 1 bis 4 vergleichbare Zusammenstellung
aus Auslaufarmatur, Einsetzpatrone, Zwischenhalter und Ringdichtung
in einem Teil-Längsschnitt, wobei die Ringdichtung hier
kappenförmig ausgebildet ist und mit ihrem schlauchförmig
vorstehenden äußeren Umfangsrandbereich am Zwischenhalter
reib- und formschlüssig gehalten ist,
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6 die
Auslaufarmatur aus 5 in einem Längsschnitt,
wobei aus einem Vergleich insbesondere der 2 und 6 zu
erkennen ist, dass die für die Einsetzpatrone gemäß 5 bestimmte Aufnahmehöhlung
wesentlich einfacher geformt sein kann,
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7 die
aus Einsetzpatrone und Zwischenhalter gebildete Einheit aus 5,
die mittels der kappenförmigen Ringdichtung auch in vor-
oder demontierter Stellung zusammengehalten wird,
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8 die
Einsetzpatrone und den Zwischenhalter aus den
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5 und 7 in
einer perspektivischen Draufsicht auf die Auslaufstirnseiten, und
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9 eine
im Bereich des Armaturen-Auslaufs montierte und mittels eines hülsenförmigen
Zwischenhalters im Armaturen-Auslauf gesicherte Einsetzpatrone,
wobei auf der linken Zeichnungshälfte die Einbausituation
in einem Rohrauslauf dargestellt ist, bei der nur die radiale Abdichtung
der Einsetzpatrone beispielsweise ihres Zwischenschalters zum Einsatz
kommt, während auf der rechten Zeichnungshälfte
die Einbausituation gezeigt ist, bei der über die axiale
Abdichtung der Einsetzpatrone hinaus zusätzlich auch eine
radiale Abdichtung am Zwischenhalter vorgesehen ist.
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In
den 1 bis 9 ist eine sanitäre
Auslaufarmatur in unterschiedlichen Ausführungsformen 1, 10, 100 dargestellt.
Die Auslaufarmatur 1, 10, 100 weist eine
Flüssigkeitsführung 2 auf, die in einem
Armaturen-Auslauf 3 mündet. Im Bereich des Armaturen-Auslaufs 3 ist
eine als Einsetzpatrone 4 ausgestaltete sanitäre
Funktionseinheit vorgesehen, die hier als belüfteter Strahlregler
ausgebildet ist, welcher einen homogenen, nicht-spritzenden und
perlend-weichen Wasserstrahl erzeugen soll. Möglich ist aber
auch, dass der Strahlregler als unbelüfteter Strahlregler
ausgebildet ist.
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Aus
den 1, 5 und 9 wird deutlich,
dass die Flüssigkeitsführung 2 zumindest
im Mündungsbereich des Armaturen-Auslaufs 3 im
lichten Querschnitt derart an die Einsetzpatrone 4 angepasst
ist, dass die Einsetzpatrone 4 von der Mündungsseite
aus in den Armaturen-Auslauf 3 einsetzbar und darin lösbar
gehalten ist. Der Einsetzpatrone 4 ist dazu ein hülsenförmiger
Zwischenhalter 5 zugeordnet, der an seinem Hülsen-Außenumfang
ein Außengewinde 6 trägt, und damit in
ein Innengewinde 7 im Armaturen-Auslauf 3 eingeschraubt
werden kann.
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Wie
aus den 1, 5 und 9 deutlich
wird, ist die Einsetzpatrone 4 bis zu einem Anschlag in
den Zwischenhalter 5 einsetzbar. Dieser Anschlag ist hier
am Außenumfang der Einsetzpatrone 4 vorgesehen
und als ein an der Zulaufstirnseite angeordneter Ringflansch 8 ausgebildet,
der den zulaufseitigen Stirnrand des Zwischenhalters 5 beaufschlagt.
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Aus
den 1, 3, 4, 5, 7, 8 und 9 wird
deutlich, dass der abströmseitige Stirnrandbereich des
Zwischenhalters 5 eine kronenförmige und hier
durch sich abwechselnde Aus- und Einformungen 9, 11 gebildete
Profilierung 12 aufweist, die als Werkzeugangriffsfläche
dient. Diese Profilierung 12 ist mit der Profilierung 12 eines
baugleichen anderen Zwischenhalters 5 lösbar kuppelbar, der
damit als Drehwerkzeug verwendet werden kann.
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Aus
den 1, 2, 5, 6 und
der rechten Figurenhälfte in 9 wird deutlich,
dass die Flüssigkeitsführung 2 der Auslaufarmatur 1, 10, 100 im
Bereich des Armaturen-Auslaufs 3 einen Ringabsatz 13 hat,
zwischen dem und der vom Zwischenhalter gehaltenen Einsetzpatrone 4 die
zur axialen Abdichtung bestimmte Ringdichtung 14, 15 eingespannt ist.
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Die
hier dargestellten Auslaufarmaturen 1, 10, 100 weisen
jeweils eine Einsetzpatrone 4 auf, die mittels des hülsenförmigen
Zwischenhalters 5 derart im Armaturen-Auslauf 3 montiert
werden können, dass die Einsetzpatrone 4 in ihrem
zulaufseitigen Umfangsrandbereich axial abgedichtet im Armaturen-Auslauf 3 gehalten
ist. Die Einsetzpatronen werden mit Hilfe des sie tragenden Zwischenhalters 5 so tief
in den Armaturen-Auslauf 3 eingesetzt, bis die Einsetzpatrone 4 in
ihrem zulaufseitigen Umfangsrandbereich axial abgedichtet im Armaturen-Auslauf 3 gehalten
ist. Ein übermäßiges Eindringen der Ein setzpatrone 4 und
ihres Zwischenhalters 5 wird durch die axiale Dichtung
und den Ringabsatz 13 verhindert, womit diesbezüglich
auch Fehlmontagen praktisch unmöglich sind. Dabei können
aufgrund der axialen Abdichtung auch die Fertigungstoleranzen wesentlich
großzügiger bemessen sein, was die Herstellung
und Handhabung der für die hier dargestellten Auslaufarmaturen 1, 10 vorgesehenen
Einsetzpatrone 4 noch zusätzlich erleichtert.
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Bei
der in den 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform
ist die Ringdichtung 14 als flacher Dichtring ausgebildet.
Die im Armaturen-Auslauf 3 vorgesehene und zur Aufnahme
der Einsetzpatrone 4 bestimmte Aufnahmehöhlung
weist im Bereich ihres Ringabsatzes 13 einen an den Außendurchmesser
des Dichtringes 14 angepassten lichten Durchmesser auf,
so dass der Dichtring 14 auch in radialer Richtung in seiner
Position lagegerecht gesichert ist.
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Bei
der in den 5 bis 8 und 9 gezeigten
Ausführungsform 10, 100 ist die Ringdichtung 15 demgegenüber
kappenförmig ausgebildet. Die Ringdichtung 15 weist
einen inneren, als ringförmiger Dichtbereich ausgebildeten
Umfangsrandbereich 16 und einen äußeren
Umfangsrandbereich 17 auf, der schlauchförmig über
den ringförmigen Dichtbereich vorsteht und am Zwischenhalter 5 lösbar
gehalten ist.
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Um
einem unbeabsichtigten Lösen der Ringdichtung 15 vom
Zwischenhalter 5 wirkungsvoll entgegenzuwirken, ist die
Ringdichtung 15 am Zwischenhalter 5 reibschlüssig
gehalten. Zusätzlich oder stattdessen kann an der Ringdichtung 15 oder
am Zwischenhalter 5 auch ein Rastvorsprung 18 vorgesehen
sein, der jeweils in eine am anderen Bauteil 5, 15 vorgesehene
Rastnut eingreift. In den 5, 7 und 9 ist
der Rastvorsprung 18 am Umfangsrandbereich 17 der
Ringdichtung 15 vorge sehen und greift in eine Rastnut am
Außenumfang des Zwischenhalters 5 ein. Um die
Ringdichtung 15 am Zwischenhalter 5 sicher und
fest fixieren zu können, ist eine solche formschlüssige
Verbindung jedoch nicht zwingend erforderlich; vielmehr kann es
ausreichend sein, dass sich die Ringdichtung 15 auch nur reibschlüssig
am Außenumfang des Zwischenhalters 5 anlegt.
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Durch
die Ringdichtung 15 ist eine lagegerechte Montage von Zwischenhalter 5,
Einsetzpatrone 4 und Ringdichtung 15 stets sichergestellt;
darüber hinaus sichert die kappenförmige Ringdichtung 15 auch
die aus Zwischenhalter 5, Einsetzpatrone 4 und
Ringdichtung 15 bestehende Zusammenstellung in der vor-
und/oder demontierten Stellung.
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Während
auf der linken Seite in 9 eine Einbausituation dargestellt
ist, wie sie beispielsweise in einem Armaturenauslauf vorkommt,
bei der nur eine radiale Abdichtung am Zwischenhalter gewünscht
wird, wie dies häufig bei dünnwandigen Auslaufrohren
vorkommt, ist auf der rechten Zeichnungshälfte in 9 eine
Einbausituation gezeigt, wie sie bei Gussarmaturen oder bei dickwandigen
Auslaufrohren vorgesehen sein kann. Dabei wird aus der rechten Zeichnungshälfte
in 9 deutlich, dass die Einsetzpatrone eine radiale
Abdichtung aufweisen kann und dass darüber hinaus auch
am Zwischenhalter 5 zusätzlich eine radiale Abdichtung
möglich ist. Dabei kann die axiale Abdichtung der Einsetzpatrone 4 auch
als axialer Einschraubanschlag herangezogen werden, da es vielen
Anwendern schwer fällt einen Strahlregler im Armaturengehäuse
nicht all zu fest zu ziehen. Demgegenüber erfordert eine
radiale Abdichtung kein festes Anziehen, sondern nur ein radiales
Verpressen der Ringdichtung 20, was in der Regel schon
dann gewährleistet ist, wenn die Gewinde von Auslaufarmatur
und Zwischenhalter 5 ineinander greifen. Die in 9 dar gestellte
Ausführung hat den Vorteil, dass sich die aus Zwischenhalter 5, Einsetzpatrone 4 und
Ringdichtung 15 gebildete Baueinheit universell verwenden
lässt, insbesondere wenn der Verbraucher nicht weiß,
ob sein Strahlregler nun axial oder radial abgedichtet ist; in einem
solchen Fall würde die aus Zwischenhalter 5, Einsetzpatrone 4 und
Ringdichtung 15 gebildete Baueinheit stets passen. Darüber
hinaus hat ein Sanitärarmaturenhersteller die Möglichkeit,
je nach Einbausituation oder fertigungstechnischen Randbedingungen
zu entscheiden, ob er eine axiale Abdichtung der Einsetzpatrone 4,
eine radiale Abdichtung des Zwischenhalters 5 oder die
Kombination dieser beiden Abdichtungen wünscht, wobei der
Armaturenhersteller gegebenenfalls auch auf eine der beiden Dichtungen
verzichten kann, um beispielsweise Kosten einzusparen.
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Durch
eine axiale Abdichtung wird auch unerwünschten Kriechströmen
im Bereich zwischen der Einsetzpatrone 4 und dem Zwischenhalter 5 entgegengewirkt.
Ist demgegenüber nur eine radiale Abdichtung zwischen dem
Zwischenhalter 5 und dem Armaturen-Innenumfang vorgesehen,
kann es zweckmäßig sein, die Einsetzpatrone 4 und
den Zwischenhalter 5 durch Verschweißen, Verkleben und/oder
durch andere übliche Methoden, insbesondere im Bereich
des der Einsetzpatrone 4 zugeordneten Einsetzanschlages 8 aneinander
zu fixieren und/oder gegeneinander abzudichten.
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In 9 wird
deutlich, dass die zur radialen Abdichtung bestimmte Ringdichtung 20 im
Ringraum zwischen dem Zwischenhalter 5 und dem Armaturen-Innenumfang
vorgesehen ist. Diese Ringdichtung 20 ist hier als elastischer
Dichtring ausgebildet. Dabei ist die Ringdichtung 20 in
einer außenumfangsseitigen Nut am Zwischenhalter 5 in
Durchströmrichtung unterhalb des Außengewindes 6 gehalten.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 10249340
A1 [0003, 0003]