DE100345C - - Google Patents

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DE100345C
DE100345C DENDAT100345D DE100345DA DE100345C DE 100345 C DE100345 C DE 100345C DE NDAT100345 D DENDAT100345 D DE NDAT100345D DE 100345D A DE100345D A DE 100345DA DE 100345 C DE100345 C DE 100345C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D17/00Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
    • B21D17/04Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Eindrücken von Rillen oder Vertiefungen besonders in Verbindungsstellen von rohrförmigen Gestellen, welche neuerdings bei dem Bau von Fahrrädern, Motorwagen und dergl. vielfach Anwendung finden.
Das Werkzeug besteht in der Hauptsache aus zwei halbrund oder ähnlich gebogenen Theilen aus Stahl oder anderem geeigneten Metall, die in der Weise mit einander in Verbindung gebracht sind, dafs sie einen nahezu geschlossenen Kreis bilden. Einer oder beide dieser gekrümmten Theile sind mit einem Handgriff versehen, der zur Handhabung des Werkzeuges dient und auch derart angelenkt sein kann, dafs er behufs bequemeren Gebrauchs des Werkzeuges an schwer zugänglichen Stellen umgeschlagen werden kann. In dem gekrümmten Theile sind Bohrungen in einer oder mehreren Reihen enthalten, die solchen Durchmesser haben, dafs je eine Kugel geeigneter Gröfse hineingelegt werden kann. Die Bohrung ist so beschaffen, dafs die Kugeln für die Herstellung der Falzrillen zwar genügend weit hervortreten, nicht aber herausfallen können. Jede Kugel wird durch eine besondere Schraube in ihrem Lager ,gehalten, welche von aufsen eingedreht ist.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des gebrauchsfertigen Werkzeuges,
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, wobei die Handgriffe abgebrochen gezeichnet sind und der Druckbügel zurückgeschlagen ist,
Fig. 3 eine Innenansicht einer der Backen mit einer Reihe von Kugeln zur Herstellung einer schraubenlinienförmig verlaufenden Rille.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform mit zwei Kugelreihen und nur einem Handgriffe,
Fig. 5 eine Seitenansicht von Fig. 4,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform mit nur einer Reihe Kugeln und
Fig. 7 die Seitenansicht von Fig. 6.
Die beiden aus Stahl oder anderem geeigneten Material bestehenden, halbkreisrund oder ähnlich gekrümmten und mit einem oder zwei Handgriffen B und B1 versehenen Theile A und .41 sind bei α2 derart an einander gelenkt, dafs sie einen ganz oder fast ganz geschlossenen Kreis bilden. Von aufsen sind in jeden der beiden halbkreisförmigen Theile vier Löcher von solchem Durchmesser gebohrt, dafs die Kugeln D hineingeschoben werden können, welche die zur Bildung der die Verbindung bewirkenden Rille bezw. Rillen erforderliche Gröfse haben. Bei der Herstellung der Löcher hat man die Spitze des Bohrers nur so weit vordringen lassen, dafs nur ein Theil der in das Loch geschobenen Kugel innen hervorragt, wie Fig. i, 4 und 6 zeigen. Jede Kugel wird mittelst besonderer Schraube F in ihrer Lage gehalten und eingestellt, und zwar besitzt diese Schraube, welche erst nach dem Einschieben der Kugel in die Bohrung geschraubt ist, an ihrem unteren Ende eine Lagerfläche für die Kugel, indem sie dort ausgehöhlt ist.
Um die Kugeln der Backen oder halbrunden Theile A und A1 fester auf die Verbindungsstelle drücken zu können, wenn die Rillen hervorgebracht werden, ist am Ende eines der Handgriffe ein Druckbügel H angebracht, welcher bei hl an dem Handgriff B drehbar angelenkt ist. An dem Quertheil desselben befindet sich ein Loch, durch welches die Schraubspindel / geht. Wenn der Bügel so gedreht wird, dafs er beide Handgriffe umschliefst und man die Schraubspindel anzieht, drückt diese das Ende des Handgriffes B1 und prefst die beiden Schenkelarme B B1 gegen einander und die Kugeln F fest auf die Verbindungsstelle.
Im Beispiel Fig. 3 liegen die für die Einlage der Kugeln bestimmten Löcher in einer Schraubenlinie, so dafs dieses Werkzeug für Herstellung von schraubenförmig verlaufenden Rillen sich eignet.
Im Beispiel Fig. 4 und 5 sind zwecks gleichzeitiger Bildung von zwei Rillen die Kugeln in zwei Reihen angeordnet. Hier ist nur ein Handgriff B vorhanden. Das freie Ende des Theiles Al trägt eine Bohrung für die Schraube K, welche in ein entsprechendes Gewinde im Theile A eingreift, wodurch die Backen bei der Herstellung der Verbindung fest gegen einander gedrückt werden können. Wenn nöthig, können auch mehr als zwei Reihen Kugeln und zwar in Werkzeugen mit einem oder zwei Handgriffen angeordnet werden.
Bei der Abart Fig. 6 und 7 ist ebenfalls ein Handgriff in Wegfall gekommen und die Backen werden mittelst des Schraubbolzens K zusammengehalten. Der Handgriff B^ ist hier jedoch im Winkel an die Backen angeschlossen, so dafs es möglich wird, das Werkzeug für gewisse Verbindungen bequem zu handhaben. Die Handhaben können in allen Fällen drehbar an die Backen A und A1 angelenkt sein, um zwecks Erleichterung der Handhabung des Werkzeuges umgeklappt werden zu können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Werkzeug zum Eindrücken von Rillen oder Vertiefungen in Verbindungsstellen, von rohrförmigen Gestellen für Fahrräder, Motorwagen oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs zwei halbrund oder ähnlich gekrümmte Backen (A und A1J, von denen nur eine oder beide mit Handhaben versehen sind, eine Anzahl Löcher zur Aufnahme einer oder mehrerer Reihen von Kugeln besitzen, die mittelst Schraubenbolzen (F) eingestellt und gehalten werden.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, bei welchem die Kugeln in den Backen in einer Schraubenlinie angeordnet sind, zum Zweck, schraubenförmig verlaufende Rillen einzudrücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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