DE1007461B - Brennstaubfeuerung mit Flugaschenschmelzofen - Google Patents
Brennstaubfeuerung mit FlugaschenschmelzofenInfo
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Classifications
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- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J1/00—Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J2700/00—Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
- F23J2700/002—Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces
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Description
- Brennstaubfeuerung mit Flugaschenschmelzofen D4e Erfindung betrifft eine Breinistaub-feuerung mit einem als Zyklonmuffel ausgebildeten Flugaschenschmelzofen, dessen Feuergase in den Feueirraum der Hauptfeuerung strömen, nach Patent 952 206, und besteht darin, daß die Hauptfeiterung für Anfall der Schlacke in festem Zustand ausgebildet ist.
- Bei Brennstaubfeuerungen wird ein beträchtlicher Teil der Asche als Flugasche fortgetragen. Wenn diese Flugasche in einem Entstauber aus den Feuergasen ausgeschieden wird, ergibt sich die Aufgabe, sie möglichst billig zu beseitigen. Es ist bekannt, sie zu diesem Zweck in den Feuerraurn einer Schmelzkammerfeuerung einzuführen. Hierdurch wird der Feuerungsbeitrieb empfindlich gestört. Es ist auch bekannt, die Flugasche in besonderen Öfen einzuschmelzen, deren Abgase in den Feuerraum der Hauptfeuerung geleitet werden. Bei diesen Öfen ist es notwendig, den Ofen mit Brennstaub zu beheizen, damit die Flugasche verbrannt wird. Die Anordnung des Ofens ist ungütistig und versperrt den Zugang zur Hauptfeuerung. Die flüssige Schlacke bedeckt bei würfeilförinigem Ofen ein Sechstel der Oberfläche. Daher ist eine starke Beheizung notwendig, um diese große Oberfläche in Fluß zu bringen.
- Bei der Zyklonmuffel, insbesondere einer solchen mit annähernd waagerechter Achse, ist die Schlackenoberfläche sehr klein. Die Schlacke wird außerdem von der Flamme gegen den Auslauf getrieben. Flugasche und Brennstaub mischen, sich auf dem schraubenförinigen Weg zum Muffelaustritt. Es erschwert daher nur die Zündung, wenn Flugasche und Brennsta,ub bereits vor Eintritt in die Muffel gemischt werden. Sobald der Gehalt an Verbrennlichem der Flugzische ausreicht, die Temperatur zu halten, kann bei der Muffel auf die Zugabe von Brennstaub verzichtet werden. Die Muffelanordnung hat außerdem den Vorzug, daß bei Schwachlast mit der Muffel alleiin gefeuert werden kann, wenn ihr Brennstoff zugeführt wird. Auch kann die Muffel als Zündfeuerung für die Hauptfeuerung benutzt werden.
- Die aus der Flugaschtlinitiffel kommenden Feuergase werden mit denen der Hauptfeuerung weder in der Temperatur noch im Luftüberschuß noch im Gehalt und Zustand der Flugasche übereinstimmen. Daher ist es nicht günstig, die Abgase der Muffel unmittelbar in die Brennkammer der Hauptfeuerung einzuführen, weil die Verschlackungsgefahr der Berührungsheizflächen vergrößert würde. Noch größer ist diese Gefahr, wenn die Abgase der Muffel unmittelbar in die StrahlungskammerderTIauptfeuerung eirkgeführt werden. Diese Gefahr wird gebannt, wenn die Abgase der Muffel in bei der Zyklonfeuerung an sich bekann,terWc!is"- zunächst eine Nachbrennkammer durchströmen, b2vor ,ie gemeinsam mit den Feuergasen der Ilauptfeuerung in die Strahlungskammer gelangen.
- Da in die Muffel die Flugasche anderer Feuerungen in fester Form eingeführt wird, kann auch die Flugasche der Hauptfeuerung selbst in dieser Weise behandelt werden. Es besteht dann keine Notwendigkeit, in der Hauptfeuerung die Schlacke bereits im ersten Durchgang einzubinden, sie kann also auch als Brennstaubfeuerung mitAnfall der Schlacke in festem Zustand betrieben werden. Dadurch wird der Anwendungsbereich der Flugaschenschmdzmuffel bedeutend erweitert.
- Damit nicht feste Schlacke aus dem Hauptfeuerraum den Schlackenfluß des Nachbrennraurnes stört, wird der Schlackenfangrost, der den Nachbrennrauni von dem Feu-erraum trennt, so angeordnet oder bemessen, daß keine feste Schlacke zwischen seinen Rohren hindurchfallen kann. Das ist räumlich dadurch erzielbar, daß der Schlackenfangrost mit seiner Projektion nicht in den Grundriß des Hauptfeuerraumes fällt oder daß der Durchströmquerschnitt der Feuergase zwischen den Rohren des Fangrostes so klein ist, daß sie die Schlacke von dem Fangrost fortblasen.
- Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Anordnung ist in den Abb. 1 und 2 in zwei zueinander senkrechten lotrechten Schnitten dargestellt.
- Der mit aufsteigendem Zug gedachte prismatische 1.-Iatiptfeuerraurn 1 eines Dampferzeugers ist an den Wänden in bekannter Weise mit Kühlrohiren2 dieses Dampferzeugers verkleidet. Die Kühlroh#re 2 der Seitenwände sind in ihrem unteren Teil nach innen gebogen und bilden den Kühl- bzw. Schlackenfangrost 3. Sie kreuzen einander und enden in den Verteilern 4. Unterhalb der durch die Kreuzung gebildeten Sattellinie 5 sind sie nach außen durch feuerfestes Mauerwerk abgeschlossen, so daß zwei Schlackentrichter 6 entstehen, welche gegen die Außenluft abgeschlossen sind und deren Auslaufstutzen 24 zwecks Luftabschlusses in die Wasserfüllung der Tröge 7 eintauchen, aus welchen Kratzbänder 8 die gekörnte Schlacke austragen.
- Die Hauptfeuerung wird mit Braunkohlenbrennstaub. befeuert, welcher in bekannter Weise mit den bei der Mahltrocknung entstandenen Briiden durch die Eclzenb,r.znner 25 in den Feuerraum 1 eingeführt wird, so, daß eine um die lotrechte Achse, des Feuerra-um.2s rotiercnde und sich in Sch:raubenlinien aufwärts bewegende Flamme entsteht.
- Die aus den Abgasen dieser Feuerung oder anderer ausgeschiedene Flugasche wird in dem Behälter 9 gesammelt und bei geöffnetem Ab.sperrschieber 10 mittels des Zellenrades 11 in regelbarer .Nleiigc in den, Kanal 12 eingeworien, der in beikannter Weisc tangential in den Bicimerkcpf 13 der kreiszylindriscben Zyklomnuffel 14 einmünd,et. Ein Gebläse 15 fürdert durch Kanal 16 und Düse! 17 in regelbarer Menge Luft in (Icil Kanal 12 und erzeugt in dessen oberem Tc:il einen geringen Unterdruck. Durch einc ähnliche Anordnung kann Brennstaub in d--,n Brennerkopf 13 eingeführt werden. Das Staub-Luft-Gemisch wird durch eine durch die verschließbäre Öffnung 18 eingeführte Lunt,-- gezündet, und durch die Düsen 19 wird im selben Drallsinne zu Asche und Brennstaub Zweitluft zugegeben. Die Breinnstaubmenge wird so 1).zm"-#sse,n, daß in der Muffel 14 der Schlackenschmelzpunkt nicht unterschritten wird.
- Durch dic Öffnung 20 treten die Fen,-,-rgas,-, aus der Mtiffel in den von den Rohren 3 abgeteilten Nachbrennraum 26 über, in dien auch die flüssige Schlacke durch das Schlackienloch 21 abfließt. Die Muffel ist in bekannter Weise, von Kühlrohren 22 des befeuerten Dampferzeugers gebildet, welche feuerseitig mit feuerfester Masse 23 verkleidet sind.
- Die Feuergase der Muffel gelangcii durch den Schl'ackenfangrost 3 in. den Hauptfeuerraum und unterstützen die, Zündung der Hauptflamine. Die flüssige Schlacke fließt durch den Schacht 6 in freiem Fall in die Wasserfüllung des Troges 7, wo. sie, ge,-körnt erstarrt und durch das Kratzband 8 ausgetragen wird. Da der zweite Schlackentrichter 6 einen ebensolchen Nachbrennraum 27 einschließt, ist es möglich, maximal vier Muffeln, je zwei einander gegenüberliegend, anzuordnen. Bei dieser starken Besetzung würde sämtliche im Feuerraum 1 entstehende feste Schlacke mit den Feuergasen abgeben und als Flugasche in den Bunker 9 gelangen.
- In dem dargestellten Falle dagegen wird die in dein Feuerraum 1 erzeugte- feste Schlacke durch den Trichterra,um 27 in die Austragvorrichtung 7 gelangen. Bei etwas anderer Ausbildun- des Trichters ist es möglich, die beiden Auslaufstutzen 24 getrennt voneinander und unter Luftabschluß gegeneinander in eine Schlackenaustragvorrichtung 7 einzuführen.
- Durch die, dargestellte Anordnung wird die Hauptflamme in ihrer Entwicklung nicht gestört, in der Zündung sogar unterstützt. Bei Außerbetrieb#nahme der Zyklonmuffel wird die, Feuerung nicht ungünstig beein#ußt, und 1).ci Teillast kann der Betrieh mit der Zyl#r,lo#iirnuffel allein aufrechterhalten werden, wenn die Flugasche genügend h#.-!#izkräftig ist oder der Muffel fester Brennstoff zugeführt wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRCCIIL. 1. Brennstauhfeuerung mit einem als Zykloninuffel aLlsgebilcletcli Flugasellenscliiiielzofen, dessen Feuergase in den Feuerraum der Hauptfeuerung str#mcn, nach. Patent 952 206, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptfeuerung für Anfall der Schlacke in festem Zustand ausgebildet ist.
- 2. Brennslaubfetierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlackenfangrost, zwischen dessen kühlrohren die Fenergase aus dem Nachbrennraum in den Hauptbrennrauin übertreten, so. bzinessen oder angeordnet ist, daß keine feste Schlacke aus dein Hauptbrennraum in den Nachbrennrauin gelangen kann. 3. BrLniistaub,feue#rulig nachAnspruch 1, dadurch gekennzeicilnet, daß der Hauptbrennratim und der Na-hb,relinraum jeder mit gesondertem Schlackenauslauf und Schlackenaustragung versehen sind. 4. Brennstäubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlacke der Hauptfeuerung unter Luftabschluß in die Schlackenaustragvorr*chtung des Nachbrennraumes eingeführt wird.. 5. Brennstäubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptfeuerung als Eckenfeuerung ausgebildet und die Muffel mit Nachbrennraum unterhalb deren Brennerebenen angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 384 877; VGB-Mitteilungen 1951, Heft 17/18, S. 44, Abb. 8.
Priority Applications (5)
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Citations (1)
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- 1951-08-16 DE DED10030A patent/DE1007461B/de active Pending
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