DE101488C - - Google Patents

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DE101488C
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Germany
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plate
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/02Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with non-automatic carbide feed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und - Beleuchtung.
A. SCHÄFER in KÖLN a. Rh. Carbidzuführungsvorrichtung für Acetylenentwickler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. März 1898 ab.
Der Entwickler besteht aus dem Wasserbehälter Ά und dem darüber angeordneten Kasten B, innerhalb dessen in geeigneten Lagern Walzen oder Kugeln K angebracht sind. Auf diesen liegt leicht beweglich eine glatte Platte P, welche in der Längsrichtung durch die Stege/ geführt wird. Die Bewegung der Platte P geschieht mittels der Stange S, welche in geeigneter Art mit der Platte gekuppelt wird, z. B. mittels des leicht beweglichen Steines m, in welchen das Gewinde der Stange S eingreift (vgl. Fig. 1 und 3).
An dem Kasten B ist oben ein mit einer Oeffnung versehener Deckel angebracht, während unten die drei Wände L L' L" angeordnet sind, welche sanft auf der Platte P schleifen und mit dieser einen auf einer Seite offenen Kanal bilden.
Oberhalb des Kastendeckels befindet sich ein Fülltrichter D, welcher mit einem gasdichtschliefsenden Deckel ausgerüstet ist. Der Wasserbehälter A besitzt drei Abtheilungen, welche durch ins Wasser tauchende Zwischenwände hergestellt werden. Es entstehen so neben dem eigentlichen Gasraum I der Carbideinwurfraum II und der Wasserfüllraum III.
Das entstehende Acetylen wird durch den Rohrstutzen G zur Reinigungsvorrichtung und von dort in den Sammelbehälter geleitet. Die Wasserzuführung in der Kammer III regelt ein Schwimmkugelhahn oder dergl.
Die, Kammer II steht mit dem Kasten B in Verbindung.. Das von der Platte P abgestofsene Carbid fällt durch diese hindurch auf die ,schräge Wand des Entwickelungsraumes und dann in die Kammer I, wo die Gasentwickelung beginnt.
Die Arbeitsweise des Gaserzeugers ist die folgende. -Nachdem der Behälter A mit Wasser gefüllt worden ist, wird der Fülltrichter D beschickt, sodann der Deckel verschlossen. Das auf die Platte P gefallene Carbid wird daselbst an drei Seiten von den Wänden L, L', L" zusammengehalten, an der vierten Seite jedoch nach seinem natürlichen Böschungswinkel liegen bleiben. Durch das Einrücken einer beliebigen, durch ein Vorgelege mit der Stange S verbundenen Triebkraft kann ein Hin- und Hergehen der Platte P herbeigeführt werden.
In Fig. ι ist die Platte P in ihrer äufsersten linken Stellung gezeichnet. Tritt nun eine Bewegung der Platte nach rechts ein, so wird das auf der Platte ruhende Carbid nach rechts hin mitgehen.
Dadurch bildet sich jedoch bei der Wand L" ein leerer Raum, und aus dem Trichter D kann neues Carbid auf die Platte P fallen (vgl. Fig. 3).
Tritt dann die Rückbewegung der Stange S der Platte P ein, so staut sich die Carbidmenge an der Wand L", und die Platte geht unter ihr hinweg.
Ist die Platte P vollständig mit Carbid belegt, so wird, wie es in Fig. 3 angedeutet ist, bei der Bewegung der Platte nach links eine gewisse, der Plattenverschiebung entsprechende
Carbidmenge an' der Stelle χ von der Platte herabfallen.
Da die Gröfse dieser Verschiebung die Menge des abgestofsenen Carbids bedingt, .so wird die Stange 5 mit einem Mechanismus verbunden, an welchem die Weite des Hin- und Herganges der Platte P eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Carbidzuführungsvorrichtung für Acetylenentwickler, gekennzeichnet durch einen unter einem Einfülltrichter D angeordneten Kanal (L L' L"), dessen Boden aus einer in der Richtung des Kanals verschiebbaren, durch ein Triebwerk in hin- und hergehende Bewegung versetzbaren Platte (P) besteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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