DE1007449B - Verfahren und Einrichtung zur Stabilisierung des Schweisslichtbogens mittels Spannungsimpulsen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Stabilisierung des Schweisslichtbogens mittels Spannungsimpulsen

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DE1007449B
DE1007449B DEL14364A DEL0014364A DE1007449B DE 1007449 B DE1007449 B DE 1007449B DE L14364 A DEL14364 A DE L14364A DE L0014364 A DEL0014364 A DE L0014364A DE 1007449 B DE1007449 B DE 1007449B
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Dipl-Ing Helmut Langkau
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/06Arrangements or circuits for starting the arc, e.g. by generating ignition voltage, or for stabilising the arc
    • B23K9/073Stabilising the arc
    • B23K9/0738Stabilising of the arc by automatic re-ignition means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Stabilisierung des Schweißlichtbogens mittels Spannungsimpulsen Ein wechselstromgespeister Lichtbogen durchläuft bei jedem Stromnulldurchgang einen kritischen Augenblick seiner Stabilität. Dies ist dadurch bedingt, daß die Lichtbogenspannung zii (Fig. 1, b) praktisch unabhängig von der Stromstärke I ist, auch wenn diese! gemäß Fig. 1, a), einen praktisch s:inusförmigen Verlauf hat. Auch die primäre Netzspannung erzeugt in einem Umspanner, wie er vielfach für die elektrische Lichtbogenschweißung Verwendung findet, eine nach Fig. 1, c), sinusförmig verlaufende EMK, die als Leerlaufspannung zwischen Elektrode El und Werkstück We (s. Fig. 2 und 4) auftritt. Diese verläuft bei einem Umspanner praktisch phasengleich mit der Netzwechselspannung. Durch mehr oder weniger einfache, Ausführung der Lichtbogenschweißtransformatoren, die neuerdings auch a.ls sogernannte »Schweißwandler« aus netzseitigem Drehstrom Einphasenwechselstrom erzeugen, wird erreicht, daß sich im Betrieb bei sinusförmigem Stromverlauf nach Fig. 1, a), diese Sekundärspannung bzw. -EMK auf den Lichtbogenspannungsverlauf nach Fig. 1, b), einstellt. Um einen hinreichend stabilen Betrieb zu erzielen, muß jedoch die EMK der Wechselstromquelle, also ihre Leerlaufspannung, ein Vielfaches der Schweißspannung sein. Bei Gleichstrom, z. B. einem Schweißumformer, ist höchstens der Doppehvert der Schweißspannung als Leerlauf- bzw. Zündspannung notwendig, um den einmal gezündeten Lichtbogen stabil weiterbrennen zu lassen. Bei Wechselstrom muß aber die Leerlaufspannung zur Erzielung eines stabilen Lichthogenbetriebes so hoch über der (vielfach 25 V betragenden) Schweißspannung liegen, daß die Gefahrenspannung (42 V nach VDE-Vorschriften) wesentlich überschritten wird.
  • Daß bei Belastung die Lee:rlaufspannung so stark auf die Lichtbogenspannung herabsinkt, was ja fast immer induktiv innerhalb des Schweißgerätes erfolgt, bedingt einen schlechten Leitungsfaktor (cos p), was im Hinblick auf' die Netzbelastung unerwünscht ist. Außerdem muß das Schweißgerät für eine Scheinleistung bemessen sein, die sich aus dem Produkt NKVa = Schweißstromstärke X Leerlaufspannung ergibt.
  • In Fig. 1, a), und 1, c), ist dargestellt, wie der Strom I gegenüber der EMK E bei nur 45° Phasenverschiebung verläuft. Beim Stromnulldurchgang im Zeitpunkt wt = 90° ist zuerst die Lichtbogenspannung u1 noch positiv, obwohl die EMK E schon einen beträchtlichen negativen Wert hat. Daher kommt es, daß nach dem Stromnulldurchgang 2i1 von seinem bis- ; herigen positiven Wert auf den negativen Wert der EMK umspringt. Der Wechselstromlichtbogen wird also bei jedem Stromnulldurchgang neu gezündet, und hierfür muß in, diesem Augenblick der Spannungswert der EMK ausreichend hoch sein. Vielfach wird gerade nach, dem Nulldurchgang bei Elektroden ohne stark ionisierende Umhüllung für einen ganz kurzen Augenblick eine erheblich höhere Spannung benötigt (gestrichelt gezeichnete Kurve in Fig. 1, b).
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Lichtbogen durch Hochfrequenz zu stabilisieren, wobei sich eine sehr hohe Spannung ohne Gefahr verwenden läßt. Durch geeignete Maßnahmen läßt es sich auch erreichen, daß die hochfrequente Zündspannung gerade in dem kritischen Augenblick des Stromnulldurchganges auftritt. Nun ist aber Hochfrequenz vielfach für den Rundfunk mit Störungen verbunden.
  • Die Erfindung geht nun davon aus, daß der in Fig. 1, b), gezeigte Spannungsumsprung gerade im kritischen Augenblick eintritt; es ist also gerade dann ein zusätzlicher Spannungsstoß zwischen Elektrode und Werkstück (s. Fig. 2 und 4) erwünscht, der den Lichtbogenbetrieb über den Stromnulldurchgang stabilisiert.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, diesen Spannungsumsprung über einen Kondensator auf ein Hochfrefiuenzgerät wirken zu lassen. Aber außer den bereits genannten nachteiligen Eigenschaften des Hochfrequenzstrome,s bildet ein Kodensator, auch wenn er indirekt an Elektrode und Werkstück angeschlossen ist, für eine Hochfrequenzspannung zwischen Elekrode und Werkstück einen Kurzschluß.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile; sie betrifft ein Verfahren zur Stabilisierung des Schweißlichtbogens mittels bei Stromnulldurchga.ng auf den Lichtbogen gegebener Spannungsimpulse, und die Erfindung besteht darin, daß der induktive Spannungsabfall, der an einer im L chtbogenstromkreis liegenden Drosselspule mit Eisenkern entsteht, umgespannt und über einen ohmschen Widerstand R2 bzw. R1 an den Lichtbogenanschluß geführt wird.
  • -_Ie @@ilfh@'tig zur Schweißlichtbogenstabilisierung st y erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, da,ß in der vom Schweißstrom durchflossenen Drosselpule L, deren Eisenkern starke Sättigung besitzt, die bei jedem Stromnulldurchgang entstehenden Spannungsspitzen in einem Transformator w1, w2 umspannt und über einen ohmschen Widerstand R2 bzw. Rl an den Lichtbogen, geführt werden.
  • Die Zeichnungen zeigen Anwendungsbeispiele der Erfindung.
  • Es ist einleuchtend, daß während des Spannungsumsprunges über einen an Elektrode und Werkstück liegenden Kondensator ein Strom fließt. Wie, Fig. 2 zeigt, liegt in Reihe mit dem Kondensator C die Primärwicklung w1 eines kleinen Transformators an den sekundärseitigen Ausgangsklemmen des Schweißgerätes Schw, das hier der Einfachheit halber als Umspanner dargestellt ist. D,ie Wicklung w1 hat eine so geringe Induktivität, daß eine s.inusförm.igve-rlau:fende Spannung 2n Netzfrequenzgröße, wie sie bei Leerlauf (Fig. 1, c) auftritt, hauptsächlich am Kondensator C liegt.
  • Ein beim Spannungsurnsprung .in der Sekundärwicklungw2 desTransformators erzeugter Spannungsstoß soll nun zwischen Elektrode und Werkstück auftreten. Wenn aber z. B. die Elektrode direkt am Kondensator C läge, würde dieser auch für den Sekundärspannungsstoß eine Ableitung darstellen. Wenn die End--n der Wicklung w2 also parallel zum Primärstromkrelis lägen, der aus C und w1 besteht, könnte eine in w2 erzeugte Sekundärspannung gar nicht zwischen Elektrode und Werkstück auftreten.
  • Daher wird erfindungsgemäß zwischen dem Anschluß für diesen Primärkreis und die Elektrode El eine Induktivität L gelegt. Diese muß zwar einen starken Schweiß-Wechselstrom durchlassen, es soll aber durch sie kein hoher Spannungsabfall entstehen. Schon eine relativ kleine Induktivität L bewirkt, daß der in w2 erzeugte Spannungsstoß, der gegenüber den Spannungs- bzw. Stromänderungen auf der Netzseite sehr plötzlich auftritt, kaum über L hinweggehen kann.
  • Direkt an der Sekundärseite des Schweißgerätes, also an den Primäranschlußklemmen des Transformators w1/w2 in Fig. 2, ist der Spannungsverlauf gegenüber dem in Fig. 1, b), dargestellten nur wenig verändert; der Spannungsumsprung ist daher dort auch noch voll wirksam. Im Hinblick darauf ist eine hohe Induktivität L erwünscht; für hohe Schweißstromstärke, soll L jedoch zur Vermeidung eines hohen (induktiven) Spannungsabfalls klein sein. Praktisch wird bekanntlich zu diesem Zweck eine Spule mit Dynamoblechkern verwendet; Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Induktivitätsspule, wie sie in Fig. 2 und 4 mit L dargestellt ist. Henry. Erfindungsgemäß wird Spule hier mit relativ v ie:en Windungen w, bei kleinem Eisenquerschnitt ausgeführt.
  • Beim Durchgang einer hohen Schweißstromstärke I ist die durch die Windungszahl ws (Fig. 3) erzeugte Felde< regung (Amperewindungen) groß, und der Eisenkern ist stark gesättigt; der Magnetfluß 0 ist also hierdurch begrenzt, denn der mit ö bezeichnete Spalt zwischen den Blechpaketen wird recht klein gehalten, damit bereits bei einer relativ kleinen Stromstärke, also einem Bruchteil von Imax, die Eisensättigung eintritt. Es hat aber keinen Wert, wie z. B. bei Transformatoren durch Blechschichtung ö = 0 zu machen, da dann die Induktivität im Anfang der Sinuskurve (bei I = 0) zu ungleichmäßig wäre.
  • Diese Verhältnisse sind veranschaulicht in Fig. B. Darin bedeutet: a.) Verlauf des Stromes J (praktisch Sinuskurve) ; b) Verlauf des Magnetflusses 0 in einer Drosselspule nach Fig. 3, deren Eisenkern klein ist und worin bei kleinem Spalt ö durch die MMK (Amperewindungen) der vom Strom durchflossenen Spule starke Eisensättigung eintritt, beim Stromverlauf a) ; c) Verlauf' des Spannungsabfalles e" der durch den Magnetflußverlauf nach. b) induziert wird (der ohmsche Spannungsabfall an der Drosselspule ist wegen Geringfügigkeit vernachlässigt).
  • Wenn die Sekundärspule w2 des Transformators unmittelbar an Elektrode und Werkstück angeschlossen wäre, so würde durch w2 ein relativ starker Strom infolge der Leerlauf- bzw. Lichtbogenspannung fließen, da ja die Spul,ew2 einen kleinen ohmschen Widerstand hat. Um einen solchen nicht erwünschten Stromfluß zu begrenzen, wird daher erfindungsgemäß ein ohmscher Widerstand R2 mit w2 in Reihe geschaltet. Natürlich begrenzt dieser Widerstand auch einen Stromfluß, der durch eine in der Wicklung w2 auftretende; Spannung erzeugt wird; es ist aber keine erhebliche Stromstärke notwendig, da es ja nur darauf ankommt, daß eine hinreichend hohe Spannung zwischen Elektrode und Werkstück auftritt. Über die Induktivität L geht diese kaum weg, denn bereits bei einem geringen Stromfluß, der hier sehr plötzlich auftreten würde, entsteht eine hohe, der treibenden EMK entgegenwirkende Induktionsspannung.
  • Der Widerstand R2 zur Strombegrenzung wäre nicht notwendig, wenn der in Fig. 2 dargestellte Transformator w1, w2 ein gewöhnlicher Umspanner wäre, der einen in sich geschlossenen Eisen- bzw. Blechkern hat. Ein solcher hätte aber auch primärseitig - über die Wicklung w1 - eine hohe und nicht konstante Induktivität, welche sich aber auf einen gewünschten Wert mittels eines bestimmten (Luft-) Spaltes s, (Fig. 5) einstellen läßt. Ein solcher Spalt wird nämlich unter anderem dazu benötigt, um den Magnetfluß 0 im Eisenkern zu begrenzen. Denn sowohl primär- als sekundärseitig wirkt bei Leerlauf, wo gemäß Fig. 1, a), die Spannung sinusförmig verläuft, eine Felderregung infolge von gewissen durch w1 und w2 fließenden Stromstärken, die gegeneinander phasenverschoben sind.
  • In Fig. 6 zeigt a) den sekundärseitigen Stromverlauf durch w2 (JR) und b) den primärseitigen durch w1 (IJ . Die Kurve a.) hat annähernd den gleichen Verlauf wie die Leerlaufspannung, da der ohmsche Widerstandsteil R2 größer als der induktive in der Wicklung w2 ist. Kurve b) hat eine erhebliche Voreilung gegenüber a.), da der über den Kondensator C fließende (Primär-)Strom Io der Wechselspannung vorauseilt. Das Zusammenwirken von beiden Erregungen ergibt dann einen; resultierenden Verlauf der Feldkurve die hier in Fig. 6, c), dargestellt ist.
  • Die Windungszahl w1 wird vor allem durch die für die zugehörige Kapazität C geeignete Ind.uktivität und w2 durch das zweckmäßige übersetzungsverhältnis bestimmt, um einen hinreichend hohen Spannungsstoß beim Spannungsumsprung im Lichtbogen zu erzielen. Der den Wicklungen w1 und w2 gemeinsärrie 1-lagnetfluß bedingt, da,ß die auftretenden Spannungen praktisch phasengleich sind, unabhängig davon, daß - jedenfalls bei Netzfrequenz -- die Ströme darin verschieden verlaufen (Fig. 6, a) und 6, b). Der in Fig. 2 dargestellte Transformator kann daher gemäß Fig. 4 in Sparschaltung ausgeführt werden. Ein auf den Wicklungsteil w" kommender Spannungsstoß bewirkt dann in der Gesamtwicklung (w, +wb) das Auftreten eines der höheren Windungszahl entsprechenden höheren Spannungsstoßes, der über den Widerstand R1 an die Elektrode geführt wird.
  • Hierdurch läßt sich der Zweck der Erfindung, den Wechselstromlichtbogen zu stabilisieren, erreichen. Es ist nun bekanntlich möglich, daß in einer kurzen Lichtbogenstrecke zwischen Elektrode und Werkstück ein Lichtbogen unter dem Einfluß einer relativ geringen Leerläufspann.ung erstmals zündet, ohne daß vorher der Stromfle durch einen Kurzschluß zwischen Elektrode und Werkstück hergestellt werden muß, nämlich dann, wenn die Lichtbogenstrecke durch schwache Funken vorionisiert ist. Zuweilen ist diese Art einer Lichtbogenzündung erwünscht; dies ist außer beim Schutzgasschweißen vielfach auch beim Lichtbogenschweißen mit umhüllten Elektroden der Fall, bei denen die Lichtbogenzündung eine Entfernung der Umhüllung am Elektrodenende erfordert, da die Umhüllung den Schweißstrom praktisch nicht leitet.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Zündung des Schweißlichtbogens ohne Kurzschluß zwischen Elektrode und Werkstück durch ein aus Druckkontakt D und Relais Sch.S bestehendes Schaltgerät eine zusätzliche Sekun-#därwicklung w3 des Transformators über einen Widerstand R3 an den Lichtbogen gelegt wird zur Erzeugung, von zur ersten Lichtbogenzündung ausreichenden Spannungsstößen-.
  • Nun tritt aber eine Stoßspannung nur auf, wenn die Spannung anstatt sinusförmig ähnlich wie nach Fig. 1, b), verläuft. Erfindungsgemäß soll nun parallel zum Schweißanschluß durch eine kurzzeitige Lichtbogenbildung ein solcher Spannungsverlauf hergestellt werden. Zwischen den Kontakten eines Schalters tritt ja ein Abschaltlichtbogen auf, der insbesondere dann einige, Perioden andauert, wenn besonders geeignetes Scha.ltkontaktmaterial verwendet wird.
  • In dem Ausführungsbeispiel hierfür nach Fig. 7 ist ein Schaltschütz Sch.S verwendet; hier ist die Schützspule der Leerlaufspannung des Schweißgerätes angepaßt, sie kann. durch einen Steuerdruckknopf D unmittelbar am Elektrodenhalter Spannung bekommen und das Schütz einschalten. -In, der Sekundärspule w2 des Transformators irr Fig. 7 tritt dann beim Abschalten des Schützes die gewünschte Stoßspannung an der Elektrode ein. Es ist aber einleuchtend, daß der zur Lichtbogenstabilisierung ausreichende Spannungsstoß vielfach nicht für eine Neuzündung des Lichtbogens ausreicht. Zur Erzeugung eines erheblich höheren hierfür erforderlichen Spannungsstoßes ist daher in Fig. 7 im Zusatztransformator eine weitere Sekundärspule w3 angeordnet, vor welcher auch ein weiterer Widerstand R3 Liegt. Ein besonderer Umschalter läßt normalerweise die (Betriebs-) Wicklung w2 auf die Elektrode wirken; wenn das Schütz eingeschaltet wird, ist gleichzeitig anstatt w2 die Wicklung w3 eingeschaltet. Die Umschaltung von w3 auf w2 soll aber nicht während, sondern kurz nach dem Abschalten des Hauptkontaktes des Schützes erfolgen; da es aber Schütze gibt, bei denen ein Kontakt; z. B. ein Hilfskontakt, »nachhinkt«, ist die gewünschte Wirkung auf diese Weise leicht erzielbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Stabilisierung des Schweißlichtbogens mittels bei Stromnulldurchgang auf den Lichtbogen gegebener Spannungsimpulse, dadurch gekennzeichnet, daß der induktive Spannungsabfall, der an einer im Lichtbogenstromkreis liegenden Drosselspule mit Essenkern entsteht, umspannt und über einen, ohmschen Widerstand (R2 bzw. R1) an den Lichtbogenanschluß geführt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Schweißlich,tbog-enstabilisierrun.g nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der vom Schweißstrom durchflossenen Drosselspule (L), deren Eisenkern starke Sättigung besitzt, die bei jedem Stromnulld:urchgang entstehenden Spannungsspitzen in einem Transformator (w1, w2) umgespannt und über einen ohmschen Widerstand' (R2 bzw. R1) an den Lichtbogen geführt werden.
  3. 3. Einrichtung nasch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator (w", w6) Sparschaltung hat.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Zündung des Schweißldchtbogens ohne Kurzschluß zwischen Elektrode und Werkstück durch ein aus Druckkontakt (D) und Relais (Sch.S) bestehendes Schaltgerät eine zusätzliche Sekundärwicklung (w3) des Transformators über einen Widerstand (R3) an den Lichtbogen gelegt wird zur Erzeugung von zur ersten Lichtbogenzündung ausreichenden Spannungsstößen.
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