DE1007939B - Fluessigkeitsringverdraenger als Verdichter, Entspanner, Vakuumpumpe sowie als Verdichter-Entspanner-Kombination - Google Patents

Fluessigkeitsringverdraenger als Verdichter, Entspanner, Vakuumpumpe sowie als Verdichter-Entspanner-Kombination

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DE1007939B
DE1007939B DEI11393A DEI0011393A DE1007939B DE 1007939 B DE1007939 B DE 1007939B DE I11393 A DEI11393 A DE I11393A DE I0011393 A DEI0011393 A DE I0011393A DE 1007939 B DE1007939 B DE 1007939B
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DEI11393A
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Hermann Klemt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C19/00Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids
    • F04C19/002Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids with rotating outer members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsringverdränger als Verdichter, Entspanner, Vakuumpumpe sowie als Verdichter-Entspanner-Kombination Die Erfindung bezieht sich auf einen mit einem Flüssigkeitsring arbeitenden Verdränger, der als Verdichter, Entspanner und Vakuumpumpe sowie als Kombination dieser Maschinenformen, z. B. als Verdichter/Entspanner arbeitet.
  • Es sind Verdränger bekannt, bei denen ein Zellenrad durch seine Drehung in einer runden, ruhenden Gehäusewanne Wasser in Kreisströmung versetzt, so daß ein Wasserring entsteht, der zufolge exzentrischer Lage des Zellenrades gegenüber der Gehäusewanne bei Drehung des Zellenrades auf die in den Zellen befindliche Luft verdichtend bzw. evakuierend wirkt. Da das Wasser in diesen Gehäusewannen eine Kreisströmungsbewegung ausführt, werden diese »Wasserrundläufe« im folgenden Hydrodrome genannt. Derartige Hydrodromverdränger arbeiten nur mit niedrigem Druck, da der hydrodynamische (im vorliegenden Falle Wasser-Kreisströmungs-) Verlust in der dritten Potenz der Drehzahl wachsend die nur nahezu proportional der Drehzahl wachsende thermodynamische (= Luftverdichtungs-) Leistung rasch einholt und überholt, wobei der Wirkungsgrad sich verschlechtert, bevor der Wasserring eine für höheren Verdichtungsdruck genügende Fliehkrafthärte erreicht hat. Außerdem haben derartige Hydrodromverdränger den Nachteil, daß einerseits der Wass.erringspiegel nicht zentrisch liegt, sondern bei geraden Schaufeln nach der Druckseite, bei den üblichen voreilend gekrümmten Schaufeln nach der Ablaufseite verzerrt wird, was an einer mit Glasstirnwand versehenen Maschine im Blitzlicht-Stroboskop erkennbar ist, während andererseits in allen Hydrodromverdrängern zufolge der gegenüber der Wasserring-Kreisströmung des Wassers zu geringen Fliehkraft außerordentlich starke Turbulenz herrscht, wobei der Wasserspiegel in sprühende Gischt aufgelöst wird, was man auch ohne Stroboskop hinter der Glasstirnwand deutlich sehen kann.
  • Der bekannte und mehrmals gemachte Vorschlag, diese ungünstigen Verhältnisse des Hydrodromverdrängers dadurch zu verbessern, daß man die Wasserringwanne drehbar anordnet, so da.ß sie im Freilauf von der Wasserringströmung mitgeschleppt wird, sobald die Strömungsarbeit größer als die Lagerreibung der Freilaufwanne wird, hat sich als nicht brauchbar erwiesen, weil beim Start noch kein Wasserring vorhanden ist und die Wanne überhaupt nicht anläuft, sondern mit zusätzlichen Mitteln gestartet werden müßte. Außerdem ist die Leistung solcher Freilaufwannenverdränger nicht wesentlich besser als die von Hydrodromverdrängern, wenigstens ist die Schaufel-Tauch-Arbeit und Schaufel-Schwenk-Arbeit im Wasserring bei den bekannten Hydrodrom-Zellenrädern mit ihren ungünstig gekrümmten und tief tauchenden Schaufeln größer als die Wasserring-Kreisströmungsarbeit, so daß der Freilaufwannenverdränger in Drehzahl (= Druck) nicht wesentlich über den Hydrodromverdränger hinauskommt.
  • Das Ziel des Erfindungsgegenstandes war es, dien Wasserringverdränger hydrodynamisch zu verbessern, was eine Umkonstruktion des mechanischen Teils erfordert. Es galt, ihn für höhere Drücke brauchbar zu machen, die Wasserspiegelverzerrung zu beseitigen und möglichste Wasserruhe zu erreichen. Vordringlich war aber die »Härtung« des Wasserrings. Erreicht wurde dieses Ziel dadurch, d@aß das Zellenrad nicht auf einem fest im Raume ruhenden, sondern auf einem um die Wannenachse kurbelnden Zapfen angeordnet wird. Hierdurch wird es möglich, zwecks Erreichung hoher Fliehkraft die Wannendrebzabl beliebig zu steigern unabhängig von der Förderdrehzahl, die aus hydrodynamischen Gründen nicht im selben Maße erhöht werden darf. Wenn beispielsweise ein Hydrodromverdränger zufolge der mit der Drehzahl stark wachsenden Wasserring-Kreisströmungsverluste bei 1000 U/min des Zellenrades wegen Erreichung der Wirkungsgradgrenze nicht über 1 atü Verdichtungsdruck kommt, so läßt sich bei erfindungsgemäßer Zellenradlagerun@g auf Kurbelzapfen die Drehzahl (und damit der Druck) auf das Vielfache steigern, z. B. auf 3000 und 4000 Wannenumdrehungen/min, was einen Druck von etwa 16 atü ergibt. Dabei entsteht eine Wirkungsgradverbesserung, weil sich der Druck im Quadrat der Drehzahl ändert, wodurch die Verdichtungsleistung auf das Vielfache steigt, während die kinematische Zähigkeit des Wassers durch den Druck nicht geändert wird und die hydrodynamischen Verluste zufolge gleichbleibender Förderdrehzahl unverändert bleiben, d. h. nicht ebenfalls wachsen. Die Drehzahl einer solchen erfindungsgemäß mit kurbelndem Zellenradlagerzapfen ausgestatteten Maschine wird nicht mehr hydrodynamisch begrenzt, sondern kann bis an die Festigkeitsgrenze des Wannenwerkstoffes gesteigert werden. Allerdings ist wegen der Freilaufwanne noch eine Starthilfe notwendig. Außerdem verursacht die Mitnahme der Freilaufwanne durch den Wasserring noch ei=ne starke @Vasserring-Kreisströmung, die den Wasserspiegel verzerrt, welche Verzerrung zwar mit wachsender Wasserringhärte immer geringer wird, dafür nimmt aber die für die Mitnahme der Freilaufwanne notwendige Wasserring-Kreisströmungs-Schlepparbeit mit wachsender Drehzahl zu. Der erfindungsgemäß mit kurbelndem Zellenradlagerzapfen ausgestattete Freilaufwannenverdränger arbeitet also noch mit geringer Wasserringverzerrung und Oberflächenturbulenz, jedoch ist die Maßnahme des kurbelnden Zapfens die einzige Möglichkeit, um »harte« Verdränger-Wasserringe zu erzeugen, d. h. solche, bei denen das Fliehgewicht des Wassexs am Wasserspiegel das Mehrtausendfache gegenüber der irdischen Schwerkraft beträgt (mehrere kg/cm3 gegenüber 0,001 kg/cm3). Nach dem Wannenboden nimmt die Fliehkraft nicht nur entsprechend dem wachsenden Halbmesser zu_, es addieren sich auch die übereinanderliegenden Wasserdrücke.
  • Um die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes «-eiter zu verbessern, und zwar insbesondere Start und Wirkungsgrad., ist es ein weiteres Erfindungsmerkmal, daß nicht nur das Zellenrad und der erfindungsgemäße Kurbelzapfen angetrieben werden, sondern auch die Wasserwanne, d. h., der Erfindungsgegenstand nimmt die Wanne nicht in bekannter Weise im Freilauf -mit, sondern im Zwangslauf, wofür es verschiedene -Getriebemöglichkeiten gibt. Der Vorteil des Wannenzwangslaufs sowohl gegenüber dem Hydrodrom als auch gegenüber der Freilaufwanne besteht in der Möglichkeit, die Wasserwannenbewegung gegenüber der Zellenradbewegung unter Berücksichtigung der erfindungsgemäßen Kurbelzapfenbewegung so abzustimmen, daß sieh das Zellenrad im Wasserring abwälzt wie ein Planetenrad in einer Innenverzahnung, so daß also keine Kreisströmung des Wassers gegenüber der Wanne mehr stattzufinden braucht. Der Wannenzwangsl.auf ist die einzige Möglichkeit, bei zweckmäßig geformten Tauchschaufeln einen völlig ruhigen und verzerrungsfreien, d. h. genau zentrisch zur Kreiselachse liegenden Wasserringspiegel zu erzielen. Diese zwangslaufende Wasserwanne gibt dem neuen Flüssigkeitsringverdränger seinen Charakter als Kreiselmaschine (»Kre.iaelverdränger«). da die mit hoher Drehzahl umlaufende schwere wassergefüllte Wanne bei der raum- und bedienungsmäßig vorteilhaften senkrechten (= Säulen-) Bauart einen Kreisel darstellt, der zweckmäßig vibrationsfähig-elastisch gelagert wird.
  • Das Zellenrad unterliegt zufolge seiner exzentrischen Lage auf dem erfindungsgemäß kurbelnden Zapfen der Fliehkraft, was sich in entsprechender Zellenradlage:rreibung, d. h. als Verschleiß und WirkungsgradIninderung äußert. Gegenstand der Erfindung ist es darum weiterhin, das Zellenrad auf dem Wasserring schwimmen zu lassen. Das genaue spezifische Gewicht muß unter Zugrundelegung eines Wuchtpl.anes errechnet werden unter Berücksichtigung der Tatsache, daß sich ein Teil des Zellenrades im Wasser, ein Teil außerhalb des Wassers, ein Teil auf der einen, der andere Teil auf der entgegengesetzten Seite der Kreiselwannenachse befindet. :Mehrere Kunststoffe haben von Natur geeignete spezifische Gewichte, sind aber wegen ihrer ungenügenden Warmfestigkeit nur für Zellenräder von Niederdruckmaschinen brauchbar. Bei zufolge höherer Drücke auftretenden höheren Temperaturen muß das Zellenrad als Blechhohlkörper, z. B. aus Stahlrohren hergestellt werden.
  • Diese erfindungsgemäßen Merkmale: kurbelnder Zellenradlagerzapfen, Wannenzwangsmitführung und schwimmendes Zellenrad ergeben einen Hochdruck-Flüssi,gkeit,sring-Verd@ränger allerhöchsten Wirkungsgrades, der als Verdichter, Entspanner und Vakuumpumpe arbeitet.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal ergibt sich bei der Kombination von Verdichtung und Entspannung. Bei der Realisierung des Hochdruck-Gleichdruck-Kreisprozesses mit seinem großen Luftfaktor entsteht die Notwend.igkeiit, große Mengen Druck-Abgase in Drucl;-Fris@dhluft umzuwandeln. Der Erfindungsgegenstand löst diese Aufgabe, indem das Zellenrad einfach in zwei oder mehr axiale Abteilungen unterteilt wird, von denen der eine Teil als Verdichter, der andere als Entspanner arbeitet. Die Brennkammer kann dabei als Wasserring-Brennkammer an die erfindun:gsgemäß zwangslaufende Kreiselwanne angebaut werden, was insbesondere für die Auszentrifugierung von Kohlenstaubasche wichtig ist. Diese neue thermodynamische Möglichkeit der Durchführung dies Hocbd iruck-Gleichdruck-Kreisprozessesergibt sich aus der den Wasserringverdränger -Tieftauchläufer kennzeichnenden Warmfestigkeit, da sich das Zellenrad dieser Bauart bei jeder Umdrehung im Wasserbade kühlt, aus der Hochdruckarbeitsweise mit erfindungsgemäß I<u!rMndem Zellenradzapfen und aus dem hohen Wirkungsgrad der erfindungsgemäßen Rauchga.s-Frisohlu,ft-Umformung.
  • Schließlich ergibt der neue Verdränger sogar die Möglichkeit, innerhalb des Zellenradlagerzapfens eine Brennkammer anzuordnen, welche eine ideale Temperaturschichtung und eine unerreichte Wärmewirtschaftlichkeit ermöglicht.
  • Die Zeithnungen zeigen drei Ausführungsbeispiele, und zwar Abb. 1 und 2 das Grundprinzip des neuen Verdrängers, Abb. 3 und 4 die Verdi,chter-Entspanner-Kombination, Abb. 5 den erfindungsgemäßen Kurhelzapfen mit innenliegendem Brennraum.
  • Abb. 1 zeigt den Querschnitt und Abb. 2 den Längsschnitt eines schematisierten Verdrängers erfindungsgemäßer Ausbildung. Die Wass eirwanne 1 trägt dien Wasiserring 2. Das Zellenrad 3 sitzt drehbar auf der drehbaren Kurbel 4. Die Zahnräder 5 treiben einerseits die Wanne 1 andererseits die Kurbel 4 mit verschieden er Drehzahl an. Zufolge der Drehzahldifferenz zwischen Wanne 1 und Kurbel 4 wälzt sich das auf dem Kurbelzapfen angeordnete Zahnrad 6 in dem an der Wanne 1 befestigten Innenverzahnungskranz 7 ab, Zeas zur Folge hat, daß sich in gleicher Art das Zellen Grad 3 im Wasserring 2 abwälzt. Bei dieser Abwälzbewegung wird aus dem Kanal 8 durch den Schlitz 9 der Zellenradnabe hindurch bei Rechtsdrehung des Zellenrades 3 von der Zelle 10 Luft angesaugt, desgleichen saugen die Zellen 11 und 12 Luft aus dem Raum B. Diese angesaugte Luft wird in den Zeilen 13 und 14 verdichtet, und in Zelle 15 schiebt der Wasserring die verdichtete Luft in dien Kanal 15, von dem sie zur Nutzung abgenommen werden kann. Das ruhende Maschinengehäuse ist mit der Linie 32 angedeutet.
  • Wenn beispielsweise die Kurbel 4 rechtsdrehend 3000 U/min und die Wanne 1 ehenfa.lls rechtsdrehend 4000 U/min macht, dann eilt also die Wanne 1 mit Zahnkranz 7 der Kurbel 4 mit Umlaufrad 6 um 1000 U/min vor, so daß sich Umlaufrad 6 im Zahnkranz 7 abwälzen muß, wobei es das Zellenrad 3 mitnimmt. Das Zellenrad 3 dreht sich dabei gegenüber der Kurbel 4 ebenfalls mit 1000 U/min (= Förderdrehzahl), wobei die absolute Zellenraddrehzabl nach den dargestellten Zahnradübersetzungsverhältnissen 6, 7 der Abb. 2 5325 U/min wäre.
  • Die eben beschriebene Arbeitsweise ist die als Verdichter. Hierbei wird also Zahnrad 5 angetrieben und die Luft bei 8 angesaugt und bei 15 abgegeben. Die Arbeitswei,se als Vakuumpumpe ist die gleiche, nur herrscht im Ansau,gkanal8 Unterdruck, im Ab- gabekanal 15 normaler Luftdruck. Bei Arbeitsweise als Entspanner wird in den Kanal 15 Druckluft eingeführt, welche das Zellenrad linksdrehend treibet, indem sich die Luft in den Zellen 14 und 13 entspannt und Tiber 12, 11, 10, 9, 8 austritt, wobei die Maschine als Motor arbeitend an den Zahnrädern 5 Kraft alagibt. Die Maschine verdichtet und entspannt außer Luft auch Gase und Dämpfe.
  • Abb. 3 zeigt den Längsschnitt und Abb. 4 dien Querschnitt des neuen Verdrängers mit einem in Verdichter und Entspanner unterteilten Kurbelzapfen als Kohlenstaub- oder Schmutzöl-Feuerungsmaschine. Die Kreiselwanne 1 trägt den Wasserring 2, in welchem sich das Zellenrad 3 abwälzt. Das Zellenrad 3 ist aus Stahlrohren mit Blechnabe gefertigt und auf dem Kurbelzapfen der Kurbel 4 drehbar gelagert. Bei Rechtsdrehung des Zellenrades 3 wird in der Verdichte:rabteilung 20 Luft aus dem Ansaugrohr 8 nach den Zellenräumen 16 und 17 gesaugt, in den Zellenräumen 18 und 19 verdichtet und in den Raum 20 geschoben. Von hier gelangt die Druckluft durch die zentrale Rohrleitung nach dem Mischraum 21, wo die Vermengung mit Kohlenstaub odfer Schmutzöl stattfindet. Das Gemisch verbrennt im Raum 22, die Rauchgase werden beim Durchgang zwischen dem Wasserring 30 und dem Leitkörper 31 auszentrifugiert, wobei Verunreinigungen, Asche und Wasser im Wasserring landen, während das aus Rauchgasen, Luft und Dampf bestehende, gereinigte Diffusionsgemisch in den Raum 23 der Entspannerabteilung gelangt und von hier nach Eintritt in das Zellenrad 3 entspannt wird. Dabei ist die Schräglegung der Räume 20 und 23 (Abb.4) gegenüber der Symmetrieachse spiegelbildlich. Der Zellenradantrieb erfolgt über Welle 28, Gelenkwelle 25 und Mitnehmer 24, der Kreis-elwannenantrieb über Nabe 27; wenn der Brennraum arbeitet, treibt das Zellenrad die Felle 28 an. 26 ist ein rollender Wuchtring, um die des exzentrisch gelagerten Mitnehmers 24 zu kompensieren. Der Kurbelzapfen 4 sitzt fest an der Zwischenwand der Kreiselwanne 1, welche Zwischenwand die Wasserringe 2 und 30 trennt. Zufolge dieser Drehzahlgleichheit von Kurbelzapfen 4 und Kreiselwanne 1 wird der Wasserring vom Zellenrad 3 in Strömung versetzt, so daß also ein rotierendes Hydrodrom entsteht, wobei die Kreisströmung des `Tasserrings durch entsprechend hohe Drehzahl (Fliehkraft) laminar gehalten werden kann. Trotzdem Ist die Wasserring-Kreis,-strÖmu gsarbeit bei dieser Ein-Wannen-Kreisel-Bauart als Wirkungsgradverschlechterung nachweisbar. Den höchsten Wirkungsgrad erreicht die Doppel-Wannen-Kreisel-Bauart (Abb. 5). Die innere Wanne 1 ist die Wasserwanne, 2 i,st der Wasserring und 3 das Zellenrad. Zum Antrieb des Kurbelzapfens 4 dient hier die äußere Wanne 33. Kurbelzapfen 4, Wasserwanne 1 und Zellenrad 3 werden jedes mit einer anderen Drehzahl angetrieben, z. B. auch en.tsprezbend Abb. 2, wobei die Mitne'hmerzahnräder 6, 7 zweckmäßig auf der Wannenantriebsseite angeordnet werden, um den Ein- und Ausbau des Zellenrades nach der entgegengesetzten Seite zu vereinfachen. Die Stirndeckel der Wannen müssen dann abnehmbar sein. Die Kreiselwanne 33 kann wegen der hohen Fliebkraftbeanspruchung nicht geschlitzt werden, ihr Ersatz durch ein Käfig- oder Gitterwerk wäre fliehkraftrnäßig ungünstiger und verursacht unnütze Luftbewegung, so daß die obige Bezeichnung als Doppelwannenkreisel gerechtfertigt isst. Wesentlitch an Abb.5 ist auch die Anordnung des Brennraumes 35 innerhalb des Kurbelzapfens 4, die allerdings die Verwendung sauberer, d. h. sogena,nnter Diisenbrennstoffflüssi.gkeiten voraussetzt. Die Ze@llenrad@abteilung 34 arbeitet als Verdichter und wirft die Preßluft in den Brennraum 35. Am Kurbelzapfenkörper 4 isst eine wassergekühlte Kraftstofflei;tting 36 befestigt, die den Kraftstoff vermittels einer Sprühscheibe in den Brennraum 35 wirft, wo er zufolge Selbstzündung mixt der von 34 kommenden Luft in Form einer Ring- oder Brausenflamme 37 verbrennt. Die Abgase treten nach der Entspannung bei 38 aus dem Zellonrad und bei 39 ins Freie. 40 ist der Mitnebmer für das Zellenrad 3, 41 die Antriebsdelle dazu. Die Paßfeder 42 deutet die Mitnahme des Kurbelzapfens 4 durch die Wanne 33 an.
  • Der neue Flüssigkeitsringverdränger ist für alle Leistungshereiche, insbesondere auch für große Leistungen beim Lokomotivantrieb und als Kraftwerksmasehine brauchbar.

Claims (7)

  1. PATEN TA NS PR ÜC1iE: 1. Verdränger (= Verdichter, Entspanner, Vakuumpumpe) mit einem in einer drehbar gelagerten Wanne umlaufenden, durch Fliehkraft erzeugten Flüssigkeitsriing und einem zu diesem exzentrisch angeordneten Zellenrede, dadurch gekennzeichnet, daß das Zellenrad, (3) auf einem kurbelnden Zapfen (4) drehbar angeordnet ist.
  2. 2. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem dieser Kurbelzapfen auf einer Kurbel (4, Abb. 2) sitzt.
  3. 3. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem dieser Kurbelzapfen (4) fest an der Wannens:tiTnfläche einer drehenden Wasserwanne (1) sitzt (Ahl). 3).
  4. 4. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem dieser Kurbelzapfen (4) von einer besonderen rotierenden Wanne (33) mitgenommen wird, welche außerhalb der Wasserwanne (1) als zweite Wanne angeordnet ist (Abb. 5).
  5. 5. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem die Wasserwanne (1) der Drehung der Kurbel (4) im Zwangslauf nachgeführt wird, z. B. vermittels der Zahnräder (5, Ahb. 2).
  6. 6. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem auf den Kurbelzapfen (4) der Mitnebmer für das Zellenrad (3) angeordnet ist, der ein Zahnrad (6) trägt, welches sich in einem an der Wasserwanne (1) befestigten Innenverzaihnungskranz (7) abwälzt.
  7. 7. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem das Zellenrad in seinem spezifischen Gewicht so abgestimmt ist, daß es auf dem Wasserring schwimmt. B. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem der Kurbelzapfen (4) in verschiedene z. B. Verdichter- und Entspanner - Abteilungen (20, 23) unterteilt ist. 9. Verdränger nach Anspruch 5, bei welchem an der Wasserwanne (1) ein Wasserringkessel-Brennraum (29, 30) befestigt ist (Abb. 3). 10. Verdränger nach Anspruch 1, bei welchem innerhalb des Kurbelzapfens (4) ein Brennzaum (35) angeordnet ist (Abb. 5).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5803713A (en) * 1996-08-28 1998-09-08 Huse; Henry Multi-stage liquid ring vacuum pump-compressor

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US5803713A (en) * 1996-08-28 1998-09-08 Huse; Henry Multi-stage liquid ring vacuum pump-compressor

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