DE100C - Abschläge-Formkasten - Google Patents

Abschläge-Formkasten

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DE100C
DE100C DE000000000100DA DE100DA DE100C DE 100 C DE100 C DE 100C DE 000000000100D A DE000000000100D A DE 000000000100DA DE 100D A DE100D A DE 100DA DE 100 C DE100 C DE 100C
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Description

1877.
EMMERICHER MASCHINENFABRIK und EISENGIESSEREI, van GÜLPEN, LENSING und von GIMBORN in EMMERICH a. Rhein.
Abschläge-Formkasten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1877 ab.
Bei der in jüngster Zeit allgemein in Aufnahme gekommenen Formmethode über Formplatten, anstatt nach Modellen, mufs man sich zur Erzielung guter Abgüsse accurat gearbeiteter Kasten bedienen, die zu den verschiedenen Modellplatten genau passen. Um gleichzeitig eine gröfsere Anzahl Formen herstellen zu können, ist eine gröfsere Anzahl dieser Kasten erforderlich, deren gute Instandhaltung viele Arbeit und Kosten verursacht. Man hat deshalb versucht, Abschlagekasten zu verwenden, bei denen die einzelnen Kastentheile aus je zwei Stücken bestehen, die durch Charnier und Keil zu einem Kastentheil verbunden werden.
Der vorliegende Abschlagekasten, bei dem die Charniere vermieden sind, läfst sich sowohl als eintheiliger, wie als zwei- und mehrtheiliger Kasten bis zu erheblichen Dimensionen ausführen. Die grofsen Kasten werden natürlich zur Handhabung mit dem Krahn eingerichtet.
Beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1, 2 und 3 im Querschnitt und Grundrifs einen zweitheiligen Abschlagekasten dar. Beide Kastentheile erweitern sich ein wenig nach unten, und zwar liegen die Wände des einen Theiles in der Verlängerung der Wände des anderen. Der Kasten ist im übrigen mit Handgriffen, Führungs- und Schliefsstiften in der gebräuchlichen Form versehen. Am oberen Rand zweier gegenüberliegender Seiten des Oberkastens sitzen zwei vorspringende gebogene Nasen a. Ist der Kasten in gewohnter Weise aufgestampft, und will man die Kastentheile vom Sandkern abheben, so wird ein Brett von passender Gröfse auf den glattgestrichenen Sand des Oberkastens gelegt und die beiden Kastentheile durch die Schliefsstifte mit einander verbunden. Zum Abheben bedient man sich der in Fig. 1 und 3 mit b bezeichneten eisernen Hebel, deren mittlere Brücke unter die Nase α fafst; die kurzen Hebelenden stützen sich auf das den Sand bedeckende Brett und halten dadurch den Sandkern nieder, während der konische Kasten leicht, ohne diesen Sandkern zu beschädigen, abzuheben ist.
Werden die Kasten in einer Gröfse gebraucht, welche die Anwendung von Sandträgern erforderlich macht, so bohrt man in die verstärkten Seitenwände der Kastentheile Löcher mit Schraubengewinde und hält die Sandträger durch eingedrehte Schrauben mit vorstehenden Stiften bis zur Fertigstellung der Form fest. Vor dem Ab-" heben des Kastens werden die Schrauben zurückgedreht, so dafs die Sandträger mit dem Sandkern liegen bleiben. Fig. 4 zeigt einen solchen Kasten mit Sandträgern im Querschnitt.
Die Arbeit, welche das Abheben des Kastens beim Formen erfordert, wird durch die bequemere Ausleerung der Formen nach dem Giefsen vollkommen ausgeglichen.
Als Vortheile dieser Kasten werden vom Erfinder folgende hervorgehoben:
a) sie lassen sich in derselben Genauigkeit wie gewöhnliche Kasten leicht herstellen und erhalten;
b) sie stehen an Solidität den gewöhnlichen Kasten nicht nach;
c) sie erfordern zu ihrer Herstellung geringe Kosten;
d) sie sind bequem in der Handhabung und zur Bedienung durch Arbeiter der gewöhnlichen Ausbildung besser geeignet, wie Kasten mit Charnieren.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE000000000100DA 1877-07-02 1877-07-02 Abschläge-Formkasten Expired - Lifetime DE100C (de)

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DE100T 1877-07-02

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  • 1877

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