DE100152C - - Google Patents
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- DE100152C DE100152C DENDAT100152D DE100152DA DE100152C DE 100152 C DE100152 C DE 100152C DE NDAT100152 D DENDAT100152 D DE NDAT100152D DE 100152D A DE100152D A DE 100152DA DE 100152 C DE100152 C DE 100152C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei bisher bekannten Filterapparaten wurde die zu filtrirende Flüssigkeit im kalten Zustande
filtrirt und sodann u. U. durch im Apparate vorgesehene Heizschlangen oder dergl.
erwärmt. Erwärmt man hingegen die zu filtrirende Flüssigkeit vorerst, so scheiden sich
hierdurch viele Verunreinigungen von vornherein aus und gelangen an deren Oberfläche,
so dafs die auf diese Weise vorbereitete Flüssigkeit lejchter, besser und rascher zu filtriren ist
und" die Benutzung eines möglichst dichten Filtermaterials zuläfst. Bei der neuen Vorrichtung
sollen die bezeichneten Vortheile erreicht werden; dieselbe arbeitet ununterbrochen
und kann leicht gereinigt werden.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung, im Längsschnitt dargestellt und besteht aus einem
mit Doppelboden g g' versehenen Gehäuse G, dem Vorwärmer V und einem den letzteren
umgebenden Filter F. Der Vorwärmer wird aus den kupfernen Heizschlangen h h' gebildet,
welche an einem gemeinschaftlichen Mittelstück angebracht sind. Die ,äufsere Heizschlange h'
ist aus mehreren Theilen zusammengesetzt, um die innere Schlange h einbauen zu können,
und wird durch die Theilung der Schlange h' · ihre Herstellung und Anordnung wesentlich
erleichtert. Das vorerwähnte Mittelstück besteht aus einem bronzenen Ober- und Unter-
theile α a', welche durch ein Kupferrohr b mit
einander verbunden sind. Der Obertheil, in welchen das Zuleitungsrohr c für den Heizdampf
mündet, besitzt zwei seitliche Stutzen f, an welchen die Kupferschlangen h h' befestigt
sind; die anderen Enden der letzteren sind mit den am Untertheil a' angebrachten Stutzen f
verbunden.
Vom unteren Ende des Untertheiles a\ welcher in seiner weiteren Fortsetzung durch den
Doppelboden g g' des Gehäuses G geht, zweigt ein zu dem unteren Wasserstandszeiger w führendes
Rohr V ab. Der Vorwärmeraum I ist von einem Mantel χ umschlossen, über dessen
oberen Rand sich die zu filtrirende, angewärmte Flüssigkeit in den von dieser Wand und der
Innenwand k des Filters F gebildeten Ringraum ergiefst.
Das ringförmige Filter F besteht aus zwei durchlochten Eisenblechmänteln k k', welchen
die eingeschraubten Gufseisenringe //' als Deckel und Boden dienen. Zwischen die Blechmäntel
wird das vorzugsweise aus weifser Putzwolle bestehende Filtermaterial möglichst gleichmäfsig
eingestampft. An der Innenwand des Mantels k' ist ein Messinggewebe k" von ca. 1 mm Maschenweite angebracht, um zu verhindern, dafs Fäden
der Putzwolle vom Speisewasser mitgeführt und in die Speiseleitung gebracht werden. Um das
Einstampfen des Filtermaterials zu erleichtern, sind der Aufsenmantel k' und das Messinggewebe
k'' der Höhe nach in zwei Theile geteilt.
Am Deckel d des Apparates ist der Wasserstandszeiger ν befestigt, dessen oberes Zuleitungsrohr
v' an diesem Deckel mündet. Am unteren Ende· des Wasserstandskörpers ν sind
zwei Hähne angebracht, von denen der eine mit dem vom Boden g' des Apparates abzweigenden
Rohre ο verbunden ist, während an den zweiten das Abblaserohr für das aus
dem Speisewasser ausgeschiedene Mineralöl angeschlossen wird.
In den von den Böden g g' gebildeten Zwischenraum Z münden die an die Speisewasserleitung
angeschlossenen Zu- und Ableitungsrohre p'p", an deren in die Leitung
mündendem Ende Ventile angebracht sind.
Der Apparat arbeitet in folgender Weise. Das Wasser tritt durch den Boden g g' in
den Vorwärmeraum I ein und wird in erwärmtem Zustande über den oberen Rand der zwischen der Heizschlange und dem Filter F
angeordneten Scheidewand χ zur Innenseite des Filters gedrückt, nach dessen Passiren es
in den von dem Filter F und Gehäuse G gebildeten Zwischenraum II und von hier aus
durch den Hohlraum Z in das Ableitungsrohr p" übertritt, um in gereinigtem Zustande
wieder in die Speiseleitung zu gelangen.
Das aus dem Speisewasser ausgeschiedene Mineralöl sammelt sich auf der Oberfläche des
im Apparate befindlichen Speisewassers an und wird zweitweise abgeblasen, was in der Weise
erfolgt, dafs man den Hahn des Speisewasserzuleitungsrohres ο schliefst und den Hahn des
Abblaserohres öffnet, durch welches das ausgeschiedene OeI in einen Behälter geleitet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Ausscheiden von OeI aus Speisewasser, bei welcher ein Filter (F) einen Vorwärmeraum (I) umgiebt, dadurch gekennzeichnet, dafs das Speisewasser zuerst dem Vorwärmeraum zugeführt wird, um dann über den oberen Rand einer Zwischenwand (x) durch das Filter (F) in einen dasselbe umgebenden Raum (II) gedrückt und von hier in gereinigtem Zustande abgeführt zu werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100152C true DE100152C (de) |
Family
ID=370994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100152D Active DE100152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100152C (de) |
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