DE1007392B - Einschleusung von Niederfrequenzkanaelen in Relaisstationen einer Mehrkanalnachrichtenuebertragungsanlage mit Impulsen - Google Patents

Einschleusung von Niederfrequenzkanaelen in Relaisstationen einer Mehrkanalnachrichtenuebertragungsanlage mit Impulsen

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DE1007392B
DE1007392B DET5766A DET0005766A DE1007392B DE 1007392 B DE1007392 B DE 1007392B DE T5766 A DET5766 A DE T5766A DE T0005766 A DET0005766 A DE T0005766A DE 1007392 B DE1007392 B DE 1007392B
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Dipl-Ing Helmut Oberbeck
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Telefunken AG
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Description

Die Technik der Nachrichtenübertragung auf Kabeln und Drahtverbindungen geht mehr und mehr dazu über, größere, besonders viel belegte Kabelstrecken durch drahtlose Telefonieverbindungen zu ersetzen. Hierbei tritt die Aufgabe auf, die zur drahtlosen Fernübertragung bestimmten Niederfrequenzkanäle des Fernsprechnetzes in das der drahtlosen Nachrichtenübermittlung dienende Hochfrequenzsystem ein- oder aus ihm auszuschleusen. Da sich eine solche Ein- und Ausschleusung einzelner Gespräche bei den sonst üblichen Richtstrahlsystemen mit Trägerfrequenzmodulation und den für diese Zwecke verwendeten Trägerfrequenzen des Dezimeterwellengebietes ziemlich schwierig gestalten würde, bedient man sich zur Lösung der gestellten Aufgabe am 1S vorteilhaftesten der Methoden der drahtlosen Nachrichtenübertragung mit modulierten elektrischen Impulsen, welche überdies noch den Vorzug größter Materialersparnis und einfachster Bedienung aufzuweisen haben. Werden größere Strecken mit solchen drahtlosen Richtverbindungen überbrückt, so ist man darauf angewiesen, nach gewissen Abständen Verstärkungsstationen, sogenannte Relaisstellen, in den Übertragungsweg einzubauen, welche die Aufgabe haben, nach einer gewissen Strecke, die im allgemeinen etwa 50 km beträgt, die inzwischen schon sehr gedämpften Impulse wieder zu verstärken und erneut auf den Übertragungsweg zu geben. Es wird dabei so vorgegangen, daß der in der Relaisstelle empfangene und von einer Endstation der Ubertragungsstrecke kommende Hochfrequenzimpulssummenkanal zunächst auf den niederfreqenten Impulssummenkanal abgebaut wird und dann, nach erfolgter Verstärkung in der Relaisstelle, mit diesem Summenkanal der Dezimetersender für die nächste Teilstrecke getastet wird. Der Anschluß an das Fernsprechsystem erfolgt— der Aufgabe entsprechend ■—■ natürlich zunächst einmal an den Endstellen der Übertragungsstrecke selbst. Für diesen Zweck sind schon verschiedene Möglichkeiten der Ein- und Ausschleusung einzelner Nachrichtenkanäle vorgeschlagen worden. Zuweilen besteht aber auch die Aufgabe, die Relaisstellen für eine solche Ein- und Ausschleusung heranzuziehen, weil es oftmals eine große Ersparnis an materiellem Aufwand (Kabel und Verstärkerstufen des Telefonienetzes) bedeutet, den Anschluß des Fernsprechnetzes an den räumlich viel näher liegenden obenerwähnten Relaisstellen durchzuführen.
Während nun die Aufgabe der Ein- und Ausschleusung von Niederfrequenzkanälen, z. B. von Nachrichtenkanälen des Fernsprechnetzes an den Endstellen einer solchen drahtlosen Mehrkanalnachrichtenübertragungsanlage mit elektrischen Impulsen, im wesentlichen auf die Aufgabe der Modulation und Demodu-Einschleusung von Niederfrequenzkanälen in Relaisstationen einer Mehrkanal-
nachrichtenübertragungsanlage
mit Impulsen
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Helmut Oberbeck, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
lation von einzelnen Impulskanälen mit den Nachrichtenspannungen hinausläuft, gestaltet sich die Lösung dieser Aufgabe an den Relaisstellen bedeutend schwieriger. Wie noch gezeigt wird, treten insbesondere im Zusammenhang mit der Einschleusung ganz neue Gesichtspunkte in Erscheinung, die es an den Endstellen nicht zu berücksichtigen gibt. Überdies soll die Ein- und Ausschleusung an den Relaisstellen so durchgeführt werden, daß wahlweise ein Gegensprechverkehr mit beiden Endstellen der Übertragungsstrecke möglich ist, was eine weitere Erschwerung mit sich bringt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zur wechselzeitigen Übertragung mehrerer Nachrichten, die mittels elektrischer Impulse auf eine Trägerwelle aufmoduliert sind. Den Nachrichtenkanälen dieser Anlage ist jeweils ein Synchronisierkanal zugeordnet, wobei sämtliche Impulse zu einem Impulssummenkanal zusammengefaßt sind.
Bei einer solchen Anlage besteht die Aufgabe, in einer Relaisstation ein oder mehrere Kanäle aus einem empfangenen Summenkanal auszusieben und an ihre Stelle mit anderen Nachrichten modulierte Kanäle in den weitergehenden Summenkanal einzublenden.
Diese Aufgabe wird gelöst, indem erfindungsgemäß aus den empfangenen Synchronisierimpulsen eine erste Impulsfolge von Summenkanalfrequenz abgeleitet wird, deren Impulse in ihrer Phase um etwa einen halben Impulsabstand gegenüber den Impulsen des
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Summenkanals verschoben sind, daß aus dieser Impulsfolge für jeden im Summenkanal zu unterdrückenden Kanal zwei Impulsfolgen von Kanalfrequenz abgetrennt werden, derart, daß die Impulse der einen Folge unmittelbar vor und die Impulse der anderen Folge unmittelbar nach den Impulsen des zu unterdrückenden Kanals erscheinen, und daß diese beiden Impulsfolgen jeweils einer integrierenden Einrichtung" zugeführt werden, welche aus ihnen Torspezielles, weiter unten beschriebenes Ausführungsbeispiel.) Z1 ist eine Stufe, mit deren Hilfe aus dem aus dem Impulssummenkanal herausgehobenen Synchronisierimpuls des im Zwischenf requenzempfanger E der Relaisstelle empfangenen und von der Endstelle A der Übertragungsstrecke kommenden Impulssummenkanals verschiedene Hilfsspannungen, z. B. Sinusspannungen verschiedener Frequenz und Phase, sowie Hilfsimpulsfolgen verschiedener Frequenz und Phase
impulse von Einzelkanalfrequenz zur Unterdrückung io hergestellt werden. Schaltungsanordnungen, die dies der erwähnten Kanalimpulse erzeugt, derart, daß die Impulse der einen Folge jeweils den Beginn und die Impulse der anderen Folge das Ende der Torimpulse festlegen, daß aus den Synchronisierimpulsen außerdem eine zweite Impulsfolge von Summenkanal- 15 frequenz erzeugt wird, deren Impulse mit der mittleren zeitlichen Lage der Impulse des empfangenen Summenkanals zusammenfallen, und daß diese Impulsfolge Einrichtungen zugeführt wird, welche aus ihr für
zu leisten vermögen, sind bekannt. Mit Hilfe dieser so erzeugten Spannungen werden nun dreierlei Aufgaben gelöst. Erstens werden aus dem von A kommenden Impulssummenkanal zusammen mit diesen Hilfsspannungen im Demodulator DA gewisse Gespräche des ankommenden Impulssummenkanals abgehört. Zweitens wird mit Hilfe der Zentrale Z2 und diesen Hilfsspannungen eine Torfunktion erzeugt, mit welcher man beliebige Impulse (unter »Impulsen«
jeden neu einzuschleusenden Kanal eine Impulsfolge ao sollen Impulsfolgen von der Impulsfolgefrequenz eines
von Einzelkanalfrequenz und entsprechender Phase abtrennen.
Im folgenden Ausführungsbeispiel soll eine gemäß dem Erfindungsgedanken ausgeführte Schaltungsanordnung beschrieben werden, die den Vorteil besonders großer schaltungstechnischer Einfachheit besitzt. In Abb. 1 stellen A und B je die Endstellen einer solchen Nachrichtenübertragungsanlage mit elektrischen Impulsen dar, und mit R ist eine im Übertragungsweg befindliche Relaisstelle bezeichnet. Ein Anschluß der Anlage an das Fernsprechsystem soll nun erfmdungsgemäß nicht nur an den Endstellen A und B erfolgen, sondern außerdem auch an der Relaisstelle R. Dies sei durch einige zur Relaisstelle hin und von ihr fort führende Drahtverbindungen in Abb. 1 zum Ausdruck gebracht. S0 und E0 bedeuten die Sender und Empfänger an den beiden Endstellen. Sie sollen sowohl die Modulationsstufen wie auch die Hochfrequenzteile umfassen. In der Relaisstelle R sind die Sender und Empfänger dagegen mit J? und E bezeichnet, während die außerdem dort befindlichen Stufen Z1 und Z2 sowie Z1' und Z2' gewisse Impulserzeugungs- und" Ausblendstufen darstellen, deren Wirkungsweise später beschrieben wird. Mit den Bezugszeichen DA und DB seien ferner jeweils die Demodulationseinrichtungen an der Relaisstelle gekennzeichnet, die einzelne Impulskanäle der von den Endstellen A und B kommenden Impulssummenkanäle herauszuheben und abzuhören gestatten, MA und MB Einzelkanals verstanden sein), und zwar im allgemeinen diejenigen, die man vorher abgehört hat, aus dem Impulssummenkanal entfernt. Und drittens kann man mit den erzeugten Hilfsspannungen und den Modulationsstufen des Modulators MB ebenso viele neue modulierte Impulse erzeugen, und zwar mit der gleichen Phase wie die zuvor entfernten.
In Abb. 3 ist das gesamte geschilderte Verfahren an Hand eines Impulsfahrplanes nochmals in seinen Einzelschritten veranschaulicht worden. Abb. 3 a zeigt zunächst den von der Endstelle A kommenden fernübertragenen und in der Relaisstelle R empfangenen modulierten Impulssummenkanal, dessen einzelne Kanäle, was durch kleine Querpfeile angedeutet ist, z. B. von den Nachrichtenspannungen in ihrer zeitlichen Lage moduliert seien. Dies ist allerdings nicht Bedingung; das Verfahren könnte auch für jede andere Modulationsart angewendet werden. Der Synchronisierimpuls sei in dem zugrunde gelegten Beispiel als Doppelimpuls ausgebildet. Verschiedene Kanäle des empfangenen Impulssummenkanals, die in der Abb. 3 a durch kleine Pfeile kenntlich gemacht sind, sollen nun in der Relaisstelle ausgeschleust und an Stelle der so entstandenen Lücken neue modulierte Impulse in den Impulssummenkanal eingeschleust werden. Zu diesem Zweck werden in der Stufe Z2 breite, negative Torimpulse erzeugt, die zuerst phasenmäßig an die Stelle der auszuschleusenden Impulse geschoben und dann mit dem ankommenden Impuls-
die dazugehörigen Modulationsstufen. Letztere sind 50 summenkanal in einer Mischstufe überlagert werden, ebenso wie die Demodulationsstufen DA und DB — und was auch aus der Abb. 1 zu ersehen ist — an die für die Einschleusung bestimmten Niederfrequenzkanäle des Fernsprechnetzes angeschlossen. Die in der Zeichnung dargestellten Leitungen führen direkt zu 55 den Mikrophonen bzw. den Telefonen.
Da Verfahren zur Demodulation von mit einer Nachricht modulierten Impulskanälen bekannt sind und bei der beschriebenen Anordnung in den Stufen DA bzw. DB ebenfalls ein solches bekanntes 60 Verfahren vorausgesetzt sei, soll im folgenden hauptsächlich die schwierigere Aufgabe, nämlich die Aus- und Einschleusung von Niederfrequenzkanälen in den Impulssummenkanal der Übertragungsstrecke, sowie deren Modulation beschrieben werden. In Abb. 2 sind 65 z. B. die vier mit Z1, Z2, DA und DB bezeichneten Stufen der Abb. 1 nochmals vergrößert mit den ihnen zugeführten oder entnommenen Impulsfolgen und Hilfsspannungen herausgezeichnet. (Die in Abb. 2 eingetragenen Zahlenangaben beziehen sich auf ein 70 geleitet, wo zum Zwecke der Demodulation einzelner
Abb. 3 b zeigt die Torimpulse. Das Ergebnis der Mischung ist der in Abb. 3 c dargestellte, mit Lücken versehene Impulssummenkanal. An die Stelle dieser Lücken können nun wieder andere, mit einer neuen Nachricht modulierte Impulse gesetzt werden. Diese sind in Abb. 3 d dargestellt. Ihre Zusammenmischung mit dem Impulssummenkanal gemäß Abb. 3 c ergibt schließlich wieder einen vollständigen Impulssummenkanal, der durch Abb. 3 e veranschaulicht ist und der nun der Endstelle B der drahtlosen Übertragungsstrecke zugesendet wird.
Zum Zwecke der Demodulation wird z. B. der empfangene Impulssummenkanal zunächst — wie bereits an anderer Stelle vorgeschlagen — in der Stufe Z1 in zwei Teilsummenkanäle für die geraden und ungeraden Impulse aufgespalten und jeder weiterhin für sich in einen aus Sägezahnimpulsen bestehenden Teilsummenkanal verwandelt. Diese werden dann, wie in Abb. 2 ersichtlich, der Demodulationsstufe DA zu-
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Kanäle die weitere Verarbeitung erfolgt. Die Auf- erwähnten und schon an anderer Stelle vorgeschlage-
spaltung ist notwendig, um wegen der ausladenden nen Doppelsinusverfahrens aus der der Modulations-
Rückflanken der Sägezahnimpulse ein Übersprechen stufe MB zugeführten Hilfsimpulsfolge herausgehoben
der einzelnen Kanäle untereinander weitgehend zu (vgl. Abb. 2). Die Phase der beiden hierzu erfordervermeiden, und die Umformung des empfangenen, aus 5 liehen Sinusspannungen verschiedener Frequenz kann
Rechteckimpulsen bestehenden zeitmodulierten Im- dabei in der Phasenbrücke derselben Stufe Z2, die mit
pulssummenkanals in einen aus Sägezahnimpulsen PHIl bezeichnet ist, wahlweise, z. B. mit Hilfe von
bestehenden amplitudenmodulierten Impulssummen- zwei Schaltern, eingestellt werden. Schaltungsmäßige
kanal hat dabei den Vorzug, im Demodulator DA ein Einzelheiten sowie sämtliche den einzelnen Stufen zubekanntes, besonders vorteilhaftes Demodulations- ίο geführten oder entnommenen Hilfsspannungen und
verfahren für die gewünschten abzuzweigenden Nach- Impulse gehen aus dem Schema der Abb. 2 genügend
richtenkanäle anwenden zu können, welches, wie hier deutlich hervor. Die für die Modulation der Einzel-
nicht näher erörtert werden soll, über eine Treppen- impulse erforderlichen Niederfrequenzkanäle kommen
sinusspannung die Niederfrequenz herauszunehmen direkt von den Mikrophonen M des angeschlossenen gestattet. Nach erfolgter Demodulation in der Stufe.DA 15 Fernsprechnetzes.
werden dann die erhaltenen Nachrichtenspannungen Mit der bis jetzt an Hand von Abb. 2 beschriebenen den Telefonen T des Fernsprechnetzes zugeleitet. Der Schaltung ist, wie man sich leicht überlegt, lediglich mit einer gestrichelten Linie umrandete und mit PHl ein Abhören der von A kommenden Gespräche oder bezeichnete Teil der Stufe Z1 stellt eine Phasenbrücke ein Einschleusen der für die Endstelle B bestimmten dar, welche die für den Demodulationsprozeß im De- 20 Gespräche möglich. Will man die Anlage für Gegenmodulator DA benötigten Sinusspannungen verschie- sprechverkehr zwischen sämtlichen Teilnehmern ausdener Frequenz und Phase zur Verfügung stellt. Mit gestalten, so braucht man dieselbe in Abb. 2 dargeihrer Hilfe geschieht die Auswahl der zur Demodu- stellte Schaltungsanordnung noch einmal. Dies geht lation in der Stufe DA bestimmten Einzelkanäle des auch schon aus Abb. 1 hervor, wo die entsprechenden, empfangenen fernübertragenen Impulssummenkanals. 25 für die Gegenrichtung vorgesehenen Stufen mit Auch dieses Verfahren, welches zur Heraushebung Strichen versehen sind. Man muß dann mit Hilfe der einzelner Kanäle aus dem Impulssummenkanal mit in Abb. 1 bezeichneten Zentrale Z1' und Z2' ebenfalls zwei Sinusspannungen verschiedener Frequenz und eine Torfunktion machen und die vorher in der Demo-Phase arbeitet, ist bereits an anderer Stelle vorge- dulationsstufe DB demodulierten Impulse entfernen, schlagen worden. Der Vollständigkeit halber soll es 30 Die Schaltungsanordnung ist identisch mit der oben jedoch weiter unten im Zusammenhang mit der noch beschriebenen, mit dem einzigen Unterschied, daß sie zu beschreibenden Modulation nochmals kurz um- zur Erzeugung der erforderlichen Hilfsspannungen rissen werden. und Impulse den von der Richtung B kommenden Wie schon einleitend ausgeführt, gestaltet sich die Synchronisierimpuls benutzt. Mit MA und DB sind Einschleusung von neuen Niederfrequenzkanälen in 35 wieder die Modulations- bzw. Demodulationsstufen die drahtlose Übertragungsstrecke sowie deren Modu- bezeichnet. Der Index bedeutet die jeweilige Endstelle, lation wesentlich schwieriger als die bis jetzt beschrie- Wie schon ausgeführt, erfolgt in der Zentrale Z2 bene Ausschleusung einzelner abzuzweigender Nach- einmal die Bildung der zur Ausblendung einzelner im richten. Zu diesem Zwecke werden die in der Zen- Impulssummenkanal enthaltener Nachrichtenkanäle trale Z1 erzeugten Hilfsspannungen, die auch schon 40 notwendigen Torimpulse, andererseits die Ausschleufür die Demodulation in der Stufe DA zum Teil be- sung gewisser alter sowie die Einschleusung neu ernutzt worden sind, weiterhin der Stufe Z2 zugeführt, zeugter vom Modulator MB kommender modulierter in welcher gemäß der Erfindung ein oder mehrere Impulskanäle an den vorher geschaffenen Lücken, breite Torimpulse einstellbarer Phase und Breite her- Wenn man sich nun in einem speziellen Fall darauf gestellt werden. Diese haben, wie schon ausgeführt 45 beschränkt, nur eine Gruppe von Impulsen aus- bzw. wurde, die Aufgabe, gewisse Impulskanäle aus dem einzublenden, die z. B. aus Nebensprechgründen ent-Impulssummenkanal der Übertragungsstrecke auszu- weder nur aus geraden oder ungeraden Impulskanälen blenden, für welche man in der Hauptsache diejenigen besteht — prinzipiell könnte man natürlich auch aufbenutzt, die man vorher in der Stufe DA demoduliert einanderfolgende nehmen —, läßt sich diese dreifache hat und die daher keine Nachricht auf die Endstelle B 50 Aufgabe in besonders einfacher Weise mit geringstem der drahtlosen Übertragungsstrecke zu bringen haben. schaltungstechnischem Aufwand lösen. An Hand des Außerdem wird in der Zentrale Z2 die beschriebene jn der Abb. 4a und 4b beschriebenen Ausführungs-Einblendung neuer, in der Modulationsstufe MB aus beispiels soll eine solche Schaltung der Zentrale Z2 einer von der Zentrale Z1 kommenden Hilfsimpuls- oder auch Z2' in Details wiedergegeben werden. Der folge herausgehobener und dort mit den vom Fern- 55 von A bzw. B kommende zeitmodulierte Impulssumsprechnetz kommenden Nachrichten modulierter Im- menkanal gelangt zunächst wieder auf die Zentralen Z1 pulskanäle an die Stelle der zuvor im Impulssummen- bzw. Z1' der Abb. 1, in welchen aus dem Synchronikanal geschaffenen Lücken phasenrichtig vorgenom- sierimpuls — der z. B. wieder als Doppelimpuls gemen. Der Modulator MB ist demnach — seiner Auf- staltet sei — wie beschrieben verschiedene Hilfsspangabe gemäß — ein kombinierter Impulsverteiler und 60 nungen und Hilfsimpulse abgeleitet werden. Für ein Modulator. Die Zusammenmischung der neuen Im- Ausführungsbeispiel, bei dem die Impulsfolgefrequenz puhe mit dem die Lücken enthaltenden Summen- des gesamten Impulssummenkanals 192 kHz und die kanal erfolgt in einer besonderen Mischstufe Mi, die eines einzelnen Kanals 8 kHz beträgt (zusammenin der Zentrale Z2 enthalten ist. Der auf diese Weise genommen also 24 Kanäle), sind die in der Ausblendentstandene neue Summenkanal dient zur Modulation 65 stufe Z2 benötigten Hilfsspannungen mit Angabe ihrer (Tastung) des nach der Richtung B strahlenden Dezi- Frequenz in Abb. 2 eingetragen. Insbesondere müssen meterwellensenders. Auch in der ModulationsstufeMB also, wie hieraus ersichtlich, Sinusspannungen mit den werden — wie in der Demodulationsstufe DA — die Frequenzen 8, 24, 96 kHz sowie zwei um 180° gegeneinzelnen für die Einblendung in der Mischstufe von einander phasenverschobene Impulsfolgen mit der Im-Z2 bestimmten Einzelimpulse mit Hilfe des oben- 70 pulsfolgefrequenz von 96 kHz hergestellt werden.
Mit Hilfe dieser Spannungen wird nun die an verschiedenen Stellen erforderliche Ausblendung bzw. Verteilung der Impulse vorgenommen. Durch Überlagerung der angeführten 8- und 24-kHz-Sinusspannungen mit den 96-kHz-Impulsfolgen lassen sich bei Kombination verschiedener Sinus- und Impulsphasen 8-kHz-Impulse beliebiger Phase gewinnen. Das Verfahren ist zwar schon an anderer Stelle vorgeschlagen, soll aber hier der Vollständigkeit halber nochmals
genüber dem 192-kHz-Tmpulssummenkanal verschoben sind. Legt man die beiden so erhaltenen Impulse nun an die Koppelkondensatoren C^ t und C^2 der in der Schaltung gemäß Abb. 4a enthaltenen Doppel-5 diodenschaltung, so lädt der positive Impuls (Abb. 6 d) den Kondensator C0 über die Diodenstrecke D3 auf, und dieser bleibt (unter hier nicht näher auszuführenden Bedingungen) so lange geladen, bis er durch den später kommenden negativen Impuls (Abb. 6 e) über
ausgeführt werden (vgl. T 4407 VIII a 21a* [Patent 10 die Diodenstrecke Di wieder entladen wird. Auf diese 886 321]). Den mit 1 bis 5 bezeichneten Anschluß- Weise entsteht am Kondensator C0 ein verlängerter klemmen der Schaltungsanordnung gemäß Abb. 4a Impuls, der mit dem positiven Auswahlimpuls beginnt werden, wie aus der Zeichnung zu erkennen ist, ver- und mit dem negativen endet (Abb. 6f). Durch entschiedene von der Zentrale Z1 kommende Hilfsspan- sprechende Einstellung der beiden Phasenwahlschalnungen und Impulse zugeführt. An die Klemmen.l 15 ter S3 und S4 kann man somit erreichen, daß der Tor- und 4 werden dabei die beiden genannten Impuls- impuls an einer beliebig gewünschten Stelle beginnt Spannungen angelegt, während die Klemmen 2, 3 und an einer beliebig gewünschten Stelle endet. Dieser und 5 die Sinusspannungen verschiedener Frequenz Impuls könnte nun gleich als Torimpuls zur Auszugeführt bekommen. An den Klemmen 6 und 7 er- Wendung einer Gruppe hintereinanderliegender Imfolgt, wie später ausgeführt wird, die Abnahme ver- 20 pulse verwendet werden. Gemäß der Voraussetzung schieden geformter Torimpulse. An den Sekundär- soll mit der hier beschriebenen Schaltungsanordnung Seiten der Übertrager U1 bis U3 und U1 bis U3 liegen jedoch jeweils nur jeder zweite Impuls aus dem zeitdie drei in den Abb. 5 a bis 5 c dargestellten, zur Her- modulierten Impulssummenkanal ausgeblendet weraushebung eines bestimmten Impulses erforderlichen den. Es ist daher notwendig, den mit Hilfe der bis Spannungen; an der Sekundärseite der Impulstrans- 25 jetzt beschriebenen Anordnung erhaltenen Torimpuls formatoren ^1 bzw. U1 liegen die Impulsspannungen noch einer weiteren Umformung zu unterwerfen, dagemäß Abb. 5 a und an den Sekundärseiten der Über- mit er der gestellten Aufgabe gerecht wird, trager U2 und U3 bzw. U2 und U3 die Sinusspannun- Die genannte Umformung des Torimpulses gegen von 8 kHz und 24 kHz beliebig einstellbarer schient mit Hilfe der beiden in Abb. 4 a mit Ro5 Phase (Abb. 5 b, 5 c). Da am .RC-Glied -R1C1 und R2C2 30 und Ro6 bezeichneten Röhren. Die Röhre Ro5 besorgt automatisch eine Vorspannung U0 entsteht, wird nur dabei durch Gitterstromeinsatz und Kennliniender am weitesten hochgehobene Impuls an der begrenzung zunächst eine Umwandlung der ihrem Diode D1 und ebenso an der Diode D2 einen Strom- Steuergitter über die Anschlußklemme 5 zugeführten fluß hervorrufen, wie in Abb. 5d dargestellt, und nur und der Zentrale Z1 entnommenen Sinusspannung dieser eine Impuls — von 24 möglichen ■— wird am 35 einer Frequenz von 96 kHz in eine Mäanderspannung Widerstand R3 bzw. R1 wirksam. Die 24 Kombina- derselben Frequenz (Abb. 6g). Diese Mäanderspantionen zur Auswahl eines beliebigen Impulses können nung wird dann, wie die Abb. 4 a erkennen läßt, in mit Hilfe der Wahlschalter S1 bis S4 vorgenommen die Kathode der Röhre i?ö6 eingekoppelt, während der werden. Dabei kann mit den Wahlschaltern S1 und S2 breite, von der Doppeldiodenschaltung herkommende jeweils die Polarität des herausgehobenen Impulses 40 Torimpuls dem Steuergitter derselben Röhre zugegeändert werden, während die Wahlschalter S3 und S4 führt wird. Letzterer bewirkt, daß nur während dazu dienen, die richtigen Phasen der benutzten Sinusspannungen und damit auch die der herausgehobenen
Impulse auszuwählen.
Die beiden Wahlschalter S3 und S4 erhalten die 45 widerstand der Röhre Ro6 auftretende Mäanderspan-Sinusspannungen verschiedener Phase von der mit nung hat also einen wohldefinierten, zeitlich endlichen PH II bezeichneten Phasenbrücke zugeführt, die ihrerseits die beiden erforderlichen Sinusspannungen von
8 und 24 kHz über die beiden Trennröhren Rö„ und
Ro3 zugeführt bekommt. Ebenso erhalten die beiden 50 wünschte Torfunktion dar, die im fofgenden in der in Impulstransformatoren U1 und U1 ihre Impulsspan- Abb. 4b ausgeführten Mischstufe nun mit dem empnungen über die mit Ro1 und i bezeichneten Trenn- fangenen fernübertragenen Impulssummenkanal verrohren, die zur genügenden Entkopplung der in einigt wird und hier die gewünschte Ausblendung Abb. 4 a dargestellten Anordnung von der dazugehöri- einzelner Impulskanäle des Impulssummenkanals begen, früher mit Z1 bzw Z1 bezeichneten Hilfsspan- 55 wirkt. Gleichzeitig wird in derselben Schaltungsanordnungszentrale notwendig sind. nung die Einblendung der vom Modulator kommenden
Dabei liefert der Impulswähler I (das ist die aus und für die geschaffenen Lücken bestimmten Impulsden Elementen U1, U2, U3, D1, S1, S3, S4, R3 beste- kanäle durchgeführt. Da nun auch die letzteren Imhende Anordnung) je nach der Stellung der Schal- pulse einer der 96-kHz-Impulsfolgen entliehen sind, ter S3 und S4 einen positiven Impuls beliebiger Phase 60 die, wie ja schon Abb. 6b und 6c zeigten, gegenüber (immer von den 24 möglichen Phasen) und der Im- den Impulsen des empfangenen Impulssummenkanals, pulswählerII (das ist die aus den Elementen U1, U2, in welchen die Einblendung erfolgen soll, um etv:a U3'. D2, S2, S3, S4 und R1 bestehende Anordnung) eine halbe Kanalbreite in der Phase verschoben sind, einen negativen Impuls beliebiger Phase (Abb. 6 d, 6 e). könnte man zunächst annehmen, daß vor der Ein-Abb. 6 a zeigt in dieser Abbildung wieder den emp- 65 Schleusung zuerst die richtige Phase wiederhergefangenen, zeitmodulierten Summenkanal, während die stellt werden muß. Dies ist jedoch nicht notwendig, Abb. 6b und 6c die den beiden Anschlußklemmen 1 da ja auch die für die Einschleusung bestimmten Im- und 4 zugeführten, gegenseitig um 180° versetzten pulse zuvor moduliert werden und bei Verwendung 96-kHz-Impulsfolgen darstellen, die überdies jede für von Zeitmodulation dieser Prozeß über eine Amplisich phasenmäßig um etwa eine halbe Kanalbreite ge- 70 tuden- und Breitenmodulation führt, wobei sich die
seiner Dauer am Arbeitswiderstand der Röhre Ro6 die Mäanderspannung entsteht; in der übrigen Zeit ist die Röhre gesperrt (Abb. 6h). Die am Anoden-
Md
g ,
Verlauf, deren Beginn und Ende durch die Mischung mit dem Torimpuls der Abb. 6f festgelegt ist. Diese zeitlich begrenzte Mäander spannung stellt die ge-

Claims (13)

  1. 9 Ϊ0
    für die Einblendung richtige Impulsphase von selbst man nämlich — um bei dem Zahlenbeispiel der Abb. 2
    herstellt. zu bleiben — die an die Stelle der Lücken zu setzen-
    Die Ausblendung der gewünschten einzelnen Im- den neuen Impulse nicht, wie in Abb. 2 vorausgesetzt, pulskanäle aus dem Impulssummenkanal geschieht einer 96-kHz-Impulsfolge zu entnehmen, sondern es nun in der Weise, daß der empfangene zeitmodulierte 5 genügt, sie aus einer 48-kHz-Impulsfolge herauszu-Summenkanal an der Anschlußklemme 8 der Abb. 4b heben. Zur Heraushebung der einzelnen für die Einüber die Trennröhre Ro7 der Kathode der Röhre Ro8 Wendung bestimmten Impulskanäle aus dieser 48-kHzzugeführt und an das Steuergitter dieser Röhre die Impulsfolge, die in dem oben beschriebenen Beispiel an der Anschlußklemme 7 der Abb. 4a auftretende einer 96-kHz-Impulsfolge mit Hilfe von zwei Sinus-Torfunktion gemäß Abb. 6 h angelegt wird. Hierfür io spannungen verschiedener Frequenz durchgeführt ist die Anschlußklemme 9 in Abb. 4 b bestimmt. Es wurde, kommt man daher in diesem Falle mit phasenwerden dadurch die Impulse des Impulssummenkanals verschobenen Sinusspannungen nur einer einzigen unterdrückt, für die die Torfunktion einen negativen Frequenz aus, da dann auf die durch das Doppel-Wert hat. An der Anode von Röhre Ro8 tritt dem- sinusverfahren (Abb. 5) erzeugten steilen Flanken der nach ein mit Lücken versehener Impulssummenkanal 15 die Heraushebung der Impulse bewirkenden Spanin Erscheinung (Abb. 6i), der weiter dem Steuer- nungsspitzen hier verzichtet werden kann,
    gitter von Röhre g zugeführt wird. An der Kathode Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß eine Schaldieser Röhre liegt der vom Modulator kommende neu tungsanordnung zur Erzeugung von Torimpulsen erzeugte Teilsummenkanal gemäß Abb. 6 k, so daß an regelbarer Breite und Phase, wie sie etwa im Ausder Anode von Röhre Ro9 wieder der gesamte Sum- 20 führungsbeispiel der Abb. 4 a dargestellt ist, welche menkanal mit den neu eingeschleusten vom Modulator an den Anschlußklemmen 6 bzw. 7 die gewünschten kommenden Impulsen liegt. Zu diesem Zweck ist die Torimpulse verschiedenen zeitlichen Verlaufs verfüg-Anschlußklemme 10 vorgesehen. Nach Phasenumkehr bar macht, ganz allgemeine Bedeutung hat und auch erhält man an der Anode von Röhre Ro10 schließlich für andere Zwecke, als hier ausgeführt wurde, Verwieder den positiven Impulssummenkanal, mit dem, 25 wendung finden kann, wo solche Impulse benötigt nach vorheriger Verstärkung, der Dezimeterwellen- werden.
    sender für die Strahlung nach der Endstelle B Die bisher behandelten Ausführung bezogen sich
    getastet wird. auf ein Verfahren, bei welchem zum Zwecke der Ein-
    In den Abb. 4 a und 4 b wurde ein Ausführungs- und Ausschleusung von Niederfrequenzkanälen in eine beispiel der Erfindung behandelt, mit dem es möglich 30 drahtlose Nachrichtenübertragungsstrecke mit moduist, eine den an den Anschlußklemmen 6 oder 7 abzu- lierten elektrischen Impulsen sowohl die zur Ausgreifenden Torimpulsen entsprechende Ausblendung Schleusung einzelner Impulskanäle benötigten Torentweder einer Reihe von hintereinanderliegenden impulse als auch die an ihre Stelle zu setzenden, mit Einzelimpulsen (Abb. 6 f) oder einer Gruppe ab- einer neuen Nachricht modulierten Impulse aus dem wechselnd aufeinanderfolgender Impulse (Abb. 6h) 35 im empfangenen Impulskanal enthaltenen Synchrof.us dem an der Relaisstelle empfangenen Impuls- nisierimpuls abgeleitet wurden. In einem anderen, an summenkanal vorzunehmen. Dieser Umsand stellt Hand von Abb. 7 beschriebenen Ausführungsbeispiel natürlich eine Beschränkung der Übertragungsmög- könnte auch so vorgegangen werden, aus dem Synchrolichkeiten dar, da man mit diesem Verfahren z. B. nisierimpuls des empfangenen Impulssummenkanals nicht in der Lage wäre, nur den dritten und achten 40 der Abb. 7a zunächst lediglich die Torimpulse zur Impuls aus dem Summenkanal zu entfernen. Man Ausblendung der einzelnen Impulskanäle zu erzeugen kann nun, allerdings unter wesentlich größerem (Abb. 7 b) und erst dann an der einen Flanke eines schaltungstechnischem Aufwand, das Ausblendver- jeden dieser Torimpulse nach bekannten Methoden fahren auch auf den Fall, beliebige Kanäle in belie- weitere Impulse (Abb. 7 c, 7 d) abzuleiten, die, wie biger Reihenfolge auszublenden, erweitern. Die Ab- 45 oben beschrieben, nach erfolgter Modulation und der zweigzentrale wird dann aber, wie schon erwähnt, er- notwendigen Phasenverschiebung in den Impulssumheblich komplizierter in ihrem Aufbau und in ihrer menkanal an die Stelle der zuvor mit den Torimpulsen Wirkungsweise. Der Mehraufwand in der Abzweig- (Abb. 7 b) ausgeblendeten Summenkanalimpulse einzentrale schließt jedoch keine zusätzlichen Röhren ein, geschleust werden. Bei Verwendung von Impulszeitsondern für jeden Kanal, den man ausblenden will, 50 modulation und geeigneter Bemessung der Schalteine besondere Impulswählereinheit I und II, mit deren elemente und Betriebsspannungen kann auch in diesem Hilfe, wie in Abb. 4a beschrieben, Torimpulse belie- Fall erreicht werden, daß sich die für die Einschleubiger Phase hergestellt werden. Selbstverständlich sung richtige Phase bei dem-über eine Amplitudenkann man in diesem Fall keine Wahlschalter ^1 bis ^4 (Abb. 7d) und Breitenmodulation (Abb. 7e) führenmehr verwenden, sondern muß sich mit entsprechen- 55 den Demodulationsprozeß von selbst einstellt. In den Lötanschlüssen begnügen. Die Ausblendung der Abb. 7f sind z.B. die an der hinteren Flanke der gewünschten Kanäle geht dann in diesem verallge- breitenmodulierten Impulse abgeleiteten Impulse darmeinerten Fall so vor sich, daß man für jeden aus dem gestellt, die zeitmoduliert sind und dieselbe mittlere Impulssummenkanal auszublendenden Impuls einen Zeitlage besitzen wie die durch· einen Pfeil kenntlich positiven und einen negativen Impuls erzeugt und alle 60 gemachten, aus dem Impulssummenkanal (Abb. 7 a) positiven (Abb. 6d) und alle negativen (Abb. 6e) je auszuschleusenden Einzelimpulse,
    zu einem Summenkanal zusammenfaßt. Beide Kanäle
    werden dann wieder wie im Beispiel gemäß Abb. 4 a ~
    der Doppeldiodenschaltung zugeführt, so daß die zur Patentanspküche·
    Ausblendung dienende, schon in Abb. 3 b dargestellte 65
    Spannung entsteht.
    Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß es besonders 1. Relaisstation für eine Anlage zur wechselvorteilhaft ist, wenn man sich darauf beschränkt, je- zeitigen Übertragung mehrerer Nachrichten mittels weils nur jeden vierten Impuls im Impulssummenkanal auf eine Trägerwelle aufmodulierter elektrischer durch einen neuen zu ersetzen. In diesem Falle braucht 70 Impulse und eines Synchronisierkanals, in der ein
    oder mehrere Kanäle aus dem empfangenen Impulssummenkanal ausgesiebt und durch periodische Hilfsimpulse von Kanalfrequenz (To-rimpulse) unterdrückt und an ihre Stelle mit anderen Nachrichten modulierte Kanäle in den weitergehenden Impulssummenkanal eingeblendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß aus den empfangenen Synchronisierimpulsen eine erste Impulsfolge von Summenkanalfrequenz abgeleitet wird, deren Impulse in ihrer Phase um etwa einen halben Impulsabstand gegenüber den Impulsen des Summenkanals verschoben sind, daß aus dieser Impulsfolge für jeden im Summenkanal zu unterdrückenden Kanal zwei Impulsfolgen von Kanalfrequenz (Abb. 6d und 6e) abgetrennt werden, derart, daß die Impulse der einen Folge unmittelbar vor und die Impulse der anderen Folge unmittelbar nach den Impulsen des zu unterdrückenden Kanals erscheinen, und daß diese beiden Impulsfolgen jeweils einer integrierenden Einrichtung zugeführt werden, welche aus ihnen Torimpulse von Einzelkanalfrequenz (Abb. 6f) zur Unterdrückung der erwähnten Kanalimpulse erzeugt, derart, daß die Impulse der einen Folge jeweils den Beginn und die Impulse der anderen Folge das Ende der Torimpulse festlegen, daß aus den Synchronisierimpulsen außerdem eine zweite Impulsfolge von Summenkanalfrequenz erzeugt wird, deren Impulse mit der mittleren zeitlichen Lage der Impulse des empfangenen Summenkanals zusammenfallen, und daß diese Impulsfolge Einrichtungen zugeführt wird; welche aus ihr für jeden neu einzuschleusenden Kanal (Abb. 6k) eine Impulsfolge von Einzelkanalfrequenz und entsprechender Phase abtrennen.
  2. 2. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus den empfangenen Synchronisierimpulsen durch Frequenzvervielfachung Hilfsspannungen von einem ganzzahligen Vielfachen der Wiederholungsfrequenz eines Einzelkanals, insbesondere von Summenkanalfrequenz, erzeugt werden und daß sowohl die zur Aussiebung und Unterdrückung einzelner Kanäle erforderlichen periodischen Torimpulse als auch die an Stelle der unterdrückten Kanäle neu in den Summenkanal einzuschleusenden Kanäle durch Frequenzteilung aus diesen Hilfsspannungen gewonnen werden.
  3. 3. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der beiden aus den Synchronisierimpulsen abgeleiteten Impulsfolgen von Summenkanalfrequenz je zwei gegenseitig auf Lücke stehenden Impulsfolgen von halber Summenkanalfrequenz erzeugt werden (Abb. 6 b und 6 c).
  4. 4. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei der im empfangenen Impulssummenkanal zu unterdrückenden Kanäle durch mindestens einen weitergehenden Kanal getrennt sind.
  5. 5. Relaisstation nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein periodischer Torimpuls einstellbarer Dauer und von solchem zeitlichen Verlauf — z. B. rechteckförmigem Verlauf — erzeugt wird, daß er bei Überlagerung mit dem Impulssummenkanal nur jeden zweiten Kanal aus diesem herauszublenden vermag (Abb. 6 h).
  6. 6. Relaisstation nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur jeder vierte Impuls aus dem empfangenen modulierten Impulssummenkanal herausgeblendet und dafür ein neuer modulierter Impuls eingeblendet wird.
  7. 7. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der beiden zur Erzeugung der periodischen Torimpulse benötigten Impulsfolgen von Einzelkanalfrequenz und wählbarer Phase (Abb. 6d, 6e) durch Überlagerung der ersten aus den Synchronisierimpulsen erzeugten Impulsfolge von Summenkanalfrequenz mit zwei in ihrer Phase einstellbaren Sinusspannungen verschiedener Frequenz und anschließender Spannungsbegrenzung ausgeführt wird, wobei die niedrigere Frequenz gleich der Impulswiederholungsfrequenz eines Einzelkanals ist (Abb. 5).
  8. 8. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden zur Erzeugung eines Torimpulses benötigten Impulsfolgen von Einzelkanalfrequenz und wählbarer Phase positive Polarität und die andere Impulsfolge negative Polarität erhält (Abb. 6 d, 6 e) und daß die ausgewählten Impulse positiver Polarität über eine Diodenstrecke (D3, Abb. 4a) einen Kondensator (C0) periodisch aufladen und die zeitlich späterliegenden Impulse negativer Polarität ebenfalls über eine Diodenstrecke (D4) diesen Kondensator wieder periodisch entladen bzw. umladen, so daß an ihm periodische Impulse (Torimpulse) von Einzelkanalfrequenz und von der zeitlichen Dauer des gegenseitigen Abstandes der Impulse in den beiden Impulsfolgen entsteht.
  9. 9. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der beiden zur Erzeugung der periodischen Torimpulse benötigten Impulsfolgen von Einzelkanalfrequenz und wählbarer Phase durch Überlagerung der ersten aus dem Synchronisierimpuls erzeugten Impulsfolge von Summenkanalfrequenz mit einer in ihrer Phase regelbaren Sinusspannung von Einzelkanalfrequenz und anschließender Spannungsbegrenzung ausgeführt wird.
  10. 10. Relaisstation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung rechteckf örmiger Torimpulse von vorgegebener Dauer eine Röhre (i?ö6 in Abb. 4a) vorgesehen ist, deren Steuergitter die gemäß Anspruch 2 erzeugten Torimpulse entsprechender Dauer (Abb. 6f) zugeführt werden, während in den Kathodenkreis dieser Röhre eine Mäanderspannung (Abb. 6 g) eingekoppelt wird.
  11. 11. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der zur Einschleusung an Stelle der im Impulssummenkanal geschaffenen Lücken (Abb. 6 i) benötigten Impulsfolgen von Einzelkanalfrequenz und wählbarer Phase (Abb. 6k) durch Überlagerung der zweiten, aus den Synchronisierimpulsen erzeugten Impulsfolge von Summenkanalfrequenz mit zwei in ihrer Phase einstellbaren Sinusspannungen verschiedener Frequenz und anschließender Spannungsbegrenzung ausgeführt wird, wobei die niedrigere Frequenz gleich der Impulsfolgefrequenz eines Einzelkanals ist (Abb. 5).
  12. 12. Relaisstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der zur Einschleusung an Stelle der im Impulssummenkanal geschaffenen Lücken benötigten Impulsfolgen von Einzelkanalfrequenz und wählbarer Phase durch Überlagerung der zweiten, aus dem Synchronisierimpuls erzeugten Impulsfolge von Summen-
    kanalfrequenz mit einer in ihrer Phase regelbaren Sinusspannung von Einzelkanalfrequenz und anschließender Spannungsbegrenzung ausgeführt wird.
  13. 13. Relaisstation nach einem der Ansprüche 7, 9, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß Schalter (S3, ό"4 in Abb. 4 a) vorgesehen sind, welche die Phase der zur Auswahl einzelner Impulse ver-
    wendeten Sinusspannungen stufenweise zu verändern gestatten.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 276 295, 273565;
    österreichische Patentschrift Nr. 168 558; deutsche Patentschrift Nr. 886 321.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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AT168558B (de) * 1944-01-26 1951-06-25 Int Standard Electric Corp Fernmeldesystem mit Multiplexbetrieb
CH276295A (de) * 1949-09-17 1951-06-30 Patelhold Patentverwertung Einrichtung zur Überwachung der Betriebsbereitschaft bei Anlagen mit Relaisstationen zur drahtlosen Mehrkanalnachrichtenübertragung mit Impulsmodulation.
DE886321C (de) * 1951-06-05 1953-08-13 Telefunken Gmbh Verfahren zur Kanalauswahl fuer impulsmodulierte Mehrkanal-UEbertragungsanlagen

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