DE1007406B - Mehrpolige Steckvorrichtung - Google Patents

Mehrpolige Steckvorrichtung

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DE1007406B
DE1007406B DEP9679A DEP0009679A DE1007406B DE 1007406 B DE1007406 B DE 1007406B DE P9679 A DEP9679 A DE P9679A DE P0009679 A DEP0009679 A DE P0009679A DE 1007406 B DE1007406 B DE 1007406B
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DE
Germany
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contact
plug device
plug
sockets
socket
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Pending
Application number
DEP9679A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patelhold Patenverwertungs and Elektro-Holding AG
Original Assignee
Patelhold Patenverwertungs and Elektro-Holding AG
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Filing date
Publication date
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Publication of DE1007406B publication Critical patent/DE1007406B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R31/00Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
    • H01R31/08Short-circuiting members for bridging contacts in a counterpart

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Anlagen der Niederfrequenz- und Hochfrequenztechnik ist es üblich, den gesamten Schaltungsaufbau einer Anlage auf mehrere Einzelgeräte zu verteilen. Diese Geräte werden durch Gestelle, auf die sie aufsetzbar sind, gehalten. Die elektrischen Verbindungen der einzelnen Geräte untereinander erfolgen mittels federnder Kontakte. Es ist bekannt, daß diese Verbindungen zwischen korrespondierenden Kontakten am Gestell oder Rahmen und an den darauf aufsetzbaren Geräten durch Verbindungsbügel hergestellt werden, die zwei nebeneinanderliegende Kontakte elektrisch verbinden.
Diese Kontakte weisen Federn auf. Nachteilig ist dabei, daß diese Federn für eine Reinigung schlecht zugänglich sind und bei einem eventuellen Bruch der Feder die Anlage längere Zeit außer Betrieb setzen. Außerdem ist der Platzbedarf derartig angeordneter Verbindungen verhältnismäßig groß. Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile.
Die Erfindung betrifft eine mehrpolige Steckvorrichtung zur Herstellung der elektrischen Verbindungen von auf einem Gestellrahmen aufsetzbaren und wieder lösbaren Geräten.
Die Erfindung besteht darin, daß auf dem Gestellrahmen und auf den Geräteplatten in hintereinanderliegenden Ebenen miteinander korrespondierende, aus Isolierteilen bestehende Kontaktbuchsenplatten vorgesehen sind, durch deren Buchsen Steckerstifte steckbar sind, wodurch die elektrischen Verbindungen zwischen den entsprechenden Buchsen am Gestellrahmen und an den daraufsetzbaren Geräten hergestellt werden.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine zweipolige Steckvorrichtung;
Fig. 2, 4 und 5 zeigen Steckeransichten;
Fig. 3 zeigt die Steckbuchsenanordnung von der Steckerseite her;
Fig. 6 a, 6b, 6c, 6d zeigen Steckbuchsenteile im Schnitt und von der Steckerseite aus.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Teil eines Gestellrahmens dargestellt. Es kann sich dabei auch um die Platte eines Einzelgerätes handeln. Auf diesem Gestellrahmen ist eine Platte 4 aufgeschraubt, die zwei Bolzen 3 trägt. Diese Bolzen 3 ragen durch den Rahmen 1 hindurch und geben der Geräteplatte 2 die notwendige Führung. Auf der Geräteplatte 2 einerseits und dem abgekröpften Teil 4° der Gegenplatte 4 sind Kontaktbuchsenleisten 5 und 5" angebracht. Mittels der Rähmchen 6 und 6" werden diese Kontaktbuchsenleisten gehalten. Die Rähmchen 6 und 6" lassen eine Beweglichkeit der Kontaktbuchsenleisten zu. Aus den Fig. 6 a bis 6d ist die Ausführung der Kontakt-Mehrpolige Steckvorrichtung
Anmelder:
»Patelhold«
Patentverwertungs- & Elektro-Holding A.-G., Glarus (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 20. April 1953
Gerhard Müller, Konstanz,
ist als Erfinder genannt worden
buchsenplatte ersichtlich, die in einzelne Kontaktbuchsenleisten 5 (Fig. 3) aufgeteilt ist. Die beiden Kontaktbuchsenleisten 5 und 5a in Fig. 6 a bis 6 d umschließen die beiden Buchsen 8. Mit diesen Buchsen sind Anschlußflügel 8α verbunden, die für den Anschluß der Verbindungsdrähte entsprechend ausgebildet sind. Die Buchsen 8 sind in den Kontaktbuchsenleisten 5 und 5° beweglich angeordnet. Das ganze System ist, wie schon erwähnt, gegenüber dem benachbarten System ebenfalls beweglich.
Durch die beiden so gebildeten Kontaktbuchsenleisten 5 und 5a in Fig. 1 greift ein Stecker 11 hindurch und verbindet die übereinanderliegenden Einzelbuchsen der beiden Steckerebenen. Durch diesen Vorgang wird die Verbindung zwischen dem Gerät und dem Gestellrahmen hergestellt. Der Stecker selbst ist in Fig. 2 dargestellt und besteht aus einzelnen Elementen 11, die jeweils zwei Kontaktstifte 9 tragen. Die Kontaktstifte sind mit zwei Federn 10 versehen, die beispielsweise in S-Form den Steckerstift umgeben (Fig. 2 a).
In der Fig. 4 ist der sich aus einzelnen Steckerelementen zusammensetzende Gesamtstecker dargestellt, wobei erfmdungsgemäß die einzelnen Steckerteile 11 gegeneinander beweglich sind. Diese Beweglichkeit der Steckerelemente einerseits und der Buchsensysteme anderseits bewirkt das Zustandekommen einwandfreier Kontaktverbindungen, auch wenn die miteinander korrespondierenden Kontakt-
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buchsenleisten mechanisch nicht absolut genau übereinanderliegen, wodurch ein Verbindungselement geschaffen wird, welches den praktischen Bedürfnissen entspricht und weitgehendst unempfindlich ist.
Die vorstehend geschilderte Erfindung ermöglicht ein leichtes Auswechseln von ganzen Geräteteilen, wie es beispielsweise bei Störungen während des Betriebes notwendig ist und durch die geschilderte Anordnung in kürzester Zeit durchgeführt werden kann. Zu diesem Zweck wird der Stecker, der normalerweise für die Herstellung der Verbindungen vom Gestell nach der Geräteplatte dauernd eingesteckt ist, herausgezogen. Daraufhin kann die Geräteplatte von den Führungsbolzen 3 abgehoben werden. Beim Wiederaufsetzen wird die Geräteplatte 2 über die Bolzen 3 aufgeschoben, wodurch automatisch die übereinanderliegenden parallelen Buchsenebenen in Übereinstimmung gebracht werden. Der danach durch die Kontaktbuchsenleisten hindurchgesteckte Stiftstecker stellt die erforderlichen Verbindungen zwischen Gestell und Gerät wieder her.
Die Einrichtung weist den besonderen Vorteil auf, daß das Auswechseln der Geräte sehr rasch erfolgen kann und die Kontaktgabe durch die lockere Lagerung der einzelnen Teile äußerst gut ist. Für eine Reinigung der federnden Kontaktteile ist es besonders vorteilhaft, daß diese im Stecker angebracht und daher leicht zugänglich sind, wie es außerdem ein Vorzug dieser Erfindung ist, daß die dem Verschleiß am meisten unterworfenen Federteile im Stecker angebracht sind und so schnellstens ersetzt werden können, wodurch längere Betriebsausfälle vermieden werden.
Die Steckervorrichtung läßt sich vorteilhaft auch da verwenden, wo einzelne Geräte unter sich verbunden werden sollen. Die Anordnung ist dann so, daß die untere bzw. obere Kontaktbuchsenplatte auf dem einen bzw. auf dem anderen Gerät angeordnet ist. Selbstverständlich können an Stelle der federnden Kontaktstifte auch federnde Buchsen verwendet werden.
Der Stecker kann im Handgriff 11 der Fig. 4 für Prüf- und Meßzwecke Steckbuchsen aufweisen, die mit den Kontaktstiften verbunden sind. Einzelne Kontaktstifte können auch elektrisch unterteilt ausgeführt sein. Dabei ist der vordere Kontaktteil vom hinteren Kontaktteil isoliert und in dem Isolierteil des Steckers gehalten. Im Isolierteil kann in an sich bekannter Weise eine im normalen Betriebsfall geschlossene, für eine Strommessung jedoch lösbare Kontaktvorrichtung angebracht sein. Ferner können erfindungsgemäß die Kontaktstifte und die Buchsen z. B, bei hochfrequenzführenden Verbindungen mit Metallabschirmungen versehen sein. Diese Metallabschirmungen sind dann mit einem Kontaktstift bzw. einer Buchse verbunden, über welche die Erdung erfolgt.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Mehrpolige Steckvorrichtung zur Herstellung der elektrischen Verbindungen von auf einem Gestellrahmen aufsetzbaren und wieder lösbaren Geräten, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gestellrahmen und auf der Geräteplatte in hintereinanderliegenden Ebenen miteinander korrespondierende, aus Isolierteilen bestehende Kontaktbuchsenplatten vorgesehen sind, durch deren Buchsen Kontaktstifte steckbar sind, wodurch die elektrischen Verbindungen zwischen den entsprechenden Buchsen am Gestellrahmen und an den darauf aufsetzbaren Geräten hergestellt werden.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbuchsenplatten aus einzelnen locker zusammengehaltenen Isolierteilen bestehen.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen in die zugehörigen Kontaktbuchsenplatten locker eingesetzt sind.
4. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte in den zugehörigen Steckern federnd sind.
5. Steckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte zwei Federn für die Kontaktgabe aufweisen.
6. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte gegenseitig nachgiebig angeordnet sind.
7. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecker in gegeneinander bewegliche isolierende Teile unterteilt sind.
8. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecker P ruf Steckbuchsen aufweisen.
9. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kontaktbuchsenplatten und Steckern Metallabschirmungen um einzelne Kontakte angeordnet sind, welche nach je einer Buchse bzw. Kontaktstift geführt sind.
10. Steckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Kontaktteil des Kontaktstiftes vom hinteren Kontaktteil isoliert ist und daß diese Teile mit einer im Isolierteil des Steckers angeordnete Vorrichtung verbunden sind, welche eine Unterbrechung des Stromkreises und den Anschluß eines Strommessers ermöglicht.
11. Steckvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbuchsen federnd ausgeführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 70S 507/327 4.57
DEP9679A 1953-04-20 1953-04-29 Mehrpolige Steckvorrichtung Pending DE1007406B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
LU500973B1 (de) * 2021-12-09 2023-06-09 Phoenix Contact Gmbh & Co Steckeinrichtung und Bausatz mit einer Steckeinrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
LU500973B1 (de) * 2021-12-09 2023-06-09 Phoenix Contact Gmbh & Co Steckeinrichtung und Bausatz mit einer Steckeinrichtung
WO2023104807A1 (de) * 2021-12-09 2023-06-15 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Steckeinrichtung und bausatz mit einer steckeinrichtung

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