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Verfahren zur Herstellung von tertiaeren Diaethylenalkoholen
DE1005952B
Germany
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English - Inventor
Henri Normant - Current Assignee
- Rhone Poulenc SA
Description
translated from
-
[0001] Verfahren zur Herstellung von tertiären Diäthylenalkoholen Die Erfindung betrifft die Herstellung von tertiären Diäthylenalkoholen der allgemeinen Formel In dieser Formel bedeuten R1 und R2 Wasserstoffatome oder niedrigermolekulare Alkylreste oder Arylreste, R3 ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest, R4, R5 und Re Wasserstoffatome oder Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen. -
[0002] Die Erfindung betrifft demnach die Herstellung neuer und analoger bereits bekannter tertiärer Diäthylenalkohole, z. B. vom Typ des Linalols. Das letztere entspricht der oben angegebenen allgemeinen Formel, wobei R4, R, und RB Wasserstoffatome sind. Die neuen Produkte der oben angegebenen allgemeinen Formel, wobei wenigstens eines der Symbole R4, R5 und R6 einen Alkylrest bedeutet, weisen angenehmen Bergamotte-Lavendelduft verschiedener Nuancen auf, wodurch sie in der Parfümerie verwendbar sind. -
[0003] Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß ein y, 8-Äthylenketon der Formel worin R1, R2 und R3 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einem Überschuß einer magnesiumorganischen Äthylenverbindung der Formel worin R4, R6 und R, Wasserstoffatome oder Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und X ein Halogenatom, vorzugsweise Brom, bedeuten, kondensiert wird und daß man die erhaltene Komplexverbindung dann in üblicher Weise zersetzt, z. B. mittels einer gesättigten kalten Ammoniumchloridlösung. Die Reaktion kann folgendermaßen schematisch wiedergegeben werden. Die magnesiumorganischen Äthylenverbindungen können bekanntermaßen leicht in Tetrahydrofuran hergestellt werden. -
[0004] Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber der bisher bekannten Arbeitsweise ist aus dem folgenden Beispiel an Hand der Herstellung des dl-Linalols ersichtlich. Die Synthese des dl-Linalols wurde von Ruzicka und Fornasir [vgl. Helv. Chim. Acta 2, 184 (1919)] durch Fixierung von 1 Mol Acetylen an 1 Mol 2-Methylhepten-(2)-on-(6) und Umwandlung der acetylenischen Dreifachbindung des Reaktionsproduktes in eine Äthylendoppelbindung durch vorsichtige Hydrierung beschrieben. -
[0005] Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird die Synthese des dl-Linalols in einem einzigen Arbeitsgang in vorzüglicher Ausbeute ermöglicht. -
[0006] Das folgende Beispiel soll die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken. Beispiel Man gibt in 200 cem trockenes Tetrahydrofuran, das eine Spur Jod enthält, 24 g Magnesium und läßt dann nach und nach unter Rühren eine Lösung von 107 g Vinylbromid in der gleichen Gewichtsmenge Tetrahydrofuran eintropfen. Die so erhaltene magnesiumorganische Lösung wird in Eis gekühlt. Man führt dann unter gutem Rühren eine Lösung von 101 g 2-Methyl-hepten-(2)-on-(6) in einem gleichen Volumen wasserfreiem Äther ein. Nach beendeter Zugabe wird noch 1 Stunde gerührt und das Ganze dann 12 Stunden stehen gelassen. Dann gibt man eine gesättigte Ammoniumchloridlösung zu, damit die Magnesiumkomplexverbindung zersetzt wird. Es findet Trennung in zwei Schichten statt; die organische Schicht wird abdekantiert, über wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet, durch Erhitzen auf dem Wasserbad von Lösungsmitteln befreit und dann durch Destillation unter vermindertem Druck rektifiziert. Unter einem Druck von 12,5 mm Hg werden bei 83 bis 85° 103 g dl-Linalol von guter Reinheit abgetrennt, was einer Ausbeute von 83 °/o entspricht. -
[0007] Nach der gleichen Arbeitsweise kann man mit ähnlichen Ausbeuten die folgenden Verbindungen herstellen: aus 1-Brom-propen-(1) das 2, 6-Dimethyl-nonadien-(2, 7)-o1-(6); Kp.13 = 99 bis 100°; d22 = 0,864; nDP = 1,4652; aus 1-Brom-hepten-(1) das 2, 6-Dimethyl-tridekadien-(2, 7)-o1-(6); Kp." = 154 bis 156°; d22 = 0,842; n@ö = 1,4661; aus 1-Brom-isobuten-(1) das 2, 6, 8-Trimethyl-nonadien-(2, 7)-o1-(6); Kp." = 106 bis 107°; d" = 0,866; 2D = 1,4692; aus 2-Brom-propen-(2) das 2, 6, 7-Trimethyl-octadien-(2, 7)-o1-(6) ; Kp.13 = 98 bis 99°; d22 = 0,866; no =1,4658.
Claims (1)
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- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von tertiären Diäthylenalkoholen der Formel worin R1 und R2 Wasserstoffatome oder niedrigermolekulare Alkylreste oder Arylreste, R3 ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest und R4, R5 und Re Wasserstoffatome oder Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man ein y, 8-Äthylenketon der Formel mit einer magnesiumorganischen Äthylenverbindung der Formel worin R4, R, und R6 die obige Bedeutung haben und worin X ein Halogenatom bedeutet, umsetzt und die gebildete Komplexverbindung in üblicher Weise zersetzt.