DE10045346A1 - Fräsaggregat zum Präparieren von schneebedeckten Pisten - Google Patents
Fräsaggregat zum Präparieren von schneebedeckten PistenInfo
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Abstract
Ein Fräsaggregat (11) zum Präparieren von schneebedeckten Pisten besteht aus einem kastenförmigen Körper, der einen mittleren Abschnitt (12a) umfasst, an dem zwei seitliche Abschnitte (12b) schwenkbar angelenkt sind. Der Körper weist Kupplungselemente (20, 24) zur Verbindung mit einem Geräteträger auf, der seinerseits mit einem rückwärtigen Abschnitt eines Fahrzeuges verbunden ist, und trägt an einer entgegengesetzten Seite einen Rechen (34, 36) zum Präparieren des Schnees. In der Innenseite des jeweiligen seitlichen Körperabschnittes (12b) ist eine Seitenfräse (62) und in der Innenseite des mittleren Körpers (12a) ist eine Mittelfräse (64) angeordnet, wobei die Seitenfräsen (62) durch wenigstens einen Motor (51) in Drehbewegung gesetzt und jeweils mit der Mittelfräse (64) über ein Gleichlaufgelenk (76) verbunden sind. Die Achsen (82) der Anlenkpunkte verlaufen windschief zu den Achsen (84) der Mittelfräse (64) und der Seitenfräsen (62).
Description
Die Erfindung betrifft ein Fräsaggregat zum Präparieren von schneebedeckten
Pisten.
Wenn es schneit und sich Schnee auf der Erde legt, stellt sich das Problem, die
Skipisten zu präparieren und ausreichend zu verdichten, damit sie auch von
unerfahrenen Skifahrern benutzt werden können.
Dazu werden üblicherweise Fräsaggregate benutzt, die über entsprechende
Geräteträger mit einem rückwärtigen Teil einer Zugmaschine verbunden
werden. Durch das Fräsaggregat wird der Schnee zunächst zerkleinert und
anschliessend gestampft, so dass sich eine dichte, gleichmässige und fest am
Boden anliegende Schneeschicht bildet.
Die herkömmlichen Fräsaggregate bestehen aus einem in der Regel drei
aneinander angelenkte Elemente aufweisenden Körper, der sich damit den
Bodenunebenheiten besser anpassen kann. In der Innsenseite des Körpers
sind die Fräsen angeordnet, die normalerweise drei im Bereich eines jeden der
drei Elemente des Körpers sind. Die Fräse besteht aus zwei seitlichen
verzahnten Zylindern, die in zwei seitlichen Elementen des Körpers enthalten,
an dem einen Ende durch seitliche Wände des Körpers getragen und je mit
einem hydraulischem Antriebsmotor verbunden sind. Das andere Ende der
seitlichen Zylinder ist in im Körper des Aggregates einstückig ausgebildeten
Ösen gelagert. Ausserdem sind die beiden Enden der seitlichen Fräsen über
Gelenkkupplungen mit einer im mittlereren Element des Körpers enthaltenen
Mittelfräse verbunden, die ebenfalls aus einem verzahnten Zylinder besteht.
Bei den herkömmlichen Fräsaggregaten treffen die Achsen der Fräsen und die
Abschnitte der Anlenkpunkte zur Verbindung der drei den Körper bildenden
Elemente zusammen, und zwar schneiden sie sich an den die drei Fräsen des
Aggregates miteinander verbindenden Gelenkkupplungen.
Ein solcher Aufbau stört den Schneefluss innerhalb des Körpers. Dadurch
entstehen Vibrationen und ein starker Fahrwiderstand des Aggregates;
selbstverständlich wirkt sich das auf die Zuverlässigkeit und auf die
Lebensdauer des herkömmlichen Fräsaggregates aus.
Es wurde ausserdem festgestellt, dass der Schneeabfluss zwischen den am
Körper angelenkten, zueinander schwenkbaren Verbindungselementen nicht
ganz einwandfrei erfolgt. Dadurch entstehen Unebenheiten an der
schneebedeckten Piste, die für die Skifahrer gefährlich sein könnten.
Man spürt daher das Bedürfnis, den Aufbau der bekannten Fräsaggregate zum
Präparieren von schneebedeckten Pisten einfacher zu gestalten, damit sie den
Ansprüchen der Benutzer sowohl vom technischen als auch vom funktionellen
Gesichtspunkt aus besser entsprechen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die erwähnten technischen
Nachteile zu beseitigen und ein Fräsaggregat zum Präparieren von
schneebedeckten Pisten zu schaffen, das sehr zuverlässig arbeitet und eine
jahrelange Lebensdauer hat.
Ausserdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fräsaggregat zu
schaffen, das während seines Betriebes zu keinen Schwingungen und/oder zu
keinem hohen Fahrwiderstand der Zugmaschine führt.
Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fräsaggregat zu
schaffen, bei dem ein einwandfreier Schneeabfluss zwischen den
Verbindungselementen der angelenkten Körperabschnitte gewährleistet ist.
Noch liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fräsaggregat zu schaffen,
mit dem sich im wesentlichen sichere Pisten für Skifahrer mit durchschnittlichen
Fähigkeiten präparieren lassen.
Nicht zuletzt liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fräsaggregat zum
Präparieren von schneebedeckten Pisten zu schaffen, der im wesentlichen
einfach, sicher und kostengünstig ist.
Diese und weitere Aufgaben werden erfindungsgemäss mit der Ausführung
eines Fräsaggregates zum Präparieren von schneebedeckten Pisten nach
Anspruch 1 gelöst.
Weitere Merkmale der Erfindung sind ausserdem in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Vorteile eines erfindungsgemässen Fräsaggregates zum
Präparieren von schneebedeckten Pisten werden nachstehend an Hand der
beiliegenden schematischen Zeichnungen beispielsweise und nicht
beschränkend näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht im Aufriss und teilweise im Schnitt eines
erfindungsgemässen Fräsaggregates,
Fig. 2 eine Ansicht von oben des Fräsaggregates nach Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrösserte Ansicht in seitlichem Aufriss des
Fräsaggregates nach Fig. 1,
Fig. 4 eine vergrösserte Schnittansicht nach der Linie IV-IV von Fig. 1,
Fig. 5 ein vergrössertes Detail von Fig. 1, in dem eine Verbindung
zwischen der Seitenfräse und einer Mittelfräse dargestellt ist,
Fig. 6 eine Detail von Fig. 1, in dem ein Endabschnitt einer Seitenfräse
dargestellt ist, und
Fig. 7 eine vergrösserte Schnittansicht nach der Linie VII-VII von Fig. 1.
In den erwähnten Figuren ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 11
bezeichnetes Fräsaggregat zum Präparieren von schneebedeckten Pisten
dargestellt.
Das Fräsaggregat 11 umfasst einen kastenförmigen Körper, der aus drei
aneinander schwenkbar angelenkten Abschnitten besteht.
Ein mittlerer Abschnitt 12a des Körpers ist an einem Rohr 14 mit viereckigem
Querschnitt einstückig angeformt, mit dem eine Stange 16 verbunden ist, die im
wesentlichen winkelförmig zum Rohr 14 entlang einer quer verlaufenden
Symmetrieachse des Abschnittes 12a selbst angeordnet ist. An ihrem freien
Ende trägt die Stange 16 ein Paar Ansätze 18 an denen ein Zapfen 20 befestigt
ist, der als Kupplungselement zur Verbindung mit einem nicht dargestellten
Geräteträger dient.
An jeder der beiden entgegengesetzten Enden des Rohres 14 ist dagegen ein
Rohrabschnitt 22 befestigt, der seinerseits eine Öse 24 aufweist, die als
weiteres Kupplungselement zur Verbindung mit dem Geräteträger dient.
Zwischen dem mittlereren Abschnitt 12a des Körpers und der Stange 16 ist eine
weitere Stange 26 angeordnet, die nicht nur als Versteifung des Aufbaues,
sondern auch als Halterung einer mit Schrauben an derselben befestigten
ölhydraulischen Einheit 28 dient.
An seinem Ende trägt der Abschnitt 12a des Körpers ein weiteres Rohr 30 und
zwei mit demselben benachbarten Aufnahmen 32, in die ein Rechen zum
Stampfen des Schnees klemmend gehalten wird. Der Rechen weist eine
verzahnte Arbeitsfläche 34 und einen gabelförmigen Kupplungsabschnitt 36.
Der gabelförmige Abschnitt 36 umgreift das Rohr 30 und ist in den beiden
Aufnahmen 32 festgeklemmt.
An jedem der beiden Enden des mittlereren Körperabschnittes 12a ist ein
seitlicher Abschnitt 12b angelenkt. Dabei ragt aus jedem Ende des Rohres 14
ein Paar Ansätze 38, die je eine Durchgangsbohrung aufweisen. In jeder
Durchgangsbohrung ist eine mit einem Kragen versehene Buchse 40
eingesetzt, wobei die Kragen jeweils der Aussenseite der Ansätze 38 zugekehrt
sind. Zwischen den Buchsen 40 ist ein Kugelgelenk 44 zur Verbindung mit
einem weiteren Ansatz 46 befestigt, der an einem zu einem der beiden
seitlichen Körper 12b gehörenden Rohr 48 einstückig angeformt ist.
Die seitlichen Körper 12b, die einen kastenförmigen Aufbau haben, weisen eine
durch eine Platte 50 geschlossene Seitenwand auf.
Die Platten 50 tragen jeweils einen in der Regel ölhydraulischen Motor 51, der
eine Welle 52 in Drehbewegung setzt. Auf der Welle 52 ist eine Buchse 54
aufgezogen, die eine kugelförmige Haube 56 trägt. Diese Haube ist in einer
zweiteiligen Aufnahme 58 angeordnet, die an einer Platte 60 vorgesehen ist, die
ihrerseits an der Innenseite einer aus einem verzahnten Rohr bestehenden
Seitenfräse 62 befestigt, die in der Innenseite des seitlichen Abschnittes 12b
des kastenförmigen Körpers angeordnet ist. Die Fräse 62 erstreckt sich zu
einem Ende des Motors 51, das dadurch zum Teil abgedeckt wird, obwohl
zwischen der Fräse 62 und dem Motor immer der erforderliche Abstand
gehalten wird, um die Schwenkbewegungen der Fräse zu gestatten.
Das andere Ende der jeweiligen Seitenfräse 62 ist an eine Mittelfräse 64
angelenkt, die ihrerseits im Inneren des Abschnittes 12a des kastenförmigen
Körpers angeordnet ist. Insbesondere, wie aus Fig. 5 ersichtlich, tragen die
benachbarten Enden der seitlichen Abschnitte 12b und des mittlereren
Abschnittes 12a jeweils eine Platte 66 und an diesen Platten ist jeweils ein Rohr
68 befestigt. Das eine Rohr 68 ist in der Seitenfräse 62 und das andere in der
Mittelfräse 64 eingesetzt, und zwar so, dass die zwei Rohre 68 mit den beiden
Fräsen 62, 64 nicht in Berührung kommen, sondern von denselben beabstandet
sind.
In jedem Rohr 68 ist ein Lager 70 eingesetzt, in dem eine Muffe 72 gelagert ist,
die an einer an der jeweiligen Fräse 62, 64 befestigten Scheibe 74 einstückig
angeformt ist.
An der anderen Seite sind die Muffen 72 jeweils an einem vorzugsweise ballig
verzahnten Gleichlaufkugelgelenk 76 befestigt, das zwei Abschnitte 78
aufweist, die jeweils an der einen der beiden Muffen 72 befestigt und über eine
Gleichlaufwelle 80 miteinander verbunden sind.
Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich, verläuft eine Achse 82 eines
Anlenkpunktes zwischen dem jeweiligen seitlichen Körper 12b und dem
mittlereren Körper 12a nicht durch eine entsprechende Achse 84 des
Gleichlaufkugelgelenkes 76 und trifft mit der Gleichlaufwelle 80 nicht
zusammen. Insbesondere verlaufen die Achsen 82 und 84 windschief
zueinander, so dass bei einwandfrei ausgerichtetem Fräsaggregat die Achse 84
oberhalb der Achse 82 zu liegen kommt.
An beiden Seiten des jeweiligen seitlichen Körpers 12b ist eine
zusammenklappbare Schaufel 86 angelenkt, die so aufgeklappt werden kann,
dass bei jedem Durchgang eine grössere Fläche präparierte wird.
Die Drehbewegung sowohl der Schaufeln 86 als auch der seitlichen Körper 12b
kann durch über die ölhydraulische Einheit 28 angetriebene doppelwirkende
Hydraulikzylinder 88, 90 angesteuert werden. Die Einheit 28 und die Zylinder
88, 90 sind über der Einfachheit nicht dargestellte Schläuche miteinander
verbunden.
Die seitlichen Körper 12b sind ausserdem jeweils mit einem Schneeschutzblech
92 versehen.
Das erfindungsgemässe Fräsaggregat zum Präparieren von schneebedeckten
Pisten arbeitet im wesentlichen folgendermassen.
Das Fräsaggregat 11 wird an einen (nicht dargestellten) Geräteträger
gekuppelt, der seinerseits am Heck einer Zugmaschine, zum Beispiel einer
Schneekatze, gekuppelt ist.
Der Geräteträger wird insbesondere an die Ösen 24 und eine Halterung
desselben wird ausserdem an den Zapfen 20 gekuppelt.
Nach Anlassen des Fahrzeuges können die Fräsen 62, 64 in Drehbewegung
gesetzt und das Fräsaggregat 11 auf der Piste gezogen werden.
Nun zerkleinern die Fräsen 62, 64 den Schnee, während die Arbeitsfläche 34
des Rechens den Schnee wieder verdichtet und dabei eine gleichmässige, fest
am Boden haftende Schicht bildet. Das sind nämlich die Bedingungen, bei
denen auch unerfahrene Skifahrer den Skisport unter im wesentlichen sicheren
Umständen treiben können.
Für das Gerät können verschiedene Arbeitsweisen erfolgreich zur Anwendung
kommen:
- - mit Auflagedruck,
- - in schwimmender Lage,
- - mit Gegendruck.
Diese Arbeitsweisen werden durch unterschiedliches Positionieren des
zwischen dem Geräteträger und dem Fahrzeugheck angeordneten Zylinders
und durch Betätigung der Zylinder 90 eingestellt.
Mit den Zylindern 90 lässt sich ausserdem der durch die seitlichen Abschnitte
12b des Fräskörpers 11 auf den Schnee ausgeübte Druck verändern und dem
durch den mittlereren Abschnitt 12a ausgeübten Druck anpassen. Letzterer
Abschnitt wird über den zwischen dem Geräteträger und dem Fahrzeugheck
angeordneten Zylinder eingestellt.
Das Verhalten des beförderten Schnees ist je nach der Lage der Seitenfräsen
zum Boden anders. Aufgrund der Geometrie der Schwenkachsen (oberhalb der
Mitte der Fräse mit gegen die Fahrtrichtung gerichtetem Anstellwinkel) wird
nämlich der Schnee beim Schwenken der seitlichen Körper nach unten zum
Mittelpunkt des Gerätes hin befördert. Werden dagegen die seitlichen Körper
nach oben geschwenkt, so wird der Schnee ausserhalb des Gerätes befördert.
Diese Wirkung ist auf den Anstellwinkel und daher auch auf den Schneidwinkel
zurückzuführen.
Über die Zylinder 90 ermöglicht ausserdem der Hydraulikkreis des
erfindungsgemässsen Fräsaggregates 11, die seitlichen Körperabschnitte 12b
gegenüber dem mittlereren Abschnitt 12a so festzuklemmen, dass sie nicht
oberhalb der Achse des mittlereren Abschnittes 12a verschoben werden
können. Dadurch kann der Fahrer das erfindungsgemässe Fräsaggregat wie
ein starres Aggregat benutzen, zum Beispiel zum Planieren von
ungewünschten Bodenrücken.
Es wurde in der Praxis festgestellt, dass das erfindungsgemässe Fräsaggregat
zum Präparieren von schneebedeckten Pisten besondere Vorteile bietet, weil
es dem Schnee gute Fliess- und ausgezeichnete Gleiteigenschaften verleiht,
was sich auf die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer des Fräsaggregat positiv
auswirkt. Ausserdem wird der Schneeabfluss in den zwischen dem mittlereren
Abschnitt und den beiden seitlichen Abschnitten des Körpers angeordneten
Gelenken beträchtlich verbessert.
Für das vorgeschlagene Fräsaggregat zum Präparieren von schneebedeckten
Pisten können zahlreiche Änderungen und Varianten vorgesehen werden, die
alle zum Schutzbereich der Erfindung gehören; ausserdem können sämtliche
Einzelteile durch technisch äquivalente Elemente ersetzt werden.
Praktisch können je nach den technischen Erfordernissen jegliche Werkstoffe
sowie Abmessungen nach Belieben gewählt werden.
Claims (13)
1. Fräsaggregat (11) zum Präparieren von schneebedeckten Pisten, mit einem
kastenförmigen Körper, der wenigstens einen mittlereren Abschnitt (12a)
umfasst, an dem zumindest zwei seitliche Abschnitte (12b) schwenkbar
angelenkt sind, wobei der Körper Kupplungselemente (20, 24) zur
Verbindung mit einem Geräteträger aufweist, der seinerseits mit einem
rückwärtigen Abschnitt eines Fahrzeuges verbunden ist, und an einer
entgegengesetzten Seite wenigstens einen Rechen (34, 36) zum
Präparieren des Schnees trägt, wobei in der Innenseite des jeweiligen
seitlichen Abschnittes (12b) des Körpers eine Seitenfräse (62) und in der
Innenseite des mittlereren Körpers (12a) eine Mittelfräse (64) angeordnet ist
und die Seitenfräsen (62) durch wenigstens einen Motor (51) in
Drehbewegung gesetzt werden und jede Seitenfräse (62) zumindest über
ein Gleichlaufkugelgelenk (76) mit der Mittelfräse (64) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (82) der Anlenkpunkte zu den
Achsen (84) der Mittelfräse (64) und der Seitenfräsen (62) windschief
verlaufen.
2. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kupplungslemente (20, 24) zur Verbindung mit dem Geräteträger
wenigstens zwei Ösen (24) umfassen, die jeweils an dem einen der
entgegengesetzten Enden des mittlereren Körperabschnittes (12a)
vorgesehen sind.
3. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Verbindung mit dem Geräteträger weitere Kupplungselemente (20, 24) am
mittlereren Abschnitt (12a) des Körpers befestigt und entlang seiner quer
verlaufenden Symmetrieachse angeordnet sind und wenigstens eine Stange
(16) umfassen, die an ihrem freien Ende Ansätze (18) trägt, an denen
wenigstens ein Zapfen (20) befestigt ist.
4. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im
mittlereren Abschnitt (12a) des Körpers eine ölhydraulische Einheit (28)
gelagert ist, die zur Betätigung der hydraulischen Arbeitszylinder (88, 90)
des Fräsaggregates (11) vorgesehen ist.
5. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Rechen (34, 36) eine verzahnte Arbeitsfläche (34) und einen gabelförmigen
Kupplungsabschnitt (36) aufweist, wobei der gabelförmige Abschnitt (36) ein
einstückig am mittlereren Abschnitt (12a) und am seitlichen Abschnitt (12b)
des Körpers angeformtes Rohr (30) umgreift und in Aufnahmen (32)
festgeklemmt ist.
6. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Anlenkung zwischen dem mittlereren Abschnitt (12a) des Körpers und dem
jeweiligen seitlichen Abschnitt (12b) durch ein Paar aus Enden des
mittlereren Abschnittes (12a) vorstehender Ansätze (38) entsteht, wobei
diese Ansätze (38) jeweils eine Durchgangsbohrung aufweisen und in den
Durchgangsbohrungen jeweils eine Buchse (40) angeordnet ist, wobei
zwischen den Buchsen (40) ein Kugelgelenk (44) zur Verbindung mit einem
weiteren, an jedem seitlichen Abschnitt (12b) einstückig angeformten Ansatz
(46) befestigt ist.
7. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Buchsen (40) mit Kragen versehen sind, die jeweils der Aussenseite der
Ansätze (38) zugekehrt sind.
8. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Seitenfräsen (62) aus einem verzahnten Rohr bestehen.
9. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Motoren (51) mit Platten (50) der seitlichen Körperabschnitte (12b) einteilig
verbunden sind, wobei die Motoren (51) eine Welle (52) in Drehbewegung
setzen, auf der eine zweite, eine kugelförmige Haube (56) tragende Buchse
(54) aufgezogen ist, wobei die Haube in einer Aufnahme (58) angeordnet ist,
die an einer zweiten Platte (60) vorgesehen ist, die ihrerseits in der
Innenseite der Seitenfräse (62) befestigt ist, wobei sich diese Fräse bis zu
einem Ende des Motors (51) erstreckt, das dadurch zum Teil abgedeckt
wird, obwohl zwischen der Seitenfräse (62) und dem Motor immer der
erforderliche Abstand gehalten wird, um die Schwenkbewegungen der
Seitenfräse (62) zu gestatten.
10. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
benachbarten Enden der seitlichen Abschnitte (12b) und des mittlereren
Abschnittes (12a) des Körpers jeweils eine Platte (66) tragen, an der
wenigstens ein Rohr (68) befestigt ist, wobei das eine Rohr (68) in der
Seitenfräse (62) und das andere in der Mittelfräse (64) eingesetzt ist und
wobei ausserdem in jedem Rohr (68) ein Lager (70) eingesetzt ist, in dem
eine Muffe (72) gelagert ist, die an einer an der jeweiligen Seitenfräse (62)
und an der Mittelfräse (64) befestigten Scheibe (74) einstückig angeformt ist
und dass jede Muffe (72) an einem Gleichlaufkugelgelenk (76) befestigt ist.
11. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
beiden Rohre (68) in Abstand von der Mittelfräse (64) und von den
Seitenfräsen (62) angeordnet sind.
12. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das
Kugelgelenk (76) ballig verzahnt ist und ungewünschte
Winkelbeschleunigungen verhindert.
13. Fräsaggregat (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an
beiden Seiten des jeweiligen seitlichen Körpers (12b) eine
zusammenklappbare Schaufel (86) angelenkt ist, die so aufgeklappt werden
kann, dass bei jedem Durchgang eine grössere Fläche präpariert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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