DE10032503A1 - Spinnmaschine mit Saugeinrichtung - Google Patents

Spinnmaschine mit Saugeinrichtung

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DE10032503A1
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Germany
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suction
roving
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spinning
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Andrea Bucher
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Maschinenfabrik Rieter AG
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Maschinenfabrik Rieter AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/72Fibre-condensing guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Abstract

In einer Spinnmaschine einer größeren Anzahl Spinnstellen, in der Faserverbände (7) nach dem Verstrecken und vor der Drehungserteilung einer Saugwirkung aufgrund eines Saugeinsatzes (20) mit einem Saugschlitz (26.1, 26.2) unterworfen werden, sind die Saugschlitze (26.1, 26.2) in Transportrichtung der Materialvorlage (7) so orientiert, dass sich eine Auslenkung eines Faserverbandes (7) in Transportrichtung betrachtet nach links ergibt, wenn die Materialvorlage (7) ursprünglich eine Rechtsdrehung oder einen Z-Drall aufweist. Umgekehrt ist ein Saugschlitz (26.1) (gestrichelte Position) nach rechts orientiert, wenn die Materialvorlage eine Linksdrehung bzw. einen S-Drall aufweist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine mit einer Saugeinrichtung nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs.
In der Patentanmeldung DE 196 37 828.1 ist eine gattungsgemässe Saugeinrichtung beschrieben, bei der ein Saugeinsatz innerhalb einer Siebtrommel angeordnet ist, mit welchem Saugluft durch Perforationen der Siebtrommel in eine zentrale Absauganlage geleitet wird.
In der österreichischen Patentschrift AT 397 823 wird ausgeführt, dass eine Ausbauchung eines Saugschlitzes bzw. einer schlitzförmigen Saugzone zu einer vorteilhaften Wirkung bezüglich der in der Saugzone zu erreichenden Verdichtung des Faserverbandes führen kann, wenn diese Ausbauchung von einer Blasdüse weg seitlich ausgeführt ist. Es hat sich herausgestellt, dass auch ohne Verwendung von Blasluft ein gekrümmter bzw. ausgebauchter Saugschlitz günstige Wirkungen auf die Verdichtung haben kann.
Ziel der Weiterentwicklung ist eine Steigerung der Garnqualität mit vertretbarem Aufwand.
Diese Zielsetzung wird durch eine Spinnmaschine nach den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs erreicht. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Spinnmaschine mit einer Saugeinrichtung zur Verdichtung eines verstreckten Faserstromes die Fasern mittels einer entsprechend geformten Saugeinrichtung so geführt werden, dass sie eine Bewegung entgegen ihrer ursprünglichen Orientierung vor der Verarbeitung in der Spinnmaschine vollführen. Dieser Effekt wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Querschnitt durch eine Spinnmaschine mit einer Saugeinrichtung, die zum Verdichten eines Faserverbandes dient,
Fig. 2 einen Meridianschnitt durch eine Saugeinrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht eines Saugeinsatzes quer zu dessen Längsachse,
Fig. 4 schematisch einen Faserverband, der einer Spinnmaschine zur Herstellung von Garn vorgelegt wird,
Fig. 5 schematisch die Zulaufrichtung und die Anordnung von mehreren Saugzonen in einer Spinnmaschine, wobei eine grössere Anzahl von Spinnstellen wie in Fig. 1 beschrieben, nebeneinander angeordnet sind.
Es ist Aufgabe der folgenden Erfindung, eine Saugeinrichtung so auszuführen, dass es zu keinen Veränderungen in den Oberflächen der relativ zueinander bewegten Teile kommt.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruches gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen.
Die Spinnmaschine weist eine Saugeinrichtung auf, bestehend aus einer Siebtrommel und einem darin angeordneten Saugeinsatz, der an eine Absauganlage angeschlossen ist.
Die Siebtrommel besteht bevorzugt aus Messing und der Saugeinsatz wenigstens an seiner der Siebtrommel zugewandten Oberfläche aus Kunststoff.
Bei Verwendung von Kunststoff für die Herstellung des Saugeinsatzes können die Herstellkosten wesentlich gesenkt werden. Eine Kunstoffbüchse als Aussenteil des Saugeinsatzes kann auf einfache Weise durch Aufpressen auf einem Innenteil montiert werden, wobei eine genügende Dichtheit und ein zufriedenstellender Rundlauf des Bauteils erzielt werden. Das Innenteil und das Aussenteil können durch eine Schnappverbindung in achsialer und in Umfangsrichtung zueinander positioniert werden.
Die Materialvorlage 7 gemäss Fig. 1 besteht bei einer herkömmlichen Spinnmaschine entweder aus einer Kanne oder Vorgarnspule. Aus der Kanne wird ein Faserband 71 (gestrichelt gezeichnet) dem Streckwerk zugeführt. Im Falle einer Vorgarnspule wird Vorgarn vom Umfang der Spule abgezogen. Über eine Umlenkvorrichtung kommt der Faserverband, nämlich das Vorgarn oder das Faserband, in den Bereich eines Streckwerks 1. Das Streckwerk umfasst mehrere Paare von Lieferwalzen 11, vorzugsweise zum Teil mit Riemchen ausgestattet. Der Faserverband 71 wird zwischen dem ersten und zweiten Lieferwalzenpaar 11a und 11b nur schwach und zwischen dem zweiten und nachfolgenden Walzenpaar 31, 33 stark verzogen, wobei das Verzugsverhältnis insgesamt den Wert 100 übersteigen kann.
Zwischen einer Klemmwalze 33 und einem Verdichtungselement 31 wird der verstreckte Faserverband geklemmt, und nachfolgend auf der Verdichtungseinrichtung 3 verdichtet. Der das Streckwerk 1 verlassende Faserverband weist eine Breite auf, die während des Verdichtens abnimmt. Entlang der Verdichtungszone 31' kann eine Führung 39 bevorzugt in Form eines Schirmes den Faserverband an der Oberfläche des Verdichtungselements 31 begleiten. Abschliessend ist in der Verdichtungszone eine Sperrwalze 35 vorgesehen, welche an das Verdichtungselement 31 angedrückt ist und so die Drehungserteilung von einer Spinneinrichtung 5 her entgegen der Materialflussrichtung begrenzt. Im Inneren des Verdichtungselements 31 befindet sich ein Saugelement 37, welches an eine Saugeinrichtung 4 angeschlossen ist. Das Verdichtungselement 31 ist vorzugsweise eine perforierte rotierende Trommel, während das Saugelement 37 im Bereich der Perforation eine Saugöffnung aufweist.
Zwischen dem Streckwerk 1 und der Spinneinrichtung 5 befinden sich Fadenführer 55, 55', die im Falle einer Ringspinneinrichtung den Fadenballon des Garns 73 gemäss Fig. 1 nach oben hin begrenzen. Im unteren Bereich der Spinneinrichtung wird das Garn 73 mittels eines Läufers 53 auf einem Ring, der auf einem Ringrahmen 51 befestigt wird, durch die Drehung einer Spindel 59 mit Antrieb auf eine Garnpackung 75 aufgewickelt.
Die Höhe der Garnpackung wird durch den Bewegungsbereich eines Ringrahmenantriebs 57 bestimmt, der den Ringrahmen 51 in vertikaler Richtung gemäss Fig. 1 auf und ab versetzt.
Die Saugeinrichtung gemäss Fig. 2 besteht aus einer Siebtrommel 13, welche über eine Nabe 27 auf einer Welle 15 montiert ist. Auf der Innenseite der Siebtrommel 13 befindet sich der Saugeinsatz 20, der im gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem Mantel 25 mit einem Saugrüssel 21 und einem Einsatz 28 zusammengefügt ist. Durch den Saugrüssel 21 wird die angesaugte Luft einer zentralen Absauganlage zugeführt. Im Inneren des Einsatzes 28 befindet sich eine Lageröffnung 31", mittels der der Saug­ einsatz 20 drehbar auf der Welle 15 montierbar ist. Eine Verbindung zu einem feststehenden Teil der Spinnmaschine sorgt für eine Verdrehsicherung des Einsatzes 28 auf der Welle 15. Als Material für den Einsatz 28 wird beispielsweise eine Leichtmetall-Legierung gewählt, während der Mantel 25 bevorzugt aus Kunststoff, beispielsweise Polyamid 6.6, besteht. Der Mantel 25 wird bei der Montage auf den Einsatz 28 aufgepresst, wobei eine Schnappverbindung 26 für eine Lagesicherung der Teile zueinander sorgt. Die Schnappverbindung 26 besteht bevorzugt aus einem Rücksprung im Einsatz 28 und einem Vorsprung am Mantel 25. Der Mantel 25 kann einstückig mit dem Saugrüssel 21 aufgeführt werden, oder es werden zwei Einzelteile zusammengefügt. In der äusseren Oberfläche des Mantels 25 befinden sich beispielsweise zwei Saugschlitze 26.1 und 26.2, welche in Fig. 2 nach unten in Umfangsrichtung parallel zueinander liegen. Von den Saugschlitzen 26.1 und 26.2 führt eine Nut oder führen zwei Nuten 37 bevorzugt in Spiralform zum Saugrüssel 21. Durch diese Art der Luftführung werden Ablagerungen im Einsatz beispielsweise durch Ansetzen von Fasern vermieden. Zwischen der Welle 15 und dem Einsatz 28 wird innerhalb der Lageröffnung 31 bevorzugt ein Wälzlager oder eine Wälzlagerkombination angeordnet. Die Siebtrommel 13 weist im Bereich der Saugschlitze 26.1 und 26.2 am ganzen Umfang Durchbrüche, bevorzugt kreisrunde Bohrungen 13a, auf. Die aus den wesentlichen Teilen Siebtrommel 13 und Saugeinsatz 20 bestehende Saugeinrichtung wird bevorzugt in einer Ringspinnmaschine als Kompaktierungseinrichtung benutzt, wie beispielsweise in der eingangs erwähnten Patentanmeldung DE 196 37 828.1 beschrieben ist. Eine Saugeinrichtung gemäss der Beschreibung kann aber beispielsweise auch als Falschdralleinrichtung verwendet werden.
In Fig. 3 sind jeweils zwei Saugschlitze 26.1 und 26.2 in gleicher Orientierung dargestellt, wobei gemäss den ausgezogenen Linien die Saugschlitze von links oben nach rechts unten verlaufen. Es können andererseits auch die Saugschlitze gemäss der gestrichelten Darstellung von rechts nach links führen. Dabei ist massgebend, wie der Faserverband, der der Spinnmaschine vorgelegt wird, strukturiert ist. Gemäss Fig. 4 ist ein Abschnitt eines Faserverbandes in Form eines Vorgarns dargestellt, wobei die Fasern innerhalb des Verbandes einen Rechtsdrall aufweisen. in der Ansicht quer zur Längserstreckung des Faserverbandes bedeutet dies, dass die Fasern gemäss den ausgezogenen diagonal verlaufenden Linien von rechts oben nach links unten verlaufen, wenn das Vorgarn gemäss Fig. 4 von oben nach unten in eine Spinnstelle eingeführt wird. In Fig. 5 wird der Bezug zwischen der Zuführrichtung und der generellen Orientierung der Saugzonen innerhalb der Saugeinsätze definiert. Wenn Faserverbände gemäss Fig. 4, sogenannte Vorgarne oder Lunten, gemäss Pfeilrichtung in Fig. 5 mit dem oben erwähnten Rechtsdrall von oben nach unten in die Spinnstellen eingeführt werden, müssen die Saugschlitze von links oben nach rechts unten verlaufen, wie dies in Fig. 5 angedeutet und auch in Fig. 3 mit den ausgezogenen Linien der Saugschlitze 26.1 und 26.2 gezeigt ist. Wenn eine Lunte oder ein Vorgarn nicht wie in Fig. 4 dargestellt einen Rechtsdrall aufweist, sondern in die entgegengesetzte Richtung gedreht ist, müssen die Saugschlitze wie in Fig. 3 gestrichelt eine Ausbauchung bzw. eine Orientierung von rechts oben nach links unten aufweisen, wenn die Materialtransportrichtung in der Zeichenebene von oben nach unten verläuft.
In der Textiltechnik wird in diesem Zusammenhang mit den Begriffen Z-Drall und S-Drall gearbeitet, wobei ein Faserverband bzw. ein Vorgarn wie in Fig. 4 dargestellt, einen Z-Drall, also eine Rechtsdrehung (in oder entgegen Verarbeitungsrichtung), aufweist. Es sei darauf hingewiesen, dass die Positionsnummern gemäss den Fig. 1, 2 und 3 jeweils strikt auf die entsprechenden Textpassagen bezogen sind.

Claims (4)

1. Spinnmaschine mit einer Materialvorlage (7) in Form eines schwach gedrehten Faserverbandes, auch Vorgarn oder Lunte genannt, mit einem Streckwerk (1) und einer anschliessenden Verdichtungseinrichtung (3) sowie einer Spinneinrichtung (5) für jeweils einen Faserverband bzw. ein Vorgarn (7), wobei in der Verdichtungseinrichtung (3) in einer Verdichtungszone (31') ein Saugelement (37) bzw. ein Saugeinsatz (20) mit mind. einem Saugschlitz (26.1, 26.2) vorgesehen ist, und wobei ein Verdichtungselement (31) bzw. eine Siebtrommel (13) das Saugelement (37) bzw. den Saugeinsatz (28) umfängt, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugschlitze (26.1, 26.2) in Transportrichtung des Faserverbandes (7) schräg nach links verlaufen, wenn der Faserverband bzw. die Materialvorlage eine Drehung nach rechts bzw. einen Z-Drall aufweist, und dass umgekehrt die Saugschlitze in Transportrichtung der Materialvorlage (7) betrachtet nach rechts orientiert sind, gemäss der gestrichelten Ausführung in Fig. 3, wenn die Materialvorlage einen S-Drall bzw. eine Linksdrehung aufweist.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Saugschlitze (26.1, 26.2) in allen Spinnstellen einer Spinnmaschine in Förderrichtung der Materialvorlage (7) betrachtet nach links orientiert sind.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Saugschlitze (26.1, 26.2) einer Spinnmaschine in Förderrichtung der Materialvorlage (7) betrachtet nach rechts (gestrichelte Position von 26.1, 26.2) verlaufen, wobei die Materialvorlage (7) in jeder Spinnstelle eine Linksdrehung bzw. einen S-Drall besitzt.
4. Verfahren zum Betrieb einer Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Saugeinrichtung zur Verdichtung eines verstreckten Faserstromes die Fasern mittels eines entsprechend geformten Saugschlitzes so geführt werden, dass sie eine Bewegung entgegen ihrer ursprünglichen Orientierung im Faserverband vor der Verarbeitung in der Spinnmaschine vollführen.
DE10032503A 2000-07-04 2000-07-04 Spinnmaschine mit Saugeinrichtung Withdrawn DE10032503A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013108094A1 (de) * 2013-07-29 2015-01-29 Maschinenfabrik Rieter Ag Spinnmaschine und Falschdralleinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102013108094A1 (de) * 2013-07-29 2015-01-29 Maschinenfabrik Rieter Ag Spinnmaschine und Falschdralleinrichtung

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