DD280690A1 - Funktionserweiterndes modul fuer dreh-arbeitsstuehle - Google Patents

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DD280690A1
DD280690A1 DD32681589A DD32681589A DD280690A1 DD 280690 A1 DD280690 A1 DD 280690A1 DD 32681589 A DD32681589 A DD 32681589A DD 32681589 A DD32681589 A DD 32681589A DD 280690 A1 DD280690 A1 DD 280690A1
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funktionserweiterndes
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running rail
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DD32681589A
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Erhardt Gisske
Christian Rehbock
Gert Ruebbert
Original Assignee
Baudirektion Hauptstadt Berlin
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein funktionserweiterndes Modul fuer Neubau und Nachruestung von Dreh-Arbeitsstuehlen zur Anwendung in Industrie und Verwaltung. Zusaetzlich zur Drehbewegung wird es durch Einsatz des erfindungsgemaessen Moduls moeglich, die Sitzflaeche auch horizontal zu verschieben und somit den Aktionsradius wesentlich zu vergroessern. Die horizontale Verschiebung wird durch Laufrollen realisiert, welche in einer Laufschiene angeordnet sind. Die Erfindung ist am besten in Figur 1 dargestellt.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein funktionserweiterndes Modul für Neubau und Nachrüstung von Dreh-Arbeitsstühlen zur Anwendung in Verwaltung und Industrie.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Funktionserweiternde Module für Neubau und Nachrüstung von Dreh-Arbeitsstühlen sind nicht bekanni.
Es sind Dreh-Arbeitsstühle bekannt, bei denen mit Hilfe von am Fußgestell angebrachten Rollen erforderliche Positionsveränderungen am Arbeitsplatz möglich sind.
An den Lagerungen und Aufhängungen dieser Rollen, die an den Fußgestellen derartiger Dreh-Arbeitsstühle angebracht sind, treten bei hoher Nutzungsfrequenz ein schnaller Verschleiß mit nachfolgender Materialzerstörung ein.
Im Ergebnis worden zu dem ohnehin erforderlichen Kräfteaufwand, der bei einem Dreh-Arbeitsstuhl mit Laufrollen am Fußgestell notwendig wird, um in die gewünschte Bewegungsrichtung zu gelangen, weitere körperliche Kräfte verlangt, um das durch Materialverschleiß zusätzlich erhöhte Trägheitsmoment zu überwinden.
Durch die ständigen Rollbewegungen am Arbeitsplatz, die in der Regel auf einer relativ fest umrissenen Fußbodenfläche ausgefühi ι worden, treten im Aktionsbereich Zerstörungen des Fußbodenbelages auf, die das übliche Maß der Abnutzung weit überschreiten. Besondere Anstrengungen werden notwendig, wenn mit den Laufrollen an den Dreh-Arbeitsstühlen die Kanten textiler Fußbodenbeläge überwunden werden müssen und es nach Abnutzung der Teppicnkanten zum zeitweiligen Blockieren der Laufrollen kommt.
Ein Drehstuhl, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er mittels am Fußgusteil angebrachter Rollen in einem auf dem Fußboden liegenden Rahmen geführt wird und in Längsrichtung hin und her bewegbar ist-beschrieben in der DE-OS 2517578-wrist den Nachteil auf, daß der Aktionsradius erheblich begrenzt ist, da durch die Führung des Fußgestells in einem auf dem Fuß noden leigenden Rahmen Rollbewegungen nur in einer Achse möglich sind.
Darüber hinaus sind derartige, auf dem Fußboden liegende Rahmen unästhetisch und stellen bei der Pflege der Fußböden eine erhebliche Behinderung dar.
Weiterhin sind Gliederdrehstühle mit zwei oder mehr Gelenken bekannt, welche jedoch konstruktiv sehr aufwendig sind bzw. für die Einstellung der Reibung an den einzelnen Gelenken spezifische Kenntnisse erfordern.
Derartige Gliederdrehstühle sind in der DE-OS 2945037 beschrieben.
Das unter DE· OS 17 79141 beschriebene Sitz- bzw. Liegemöbel besitzt den Nachteil, daß die Sitzfläche nur horizontal lineal auf einer kreisbogenförmig geformten Führungsschiene angeordnet ist und nur Schaukelbewegungen möglich sind, die den Aktionsradius der nutzenden Person nicht vergrößern.
Abschließend sind als Stand der Technik noch Lösungen zur Verschiebung von Kraftfahrzeugsitzen, wie in DE AS 1778803 beschrieben, zu nennen, welche jedoch auf Dreh-Arbeitsstühle nicht übertragbar sind.
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines iunktionserweiternden Moduls zur Vergrößerung des Aktionsradiuses bei Dreh-Arbeitsstühlen, welches sowohl bei Neubau als auch Nachrüstung eingesetzt werden kann, konstruktiv einfach aufgebaut ist und die im bekannten Stand der Technik aufgeführten Nachteile vermeidet.
Darlegung des Wesen* der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln zusätzlich zur Drehbewegung von Dreh-Arbeitsstühlen die horizontale Komponente zur Erweiterung des Aktionsradius durch Verschiebung der Sitzfläche zu erschließen und eine Nachrüstung vorhandener Dreh- Arbeitsstühle mit der erfindungsgemäßen Lösung zu ermöglichen.
Erfindungsgernäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in einem definierten Abstand auf einer Quertraverse parallel zwei Laufschienen, die als Profilrohr ausgebildet sein können, befestigt sind, die einen Schlitten mit je zwoi Laufrollen auf jeder Seite aufnehmen.
Die Öffnungen, die sich in den zugewandten Innenseiten auf der Gesamtlänge der Laufschiene befinden, nehmen zusätzlich je mindestens eine Führungsrolle auf, die analog der Laufrollen Bestandteil des Schlittens sind und neben el ο η Laufrollen auf gleicher Achse angeordnet den Schlitten horizontal und vertikal führen. Die Quertraverse besitzt mittig zwischen den beidseitig angeordneten Laufschienen ein frei wählbares Verbindungselement, das aus einem in die Quertraverse eingesetzten Konus oder aus: Bohrungen zur Aufnahme von Maschinenelementen oder anderen zweckentsprechenden Verbindungsmitteln bestehen
Ein gieiches Verbindungselement ist am Schlitten mittig zwischen den Lauf- bzw. Führungsrollen vorhanden.
Der Schlitten mit den Lauf- und Führungsrollen wird über die offenen Enden der Laufschienen in dieselben eingeführt, wobei die Laufrollen auf der Grundfläche der Laufschienen aufliegen und die Führungsrollen Kontakt mit der Oberkante der Öffnungen in den Laufschienen besitzen.
Dieses zusammengefügte Modul ist zwischen Mitteisäule und Sitzfläche des Dreh-Arbeitsstuhles derart zu befestigen, daß die Ouertraverse mit den Laufschienen auf der Mittelsäule und der Schlitten mit den Lauf- und Führungsrollen an der Unterseite der Sitzfläche mittels Verbindungselementen, entsprechend den konstruktiven Erfordernissen, befestigt wird.
Die Sitzfläche des so ausgerüsteten Dreh-Arbeitsstuhles gleitet linear aufgrund der kraftschlüssigen Verbindung mit dem Schlitten mittels der Laufrollen in der Laufschiene, horizontal und vertikal geführt durch die Führungsrollen in den seitlichen
Öffnungen der Laufschienen.
Die Begrenzung der linearen Bewegung erfolgt durch an den Enden der Laufschienen eingesetzte Hartgummipuffer.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand der Zeichnungen erläutert werden.
In Figur 1 ist der mil dem funktionserweiternden Modul komplettierte Dreh-Arbeitsstuhl in der Seitenansicht so dargestellt, daß der vergrößerte Aktionsradius ersichtlich ist, der sich aus der linearen Bewegung der Sitzfläche 1 ergibt. In Figur 2 ist das funktionserweiternde Modul im Querschnitt so dargestellt, daß besonders die Lage und Form der Laufrollen 3 a und Führungsrollen 3b in der Laufschiene 4a sowie die Form der Quertraverse 5 und das Schlittens 2 und deren Zuordnung ersichtlich ist.
Mit der Mittelsäule 6, die mit dem Fußgestell 7 drehbar verbunden ist, wird die Quertraverso 5 mit den symmetrisch angeordneten Laufschienen 4a durch einen Konus kraftschlüssig verbunden.
Der über die offenen Enden in die Laufschienen 4 a eingeführte Schlitten 2 mit den Laufrollen 3 a und den sich auf gleicher Achse befindlichen Führungsrollen 3b zur horizontalen und vertikalen Fixierung des Schlittens wird ebenfalls kraftschlüssig durch einen Kcnus mit der Sitzfläche 1 verbunden und mittels einer in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellten Sichfei ungsschraube gegen achsiales Verdrehen auf dem Konus gesichert. Für den Schlitten 2 und die Quertraverse 5 ist jeweils ein entsprechend dimensioniertes handelsübliches Stahlprofil vorgesehen, das mit entsprechenden Bohrungen vorsehen die Verbindungselemente zur Mittelsäule 6 und Sitzfläche 1, die Achsen für die Laufrollen 3a und Führungshüllen 3b bzw. die Aufleger für die Laufschiene 4a aufnimmt.
Die Laufrollen 3 a und die Führungsrollen 3b können als Kugellager bzw. gelagerte Stahl- oder Hartgummirollen ausgebildet werden. In Abhängigkeit von dieser Materialwahl ist die Ausführung der Laufschiene 4a und deren Material festzulegen.

Claims (6)

1. Funktionserweiterndes Modul für Dreh-Arbeitsstühle, gekennzeichnet dadurch, daß ein Schlitten (2) zur Befestigung an der Sitzfläche (1) mittels mindestens zwei Laufrollen (3a) symetrisch auf jeder Seite in einer Laufschiene (4a), welche über eine Quertraverse (5) an der Mittelsäule (6) befestigt ist, und mindestens einer Führungsrolle {3 b) symmetrisch auf jeder Seite in einer Öffnung (4b) der Laufschiene (4a) zur vertikalen und horizontalen Führung horizontal verschiebbar angeordnet ist,
2. Funktionserweiterndes Modul nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Befestigung des Schlittens (2) an der Sitzfläche (1) sowie der Quertraverse (5) an der Mittelsäule (6) mittels Konus, Verschraubung oder äquivalender Verbindungstechniken erfolgt.
3. Funktionserweiterndes Modul nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß die Laufschiene (4a) als Profiirohr ausgebildet ist.
4. Funktionserweiterndes Modul nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Laufrollen (3a) und die Führungsrollen (3 b) als Kugellager oder Hartgummirollen ausgebildet sind.
5. Funktiop.serweiterndes Modul nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsroüen (3 b) zwei unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei der in die Öffnung (4b) eingreifend? Durchmesser kleiner und der zwischen der Laufschiene (4a) und dem Schlitten (2) befindliche Durchmesser größer als die Öffnung (4b) ist.
6. Funktionserweiterndes Modul nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei Nachrüstung vorhandener Dreh-Arboitsstühle die an dem Fußgestell befestigten Rollen durch geeignete Stützelemente ersetzt werden.
DD32681589A 1989-03-23 1989-03-23 Funktionserweiterndes modul fuer dreh-arbeitsstuehle DD280690A1 (de)

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