DE1001960B - Klapprinne im Dornstangen- und Luppenfuehrungsbett - Google Patents

Klapprinne im Dornstangen- und Luppenfuehrungsbett

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Publication number
DE1001960B
DE1001960B DED20454A DED0020454A DE1001960B DE 1001960 B DE1001960 B DE 1001960B DE D20454 A DED20454 A DE D20454A DE D0020454 A DED0020454 A DE D0020454A DE 1001960 B DE1001960 B DE 1001960B
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DE
Germany
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shells
shell
folding
lever
folding trough
Prior art date
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Pending
Application number
DED20454A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Peters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Publication of DE1001960B publication Critical patent/DE1001960B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B25/00Mandrels for metal tube rolling mills, e.g. mandrels of the types used in the methods covered by group B21B17/00; Accessories or auxiliary means therefor ; Construction of, or alloys for, mandrels or plugs
    • B21B25/02Guides, supports, or abutments for mandrels, e.g. carriages or steadiers; Adjusting devices for mandrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Klapprinne im Dornstangen-und Luppenführungsbett Die Erfindung betrifft eine neuartige Klapprinne im Dornstangen- und Luppenführungsbett für Hohlblock-und Glättwalzwerke. Bisher wurden zum Auswerfen der fertiggewalzten Luppe Auswerfer verwendet. Da die Luppe sich in rotglühendem Zustand befindet und deshalb leicht verformbar ist, müssen die Auswerfer in verhältnismäßig geringen Abständen angeordnet werden, damit sich die Luppe nicht verforrnen kann. Die vielen Auswerfer lassen es nicht zu, eine in Längsrichtung durchgehende Rinne zu bilden. Es werden vielmehr zwischen den einzelnen Auswerfern Schalenteile angeordnet. Die Schalen bestehen aus unteren, auf einzelnen Böcken angeordneten Teilen, die durch Deckschalen, welche über Hebel oder sonstwie bewegt werden, abgedeckt sind, um die Luppe zu führen und ein Herausspringen zu verhindern. Dieser zerrissene Aufbau bringt schon bei der Walzung den Nachteil, daß die Luppe leicht am Anfang jeder einzelnen Schale anhakt. Andererseits ist das Auswechseln der vielen Schalenfutterstücke, um -,diese den zu verwalzenden Durchmessern anzupassen, sehr umständlich, da für jedes Teilstück Schrauben od. dgl. Befestigungsmittel zu lösen sind. Ein weiterer Nachteil ist der Umstand, daß die Wärmehaltung wegen der vielen durch die Auswerfer bedingten Lücken sehr mangelhaft ist.
  • Weiterhin ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Führungsrinne aus in Schließstellung angenähert hochkant stehenden Halbschalen gebildet ist, deren Ab- stand zum Auswerfen der Luppe vergrößert wird. Die Halbschalen sind auf Rädern angeordnet, die zum Auswerfen der Luppe jeweils im Bereich von etwa 180' gedreht werden müssen. Dabei muß die Drehung der beiden die Halbschalen tragenden Räder im Gleichlauf erfolgen, da sonst die wie Zähne eines Zahnrades ineinandergreifenden Halbschalen aneinanderstoßen und eine Drehung der Räder verhindern. Dieser Gleichlauf erfordert eine zusätzliche Vorrichtung, wie z. B. ein Getriebe od. dgl., welche die Anlage wesentlich verteuert.
  • Gegenüber dieser Vorrichtung fällt beim Anmeldungsgegenstand das Schwenken der unteren Halbschale vollkommen weg. Die untere Schale ist hochkant oder annähernd hochkant stehend andern durchlaufenden Unterzug befestigt. Wird die obere Schale, die schwenkbar angeordnet ist, hochgeklappt oder hochgeschwenkt, so fällt die Luppe durch ihr Eigengewicht aus der unteren Schale heraus. Die Schwenkbewegung der oberen Schale braucht dabei nur wenige Winkelgrade zu betragen.
  • Zum Stand der Technik sei weiterhin erwähnt, daß es in Verbindung mit einem mehrkalibrigen Rohrwalzwerk bekannt ist, für die Luppen unten offene, durchgehende Führungen vorzusehen, die mittels Zugstangen angehoben werden. Die in den Führungen befindliche Luppe wird an mehreren Stellen durch hebel. artige Querführungsschienen unterstützt>' die nach dem Anheben der Führung in eine schräge Lage gebracht werden, so daß das Rohr vor ein anderes Kaliber gelangt. Auch diese Vorrichtung hat im wesentlichen die Nachteile des eingangs beschriebenen Ausführungsbeispieles. Die Warmhaltung ist durch die untere offene Führung schlecht. Weiterhin müssen, da die Luppe leicht verforrnbar ist, viele hebelartige Querführungsschienen zur Unterstützung der Luppe vorgesehen werden. Sowohl die Führung als auch die hebelartigen Querführungsschienen müssen mit Verstellvorrichtungen versehen werden, die den baulichen Aufwand ganz erheblich heraufsetzen.
  • Nach der Erfindung ist die Klapprinne so ausgebildet, daß eine der Innenhälften mit dem durchlaufenden Unterzug ein festes Teil bildet, während die zweite Rinnenhälfte an auf dem Unterzug gelagerte Klapphebel befestigt ist, so daß nach Aufklappen der Rinne die Luppe ohne die Verwendung der sonst üblichen Auswerfer durch ihr Eigengewicht nach unten oder schräg nach unten aus dem Bereich der Rinne auf den Ablaufrost fällt.
  • Zweckmäßig hängt die klappbare Halbschale an nach unten abgebogenen Armen von Doppelhebeln, deren Drehachse höher als die Walzmitte liegt und an deren freien Hebelarmen die Betätigungsvorrichtung angreift. Die Betätigungsvorrichtung kann aus einem Druckmittelzylinder bestehen oder auch aus..einem Kurbeltrieb od.dgl., der in geschlossener Lage die klappbare Halbschale gegen die feste Halbschale drückt, um bei der Walzung ein Öffnen der Rinne zu verhindernund eine sichere Führung der Luppe zu gewährleisten.
  • Nach der Erfindung wird fernerhin vorgeschlagen, den Betätigungsarm des Doppelhebels vom Klapparm entkuppelbar zu machen, um die Halbschale vollständig nach aufwärts schwenken zu können und so in eine Lage zubringen, die besonders günstig für daJAuswechseln des Futterstückes ist.
  • Vorteilhafterweise sollen die unteren Berührungsflächen der Halbschalen spaltartig durch Zwischensetzen von Anlagenocken od. dgl. unterbrochen sein, damit der Walzsinter bei geschlossener Rinne nach unten ausfallen kann. Den Halbschalen sind auswechselbare Futterstücke zugeordnet. Um Wärmespannungen zu vermeiden, sind diese in den Halbschalen begrenzt längs beweglich angeordnet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht; Abb. 3, 4 und 5 geben verschiedene Betriebsstellungen wieder.
  • Der mit 1 bezeichnete Unterzug trägt die feste Halbschale 2. Er kann mit dieser aus einem Stück gegossen sein. In der Halbschale 2 ist ein auswechselbares Futterstück 211 angeordnet. Mit 3 ist die bewegliche Halbschale bezeichnet, die ebenfalls ein auswechselbares Futterstück 311 trägt. Die Befestigungsschrauben für die Futterstücke sind mit 4 angedeutet. Die Ausbildung ist so, daß sich die Futterstücke gegenüber den Schalen begrenzt in Längsrichtung bewegen können, um Wärmespannungen zu vermeiden.
  • An Drehbolzen 5 sind Winkelhebel 6 befestigt, die die Halbschale 3 tragen. Die Winkelhebel 6 sind über Nocken, Zahnungen 6a od. dgl. mit einem Hebelarm 7 kuppelbar. In der Kuppellage wird zur Sicherung ein Zwischenstück 7a eingelegt. In dieser Stellung bilden die Teile 6 und 7 einen starren Doppelhebel. Am freien Ende des Hebelteiles 7 greift die nicht näher dargestellte Betätigungsvorrichtung an, die aus einem Druckmittelzylinder, Kurbeltrieb od. dgl. bestehen kann.
  • Mit 8 ist der Ablaufrost bezeichnet. Die Walzgutmitte ist mit X angedeutet, L bedeutet die Luppe und D die Dornstange.
  • Die Abb. 3 läßt die Betriebsstellung bei der Walzung erkennen. Die Betätigungsvorrichtung wirkt dabei so auf den Hebel 7, daß die Halbschale 3 fest gegen die Schale 2 gedrückt wird, so daß eine sichere Führung der Luppe L bei der Walzung erfolgt. Ist die Luppe ausgewalzt und der Dorn ausgezogen, wird entsprechend Abb. 4 der Hebel 7 nach unten gezogen, so daß die Halbschale 3 ausschwenkt und die Luppe L freigibt, die unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes auf den Rost 8 abfällt. Die Trennfuge und/oder die Futterstücke 211, 3a sind insbesondere an der die Luppe tragenden Unterseite so ausgebildet, daß diese leicht und sicher ausfällt.
  • Sollen die Futterstücke 2a und 3a ausgewechselt werden, dann entfernt man den Einsatz 7a, schiebt den Hebel 7 nach rechts bzw. nach links, so daß er außer Eingriff mit dem Hebel 6 kommt. Durch einen Kran oder sonstwie kann nunmehr die Halbschale 3 ganz herumgeklappt werden, wie in Abb. 5 darges - tellt. Ohne Schwierigkeiten ist es dann möglich, die Futterstücke 2a und 3a auszuwechseln.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung zeichnet sich durch ihren zweckmäßigen und einfachen Aufbau ausi Die Rinne kann in Längsrichtung vollkommen durchgehend ausgebildet werden. Sie ist nicht mehr, wie bisher, durch Auswerfer unterbrochen. Dieses ist günstig für die Wärmehaltung; aber auch das Auswechseln der Futterstücke ist viel leichter als bisher, da eben-falls durchgehende Futterstücke verwendet werden und nur wenige Schrauben zu lösen sind. Bisher mußten viele Futterstücke an den vielen einzelnen Schalenstücken befestigt werden.
  • Auswerfer fallen vollkommen weg. Der Ablaufrost bleibt deshalb vollkommen frei. Er kann beim Umbau von den Bedienungsmannschaften ungehindert betreten werden. Besonders günstig wirkt sich der Fortfall der Auswerfer auf den eigentlichen Walzprozeß aus. Dieser wird wesentlich abgekürzt, da die bisher notwendigen Zeiten für die Bewegungen der Auswerfer restlos eingespart werden. Bisher mußten nach dem Auswalzen der Luppe, Ausziehen des Dornes und Öff- nen der Rinne die Auswerfer erst ausschwenken und dann wieder zurückschwenken, ehe die oberen Schalenteile wieder aufgesetzt werden und die neue Walzung beginnen konnte. Bei der neuen Klapprinne hingegen braucht nur die eine Schale kurz ausgeschwenkt und wieder angelegt zu werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Klapprinne im Dornstangen- und Luppenführungsbett für Hohlblock- und Glättwalzwerke, die aus zwei im Schließzustand angenähert hochkant stehenden und über ihre ganze Länge durchlaufenden Halbschalen gebildet ist, deren Abstand zum Auswerfen der Luppe vergrößert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rinnenhälfte (2) mit dem durchlaufenden Unterzug (1) ein festes Teil bildet und die zweite Rinnenhälfte (3) an auf dem Unterzug (1) gelagerte Klapphebel (6, 7) befestigt ist.
  2. 2. Klapprinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die klappbare Halbschale (3) an nach unten abgebogenen Armen (6) von Doppelhebeln hängt, deren Drehachse (5) höher als die Walzmitte (X) liegt und an deren freien Hebelarmen (7) die Betätigungsvorrichtung angreift. 3. Klapprinne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (6) über eine Zahnung (6a) od. dgl. vom Hebelarm (7) entkuppelbar ist zum vollständigen Aufwärtsschwenken der Halb-' schale (3). 4. Klapprinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Berührungsfläche der Halbschalen (2, 3) spaltartig durch Zwischensetzen von Anlagenocken od. dgl. unterbrochen ist zum Abführen des Walzsinters. 5. Klapprinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Halbschalen (2, 3) auswechselbare Futterstücke (2a, 34) zugeordnet sind, die in den Halbschalen begrenzt längs beweglich liegen zur Vermeidung von Wärmespannungen. In Betracht gezogene- Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 300 359; deutsche Patentschrift Nr. 352 911.
DED20454A 1955-05-13 1955-05-13 Klapprinne im Dornstangen- und Luppenfuehrungsbett Pending DE1001960B (de)

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DED20454A DE1001960B (de) 1955-05-13 1955-05-13 Klapprinne im Dornstangen- und Luppenfuehrungsbett

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DE1001960B true DE1001960B (de) 1957-02-07

Family

ID=7036734

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DED20454A Pending DE1001960B (de) 1955-05-13 1955-05-13 Klapprinne im Dornstangen- und Luppenfuehrungsbett

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101773933B (zh) * 2009-12-23 2012-07-18 太原通泽重工有限公司 顶杆芯棒定位装置

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE352911C (de) * 1922-05-05 Ernst Lindner Foerdervorrichtung fuer Papierbahnen an Rotationsdruckmaschinen u. dgl.
US2300359A (en) * 1940-07-03 1942-10-27 William T Mohan Guiding and transfer device

Patent Citations (2)

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