DE100240C - - Google Patents

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DE100240C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Betriebe von Gasanstalten erfolgt die Regelung des Gasdrucks im Rohrnetz durch Regulatoren bekannter Construction. Dabei wird durch eine mit Schwimmer versehene, entsprechend zu belastende oder zu entlastende Glocke, die durch die Druckschwankungen in der Rohrleitung auf- und niederbewegt wird, ein Kegelventil bethätigt, das mehr oder weniger Gas in das Rohrnetz eintreten läfst und den Druck in demselben annähernd so erhält, wie er für die verschiedenen Tages- und Dunkelstunden erforderlich ist.
Diese mehr oder weniger Bedienung erfordernde Einrichtung zu einer selbstthätig wirkenden zu machen, ist seit langem das ■ Bestreben der Gastechniker und hat schon einige Constructionen gezeitigt.
Die vorliegende, dem gleichen Zweck dienende Vorrichtung ermöglicht diese selbstthätige Regelung durch besonders einfache Mittel.
Das Belastungsmaterial ist in diesem Falle Wasser. Die Vorrichtung wirkt in der Weise, dafs ein entsprechend eingestelltes Hebelwerk bei der Bewegung der Glocke eine Schwingbewegung auf ein um einen Punkt drehbares Wasserstandsrohr bezw. Ueberlaufrohr überträgt.
Die Vorrichtung ist in Fig. 1 bis 5 dargestellt. Das Wasserstands- bezw. Ueberlaufrohr g,. das in dem Belastungsgefäfs vv der Glocke um den unteren Endpunkt α auf- und abschwingen kann, ist durch eine Stange /, die an einen mittleren Punkt f des Rohres g angelenkt ist, in Verbindung mit dem Hebel i gebracht. Dieser Hebel i ist mit seinem Ende d in Verbindung mit einem Lenker k gebracht, der unten um einen festliegenden Punkt e schwingen kann; das andere Ende des Hebels i ist oben an eine in der Achse der Glocke feststehende Stange h in dem Punkte b, der den Schwingungsmittelpunkt bildet, befestigt. Der Theil von c bis b des Hebels i ist nach einem Kreisbogen gestaltet, und durch eine mit Handrad m versehene Schraubenspindel η läfst sich mittels Lenkstangen nl (Fig. 3) der obere Endpunkt der Stange / auf diesem Kreisbogen einstellen.
An dem Belastungsgefäfs w ist in gewöhnlicher Weise eine Regelungsvorrichtung ρ (Fig. 1) angebracht, durch welche man bei Einstellung eines Schiebers die Wasserstandshöhe passend festlegen kann.
Ueber dem Belastungsgefäfs n> befindet sich der Wasserzulauf. . Die Zuflufsmenge des Wassers wird durch einen Regulirhahn, die Abflufsmenge durch eine Lageveränderung des Ueberlaufrohres g geregelt, wodurch der Empfindlichkeitsgrad des Reglers beliebig verändert werden kann.
Wird durch Mehrverbrauch an Gas im Rohrnetz eine augenblickliche Druckverminderung hervorgerufen, so wird die Glocke so lange sinken," bis durch entsprechende Mehröffnung des an solchen Druckreglern befindlichen Ventils der frühere Druck wieder hergestellt ist. Mit der Glocke sinkt aber auch in gleicher Weise die Stange h mit dem Dreh-
punkt b, welcher den Hebel i nach unten bewegt. Der Punkt c, welcher dem Drehpunkt d näher liegt als der Punkt b, wird nun nicht in gleicher Weise mit sinken, so dafs der Punkt/ und mit ihm das Ablaufrohr g relativ zur Glocke gehoben wird. Durch das andauernd zulaufende Wasser wird daher entsprechend dem Mehrverbrauch an Gas der Glocke ein gröfseres Gewicht ertheilt und somit der Druck im Rohrnetz erhöht.
In gleicher Weise wird bei einem Minderverbrauch an Gas die Glocke sich heben und das Ueberlaufrohr g zum Sinken bringen. Hierdurch wird das Niveau der Wasserbelastung sinken und dadurch der Druck vermindert.
In der höchsten Stellung der Glocke und somit auch des Hebels z, die in vollen Linien dargestellt ist, liegt das Ueberlaufrohr g nahezu waagrecht; das Kreissegment am Hebel ζ liegt dann so, dafs die Punkte c und b von/gleich weit entfernt sind, der Punkt/ somit den Mittelpunkt des Kreises bildet, nach welchem das Segment gebildet ist.
Ist nun der Punkt c bezw. das obere Ende der Stange / ganz nach links verlegt, so macht beim Sinken der Glocke der Punkt / am Ueberlaufrohr g seinen gröfsten Hub, und dann kann der Regler den höchsten Druck geben, für den er gebaut ist.
Wird dagegen der Punkt c ganz nach rechts verlegt, so dafs er mit b zur Deckung kommt, so wird für jede Stellung der Glocke der Hub von / und g gleich o.
Innerhalb dieser Grenzen läfst sich nun jeder möglichst hohe Druck festlegen. Der niedrigste zulässige Druck wird dadurch festgelegt, dafs man die Stange / so verkürzt, dafs der Punkt/ nur bis zu einer bestimmten Tiefe sinken kann. Auf den festgelegten Maximaldruck hat dies keinen Einflufs.
Man ist also in der Lage, für den ganzen Hub der Glocke den Druck von der untersten bis zur obersten festgelegten Grenze selbsttätig wachsen zu lassen.
Soll nun bei einer bestimmten Stellung der Glocke der Druck nicht mehr steigen, selbst wenn die Glocke weiter sinkt, so stellt man die Regelungsvorrichtung ρ auf diesen höchsten Druck ein, so dafs das überschüssige Wasser ablaufen kann, selbst wenn das Rohr g weiter steigt, und verlegt dann den Punkt c möglichst weit nach links. Auf diese Weise verfährt man auch, wenn man den Druck anfangs schneller steigen lassen will.
Soll die selbsttätige Regelungsvorrichtung ganz ausgeschaltet werden, so verkürzt man die Stange / so weit, dafs das Rohr g die höchste Stellung erreicht, und verlegt den Punkt c nach b. Hierdurch wird erreicht, dafs das Rohr g unveränderlich in der höchsten Stellung bleibt.
Die Regelung erfolgt nun durch Einstellen des Schiebers der Vorrichtung p.
Sämmtliche Einstellvorrichtungen sind mit Scalen versehen.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Gasdrucks und Festlegung des Maximalbezw. Minimaldrucks für Gasdruckregler, gekennzeichnet durch ein im Belastungsgefäfs (n>) der Gasglocke um einen Punkt (a) drehbares Ueberlaufrohr (g), welchem bei der auf- oder absteigenden Bewegung der Glocke eine Ab- bezw. Abwärtsbewegung mittels einstellbarer Stange (I) von einem Hebel (i) ertheilt wird, der einerseits mit der Glocke, andererseits durch einen Lenker (k) mit einem festliegenden Punkte (e) verbunden ist.
2. Eine Ausführungsform der zu i. bezeichneten Vorrichtung, bei welcher der dem Drehpunkte (b) an der Glocke zunächst liegende Theil des Hebels (i) nach einer Curve gestaltet ist, auf welcher mittels einer geeigneten Vorrichtung der obere Endpunkt der Stange (I) verstellbar ist, um die Höhe des zu gebenden Druckes verändern zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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