DE1007668B - Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel - Google Patents
Spezial-Sprunglauf- und AbfahrtsskistiefelInfo
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- DE1007668B DE1007668B DEB27846A DEB0027846A DE1007668B DE 1007668 B DE1007668 B DE 1007668B DE B27846 A DEB27846 A DE B27846A DE B0027846 A DEB0027846 A DE B0027846A DE 1007668 B DE1007668 B DE 1007668B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/04—Ski or like boots
- A43B5/0486—Ski or like boots characterized by the material
- A43B5/0488—Ski or like boots characterized by the material with an upper made of flexible material, e.g. leather
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/04—Ski or like boots
- A43B5/0486—Ski or like boots characterized by the material
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Bei Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefeln
fordert der Träger, daß die gesamte Sohlenbahn einschließlich Absatzfläche auf dem Ski aufliegt, damit
beim Auf sprung bzw. bei einer steilen Abfahrt der erforderliche
Halt und die notwendige Skiführung vorhanden ist.
Während der steilen Abfahrt geht der Läufer in eine sogenannte Vorlage. Hierdurch entsteht zwangläufig
ein Druck des vorderen Stiefelschaftabschlusses gegen das Schienbein.
Um hier Abhilfe zu schaffen, wurden bisher derartige Stiefel mit einem Knöchelkorsett versehen, das
längs seiner ganzen Sohle fest mit dem Stiefel verbunden war, so daß die gewünschte Wirkung, nämlich
die Beseitigung des Druckes, nicht in dem gewünschten und erforderlichen Maße eintreten konnte.
Ferner ist ein Skistiefel bekannt, der einen leichten, den Halt des Fußes verstärkenden, gesonderten Schuh
aufnimmt, so daß der Skistiefel die Funktion eines Überschuhes ausübt. Jedoch ist auch bei dieser Ausführung
der Druck des vorderen oberen Schaftrandes gegen das Schienbein unvermindert.
Erfindungsgemäß wird zur Beseitigung der bestehenden
Mängel vorgeschlagen, das Knöchelkorsett nur mit dem Vorderteil seiner Sohle fest mit dem
Stiefel zu verbinden, so daß es bei geöffnetem Schnürverschhiß
von der Ferse bis zum Ballen bzw. bis zur Abwicklung des Fußes in dem Stiefel auf- und abbewegt
werden kann. Infolgedessen besitzt der Skistiefel nach der Erfindung eine obere Brandsohle, die
mit dem Knöchelkorsett verbunden ist sowie eine zweite Brandsohle, die von deir Ferse bis zum Ballen
reicht und an ihrem vorderen Ende mit der oberen Brandsohle verbunden ist. Zwischen der oberen
Brandsohle und dem Fersenteil des Knöchelkorsetts ist ferner ein Keil eingearbeitet, der die gewünschte
Vorlage des Skiläufers begünstigt. Dieser Keil besteht zweckmäßigerweise aus einer Spezialgummieinlage,
die wiederum unten mit einem Lederkeil verbunden ist, so daß das Austreten des Gummikeils verhindert
wird.
Erforderlichenfalls kann der Läufer bei großen Sprungschanzen und bei ausgreifenden Sprüngen noch
zusätzlich einen weiteren Keil zwischen das Knöchelkorsett und der festen Brandsohle einlegen.
Um eine flache Sohlenbahn und den Diagonalzug zur Skibindung zu erreichen, erhält der erfindungsgemäße
Stiefel auf der festen zweiten Brandsohle noch einen bzw. mehrere weitere Keile.
Schließlich ist der erfindungsgemäße Stiefel, um den hohen Beanspruchungen des Läufers beim Aufsprung
in allen Teilen gerecht zu werden, mit einer besonderen erfindungsgemäßen Riemenführung versehen,
die von Rist zu Rist und Ferse zu Ferse und Spezial-Sprunglauf-
und Abfahrtsskistiefel
und Abfahrtsskistiefel
Anmelder:
Wilhelm Boos, München 8r Steinstr. 19
Wilhelm Boos, München 8r Steinstr. 19
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung vom 9. April 1953 auf der am
9. Aprilil9ö3 eröffneten 5..Deutschen Handwerksmesse
in München
Wilhelm Boos, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
oben um das Schaftende über den Knöchel geht; auf diese Weise erhält der Läufer einen absolut sicheren
Halt.
Endlich sind am Schaft des ernndiungsgemäßen
Stiefels am oberen Schaftende wie auch am Knöchelkorsett eine bzw. mehrere Einkerbungen angebracht,
die die Elastizität des Schaftes erhöhen.
In den Zeichnungen ist ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Skistiefels
dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Skistiefel in der Seitenansicht und
Fig. 2 den Skistiefel in der gleichen Ansicht, jedoch mit herausgeschnittenem Schaftteil.
Der Skistiefel 1, der in bekannter Weise mit einer Doppelverschnürung ausgestattet ist, besitzt zwei
Brandsohlen 2 und 3. Die Brandsohle 2, die sich wie bei den normalen Schuhen von der Ferse bis zur Schuhspitze
erstreckt, ist von der Ferse bis zum Ballen 4 bzw. bis zur Abwicklung des Fußes lose gehalten und
erst dann mit der Brandsohle 3 fest verbunden, wobei die Brandsohle 3 nur von der Ferse bis zum Ballen 4
reicht. Die Brandsohle 2 steht in Verbindung mit einem gepolsterten Knöchelkorsett 5, das ebenfalls in
den Skistiefel lose eingearbeitet ist und das aus einem Schaftteil 6 und einem Zungenteil 7 besteht.
Um die Elastizität des Schaftes zu erhöhen, ist der Schaftteil 6 des Knöchelkorsetts 5 ebenso wie das
obere Schaftende des Skistiefels mit Einkerbungen 8 zwischen den Verscbnürungsösen 9 versehen. Ferner
ist in dem Fersenteil des Knöchelkorsetts ein Keil 10 eingearbeitet, der aus einer Spezialgummieinlage und
einem Lederkeil zusammengesetzt ist.
709' 507/85
Der zwischen den beiden Brandsohlen 2 und 3 befindliche Hohlraum 11 kann im Bedarfsfall mit einer
weiteren Keileinlage ausgefüllt werden.
Vorzugsweise ist der Skistiefel mit einem Keilabsatz 12 ausgestattet, der für den Parallel- bzw.
Diagonalzug der Skibindung mit entsprechenden Einkerbungen 13 bzw. 14 versehen ist. Um weiterhin dem
Stiefel einen besonders festen Sitz am Fuß zu geben, wird der Riemen 15 durch entsprechende, mit Ringen
16 ausgestattete, an der Ferse bzw. am Rist angelenkte Lederlaschen 17 und 18 so geführt, daß er von
Rist zu Rist -und Ferse zu Ferse und oben um das Schaftende über den Knöchel geht, wobei der Riemendruck
auf den Fuß durch den gepolsterten oberen Rand des Schaftes 19 und die gleichfalls gepolsterte
Zunge 20 abgeschwächt wird.
Der erfindungsgemäße Skistiefel zeichnet sich bei größter Elastizität durch einen besonders festen Sitz
aus und erfüllt demnach alle Anforderungen, die selbst bei größten Beanspruchungen, z. B. beim Springen
oder beim Abfahrtslauf, an einen Skistiefel zu stellen sind.
Claims (5)
1. Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel mit einem Knöchelkorsett, das mit einer Brandsohle
und an der vorderen Öffnung seines Schaftteiles mit Einkerbungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Knöchelkorsett (5) nur mit befestigt ist und das im Fersenteil des Knöchelkorsetts
ein Keil (10) eingearbeitet ist.
2. Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
im Fersenteil des Knöchelkorsetts eingearbeitete Keil (10) aus einer Spezialgunimieinlage und
einem Lederkeil zusammengesetzt ist.
3. Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Brandsohle (2) des Knöchelkorsetts (5) von der Ferse bis zur Schuhspitze erstreckt,
während die Brandsohle (3) des Skistiefels lediglich von der Ferse bis zur Ballenpartie reicht.
4. Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch, gekennzeichnet,
daß zwischen den beiden Brandsohlen (2, 3) eine weitere Keileinlage angeordnet ist.
5. Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riemenführung des Stiefels von Rist zu Rist, Ferse zu Ferse und am oberen
Sehaftendte über den Knöchel läuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 919 088;
österreichische Patentschriften Nr. 175 190,
Deutsche Patentschrift Nr. 919 088;
österreichische Patentschriften Nr. 175 190,
150 159; schweizerische Patentschriften Nr. 261 624,
191 220;
dem vorderen Teil seiner Brandsohle (2) im Stiefel 30 französische Patentschrift Nr. 970 728.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©709· 507/85 4.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB27846A DE1007668B (de) | 1953-10-09 | 1953-10-09 | Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB27846A DE1007668B (de) | 1953-10-09 | 1953-10-09 | Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007668B true DE1007668B (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=6962488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB27846A Pending DE1007668B (de) | 1953-10-09 | 1953-10-09 | Spezial-Sprunglauf- und Abfahrtsskistiefel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007668B (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3228122A (en) * | 1964-01-17 | 1966-01-11 | Ludwig Herbert | Ski boot |
| US3530595A (en) * | 1967-10-18 | 1970-09-29 | Raimund W Vogel | Boot and more particularly ski boot |
| US3645017A (en) * | 1969-12-08 | 1972-02-29 | Amf Inc | Ski boot construction |
| FR2458241A1 (fr) * | 1979-06-07 | 1981-01-02 | Technisynthese Sarl | Nouvelle tige de chaussure notamment pour chaussures de sport |
| US4513520A (en) * | 1983-02-25 | 1985-04-30 | Heierling Of Switzerland, Ltd. | Ski boot with inner boot tightening mechanism |
| US4788780A (en) * | 1987-03-02 | 1988-12-06 | Boggs Ernest R | Overboot |
| EP0591600A1 (de) * | 1992-10-07 | 1994-04-13 | Dolomite S.P.A. | Sportschuh, insbesondere Schischuh oder Schlittschuh |
Citations (6)
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| CH191220A (de) * | 1936-10-31 | 1937-06-15 | Spini Giacomo | Skischuh. |
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| CH261624A (de) * | 1948-03-31 | 1949-05-31 | Aeschlimann & Cie Ag | In das Innere eines Schuhschaftes von Skischuhen eingebauter Einsatz. |
| FR970728A (fr) * | 1948-08-11 | 1951-01-08 | Perfectionnement aux chaussures, notamment aux chaussures de ski | |
| AT175190B (de) * | 1950-08-26 | 1953-06-10 | Matthias Kronhofer | Skischuh |
| DE919088C (de) * | 1952-01-26 | 1954-10-11 | Maria Bodenmaier Geb Strasser | Doppelt geschnuerter Sportschuh, insbesondere Skischuh |
-
1953
- 1953-10-09 DE DEB27846A patent/DE1007668B/de active Pending
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| EP0591600A1 (de) * | 1992-10-07 | 1994-04-13 | Dolomite S.P.A. | Sportschuh, insbesondere Schischuh oder Schlittschuh |
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