DE1007385B - Schaltungsanordnung zur amplitudenabhaengigen Entzerrung von Senderkennlinien - Google Patents
Schaltungsanordnung zur amplitudenabhaengigen Entzerrung von SenderkennlinienInfo
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- DE1007385B DE1007385B DEL16555A DEL0016555A DE1007385B DE 1007385 B DE1007385 B DE 1007385B DE L16555 A DEL16555 A DE L16555A DE L0016555 A DEL0016555 A DE L0016555A DE 1007385 B DE1007385 B DE 1007385B
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/20—Circuitry for controlling amplitude response
- H04N5/202—Gamma control
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Entzerrerschaltungsanordnung zur Amplitudenentzerrung von Senderkennlinien
mittels Stromgegenkopplung und einer dem Gegenkopplungswiderstand parallel liegenden, veränderbar vorgespannten
Diode, insbesondere für Fernsehsender.
Es gibt zahlreiche Gegenkopplungsschaltungen, die bekanntlich durch Rückführung eines um 180° gegen die
Eingangsspannung verschobenen Teiles der Ausgangsspannung bzw. des Ausgangsstromes an den Eingang
eine Entzerrung bewirken. Auch ist es bekannt, die Gegenkopplung amplitudenabhängig, z. B. durch vorgespannte
Dioden, auszubilden. Andere bekannte Schaltungen bewirken die Entzerrung in der Weise, daß eine zur ursprünglichen
Kennlinie inverse Kennlinie erzeugt wird, die mit der ursprünglichen zusammen eine Linearisierung
bewirkt. Nach anderen Schaltungsanordnungen wird eine Parallelschaltung von Verstärkerstufen mit gegeneinander
verschobenem Einsatzpunkt vorgenommen.
Es ist nun die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen Mitteln eine Amplitudenentzerrung einer gekrümmten
Kennlinie, insbesondere Senderkennlinie, z. B. für Fernsehsender zu erreichen, bei der zugleich eine Regelmöglichkeit
für die Lage und Schärfe des Entzerrerknicks vorgesehen ist, bzw. eine wahlweise Auffiederung der
Kennlinie und eine wahlweise Verschiebung des Entzerrerknicks vorgenommen werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß zur Entzerrung von Schaltungsanordnungen die Vorspannung der Diode einer
Kathodenfolgestufe mit regelbarer Gittervorspannung entnommen wird und daß die Regelung der Knickschärfe
der Kennlinie mittels Vorwiderstand (R( der Vorspannungsquelle)
erfolgt. Eine derartige Anordnung ist besonders für die Lösung der erwähnten Aufgabe geeignet.
Die erforderliche Niederohmigkeit der Vorspannungsquelle wird bei der Erfindung durch den Eingangswider-
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stand des Kathodenfolgers (der gleich ^ ist) gegeben.
stand des Kathodenfolgers (der gleich ^ ist) gegeben.
Weitere Vorteile sind die leichte Regelbarkeit der Vorspannung durch die Gitterspannung des Kathodenfolgers,
wodurch eine entsprechend veränderbare Batterie ersetzt ist. Wesentlich ist weiterhin, daß durch die Erfindung
eine Verringerung der Störspannung, z. B. des Brumm, erzielt wird, da der Kathodenwiderstand an Masse liegt,
und die in der Anodenspannung enthaltene Brummspannung nur über den Durchgriff der Röhre eingeht.
Eine Regelung der Knickschärfe ist zum Angleich an die geforderte Amplitudenkennlinie wünschenswert. Während
die bisher bekanntgewordenen Lösungen diese Regelung durch Verschiebung der Einsatzpunkte vornehmen,
z. B. drei verschieden vorgespannte Dioden benutzen, bringt die erfindungsgemäße Anordnung eine
Vereinfachung und Verbilligung mit sich. Die Regelung der Knickschärfe erfolgt mittels Serienwiderstandes zur
Diode. Diese Regelung bedingt zwar eine größere Gegen-Schaltungsanordnung
zur amplitudenabhängigen Entzerrung
von Senderkennlinien
Anmelder:
C. Lorenz Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dipl.-Ing. Kurt Jekelius, Stuttgart-Zuffenhausen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kopplung der Verstärkerröhre und damit einen Verlust
ao an Verstärkung, besitzt aber den Vorteil eines einfachen
Aufbaues und einer Einsparung an Schaltelementen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
Fig. I ist eine schematische Anordnung zur näheren
Fig. I ist eine schematische Anordnung zur näheren
a5 Erläuterung des in
Fig. II dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles.
Fig. III veranschaulicht die Wirkungsweise der Erfindung an Hand einer angenommenen zugehörigen Kennlinie.
In Fig. I ist die Elektronenröhre 1 über den Kathodenwiderstand RK gegengekoppelt. Eine Batterie 2 veränderbarer
Spannung dient als Vorspannung für einen Gleichrichter 3. Durch diese Vorspannung wird bedingt,
daß die Gegenkopplung von einem bestimmten einstellbaren Schwellwert an unwirksam ist, d. h., der obere
Knick 4 (Fig. III) der Kennlinie 5 ist nach links oder rechts verschiebbar. Der durch die Spannungsquelle 6
und den in bezug auf 3 entgegengesetzt gepolten Gleichrichter 7 gebildete Kreis bewirkt eine entsprechende Verschiebung
des unteren Knicks 8 der Kennlinie 5 (Fig. III). An Hand der Fig. II sei nun erläutert, wie gemäß
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung außer der genannten Verschiebung des Einsatzpunktes der
Gegenkopplung auch eine einstellbare Auffiederung der Kennlinie erzielbar ist. An das Gitter der Röhre 1 sei
z. B. eine sägezahnförmige Spannung 9 angelegt, die im Ausgangskreis eine entsprechend überhöhte sägezahnförmige
Spannung 10 erzeugt. Die Funktion des Kathodenwiderstandes RK und des Gleichrichters 3 ist bereits
oben näher erläutert. Die Spannungsquelle ist gemäß dieser Anordnung durch eine als Kathodenfolger geschaltete
Röhre 11 gebildet, deren Kathodenwiderstand mit RK11 bezeichnet ist und deren Vorspannungsregelung
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mit Hilfe der Anordnung 12 erfolgt. Das Auffiedern der
Kennlinie wird durch den veränderbaren Vorwiderstand 13 erreicht.
Die Wirkungsweise des Reglers 13 sei an Hand der Fig. III verdeutlicht. Der Punkt 4 sei für diesen Fall 5
(z. B. durch entsprechende Einstellung des Vorspannungsschwellwertes) als konstant angenommen. Wird nun
der Widerstand 13 derart eingestellt, daß er gegen den Wert unendlich strebt, so ist die Gegenkopplung praktisch
unveränderbar, und es ergibt sich eine Steilheit ge- ίο maß der mit unendlich bezeichneten Linie. Wird der
Widerstand 13 dagegen auf NuE geregelt, so fällt die Gegenkopplung fast ganz weg, und die Steilheit der Kennlinie
ist am größten entsprechend dem mit Null bezeichneten Auffächerungsaste der Kennlinie. Die Zwischen-Stellungen
des Widerstandes 13 ergeben natürlich entsprechende Zwischenwerte für die Kennlinie, wie dies
durch die zwischen den mit Unendlich und Null bezeichneten Ästen der Kennlinie angedeutet ist.
Die Vorspannungsquelle ist also in einfacher Weise bei der Entzerrerschaltung durch eine an sich bekannte Kathodenfolgerschaltung
ersetzt, so daß man eine niederohmige Vorspannungsquelle erhält, deren Regelbarkeit
durch eine veränderliche Gittervorspannung des Kathodenfolgers erreicht wird. Die Knickschärfe (Äuffächerung)
der Kennlinie wird durch Serienwiderstand zu den Dioden einstellbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltungsanordnung zur amplitudenabhängigen Entzerrung von Senderkennlinien mittels Stromgegenkopplung und einer dem Gegenkopplungswiderstand parallel liegenden, veränderbar vorgespannten Diode, insbesondere für Fernsehsender, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Diode einer Kathodenfolgestufe mit regelbarer Gittervorspannung entnommen wird, während die Regelung der Knickschärfe der Kennlinie mittels Vorwiderstandes (Innenwiderstand der Vorspannungsquelle) zur Diode erfolgt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 880 149.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 597/306 +.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16555A DE1007385B (de) | 1953-09-05 | 1953-09-05 | Schaltungsanordnung zur amplitudenabhaengigen Entzerrung von Senderkennlinien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16555A DE1007385B (de) | 1953-09-05 | 1953-09-05 | Schaltungsanordnung zur amplitudenabhaengigen Entzerrung von Senderkennlinien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007385B true DE1007385B (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=7260468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL16555A Pending DE1007385B (de) | 1953-09-05 | 1953-09-05 | Schaltungsanordnung zur amplitudenabhaengigen Entzerrung von Senderkennlinien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007385B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880149C (de) * | 1953-05-07 | TeIefunken Gesellschaft für drahtlose TeIegraphie m.b.H., Berlin | Regelbare Verstärkerschaltung |
-
1953
- 1953-09-05 DE DEL16555A patent/DE1007385B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880149C (de) * | 1953-05-07 | TeIefunken Gesellschaft für drahtlose TeIegraphie m.b.H., Berlin | Regelbare Verstärkerschaltung |
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