DE1007406B - Mehrpolige Steckvorrichtung - Google Patents
Mehrpolige SteckvorrichtungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R31/00—Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
- H01R31/08—Short-circuiting members for bridging contacts in a counterpart
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Bei Anlagen der Niederfrequenz- und Hochfrequenztechnik ist es üblich, den gesamten Schaltungsaufbau
einer Anlage auf mehrere Einzelgeräte zu verteilen. Diese Geräte werden durch Gestelle, auf die sie aufsetzbar
sind, gehalten. Die elektrischen Verbindungen der einzelnen Geräte untereinander erfolgen mittels
federnder Kontakte. Es ist bekannt, daß diese Verbindungen zwischen korrespondierenden Kontakten
am Gestell oder Rahmen und an den darauf aufsetzbaren Geräten durch Verbindungsbügel hergestellt
werden, die zwei nebeneinanderliegende Kontakte elektrisch verbinden.
Diese Kontakte weisen Federn auf. Nachteilig ist dabei, daß diese Federn für eine Reinigung schlecht
zugänglich sind und bei einem eventuellen Bruch der Feder die Anlage längere Zeit außer Betrieb setzen.
Außerdem ist der Platzbedarf derartig angeordneter Verbindungen verhältnismäßig groß. Die vorliegende
Erfindung beseitigt diese Nachteile.
Die Erfindung betrifft eine mehrpolige Steckvorrichtung zur Herstellung der elektrischen Verbindungen
von auf einem Gestellrahmen aufsetzbaren und wieder lösbaren Geräten.
Die Erfindung besteht darin, daß auf dem Gestellrahmen und auf den Geräteplatten in hintereinanderliegenden
Ebenen miteinander korrespondierende, aus Isolierteilen bestehende Kontaktbuchsenplatten
vorgesehen sind, durch deren Buchsen Steckerstifte steckbar sind, wodurch die elektrischen Verbindungen
zwischen den entsprechenden Buchsen am Gestellrahmen und an den daraufsetzbaren Geräten hergestellt
werden.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine zweipolige Steckvorrichtung;
Fig. 2, 4 und 5 zeigen Steckeransichten;
Fig. 3 zeigt die Steckbuchsenanordnung von der Steckerseite her;
Fig. 6 a, 6b, 6c, 6d zeigen Steckbuchsenteile im Schnitt und von der Steckerseite aus.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Teil eines Gestellrahmens dargestellt. Es kann sich dabei auch um die Platte
eines Einzelgerätes handeln. Auf diesem Gestellrahmen ist eine Platte 4 aufgeschraubt, die zwei
Bolzen 3 trägt. Diese Bolzen 3 ragen durch den Rahmen 1 hindurch und geben der Geräteplatte 2 die
notwendige Führung. Auf der Geräteplatte 2 einerseits und dem abgekröpften Teil 4° der Gegenplatte 4
sind Kontaktbuchsenleisten 5 und 5" angebracht. Mittels der Rähmchen 6 und 6" werden diese Kontaktbuchsenleisten
gehalten. Die Rähmchen 6 und 6" lassen eine Beweglichkeit der Kontaktbuchsenleisten zu. Aus
den Fig. 6 a bis 6d ist die Ausführung der Kontakt-Mehrpolige Steckvorrichtung
Anmelder:
»Patelhold«
»Patelhold«
Patentverwertungs- & Elektro-Holding A.-G., Glarus (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 20. April 1953
Schweiz vom 20. April 1953
Gerhard Müller, Konstanz,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
buchsenplatte ersichtlich, die in einzelne Kontaktbuchsenleisten 5 (Fig. 3) aufgeteilt ist. Die beiden
Kontaktbuchsenleisten 5 und 5a in Fig. 6 a bis 6 d umschließen
die beiden Buchsen 8. Mit diesen Buchsen sind Anschlußflügel 8α verbunden, die für den Anschluß
der Verbindungsdrähte entsprechend ausgebildet sind. Die Buchsen 8 sind in den Kontaktbuchsenleisten
5 und 5° beweglich angeordnet. Das ganze System ist, wie schon erwähnt, gegenüber dem
benachbarten System ebenfalls beweglich.
Durch die beiden so gebildeten Kontaktbuchsenleisten 5 und 5a in Fig. 1 greift ein Stecker 11 hindurch
und verbindet die übereinanderliegenden Einzelbuchsen der beiden Steckerebenen. Durch diesen Vorgang
wird die Verbindung zwischen dem Gerät und dem Gestellrahmen hergestellt. Der Stecker selbst ist
in Fig. 2 dargestellt und besteht aus einzelnen Elementen 11, die jeweils zwei Kontaktstifte 9 tragen.
Die Kontaktstifte sind mit zwei Federn 10 versehen, die beispielsweise in S-Form den Steckerstift umgeben
(Fig. 2 a).
In der Fig. 4 ist der sich aus einzelnen Steckerelementen zusammensetzende Gesamtstecker dargestellt,
wobei erfmdungsgemäß die einzelnen Steckerteile 11 gegeneinander beweglich sind. Diese Beweglichkeit
der Steckerelemente einerseits und der Buchsensysteme anderseits bewirkt das Zustandekommen
einwandfreier Kontaktverbindungen, auch wenn die miteinander korrespondierenden Kontakt-
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buchsenleisten mechanisch nicht absolut genau übereinanderliegen,
wodurch ein Verbindungselement geschaffen wird, welches den praktischen Bedürfnissen
entspricht und weitgehendst unempfindlich ist.
Die vorstehend geschilderte Erfindung ermöglicht ein leichtes Auswechseln von ganzen Geräteteilen, wie
es beispielsweise bei Störungen während des Betriebes notwendig ist und durch die geschilderte Anordnung
in kürzester Zeit durchgeführt werden kann. Zu diesem Zweck wird der Stecker, der normalerweise
für die Herstellung der Verbindungen vom Gestell nach der Geräteplatte dauernd eingesteckt ist, herausgezogen.
Daraufhin kann die Geräteplatte von den Führungsbolzen 3 abgehoben werden. Beim Wiederaufsetzen
wird die Geräteplatte 2 über die Bolzen 3 aufgeschoben, wodurch automatisch die übereinanderliegenden
parallelen Buchsenebenen in Übereinstimmung gebracht werden. Der danach durch die Kontaktbuchsenleisten
hindurchgesteckte Stiftstecker stellt die erforderlichen Verbindungen zwischen Gestell und
Gerät wieder her.
Die Einrichtung weist den besonderen Vorteil auf, daß das Auswechseln der Geräte sehr rasch erfolgen
kann und die Kontaktgabe durch die lockere Lagerung der einzelnen Teile äußerst gut ist. Für eine Reinigung
der federnden Kontaktteile ist es besonders vorteilhaft, daß diese im Stecker angebracht und daher
leicht zugänglich sind, wie es außerdem ein Vorzug dieser Erfindung ist, daß die dem Verschleiß am
meisten unterworfenen Federteile im Stecker angebracht sind und so schnellstens ersetzt werden
können, wodurch längere Betriebsausfälle vermieden werden.
Die Steckervorrichtung läßt sich vorteilhaft auch da verwenden, wo einzelne Geräte unter sich verbunden
werden sollen. Die Anordnung ist dann so, daß die untere bzw. obere Kontaktbuchsenplatte auf
dem einen bzw. auf dem anderen Gerät angeordnet ist. Selbstverständlich können an Stelle der federnden
Kontaktstifte auch federnde Buchsen verwendet werden.
Der Stecker kann im Handgriff 11 der Fig. 4 für Prüf- und Meßzwecke Steckbuchsen aufweisen, die
mit den Kontaktstiften verbunden sind. Einzelne Kontaktstifte können auch elektrisch unterteilt ausgeführt
sein. Dabei ist der vordere Kontaktteil vom hinteren Kontaktteil isoliert und in dem Isolierteil des Steckers
gehalten. Im Isolierteil kann in an sich bekannter Weise eine im normalen Betriebsfall geschlossene, für
eine Strommessung jedoch lösbare Kontaktvorrichtung angebracht sein. Ferner können erfindungsgemäß
die Kontaktstifte und die Buchsen z. B, bei hochfrequenzführenden Verbindungen mit Metallabschirmungen
versehen sein. Diese Metallabschirmungen sind dann mit einem Kontaktstift bzw. einer Buchse
verbunden, über welche die Erdung erfolgt.
Claims (11)
1. Mehrpolige Steckvorrichtung zur Herstellung der elektrischen Verbindungen von auf einem
Gestellrahmen aufsetzbaren und wieder lösbaren Geräten, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Gestellrahmen und auf der Geräteplatte in hintereinanderliegenden Ebenen miteinander korrespondierende,
aus Isolierteilen bestehende Kontaktbuchsenplatten vorgesehen sind, durch deren Buchsen Kontaktstifte steckbar sind, wodurch die
elektrischen Verbindungen zwischen den entsprechenden Buchsen am Gestellrahmen und an
den darauf aufsetzbaren Geräten hergestellt werden.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbuchsenplatten aus
einzelnen locker zusammengehaltenen Isolierteilen bestehen.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen in die zugehörigen
Kontaktbuchsenplatten locker eingesetzt sind.
4. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte in den zugehörigen
Steckern federnd sind.
5. Steckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte zwei Federn
für die Kontaktgabe aufweisen.
6. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte gegenseitig
nachgiebig angeordnet sind.
7. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecker in gegeneinander
bewegliche isolierende Teile unterteilt sind.
8. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecker P ruf Steckbuchsen
aufweisen.
9. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kontaktbuchsenplatten
und Steckern Metallabschirmungen um einzelne Kontakte angeordnet sind, welche nach je einer
Buchse bzw. Kontaktstift geführt sind.
10. Steckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Kontaktteil des
Kontaktstiftes vom hinteren Kontaktteil isoliert ist und daß diese Teile mit einer im Isolierteil des
Steckers angeordnete Vorrichtung verbunden sind, welche eine Unterbrechung des Stromkreises und
den Anschluß eines Strommessers ermöglicht.
11. Steckvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbuchsen federnd
ausgeführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 70S 507/327 4.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1007406X | 1953-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007406B true DE1007406B (de) | 1957-05-02 |
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ID=4552306
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|---|---|---|---|
| DEP9679A Pending DE1007406B (de) | 1953-04-20 | 1953-04-29 | Mehrpolige Steckvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007406B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| LU500973B1 (de) * | 2021-12-09 | 2023-06-09 | Phoenix Contact Gmbh & Co | Steckeinrichtung und Bausatz mit einer Steckeinrichtung |
-
1953
- 1953-04-29 DE DEP9679A patent/DE1007406B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| LU500973B1 (de) * | 2021-12-09 | 2023-06-09 | Phoenix Contact Gmbh & Co | Steckeinrichtung und Bausatz mit einer Steckeinrichtung |
| WO2023104807A1 (de) * | 2021-12-09 | 2023-06-15 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Steckeinrichtung und bausatz mit einer steckeinrichtung |
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