DE100784C - - Google Patents
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- DE100784C DE100784C DENDAT100784D DE100784DA DE100784C DE 100784 C DE100784 C DE 100784C DE NDAT100784 D DENDAT100784 D DE NDAT100784D DE 100784D A DE100784D A DE 100784DA DE 100784 C DE100784 C DE 100784C
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/40—Softening or making skins or leather supple, e.g. by staking, boarding, or crippling machines, by dry mills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
(Staat Delaware, V. St. A.).
Maschine zum Stollen von Leder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1897 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Stollen des Leders, bei
der eine der Druckwalzen wagerecht und senkrecht verstellbar angeordnet ist, und gleichzeitig
die Stolle mittelst des Kniees des Arbeiters während des Ganges der Maschine verschieden
eingestellt werden kann, um zu jeder Zeit bei Bearbeitung des Leders s eine dem jeweiligen
Material entsprechende Wirkung zu erzielen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine dargestellt, und
zwar, in Fig. 1 in Seitenansicht, während Fig. 2 ein Grundrifs der verstellbaren Walzenlager
und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 2 ist. Die übrigen Fig. 4 bis 9 veranschaulichen
Details, welche im Laufe der nachfolgenden Beschreibung erwähnt werden.
Bekannt an der dargestellten Maschine ist folgende Einrichtung: Die auf dem Gestell 1
hin- und herbewegte Pleuelstange 2, an deren Kreuzkopf die Platten 5 mittelst Zapfen 3 drehbar
gelagert sind; die drehbare Verbindung des oberen und unteren Armes 7 bezw. γχ
mit den Platten; die Anordnung der Anlaufflächen 8 an der oberen und unteren Seite des
Kreuzkopfes, welche gegen die an dem oberen und unteren Arm 7 bezw. 7* gelagerten Rollen
9 wirken, sowie die Zugstangen 11 mit Lasche 3X, Federn 10, Scheibe 12 und Mutter
ι 2 x, welche Theile in der bekannten Weise
zusamenwirken, um beim Vorgang des Kreuz-, kopfes die beiden Arme aus einander zu halten,
d. h. das Leder freizugeben, während beim Rückgang, also nach links der Fig. 1, das
vom Körper des Arbeiters gegen den Baum 33x
festgeklemmte Leder von der Stolle 32x bezw.
von den beiden Stollen 32X und 34X bearbeitet
wird.
Neu und Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist folgende Einrichtung zur Verstellung
der vorderen Stollenwalze 34 sowohl wagerecht als auch in senkrechter Richtung, sowie diejenige
Einrichtung, mittelst deren die Stollen 32X. und 34X in senkrechter Richtung während
des Arbeitsvorganges durch das Knie des Arbeiters verstellt werden können. Erstere
Einrichtung ist aus den Fig. 2 und 3 deutlich ersichtlich und besteht aus der am Ende des
oberen Armes 7 befestigten Platte 14, deren Befestigung mittelst Bolzens 15, welcher durch
das Ende 13 des Armes hindurchgeht, und deren vorderer Theil bei 16 ausgeweitet ist.
zur Aufnahme der beiden Bolzen 17 mit Bund i7x und Mutter 18 (Fig. 2). Die unteren
Enden dieser Bolzen sind bei i8x,zu
Lagern für die Zapfen 19 der hinteren Stollenwalze 20 ausgebildet. An der Platte 16 sind
ferner Schrauben 25 mit Muttern 26 und Scheiben 27 vorgesehen, mittelst deren die mit
Schlitzen 24 versehenen Arme 23 einer Platte 2 1 mit Quersteg 22 festgehalten werden und somit
auch letztere verstellt werden kann. In den Enden dieser Platte sind die Schraubenbolzen
28 mittelst Muttern 29, 30 senkrecht verstellbar angeordnet. Die unteren Enden dieser Bolzen sind zu Lagern 31 für die
Zapfen 32 der vorderen Walze 34 ausgebildet, welche somit wagerecht sowohl wie senkrecht
verstellt werden kann.
Die Verstellung der Stollen in senkrechter Richtung geschieht in folgender Weise: Die
Zapfen 37 des Armes 36 (Fig. 4 und 9) passen in Bohrungen der unteren Enden der Platten
5, 5, zwischen denen der untere Arm 7s befestigt
ist. Diese Zapfen sind excentrisch ausgebohrt bei 38 und die ganzen Theile, wie
aus den Fig. 9 und 1 ersichtlich, mittelst einer Spindel 39 zusammengehalten, wobei die Arme 36
durch Stellschrauben 40 in beliebiger Stellung an der Spindel 39 festgestellt werden können.
Zwischen den unteren Enden der Arme 36 ist eine Rolle 41 gelagert, welche auf einer verstellbaren
Bahn 42 hin- und hergleiten kann und welche ferner mit einem Schutzblech 43 (Fig. ι und 4), das mittelst Arme 44 mit den
Armen 36 verbunden ausgerüstet ist, zum Zwecke, Staub und Schmutz von der Bahn zu entfernen. Wird nun die Bahn 42 während
des Arbeitsvorganges gehoben oder gesenkt, so werden die Arme 36 mit den Excentern
37 gedreht und demnach der. untere Arm 7X mit den Stollen 34", 32X ebenfalls
gehoben oder gesenkt, wodurch der Arbeiter es in der Hand hat, die Wirkung der Stollen
dem Material entsprechend zu modifkiren. Das hintere Ende der Bahn 42 ist mittelst
Zapfen 48 mit den Hebelarmen 49 verbunden und letzere sind durch einen Bolzen 50 mit
excentrisch angeordneten Endzapfen 51 und Muttern 52 (Fig. 5) in dem Maschinengestell i
durch Hand verstellbar. Das vordere Ende der Bahn ist durch Glieder 46 und Zapfen
45,47 an dem vorderen Theil des Gestelles angelenkt und besitzt Anlaufflächen 63, 65
(Fig. 4 und 1), welche gegen entsprechende Anlaufflächen 62, 64, die an der Nabe eines
segmentartigen Blechstreifens 67 (Fig. 8) wirken, so dafs bei Drehung des Segments 67 das vordere
Ende der. Bahn 42 gehoben oder gesenkt werden kann. Die Nabe 55 ist durch die
Arme 66 mit dem Segment 67 verbunden und letztere ist mit Speichen 68 ausgerüstet, um
ein bequemes Drehen durch das Knie des Arbeiters zu ermöglichen. Das Segment ist
auf einem Quersteg 53 (Fig. 7) drehbar gelagert, welcher durch seine nach unten gebogenen
Enden 54 zwischen den Maschinengestelltheilen ι befestigt wird. Die Lagerung
der Nabe 55 geschieht durch einen mit Kopf 60 versehenen Bolzen 57, dessen unteres Ende
abgesetzt und mittelst Muttern 59 an dem Steg festgestellt ist. Der Kopf des Bolzens ruht
auf einem innerhalb der Nabe vorgesehenen Vorsprung 61 und erhält das Segment in der
gehörigen Lage. Die Fig. 6 zeigt, innerhalb welcher Grenzen das hintere Ende der Bahn 42
durch das Excenter 50, 51 verstellt werden kann. Die Fig. 9 ist ein Schnitt nach der
Linie y-y der Fig. 1.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Stollen von Leder, gekennzeichnet durch wagerechte und senkrechte Verstellbarkeit der einen Stollenwalze (34) in Verbindung mit einer Vorrichtung zum34X) wähngsenkrechten Verstellen der Stollen (3Λx
bezw. der unteren Stollenbacke (7X)
rend der Arbeit.
Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Maschine, bei der die Verstellung der Stollen dadurch erzielt wird, dafs die schwingend angeordnete Stollenbacke (7X) in drehbaren Buchsen (37) excentrisch gelagert ist, deren nach unten ragende Arme (36) eine auf einer Bahn (42) laufende Rolle tragen, während das hintere Ende der Bahn mittelst Excenter verstellbar jst und das vordere Bahnende mittelst Anlaufflächen, die vom Knie d,es Arbeiters bethätigt werden, während des Ganges der Maschine gehoben und gesenkt werden kann.
Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die: Anordnung der vorderen Stollenwalze (34) in Lagern (31), die auf einer Platte (21) senk-, recht verstellt werden können, während letztere . mittelst geschlitzter Arme (23) an dem vorderen Ende der oberen Stollen-. backe (7) wagerecht verstellbar befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100784C true DE100784C (de) |
Family
ID=371569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100784D Active DE100784C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100784C (de) |
-
0
- DE DENDAT100784D patent/DE100784C/de active Active
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