DE10023912C2 - Prüfstand für Druckplatten - Google Patents
Prüfstand für DruckplattenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Prüfstand für Druckplatten gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 und findet in der grafischen Industrie Anwendung.
Bekannt sind Prüfstände für Druckplatten, sogenannte Offsetplatten-Prüfstände, zum
Beispiel aus dem Prospekt "megastahl", offsetplatten-prüfstand, Prospekt 9003 der
Barent & Co.-megastahl, Postfach 22 03 05, D-8900, Augsburg, 1990, bei denen
eine fast senkrecht stehende Plattenauflage in beidseitig angeordneten, an
Seitenwänden eines Gestells des Prüfstandes befestigten Führungen schräg nach
oben und unten verschiebbar angeordnet ist.
Zur Erzielung der leicht nach hinten gekippten Schräglage der Plattenauflage sind die
vorderen Körperkanten der besagten Seitenwände nach hinten geneigt und an diesen
jeweils eine Führung für die Verschiebung der Plattenauflage ortsfest angeordnet. Die
Seitenwände und die zwischen diesen geführte Plattenauflage bilden ein sogenanntes
gemeinsames Oberteil, das auf einem Fußgestell aufgesetzt wird. Zur Erhöhung der
Stabilität des Oberteiles befindet sich hinter der schräg nach oben und unten
verschiebbaren Plattenauflage, zwischen den besagten Seitenwänden, noch
mindestens eine letzte verbindende Wand, die in der Regel parallel liegend zu der
verschiebbaren Plattenauflage angeordnet ist. Zudem ist vor der verschiebbaren
Plattenauflage noch ein Arbeitsrahmen angeordnet, der eine obere und eine untere
Schiene aufweist, die mittels seitlich angeordneten plattenförmigen Führungskörpern
zueinander beabstandet gehalten werden. Jeder der seitlichen Führungskörper ist in
einer Führungsleiste verschieb- und arretierbar gehaltert, wobei die Führungsleisten
jeweils auf den Führungen der Plattenauflage ortsfest angeordnet sind. Die obere
Schiene des Arbeitsrahmens ist zudem für die Halterung einer in horizontaler Richtung
verschiebbaren Großfeld-Lupe sowie zur Aufnahme von Teilen der
Beleuchtungseinheit ausgebildet. Die untere Schiene des Arbeitsrahmens dient als
Auflageschiene für die Hand des Bedieners sowie für die Aufnahme von Teilen einer
Beleuchtungseinheit, welche den offenen Bereich zwischen der unteren und der
oberen Schiene ausleuchtet. In Vorbereitung der Kontrolle einer Druckplatte verschiebt
der Bediener den Arbeitsrahmen in seine Augenhöhe und arretiert diesen dann in der
gewählten Position. Zum Prüfen des ausgewählten Bereiches der Druckplatte bewegt
der Bediener, meistens mit seiner linken Hand, die Plattenauflage im wesentlichen
vertikal nach oben bzw. nach unten, so dass der zu prüfende Abschnitt der Druckplatte
zwischen der oberen und der unteren Schiene des Arbeitsrahmens erscheint. Die im
Arbeitsrahmen angeordnete Beleuchtungseinheit leuchtet den zwischen der oberen
und der unteren Schiene des Arbeitsrahmens liegenden Bereich der Druckplatte für die
Kontrolle aus. Die ober- und unterhalb des Arbeitsrahmens befindlichen Bereiche der
Druckplatte sind nur von dem normalen Umgebungslicht beleuchtet. Der jeweils
geprüfte Abschnitt ist dagegen einer sehr hohen Lichtintensität ausgesetzt, was in
Abhängigkeit von der Art der Druckplatte zu erheblichen Nachbelichtungen selbiger
führen kann.
Zur Erleichterung der Verschiebebewegung der Plattenauflage ist selbige mit einem im
Oberteil angeordneten Gegengewicht verbunden. Werden nacheinander Druckplatten
unterschiedlichster Größen kontrolliert, ist die Anpassung des Gegengewichtes an die
Masse der kontrollierten Druckplatte recht aufwendig.
Um einen ausgewählten Bereich der Druckplatte genauer zu prüfen, muss der
Bediener zuerst die Plattenauflage so weit verschieben, bis der entsprechende
waagerechte Streifen der Druckplatte im Bereich des Arbeitsrahmens erscheint und
dann anschließend die Großfeld-Lupe so weit, bis der betreffende Abschnitt in diesem
waagerechten Streifen vergrößert zu sehen ist. Das heißt, dass der Bediener mit seiner
"Hilfs-Hand" nacheinander zwei verschiedene Baugruppen des Prüfstandes bewegen
muss, um zu dem genauer zu betrachtenden, zu prüfenden Abschnitt auf der
Druckplatte zu gelangen. Zum Bewegen der besagten beiden Baugruppen wird der
Bediener in der Regel seine "Arbeits-"Hand nicht einsetzen, da diese in der Regel das
Arbeitsgerät, z. B. einen Retuschierpinsel für die Korrekturarbeiten auf der Druckplatte,
hält.
Wie zudem aus dem Prospekt "megastahl", Katalog 9801, "Ihr starker Partner in der
grafischen Industrie", der Grassinger KG, Bobingen, DE, ersichtlich ist, hat sich an dem
zuvor beschriebenen Grundprinzip der Konstruktion für einen Prüfstand von
Druckplatten für die grafische Industrie über Jahre hinweg nichts geändert. Aus dem
letztgenannten Prospekt ist entnehmbar, dass sich geringfügige Änderungen in der
konstruktiven Gestaltung des besagten Arbeitsrahmens ergeben haben. Ein weiterer
Nachteil dieser bekannten Prüfstände ist zudem die sehr massive und somit schwere
Bauart.
Aus dem Stand der Technik sind aus dem Gebiet des technischen Zeichnens
Zeichentische bekannt, die, wie in DE 83 03 388 U1 beschrieben, einen horizontal
verschiebbaren Wagen und ein daran vertikal verschiebbares Lineal aufweisen. Aus
DE 33 47 925 A1 ist ein höhenverstellbares Gestell für ein Zeichenbrett bekannt, mit
dessen Hilfe das Zeichenbrett auch um eine horizontale Achse drehbar gelagert ist,
und aus der DE 31 32 783 C2 ist eine Vorrichtung zum Einstellen der Neigung der
Zeichenplatte an einem Zeichentisch bekannt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Prüfstand für Druckplatten zu schaffen,
der im wesentlichen die genannten Nachteile der bekannten Prüfstände nicht aufweist,
und möglichst mit geringerem fertigungstechnischen Aufwand herstellbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Prüfstand für Druckplatten mit den Merkmalen
des Patentanspruches 1; die nachgeordneten Patentansprüche 2 bis 12 offenbaren
Weiterbildungen des Prüfstandes.
Der neue Prüfstand für Druckplatten zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein
grundsätzlich anderer konstruktiver Aufbau gegenüber bekannten Prüfständen gewählt
ist. So ist insbesondere und im Speziellen an diesem Prüfstand für Druckplatten, der
eine verschiebbare Plattenauflage, einen verschiebbaren Lupenwagen nebst
beigeordneter Handauflage, eine Beleuchtungseinheit sowie ein Gestell mit Mitteln
zum Halten und Führen vorgenannter Baugruppen aufweist, vorgesehen, dass die fast
senkrecht stehende, verschiebbare Plattenauflage nur in der Vertikalen verschiebbar
ist, entgegen dem bisher bekannten Konstruktionsprinzip, bei dem die Plattenauflage
auf einer zur Vertikalen geneigten Ebene verschoben wird. Durch dieses neue,
wesentliche konstruktive Detail ist gewährleistet, dass die untere am weitesten zum
Bediener hin ragende Kante der Plattenauflage immer einen konstanten Abstand zum
Körper des Bedieners hat und nicht, wie bei den bekannten Prüfständen, beim
Verschieben in der Vertikalen nach unten, dem Körper des Bedieners, immer näher
kommt. Zudem ist die Plattenauflage an den Führungskörpern eine Horizontalachse
schwenk- sowie arretierbar angeordnet.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass an der Plattenauflage beidseits je ein Führungskörper
angeordnet ist, wobei diese Führungskörper mit dem Gestell verbunden sind und
wobei die jeweilige Führungsbahn für diese Führungskörper in der Vertikalen liegt. In
spezieller Konstruktion sind die Führungskörper Gleitlager, die jeweils auf einer Säule
des Gestells verschiebbar gehaltert werden.
Zudem ist weiterhin bevorzugt vorgesehen, dass die Beleuchtungseinheit des
Prüfstandes in einem nach unten offenen Kopfteil des Gestelles angeordnet ist, wobei
die Beleuchtungseinheit eine asymmetrische Leuchte aufweist.
Weiterhin ist im Speziellen vorgesehen, dass die Horizontalführung für einen
Lupenwagen direkt am Körper der Plattenauflage angeordnet ist. Statt zwei
waagerecht liegenden, zueinander beabstandeten und die gesamte Breite der
Plattenauflage übergreifenden Führungskörpern eines Arbeitsrahmens, welche eine
Großfeld-Lupe und die Auflageschiene für die Hand des Bedieners haltern bzw. bilden,
ist erfindungsgemäß nun vorgesehen, dass die Großfeld-Lupe an einer rechtwinklig zu
den Horizontalführungen angeordneten, mit der besagten unteren und oberen
Horizontalführung verbundenen Führungsschiene angekoppelt ist. Unterhalb der
Großfeld-Lupe ist an dieser sozusagen vertikal liegenden Führungsschiene noch eine
Handauflage angeordnet, wobei selbige nur die Breite für die sichere Auflage einer
Hand des Bedieners hat. Großfeld-Lupe und Handauflage sind vorzugsweise
verschiebbar. Durch diese konstruktiven Maßnahmen ist gewährleistet, dass möglichst
wenig Fläche der zu prüfenden Druckplatte durch Baugruppen des Prüfstandes
während des Prüfens verdeckt ist.
Weiterhin ist im Speziellen vorgesehen, dass die verschiebbare Plattenauflage mittels
mindestens einem Seil mit einer Federeinheit zum Zweck des Gewichtsausgleiches
verbunden ist, wobei die Federeinheit bevorzugt im hinteren Abschnitt des Kopfteiles
des Gestells angeordnet ist.
Bevorzugt ist noch vorgesehen, dass unterhalb der Plattenauflage am Gestell ein
Tischkörper gehaltert ist, der in unmittelbarer Nähe der Plattenauflage eine zusätzliche
Ablagefläche schafft.
Mit dem erfindungsgemäßen Prüfstand ist ein Verfahren zur Kontrolle einer Druckplatte
durchführbar, bei dem die Druckplatte auf einer Plattenauflage eines Prüfstandes
aufliegend von einem Bediener abschnittsweise manuell und bei Bedarf unter
zeitweiser Zuhilfenahme optischer Hilfsmittel visuell geprüft wird. Dieses Verfahren zur
Kontrolle einer Druckplatte zeichnet sich dadurch aus, dass die Plattenauflage in einer
für den Bediener optimalen Grundposition positioniert wird und für die abschnittsweise
manuelle Visual-Prüfung ein Lupenwagen, der das optische Hilfsmittel und eine
Handauflage haltert, horizontal geführt und/oder das optische Hilfsmittel nebst
Handauflage vertikal geführt wahlweise verschiebbar sind.
Vorteilhaft ist noch, dass die Plattenauflage auch während der Bewegung des
Lupenwagens und/oder des optischen Hilfsmittels vertikal geführt verschiebbar ist und
dass die vertikal geführte Plattenauflage sowie der Lupenwagen und/oder das optische
Hilfsmittel innerhalb ihres Bewegungsbereiches wahlweise arretierbar ist.
Bevorzugt ist noch vorgesehen, dass die Plattenauflage von oben her mit einer
asymmetrischen Leuchte mit Prüflicht beaufschlagt wird.
Der erfindungsgemäße Prüfstand für Druckplatten eignet sich insbesondere für den
Einsatz im Computer-to-Plate-Prozess (CtP). Bisherige Offset-Platten-Prüfstände
haben nur ein schmales Arbeitsfeld beleuchtet, teilweise mit zwei Röhren, was bei dem
CtP-Prozess den Nachteil hat, dass durch die hohe Lichtkonzentration die gerade
kontrollierte Druckplatte nachbelichtet wird. Durch den erfindungsgemäß gestalteten
Prüfstand wird das Arbeitsfeld auf der Plattenauflage trotz deutlich geringerer
Lichtkonzentration auf der aufgelegten Druckplatte gleichmäßig ausgeleuchtet, ohne
Nachteil für den Betrachter.
Durch die erfindungsgemäß gestalteten Führungselemente nebst neuem
Konstruktionsprinzip für das Gestell wird für den Bediener eine deutlich flexiblere und
komfortablere Handhabung erzielt, wobei gleichzeitig die Fertigungskosten nebst dem
Gesamtgewicht des Prüfstandes gesenkt werden konnten.
Nachstehend wird der neue Prüfstand für Druckplatten anhand eines in einer
Zeichnung schematisiert dargestellten vorteilhaften Ausführungsbeispieles näher
erläutert.
Auf einem Boden 1 steht ein erfindungsgemäß gestalteter Prüfstand 2 für Druckplatten,
der in der grafischen Industrie verwendet wird. Bei diesem speziellen
Ausführungsbeispiel sind an jedem Fuß 4, anstatt jeweils einer Säule 5 bzw. 6, drei
vertikal aufragende Säulen 5a, 5b 5c bzw. 6a, 6b, 6c angeordnet. Auf den oberen
Enden dieser vorderen 5a, 6a, hinteren 5b, 6b und mittleren 5c, 6c Säulen ist ein
Kopfteil 18 aufgesetzt. Dieses Kopfteil 18 ist im wesentlichen ein Hohlkörper, dessen
untere Fläche vorzugsweise vollständig geöffnet ist. Im vorderen Abschnitt 19 dieses
Kopfteiles 18 ist eine nicht weiter dargestellte Beleuchtungseinheit angeordnet, die im
wesentlichen und vorzugsweise aus einer asymmetrischen Leuchte besteht. Im
hinteren Abschnitt 20 des Kopfteiles 18 ist eine Federeinheit 21 angeordnet, die später
noch beschrieben wird.
Zur Führung der Plattenauflage 11, auf deren vorderer Körperfläche 11a der Prüfling
aufgelegt wird, sind die linke 11b und die rechte 11c Körperfläche jeweils mit einem
Führungskörper 7 bzw. 8 verbunden. Diese Führungskörper 7 und 8 bestehen jeweils
aus zwei buchsenartigen Gleitlagern 7a und 7b bzw. 8a und 8b, die jeweils über einen
Verbindungssteg 7c bzw. 8c miteinander verbunden sind. Diese Gleitlager 7a und 7b
bzw. 8a und 8b sind auf die vordere 5a bzw. 6a und auf die mittlere 5c bzw. 6c Säule
aufgesteckt und auf selbigen 5a, 6a, 5c und 6c verschieb- und arretierbar. Das jeweils
vordere Gleitlager 7a bzw. 8a ist mit einem nach vorn gerichteten Griff 9 ausgerüstet.
In weiterer spezieller Ausführung ist vorgesehen, dass an den Verbindungsstegen 7c
und 8c jeweils ein Schwenklager 10 vorgesehen ist, so dass die an den
Führungskörpern 7 und 8 gehalterte Plattenauflage 11 um eine virtuelle
Horizontalachse, die durch die Schwenkachse 10 verläuft, aus der Vertikalen heraus
nach hinten neigbar ist, wobei der Vorzugsneigungswinkel 10 bis 15° beträgt.
An der oberen und der unteren Körperkante der Plattenauflage 11 ist eine untere bzw.
obere Horizontalführung 17 bzw. 17' angeordnet, mittels denen eine zu den
Horizontalführungen 17, 17' rechtwinklig angeordnete Führungsschiene 13 eines
Lupenwagens 12 horizontal verschiebbar gehaltert ist.
An dieser Führungsschiene 13 ist dann wiederum eine im rechten Winkel zu den
Horizontalführungen 17, 17' verschiebbar geführte Platte 14 vorgesehen, an der ein
optisches Hilfsmittel, hier eine Großfeld-Lupe 15 sowie unterhalb von dieser eine
Handauflage 16 befestigt sind.
In weiterer spezieller Ausführung ist zudem vorgesehen, dass die Großfeld-Lupe 15 mit
einem wahlweise seitlich wegschwenkbaren Schenkel 14a an der Platte 14 gehaltert
ist. Bei Bedarf kann also die Großfeld-Lupe 15 seitlich verschwenkt werden, so dass
sie auf der Führungsschiene 13 zu liegen kommt und somit für den Bediener ein noch
größeres, freies Betrachtungsfeld gegeben ist.
Eine weitere konstruktive Gestaltungsvariante der Erfindung besteht hier darin, dass
für den Gewichtsausgleich der Plattenauflage 11 anstelle des sonst üblichen einfachen
Gegengewichtes die beidseits an die Plattenauflage 11 bzw. an den Führungskörpern
7 und 8 angreifenden Seile 22 mit ihren anderen Enden jeweils seitlich angreifend mit
einer Federeinheit 21 verbunden sind. Diese Federeinheit 21 weist mindestens eine
Schrauben- oder Spiralfeder auf, deren Vorspannkraft so gewählt ist, dass die
Plattenauflage 11 im wesentlichen gewichtsneutral aufgehangen ist.
Wenn nun auf der Plattenauflage nacheinander folgend Druckplatten mit stark
voneinander abweichenden Massen aufgelegt werden, kann durch einfaches Stellen
an einem Stellring der Federeinheit 21, der in der Figur jedoch nicht weiter dargestellt
ist, die benötigte Vorspannkraft schnell und unkompliziert eingestellt werden.
Das neue erfinderische Konstruktionsprinzip für einen besagten Prüfstand,
insbesondere das neuartig gestaltete Gestell 3 des Prüfstandes 2, erlaubt zudem, dass
unterhalb des vorgegebenen vertikalen Bewegungsbereiches der Plattenauflage 11, an
einer oder mehreren der Säulen 5a bis 6c gehaltert, ein Tischkörper 23, so wie in der
Zeichnung gezeigt, angeordnet werden kann und somit der Bediener in unmittelbarer
Nähe der Plattenauflage 11 noch eine zusätzliche Ablagefläche 24 hat. Dieser
Tischkörper 23 kann fest oder verschieb- und arretierbar angeordnet sein.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen
der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und
Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (12)
1. Prüfstand für Druckplatten, mit einer verschiebbaren Plattenauflage, einem
verschiebbaren Lupenwagen nebst beigeordneter Handauflage, einer
Beleuchtungseinheit sowie einem Gestell, mit Mitteln zum Halten und Führen
vorgenannter Baugruppen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Plattenauflage (11) des Prüfstandes (2) mittels beidseits angeordneter sowie mit
dem Gestell (3) des Prüfstandes (2) beweglich verbundener Führungskörper (7 und 8)
vertikal geführt bzw. verschiebbar und um eine Horizontalachse schwenkbeweglich
sowie arretierbar ist und wobei die jeweilige Führungsbahn für die Führungskörper (7
und 8) in der Vertikalen liegt.
2. Prüfstand für Druckplatten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beleuchtungseinheit in einem nach unten offenen Kopfteil (18) des Gestells (3)
angeordnet ist, wobei die Beleuchtungseinheit eine asymmetrische Leuchte aufweist.
3. Prüfstand für Druckplatten nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der unteren bzw. oberen Körperkante der Plattenauflage (11) je eine untere (17)
und eine obere (17') Horizontalführung angeordnet ist, mit denen (17, 17') der
Lupenwagen (12) verbunden ist.
4. Prüfstand für Druckplatten nach Patentanspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Lupenwagen (12) als eine rechtwinklig zu den Horizontalführungen (17, 17')
angeordnete Führungsschiene (13) ausgebildet ist ist, die mit ihren Endbereichen mit der unteren bzw. oberen Horizontalführung (17, 17')
verbunden ist.
5. Prüfstand für Druckplatten nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
am horizontal verschiebbaren Lupenwagen (12) eine im rechten Winkel zu den
Horizontalführungen (17, 17') verschiebbare Lupe (15) angeordnet ist.
6. Prüfstand für Druckplatten nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
unterhalb der Großfeld-Lupe (15) eine Handauflage vorgesehen ist, die gemeinsam mit
der Großfeld-Lupe (15) an einer Platte (14) angeordnet ist, wobei die Platte (14) in der
Führungsschiene (13) im rechten Winkel zu den Horizontalführungen (17, 17')
verschiebbar gehaltert ist.
7. Prüfstand für Druckplatten nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die verschiebbare Plattenauflage (11) mit mindestens einem Seil (22) mit einer
Federeinheit (21) zum Zweck des Gewichtsausgleiches verbunden ist.
8. Prüfstand für Druckplatten nach dem vorhergehenden Patentanspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Federeinheit (21) im hinteren Abschnitt (20) des Kopfteiles (18) des Gestells (3)
angeordnet ist.
9. Prüfstand für Druckplatten nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Teile des Gestells (3) Bestandteil der vertikal gerichteten Führung der Plattenauflage
(11) sind.
10. Prüfstand für Druckplatten nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gestell (3) vorzugsweise zwei zueinander beabstandet angeordnete Füße (4), von
letzteren (4) jeweils mindestens eine vertikal aufragende Säule (5 bzw. 6), ein an den
oberen Enden der Säulen (5 und 6) angeordnetes und selbige (5 und 6) verbindendes
Kopfteil (18) sowie an jeder Säule (5 und 6) einen Führungskörper (7 bzw. 8), an und
zwischen denen (7 und 8) die Plattenauflage (11) angeordnet ist, aufweist.
11. Prüfstand für Druckplatten nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führungskörper (7 und 8) Gleitlager sind, die jeweils auf einer der Säulen (5 bzw.
6) verschiebbar gehaltert sind.
12. Prüfstand für Druckplatten nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
unterhalb der Plattenauflage (11) am Gestell (3) ein Tischkörper (23) gehaltert ist.
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