DE1003003B - Verfahren und Vorrichtung zum anodischen Oxydieren von Kleinteilen, insbesondere Aluminiumkleinteilen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum anodischen Oxydieren von Kleinteilen, insbesondere Aluminiumkleinteilen

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Publication number
DE1003003B
DE1003003B DER14561A DER0014561A DE1003003B DE 1003003 B DE1003003 B DE 1003003B DE R14561 A DER14561 A DE R14561A DE R0014561 A DER0014561 A DE R0014561A DE 1003003 B DE1003003 B DE 1003003B
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DE
Germany
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container
small
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goods container
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Application number
DER14561A
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English (en)
Inventor
Kurt Eggert
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Riedel and Co
Original Assignee
Riedel and Co
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Publication date
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/16Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk
    • C25D17/18Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk having closed containers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum anodischen Oxydieren von Kleinteilen, insbesondere Aluminiumkleinteilen, mittels eines aus perforiertem Warenbehälter und umgebendem Behälter bestehenden Eintauchgerätes, bei dem der Elektrolyt durch Preßluft bewegt wird. Das neue Verfahren besteht darin, daß die Preßluft oberhalb des Warenbehälters in den im umgebenden Behälter befindlichen Elektrolyt eingeblasen wird. Die so eingeblasene Preßluft steigt in dem Behälter nach oben, wobei Elektrolytflüssigkeit mitgerissen wird. Die Luft sowie die mitgerissene Elektrolytflüssigkeit strömen durch öffnungen, die dicht oberhalb des Elektrolytspiegels im umgebenden Behälter angebracht sind, in das umgebende Bad zurück. Dadurch wird erreicht, daß Badflüssigkeit von unten durch den Warenbehälter nachströmt und somit ein ständiger Elektrolytaustausch im Warenbehälter sichergestellt ist.
Es ist bereits bekannt, Preßluft direkt in den Warenbehälter einzublasen, jedoch hat diese Methode den Nachteil, daß sich die Luftbläschen auf den zu oxydierenden Teilen festsetzen können und damit Fehlstellen verursachen, während andererseits dabei keine Pumpwirkung erzielt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt.
Der Warenbehälter bzw. das Reaktionsgefäß 1 ist durch den Deckel 2 verschlossen, auf dem die Stromzuführung 3 angebracht ist. Diese Stromzuführung 3 ist als Rohr ausgebildet und besteht ebenso wie der Warenbehälter aus Aluminium. Auf dieses Rohr 3 ist das aus Kunststoff bestehende Anschlußstück 4 aufgesetzt, an welches die Druckluft angeschlossen wird. Der Apparat ist von einem Zylinder 5 umgeben, der aus Kunststoff besteht und der durch den aus Kunststoff bestehenden Deckel 6 abgeschlossen ist. Dieser Deckel ist auf seiner Innenseite nach außen hin konisch ausgebildet, und der Zylinder 5 ist hier mit Löchern 7 versehen. Dicht über dem Warenbehälter 1 ist das Rohr 3 gleichfalls mit einer oder mehreren öffnungen 8 versehen.
Der Boden 9 des Reaktionsgefäßes ist verschiebbar im zylinderförmigen Behälter 1 gelagert und dieser Boden ebenso wie der Deckel 2 mit Perforationen 10 versehen. Der Deckel 2 wie der Boden 9 sind durch je eine Schicht zusammengepreßter Aluminiumwolle 11 abgedeckt, die den Zweck hat, ein Entschlüpfen der Kleinteile durch deren Perforationen 10 zu vermeiden.
Die Verschiebung des Boden 9 erfolgt mittels der Spindel 12, die in einer Scheibe 13 verschiebbar gelagert ist. Die Scheibe 13 ist abnehmbar mittels eines Bajonettverschlusses oder eines ähnlichen Verschlusses in dem Gehäuse 1 angeordnet, und zwar greift sie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels der
Vorrichtung zum anodischen Oxydieren von Kleinteilen, insbesondere
Aluminiumkleinteilen
Riedel
Anmelder:
Co., Bielefeld, Wiesenstr. 23
Kurt Eggert, Bielefeld,
ist als Erfinder genannt worden
Flügel 14 (Fig. 2) hinter segmentartige Ansätze 15 des Gehäuses 1. Zu diesem Zweck ist die Scheibe hier sternförmig ausgebildet.
Die Handhabung und Wirkungsweise des Apparates ist denkbar einfach. Zur Füllung wird der Apparat auf den Kopf gestellt, die Scheibe 13 und der Boden 9 mit der Schicht Aluminiumwolle 11 herausgenommen und nunmehr der Warenbehälter mit den zu oxydierenden Kleinteiden gefüllt. Daraufhin werden der Boden und die Scheibe 13 eingesetzt und die Spindel mittels des Handgriffes 16 stark angezogen, so daß die zu oxydierenden Kleinteile fest zusatnmengepreßt werden. Nunmehr wird der Apparat umgesetzt und in das Bad eingesetzt, und daraufhin wird die Druckluft an das Anschluß stück 4 angeschlossen, desgleichen der Strom eingeschaltet. Die aus den öffnungen 8 des Rohres 3 austretende Druckluft treibt die Badflüssigkeit, normalerweise Schwefelsäure, deren Spiegel 17 unterhalb der öffnungen 7 liegen muß, hoch, wobei ein Sog auf die im Warenbehälter befindliche Badflüssigkeit ausgeübt wird, so daß die Badflüssigkeit von unten nachsteigt, während die Badflüssigkeit zusammen mit der Preßluft oben durch die öffnungen 7 in das umgebende Bad wieder eintritt. Auf diese Weise wird eine dauernde Badzirkulation erreicht, die die bekannten und erstrebten Wirkungen hat, also insbesondere auch die Kühlung im Reaktionsgefäß. Sind die zu oxydierenden Kleinteile mit einer genügend starken Oxydschicht versehen, so ist der Prozeß beendet, und die Teile werden durch Abnahme der Scheibe 13 und des Bodens 9 entnommen und können von neuem gefüllt werden.
«09 836/396
An dem Boden 9 ist eine Isolierscheibe 18 angebracht, an welche die Spindel 12 angreift.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum anodischen Oxydieren von Kleinteilen, insbesondere Aluminiumkleinteilen, mittels eines aus perforiertem Warenbehälter und umgebendem Behälter bestehenden Eintauchgerätes, bei dem der Elektrolyt durch Preßluft bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßluft oberhalb des Warenbehälters in den im umgebenden Behälter befindlichen Elektrolyt eingeblasen wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Einblasen der Preßluft und zugleich als Stromzufuhr dienende Rohr (3) am Warenbehälter (1) angeordnet und etwas oberhalb des Warenbehälters mit Austrittsöffnungen (8) versehen ist und daß der umgebende Behälter (5) etwas oberhalb des Elektrolytspiegels Abflußöffnungen (7) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Elssner: »Chemie und Technik des Oberflächen-Schutzes«, Bd. 1, S. 267;
Metalloberfläche, 1952, S. B 116 bis 118.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 836/396 2.57
DER14561A 1954-07-05 1954-07-05 Verfahren und Vorrichtung zum anodischen Oxydieren von Kleinteilen, insbesondere Aluminiumkleinteilen Pending DE1003003B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3385774A (en) * 1964-03-16 1968-05-28 Aluminum Co Of America Method and means of anodizing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3385774A (en) * 1964-03-16 1968-05-28 Aluminum Co Of America Method and means of anodizing

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