DE10146292A1 - Dentaler Typodont zur Übung der zahnheilkundlichen Fertigkeit - Google Patents

Dentaler Typodont zur Übung der zahnheilkundlichen Fertigkeit

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DE10146292A1 DE2001146292 DE10146292A DE10146292A1 DE 10146292 A1 DE10146292 A1 DE 10146292A1 DE 2001146292 DE2001146292 DE 2001146292 DE 10146292 A DE10146292 A DE 10146292A DE 10146292 A1 DE10146292 A1 DE 10146292A1
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Abstract

Ein nicht menschlicher dentaler Typodont, der es Veterinären und zahnärztlichen Studenten ermöglicht, die Fertigkeit der Veterinärzahnheilkunde zu üben. Der dentale Typodont schließt obere und untere Tierkieferelemente ein, die einen Zahnfleischbereich beinhalten, eine Vielzahl beabstandeter Aushöhlungen, die in lösbarer Weise eine korrespondierende Vielzahl von Zähnen enthalten, wie beispielsweise Schneidezähne, Backenzähne und vordere Backenzähne. Die oberen und unteren Kieferelemente simulieren beispielsweise die Kiefer von einem Hund oder einer Katze. Die Zähne sind friktional in den Aushöhlungen gesichert. Ein Verriegelungs- oder Flügelschraubenmechanismus wird dazu benutzt, die Kiefer in einer geöffneten oder einer geschlossenen Stellung zu sichern.

Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf dentale Typodonten zum Üben der Fertigkeit der Zahnheilkunde und genauer gesagt auf nicht menschliche dentale Typodonten, die es zahnärztlichen Veterinärstudenten und Veterinären ermöglicht, die Fertigkeit der veterinären Zahnheilkunde zu üben und zu lernen.
Um die Fertigkeit der veterinären Zahnheilkunde zu üben und zu lernen, verwen­ den zahnärztliche Veterinärstudenten und Veterinärzahnärzte üblicherweise den Schädel eines Tierkadavers. Jedoch sind Tierkadaver aus unterschiedlichen Gründen unpraktisch und nachteilig. Tierkadaver müssen üblicherweise unter kalten Bedingungen gelagert werden, wie beispielsweise in einem Kühlschrank, um die Kadaver zu konservieren und müssen weiterhin in einem Kühler oder ähn­ lichem transportiert werden. Zusätzlich setzen Tierkadaver häufig einen fauligen Geruch frei, so dass zahnärztliche Veterinärstudenten mit einem unangenehmen Geruch zurecht kommen müssen, wenn sie die Kadaver benutzen. Weiterhin ist es für das Üben der Fertigkeit der veterinären Zahnheilkunde häufig von Vorteil jeden einzelnen individuellen Zahn des Kadavers für weitere Untersuchungen zu entfernen. Jedoch sind bei Tierkadavern die Zähne von Natur aus fest und fixiert in den Kieferelementen, so dass die Zähne nicht leicht entfernt oder wieder ein­ gesetzt werden können. Selbst dort, wo die vorgenannten Nachteile in einigen Fällen überwunden werden können, treffen die zahnärztlichen Veterinärstudenten auf Schwierigkeiten, um die Kadaver zum Gebrauch zu besorgen, teilweise auf­ grund ihrer relativ hohen Kosten und dem begrenzten Vorrat der Kadaver. Zu­ sätzlich muss unnötiger Aufwand betrieben werden, um die Kadaver zu präparie­ ren und es müssen Chemikalien beschafft werden, um die Kadaver für die zu­ künftige Verwendung zu erhalten. Folglich bieten Tierkadaver begrenzten Nutzen als Lern- und Übungsobjekte sowohl für zahnärztliche Veterinärstudenten als auch Veterinärzahnärzte.
KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Kurz dargestellt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen dentalen Typo­ dont, um die Fertigkeit der veterinären Zahnheilkunde zu üben. Der dentale Ty­ podont beinhaltet ein erstes nicht menschliches Kieferelement, das einen Zahn­ fleischbereich hat, der eine Vielzahl von zueinander versetzten Aushöhlungen beinhaltet, die eine Vielzahl korrespondierender Zähne in lösbarer Weise enthal­ ten. Jeder Zahn hat einen Wurzelteilbereich und einen freien Teilbereich. Der Wurzelteilbereich ist entfernbar in eine der korrespondierenden Aushöhlungen hineingesetzt und der freie Teilbereich ragt von dem Zahnfleischbereich nach au­ ßen.
In einem weiteren Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen künst­ lichen nicht menschlichen Zahn, der von zahnärztlichen Studenten dazu verwen­ det wird, die Fertigkeit der veterinären Zahnheilkunde zu üben. Der nicht mensch­ liche Zahn wird aus einem künstlichen Material hergestellt und beinhaltet einen Wurzelteilbereich und einen freien Teilbereich. Der Wurzelteilbereich sitzt lösbar in einer korrespondierende Aushöhlung und der freie Teilbereich reicht von dem Zahnfleischbereich, wo die korrespondierende Aushöhlung geformt ist, nach au­ ßen.
KURZE BESCHREIBUNG UNTERSCHIEDLICHER DARSTELLUNGEN DER ZEICHNUNGEN
Die vorausgegangene Zusammenfassung als auch die folgende detaillierte Be­ schreibung versteht man besser, wenn man sie in Verbindung mit den beiliegen­ den Zeichnungen liest. Um die Erfindung zu erläutern, werden Darstellungen ge­ zeigt, die zur Zeit bevorzugt sind, wobei klargemacht werden soll, dass die Erfin­ dung nicht beschränkt ist auf die präzise Anordnung und die Mittel, die dargestellt sind. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines dentalen Typodonts gemäß einer ersten Gestaltung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine teilweise als Explosionszeichnung dargestellte Ansicht der linken Seite des dentalen Typodonts, der in Fig. 1 dargestellt ist in geöffne­ ter Stellung;
Fig. 3 eine Hinteransicht des dentalen Typodonts entsprechend einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 4 eine Ansicht der rechten Seite des dentalen Typodonts entsprechend Fig. 3 bei geöffneter Stellung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
In der folgenden Beschreibung wird nur aus Gründen der Annehmlichkeit eine bestimmte Terminologie verwendet, die jedoch nicht beschränkend sein soll.
Die Worte "rechts", "links", "unterer" und "oberer" bezeichnet die Richtung in den Darstellungen, auf die man sich bezieht. Die Worte "innerhalb" und "außerhalb" beziehen sich respektiv auf Richtungen hin zu und weg von der geometrischen Mitte des dentalen Typodonts und bestimmten Teilen davon. Die Terminologie schließt die Worte, die oben ausdrücklich erwähnt wurden, Abwandlungen davon und Worte ähnlicher Bedeutung ein. Entsprechend seiner Verwendung hierbei bedeutet das Wort "ein", wie es in den Ansprüchen verwendet wird, "zumin­ destens ein".
In den Darstellungen im Detail, bei denen gleiche Bezugszahlen für einander ent­ sprechende Teile verwendet werden, zeigt Fig. 1 einen ersten dentalen Typo­ dont 10, der zum Üben des zahnärztlichen Könnens benutzt wird, in Überein­ stimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Genauer gesagt simuliert der dentale Typodont 10 die Kieferteile einer Katze.
Der dentale Typodont 10 beinhaltet ein erstes oder unteres nicht menschliches Kieferelement 12 mit einem Zahnfleischbereich 14, der eine Vielzahl mit einem gewissen Abstand angeordneter Vertiefungen 16 aufweist, die eine entsprechen­ de Vielzahl von Zähnen 18 lösbar enthalten. Der Zahnfleischbereich 14 des unte­ ren Kieferelements 12 wird aus einem weichen haltbaren Zahnfleisch­ simulierenden Material hergestellt. Vorzugsweise handelt es sich bei dem wei­ chen und beständigen Zahnfleisch simulierenden Material um Vinyl. Aufgrund dieser Offenbarung liegt es jedoch im Ermessen des Durchschnittsfachmanns, dass das weiche und beständige Zahnfleisch-simulierende Material auch aus an­ deren Werkstoffen, wie beispielsweise warm ausgehärteter oder thermoplasti­ scher Kunststoff bestehen kann, ohne von dem Grundgedanken und dem Umfang der Erfindung abzuweichen. Der Zahnfleischbereich 14 wird vorzugsweise in ei­ nem Formverfahren gebildet, das Durchschnittsfachleuten auf dem Gebiet der dentalen Typodont-Industrie bekannt ist. Entsprechend wird die weitere Beschrei­ bung des genauen Formverfahrens zur Bildung des Zahnfleischbereichs 14 nur aus Gründen der Bequemlichkeit weggelassen; dies ist jedoch nicht einschrän­ kend. Der Zahnfleischbereich 14 kann aus zwei Teilen konstruiert sein (hier nicht dargestellt). Das heißt, dass über dem Vinylzahnfleischbereich 14 ein ersetzbarer oberer weicher Zahnfleischbereich angeordnet sein kann, der aus einem ein wei­ ches Zahnfleisch simulierenden Material, wie beispielsweise einer Polyvinylchlo­ ridmischung bestehen kann. In diesem Fall ist es möglich, dass, wenn ein Student während einer Übung einen oberen Zahnfleischbereich beschädigt, der obere Zahnfleischbereich ersetzt werden kann, ohne das gesamte untere Kieferelement 12 zu ersetzen.
Die Vertiefungen 16 werden in den Zahnfleischbereich 14 während des Formpro­ zesses eingebracht. Es ist jedoch für Durchschnittsfachleute offensichtlich, dass die Vertiefungen 16 in den Zahnfleischbereich 14 nach dem Formprozess einge­ bracht werden können, ohne dass man sich von dem Grundgedanken und dem Umfang der Erfindung entfernt. Zusätzlich enthält der dentale Typodont 10 ein zweites oder oberes nicht menschliches Kieferelement 24, das mit dem unteren nicht menschlichen Kieferelement 12 in Verbindung steht. Entsprechend dem un­ teren Kieferelement 12 beinhaltet das obere Kieferelement 24 einen Zahnfleisch­ bereich, der eine Vielzahl voneinander distanzierten Vertiefungen 16 beinhaltet, die lösbar eine Vielzahl entsprechender Zähne 18 aufnehmen. Das obere Kiefer­ element 24 ist aus dem gleichen Material und in der gleichen Weise hergestellt wie das untere Kieferelement 12. Obwohl bei der vorliegenden Ausführung die oberen und unteren Gebisselemente 12, 24 die natürlichen Ober- und Unterkie­ ferelemente einer Katze simulieren, ist es für Durchschnittsfachleute klar, dass die Gebisselemente 12, 24 natürliche Ober- und Untergebisse von irgendeinem Tier simulieren können, ohne dass man sich vom Grundgedanken und dem Um­ fang der Erfindung entfernt. Ein flaches Teilstück 54 parallel zur Achse des unte­ ren Kieferelements 12 ermöglicht es, dass der dentale Typodont 10 auf eine fla­ che horizontale Oberfläche gestellt werden kann.
Das zweite oder obere Gebisselement 24 ist schwenkbar verbunden mit dem ersten oder unterem Kieferelement 12, so dass die Kieferelemente 12 und 24 sich zwischen einer offenen Stellung (Fig. 2) und einer geschlossenen Stellung (­ Fig. 1) bewegen lassen. Bei geöffneter Stellung sind die unteren und oberen Kie­ ferelemente 12 und 24 voneinander entfernt (siehe Fig. 2) und bei geschlosse­ ner Stellung sind sie in Eingriff miteinander (siehe Fig. 1).
Eine Verriegelung 30, die zwischen den unteren und oberen Gebisselementen 12 und 24 angebracht ist, arretiert in lösbarer Weise die Kieferelemente 12 und 24 in der geöffneten Stellung. Die Verriegelung 30 beinhaltet eine Stange 34, einen Griff 36 und ein Drehgelenk 32. Die Stange 34 beinhaltet einen proximalen Teil 52, der fest an dem Griff 36 befestigt ist und ein distales Teil 60, das ein Außen­ gewinde aufweist. Das Gelenk 32 beinhaltet ein Oberteil oder etwa T-förmiges Element 32a und ein Unterteil oder etwa U-förmiges Element 32b. Das T-förmige Element 32a ist dadurch fest an dem oberen Kieferelement 24 angebracht, dass das T-förmige Element in einen ähnlich großen T-förmigen Hohlraum 58 (der hin­ ter dem oberen Kieferelement 24 angebracht ist) hineinpasst. Danach wird das T-förmige Element 32a in den Hohlraum 58 des oberen Kieferelementes 24 durch einen Befestiger, wie beispielsweise eine Schraube 31a (Fig. 2) oder ähnlichem, festgelegt. Das U-förmige Element 32b ist in ähnlicher Weise in einen U-förmigen Hohlraum 60 integriert, der sich hinter dem unteren Kieferelement 12 befindet. Nachdem das U-förmige Element 32b eingesetzt ist, wird es an dem unteren Kie­ ferelement 24 mit einem Befestiger wie beispielsweise einer Schraube 31b (Fig. 2) oder ähnlichem befestigt. Danach werden die T-förmigen und U-förmigen Ele­ mente 32a und 32b schwenkbar befestigt, indem man die Verriegelung 30 wie folgt benutzt.
Das U-förmige Element 32b hat eine erste Bohrung 40 durch seinen proximalen Arm 44 und eine zweite Bohrung 42 durch seinen distalen Arm 46. Während die erste Bohrung 40 kein Gewinde aufweist, ist die zweite Bohrung 42 mit einem Gewinde versehen, um das korrespondierende Außengewinde des distalen Teils 60 von der Stange 34 aufzunehmen. In ähnlicher Weise hat das T-förmige Ele­ ment 32a eine gewindelose Bohrung 48 durch seinen vertikalen Arm 50. Ein Be­ nutzer steckt den vertikalen Arm 50 des T-förmigen Elements 32a in eine Aus­ höhlung 62, die sich zwischen den proximalen und distalen Armen 44 und 46 des U-förmigen Elements 32b befindet. Das T-förmige Element 32a wird in der Art eingeführt, dass die erste Bohrung 40 des proximalen Armes 44 (von dem U-förmigen Element 32b) mit sowohl der gewindelosen Bohrung 48 des vertikalen Arms 50 (von dem T-förmigen Element 32a) als auch der zweiten Bohrung 42 des distalen Armes 46 (von dem U-förmigen Element 32b) fluchtet. Danach wird die Stange 34 durch die erste Bohrung 40 eingeführt, gefolgt durch die gewindefreie Bohrung 48, bis der Stab 34 mit der zweiten Bohrung 42 in Kontakt steht. Nach­ dem Kontakt hergestellt ist, beginnt der Benutzer den Griff 36 im Uhrzeigersinn zu drehen, bis das mit Außengewinde versehene distale Teilstück 60 des Stabes 34 mit der mit Innengewinde versehenen zweiten Bohrung 42 des U-förmigen Ele­ ments 32b verbunden ist. Der Benutzer dreht den Griff 36 solange, bis das distale Teilstück 60 ausreichend mit der zweiten Bohrung 42 in Eingriff steht, so dass die Ober- und Unterkiefer 12 und 24 schwenkbar verbunden sind und um die Stange 34 zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung schwenkbar sind.
Die Kiefer 12 und 24 können in einer bestimmten Stellung verriegelt werden, in­ dem man den Griff 36 kontinuierlich in Uhrzeigerrichtung dreht, bis die Stange 34 sich nicht mehr drehen lässt. Die Kieferelemente 12 und 24 sind in der ge­ wünschten Stellung verriegelt, weil das proximale Teilstück 52 der Stange 34 ei­ nen größeren Durchmesser relativ zu der ersten Bohrung 40 des proximalen Arms 44 von dem U-förmigen Element 32b hat. Dies ermöglicht es dem proximalen Teilstück 52 sich an die Wand der ersten Bohrung 40 des proximalen Arms 44 zu legen und diese zu pressen. Dadurch presst der proximale Arm 44 den vertikalen Arm 50 des T-förmigen Elements 32a, der wiederum den distalen Arm 46 des U-förmigen Elementes 32b presst, so dass der vertikale Arm 50 in der ge­ wünschten Stellung verriegelt ist. Das heißt, dass der vertikale Arm 50 durch die proximalen und distalen Arme 44 und 46 gehalten wird. Obgleich die Ober- und Unterkieferelemente 12 und 24 vorzugsweise schwenkbar miteinander verbunden sind, ist es für den Durchschnittsfachmann aus dieser Darstellung verständlich, dass die Kieferelemente 12 und 24 permanent in der geöffneten Stellung montiert sein könnten (nicht dargestellt).
In Fig. 2 hat jeder Zahn 18 ein Wurzelteilstück 20 und ein freies Teilstück 22. Wenn das Wurzelteilstück 20 beweglich in eines der korrespondierenden Aus­ höhlungen 16 gesetzt wird, ragt das freie Teilstück 20 von dem Zahnfleischbe­ reich 14 nach außen. Die Aushöhlungen 16 sind zugespitzt, um das Wurzelteil­ stück 20 aufzunehmen, das in ähnlicher Weise zugespitzt ist, um gut in die kor­ respondierenden Aushöhlungen 16 zu passen. Vorzugsweise werden die Zähne 18 und die Aushöhlungen 16 so bemessen, dass die Zähne 18 durch Reibung mit den Aushöhlungen 16 verbunden sind. Die Zähne 18 können dadurch entfernt werden, indem man fest am freien Teilstück 22 zerrt, und sie sind wieder einsetz­ bar durch Ausübung einer nach oben oder unten gerichteten Kraft auf den freien Teil 22, um die Zähne an ihrem Platz festzulegen. Obwohl es nicht dargestellt ist, können unterschiedliche Mechanismen, die in dem Fachgebiet bekannt sind, dazu verwendet werden, um die Zähne 18 lösbar oder fixiert in einer Stellung festzule­ gen beispielsweise durch Klebstoffe, Verbindungsringe oder ähnlichem. Die Zäh­ ne 18 simulieren natürliche Zähne, wie sie bei einer Katze vorliegen, einschließ­ lich der Schneidezähne, der Backenzähne und der vorderen Backenzähne. Die Zähne 18 werden vorzugsweise aus einem künstlichen Material hergestellt, das die charakteristischen Eigenschaften der natürlichen Zähne simuliert, wie bei­ spielsweise Ivorine/Cymel, welches von AC-Molding Co. in Wallingford, Connecti­ cut hergestellt wird. Für einen Fachmann ist aus dieser Darstellung verständlich, dass die Zähne 18 aus irgendeinem Material sein könnten, das als geeignet er­ achtet wird. Beispielsweise könnten die Zähne aus einem wärmeausgehärteten oder thermoplastischen Kunststoff hergestellt sein, ohne dass man sich vom Grundgedanken und dem Umfang der Erfindung entfernt.
Für Fachleute ist es einsichtig, dass dentale Typodonten üblicherweise mit Man­ nequin-Modellen verwendet werden, um den Typodont in eine Position zu brin­ gen, die mit der Position der natürlichen Ausübung während der Behandlung kor­ respondiert. Im Bereich der Veterinärmedizin wird das Subject für die dentale Be­ handlung anästhesiert. Es liegt innerhalb der vorliegenden Erfindung, eine lösba­ re Halterung (nicht dargestellt) an dem Typodont 10 anzubringen, um den Typo­ dont 10 an einem Mannequin zu befestigen. Beispielsweise könnte eine solche Befestigung an der Hinterseite des oberen Kiefers 24 angebracht sein.
Zur Benutzung entriegelt ein Student der veterinären Zahntechnik die Verriege­ lung 30, indem er den Griff 36 (Fig. 1) in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung dreht, um die Ober- und Unterkieferteile 12 und 24 zu lösen. Als nächstes werden die Ober- und Unterkieferteile 12 und 24 geöffnet, vorzugsweise so, dass die Ober- und Unterkieferelemente 12 und 24 etwa senkrecht zueinander stehen (­ Fig. 2). Danach wird der Griff 36 im Uhrzeigersinn gedreht, um die Kieferelemente 12 und 24 in der geöffneten Position zu verriegeln. Um einen Zahn 18 näher zu untersuchen, kann der Student der veterinären Zahntechnik den Zahn 18 entfer­ nen, indem er fest an dem freien Teilstück 22 reißt, und er kann den Zahn 18 wieder einsetzen, indem er eine nach oben oder unten gerichtete Kraft auf das freie Teilstück 22 ausübt. Wenn er lösbar an seinem Platz angeordnet ist, kann jeder Zahn 18 in der gleichen Art behandelt werden, wie es in der tatsächlichen zahnärztlichen Praxis geschieht. Die Behandlungen schließen ohne Einschrän­ kung Bohren, Ersetzen von Zähnen und ähnliches ein. Ebenso können Veterinär­ zahnärzte die vorliegende Erfindung benutzen, um eine zahnärztliche Behandlung zu demonstrieren oder ein dentales Problem für Katzen oder Hundebesitzer dar­ zustellen, indem sie die oben diskutierte Prozedur befolgen.
Fig. 3 und 4 zeigt einen zweiten dentalen Typodont 110 in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Genauer gesagt si­ muliert der zweite dentale Typodont 110 wie dargestellt die Kieferelemente eines Hundes in geschlossener Stellung. Der zweite dentale Typodont 110 ist im we­ sentlichen identisch mit dem ersten dentalen Typodont 10, außer, dass er in Form eines Hundeschädels vorliegt und dass die Verriegelung unterschiedlich ist. Ent­ sprechend werden nur die Unterschiede zwischen dem ersten und zweiten Typo­ dont 10, 110 im folgenden beschrieben. Bezugszahlen, die eine "100" vorange­ stellt haben, wurden für die gleichen Elemente benutzt, ohne dass die Beschrei­ bung dafür wiederholt wird.
Ein flaches proximales Ende 142 des oberen Kieferelements 124 ist fest an einem oberen gekrümmten Bügel 144 befestigt, indem ein Befestigungselement wie bei­ spielsweise eine Schraube 152, benutzt wird. Ein unterer gekrümmter Bügel 146 ist fest an dem proximalen Ende 148 des unteren Kieferelements 112 befestigt, indem in ähnlicher Weise ein Befestigungselement, wie beispielsweise eine Schraube 158, benutzt wird. Danach wird eine Flügelschraube 150 dazu benutzt, um das Anschlussende des oberen gekrümmten Bügels 144 an den unteren ge­ krümmten Bügel 146 als Drehlager dienend anzubringen. Die Flügelschraube 150 verbindet die oberen und unteren gekrümmten Bügel 144 und 146 schwenkbar, so dass die Ober- und Unterkieferelemente 112 und 124 um die Flügelschraube 150 drehbar sind und in einer geöffneten oder geschlossenen Stellung (siehe Fig. 4) verriegelt werden können. Jedoch sind die Kieferelemente 112 und 124 demon­ tierbar, indem man die Flügelschraube 150 herausschraubt bis die Kieferelemente 112 und 124 vollständig auseinandernehmbar sind. Es ist den Fachleuten klar, dass Änderungen in den oben beschriebenen Ausführungsformen gemacht wer­ den können, ohne dass man sich von dem breiten erfinderischen Konzept ent­ fernt. Es ist daher verständlich, dass die Erfindung nicht beschränkt ist auf die dargestellten Ausführungen, sondern es wird beabsichtigt, Modifikationen inner­ halb des Grundgedankens und Umfangs der vorliegenden Erfindung, wie in den angefügten Ansprüchen definiert, abzudecken.

Claims (11)

1. Dentaler Typodont (10, 110), um die Fertigkeit der veterinären Zahnheilkunde zu üben, wobei der dentale Typodont (10, 110) umfasst:
Ein erstes nicht menschliches Kieferelement (12, 112), das einen Zahnfleischbe­ reich (14, 114) enthält mit einer Vielzahl voneinander distanzierter Aushöhlungen (16, 116), die in lösbarer Weise eine korrespondierende Vielzahl von Zähnen (18, 118) enthalten, wobei jeder Zahn (18, 118) einen Wurzelteilbereich (20) und ei­ nen freien Teilbereich (22) hat und der Wurzelteilbereich (20) entfernbar in einer der korrespondierenden Aushöhlungen (16, 116) sitzt, während der freie Teilbe­ reich (22) von dem Zahnfleischbereich nach außen ragt.
2. Typodont nach Anspruch 1, außerdem umfassend ein zweites nicht menschli­ ches Kieferelement (24, 124), das an dem ersten nichtmenschlichen Kieferele­ ment (12, 112) befestigt ist, wobei das zweite nicht menschliche Kieferelement (24, 124) einen Zahnfleischbereich hat, der eine Vielzahl voneinander distanzier­ ter Aushöhlungen (16, 116) beinhaltet, die in lösbarer Weise eine korrespondie­ rende Vielzahl von Zähnen (18, 118) enthalten, wobei jeder Zahn (18, 118) einen Wurzelteilbereich (20) und einen freien Teilbereich (22) hat und der Wurzelteilbe­ reich (20) entfernbar in einer der korrespondierenden Aushöhlungen (16, 116) sitzt, während der freie Teilbereich (22) von dem Zahnfleischbereich (14, 114) nach außen ragt.
3. Typodont nach Anspruch 2, wobei das erste (12, 112) und zweite Kieferele­ ment (24, 124) die natürlichen Ober- und Unterkiefer eines Hundes oder einer Katze simulieren.
4. Typodont nach Anspruch 2, wobei das zweite nicht menschliche Kieferelement (24, 124) schwenkbar an dem ersten nicht menschlichen Kieferelement (12, 112) befestigt ist.
5. Typodont nach Anspruch 4, wobei die ersten (12, 112) und zweiten (24, 124) nicht menschlichen Kieferelemente sich zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position bewegen, in der Weise, dass, wenn sie geöffnet sind, die ersten (12, 112) und zweiten (24, 124) nichtmenschlichen Kieferele­ mente voneinander entfernt sind, und, wenn sie geschlossen sind, in Eingriff mit­ einander stehen.
6. Typodont nach Anspruch 5, außerdem umfassend eine Verriegelung (30) zwi­ schen den ersten und zweiten nicht menschlichen Kieferelementen, die in lösba­ rer Weise das erste und zweite nichtmenschliche Kieferelement bei geöffneter Position arretiert.
7. Typodont nach Anspruch 1, wobei das erste nichtmenschliche Kieferelement (12, 112) aus einem weichen, beständigen, Zahnfleisch-simulierenden Material hergestellt ist.
8. Typodont nach Anspruch 1, wobei die Zähne (18, 118) die natürlichen Zähne bei einem Hund oder einer Katze simulieren einschließlich der Schneidezähne, der Backenzähne und der vorderen Backenzähne.
9. Typodont nach Anspruch 1, wobei die Zähne in den Aushöhlungen (16, 116) friktionsbefestigt sind.
10. Typodont nach Anspruch 1, wobei die Zähne (18, 118) aus einem einen na­ türlichen Zahn simulierenden Material hergestellt sind.
11. Ein künstlicher nicht menschlicher Zahn (18, 118), der von zahnärztlichen Studenten zur Übung der Fertigkeit der Veterinärzahnheilkunde benutzt wird, wo­ bei der Zahn (18, 118) aus einem künstlichen Material besteht und einen Wur­ zelteilbereich (20) und einen freien Teilbereich (22) aufweist und der Wurzelteil­ bereich (20) entfernbar in einer korrespondierenden Aushöhlung (16, 116) sitzt, während der freie Teilbereich (22) von dem Zahnfleischbereich (14) mit der kor­ respondierenden Aushöhlung (16, 116) nach außen ragt.
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