DE100269C - - Google Patents
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- DE100269C DE100269C DENDAT100269D DE100269DA DE100269C DE 100269 C DE100269 C DE 100269C DE NDAT100269 D DENDAT100269 D DE NDAT100269D DE 100269D A DE100269D A DE 100269DA DE 100269 C DE100269 C DE 100269C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41B—WEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F41B9/00—Liquid ejecting guns, e.g. water pistols, devices ejecting electrically charged liquid jets, devices ejecting liquid jets by explosive pressure
- F41B9/0003—Liquid ejecting guns, e.g. water pistols, devices ejecting electrically charged liquid jets, devices ejecting liquid jets by explosive pressure characterised by the pressurisation of the liquid
- F41B9/0006—Liquid ejecting guns, e.g. water pistols, devices ejecting electrically charged liquid jets, devices ejecting liquid jets by explosive pressure characterised by the pressurisation of the liquid the liquid being pressurised prior to ejection
- F41B9/0015—Liquid ejecting guns, e.g. water pistols, devices ejecting electrically charged liquid jets, devices ejecting liquid jets by explosive pressure characterised by the pressurisation of the liquid the liquid being pressurised prior to ejection the liquid being pressurised by compressed gas, e.g. air
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41B9/0018—Liquid ejecting guns, e.g. water pistols, devices ejecting electrically charged liquid jets, devices ejecting liquid jets by explosive pressure characterised by the pressurisation of the liquid the liquid being pressurised prior to ejection the liquid being pressurised by compressed gas, e.g. air the gas being compressed utilising a manual piston pump
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen, Geschosse, Verschanzung.
CHARLES JACOB KINTNER in NEW-YORK. Spritze in Pistolenform.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1898 ab.
■ Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Spritzen von
Flüssigkeit zum Schütze für Radfahrer gegen Hunde oder für ähnliche Zwecke. Dieselbe
kann in Form einer Pistole, eines Gewehres oder in sonst welcher handlichen Form ausgeführt
werden.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 die Seitenansicht und Fig. 2 die Vorderansicht einer
solchen Pistole dar. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt
nach Linie 4-4 der Fig. 1 und 3, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1 und 3.
Fig. 6 stellt eine zweite Ausführungsform des Abzuges in Ansicht und Fig. 7 den Längsschnitt
einer zweiten Ausführungsform der Pistole dar.
Der Kolben B ], welcher aus irgend einem
geeigneten Material hergestellt sein kann, bildet den Behälter für die Spritzflüssigkeit L (Wasser,
Salmiakgeist oder dergl.). Der laufartige Tbeil B
steht in unmittelbarer Verbindung mit dem Kolben und ist vorn mit einem Ventil V versehen,
welches in derselben Weise ausgeführt ist wie das Pneumatikventil der Fahrräder und mittelst Verschraubung D mit Dichtungsscheibe
n> am Lauf befestigt wird.
Das Ventil V ist mit einer Kappe C mit Dichtungsscheiben n>x w2 in der üblichen Weise
ausgestattet. Durch das Ventil · V wird mittels der Radfahrer-Luftpumpe Luft in den Lauf
geprefst, die das Herausschleudern der Flüssigkeit aus der Pistole bewirkt. Ein Rohr P
schliefst sich an dem inneren Umrifs des Kolbens B1 an und mündet unten bei B'2 in denselben
ein und wird mittels Dichtungsmaterial c luftdicht abgeschlossen. Das obere Ende des
Rohres P endigt unter dem Lauf B und ist dort durch weiches Gummirohr P1 mit einer
Düse N verbunden. Das Gummirohr P1 und
die Düse JV sind mittels des Halters A in einer Rinne des Laufes B befestigt. Der Halter A
besitzt nach oben ragende Arme, welche mit ihren Klauen α α (Fig. 5) in entsprechende
Aussparungen des Laufes eingreifen. Diese Arme tragen Verstärkungen d2 mit Schrauben s1,
durch welche der Halter A an dem Lauf festgeklemmt werden kann. Der Halter A ist
ferner mit nach unten ragenden Lappen«1 versehen , zwischen denen der Abzug T bei t
drehbar gelagert ist, der einen nach oben ragenden kolbenartigen Theil T1 besitzt, welcher
unter der Wirkung der bei s am Halter befestigten Feder S das Gummirohr P1 drosselt.
Der Abzug wird durch einen Bügel G geschützt, in dessen gabelförmigem Vorderende eine
Stellschraube S1 gelagert ist, die zur Nachstellung der Feder S dient. Der Abzugbügel G
ist zweckmäfsig federnd ausgeführt und dient zur Befestigung der Pistole an der Lenkstange H
des Fahrrades.
In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform der Pistole veranschaulicht, bei
welcher der Lauf B zu einer Luftpumpe ausgebildet ist, während der Kolben B1 mit zwei
Stutzen N1N'2 ausgerüstet ist, an welchen
einerseits der Pumpencylinder B, andererseits der Tragrahmen A für die Düse N festgeschraubt
sind. Hier ist zum Abschlufs des Rohres P ein Hahn F1 vorgesehen, an dessen
Stift der bei ν geschlitzte, mit dem Abzug T verbundene Arm Τ'2 angreift. Der Abzug T
schlägt bei ρ an und wird durch die bei s
befestigte Feder 5 nach vorn gedrückt. Das Ventil V ist an dem Stutzen 2V1 festgeschraubt,
während der Kolben P2 mit hohler Kolbenstange T1 in dem Lauf B verschiebbar ist.
Am Vorderende der Kolbenstange ist die Kappe H1 vorgesehen, deren Oeffnungen t,
sowie die Stangendurchbohrung O zum Einlassen der Luft beim Herausziehen des Kolbens
dienen. Die Bohrung O wird beim Einpressen des Kolbens mit dem Finger geschlossen.
Ebenso ist der Führungsseil t1 mit Oeffnungen e
versehen. Der Kolben P2 hat den üblichen Dichtungsring d. Der Flüssigkeitsbehälter B1
ist mit einem bei Z drehbar gelagerten Deckel D mit Abdichtungsscheibe R ausgerüstet und wird
mittels des bei Q drehbar befestigten Hebels L1 und des Knopfes K geschlossen gehalten. Die
Dichtungsscheibe R schliefst luftdicht gegen den inneren Vorsprung / ab.
Der Behälter dient zur Aufnahme von Wasser L oder anderen Flüssigkeiten, wie
Salmiakgeist.
Der Bügel G kann federnd angeordnet werden und nach hinten um die Lenkstange H
des Rades greifen oder zu diesem Zwecke nach vorn verlängert werden, wobei aber der
vordere Bügeltheil G1 gabelförmig gestaltet
werden mufs, um dem Ausspritzen der Flüssigkeit nicht hinderlich zu sein. Der Pumpencylinder
und Stutzen N2 werden durch Dichtungsringe r bezw. rl gegen den Behälter B1
abgedichtet.
Claims (3)
1. Spritze in Pistolenform, dadurch gekennzeichnet, dafs die im Spritzenkörper unter
Druck stehende Flüssigkeit beim Zurückziehen des Abzuges durch eine Düse (N)
herausgespritzt wird.
2. Eine Ausführungsform der Spritze nach Anspruch i, bei welcher die Druckluftzuführung
durch ein Eirilafsventil (V) erfolgt,
während der Flüssigkeitsaustritt vermittels eines Gummirohres (P1) geregelt wird, welchesvon
dem Ansatz (T1) des unter Federdruck stehenden AbzugesfT^) gedrosselt
wird .(Fig. 3).
3. Eine Ausführungsform der Spritze nach Anspruch 1, bei welcher der laufartige
Theil (B) zu einer Luftpumpe ausgebildet ist, während die Drosselung des Austrittsrohres durch die Drehung eines mit dem
Abzug in Eingriff stehenden Hahnes erfolgt
(Fig- 7)· - '
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100269C true DE100269C (de) |
Family
ID=371103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100269D Active DE100269C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100269C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2666645A1 (fr) * | 1990-09-06 | 1992-03-13 | Bruce M D'andrade | Fusil a eau jouet a gachette a pincement et a double reservoir. |
-
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- DE DENDAT100269D patent/DE100269C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2666645A1 (fr) * | 1990-09-06 | 1992-03-13 | Bruce M D'andrade | Fusil a eau jouet a gachette a pincement et a double reservoir. |
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