DD280508A1 - Laufwerk mit schakengehaenge fuer schienenfahrzeuge - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
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Abstract
Laufwerk mit Schakengehaenge fuer Schienenfahrzeuge, bei dem die Tragfedern ueber Federbolzen, Schakensteine und Einfachschaken- oder Doppelschakengehaenge mit dem Fahrzeug- oder Drehgestellrahmen verbunden sind. Ziel der Erfindung ist es, die Laufsicherheit und Laufstabilitaet der bewaehrten Schakenlaufwerke zu erhoehen und insbesondere fuer hoehere Fahrgeschwindigkeiten und Radsatzfahrmassen anwendbar zu machen. Die Auflageflaeche zwischen Schake und Schakenstein bzw. Schakenzwischenstueck weist in der Normalkraftwirkungslinie einen Hohlraum auf, der mit seiner Breite b die Auflageflaeche in zwei um den Winkel a ausgelenkte Auflageflaechenbereiche teilt. Fig. 1
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Laufwerk mit Schakengehänge für Schienenfahrzeuge, bei denen die Tragfedern über Federbolzen, Schakensteine und Einfachschaken- oder Doppelschakengehänge mit dem Fahrzeug- oder Drehgestellrahmen verbunden sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Schakengehänge zwischen Tragfedern und Fahrzeug- oder Drehgestellrahmen haben die Aufgabe, eine Pendelbewegung für den Laufradsatz zu ermöglichen, ein Rückstellmoment für den Laufradsatz in die Mittenstellung zu schaffen und gleichzeitig die Querbewegung des Laufradsatzes zu dämpfen.
Dazu sind Schakenlaufwerke mit Einfachschaken bekannt, bei denen Schakenpaare über Schakensteine und Federbolzen mit der Tragfeder und dem fahrzeugrahmen verbunden sind. Ferner sind Doppelschakengehänge bekannt, bei denen zwei Schakenpaare durch ein im wesentlichen zangenförmiges Schakenzwischenstück miteinander verbunden sind.
Nachteile dieser Ausführungen bestehen darin, daß im Neubauzustand auf Grund der unumgänglichen Fertigungstoleranzen die Schake nur im Mittenbereich des Schakensteines und des Schakenzwischenstückes anliegt, wodurch in einem bestimmten Auslenkungsbereich eine annähernde Schneidenlagerung eintritt. Durch das Abrollen der Schake im Schakenstein und im Schakenzwischenstück ist die wirksame Querdämpfung des Schakengehänges für die Erreichung der erforderlichen Laufstabilität zu gering. Besonders nachteilig macht sich dieser Zustand bei Schakengehängen bemerkbar, bei denen zur Erhöhung der Einsatzdauer der Schaken, Schakensteine und Schakenzwischenstücke verschleißfeste Werkstoffe eingesetzt werden, da sich bei verschleißfesten Werkstoffen der Zeitraum der Anpassung der Schmiegungszonen zwischen Schake und Schakenstein oder Schakenzwischenstück und damit der mangelnden Querdämpfung und ungenügenden Laufgüte wesentlich erhöht.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Schakengehänge besteht darin, daß selbst bei ve ler Schmiegung zwischen Schake und Schakenstein oder Schakenzwischenstück die Querdämpfung für höhere Fahrgeschwindigkeiten und Radsatzfahrmassen zur Sicherung einer hohen Laufstabilität nicht ausreicht.
Zur Vermeidung dieses Nachteils wurde bereits vorgeschlagen, eine zusätzliche Radsatzquerdämpfung anzuordnen, indem zwischen dem Radsatzlagergehäuse und der Tragfeder durch eine Lonkerplatte mit einem am Fahrzeugrahmen geführten Lenker zusätzliche Torsionsrfiibflächen geschaffen werden.
Diese Ausführung ist insofern nachteilig, daß zusätzliche einem Verschleiß unterliegende Bauteile erforderlich sind. Weiterhin is.t bekannt, zur Erhöhung der Dämpfung den Schakenquerschnitt und damit den Reibradius zwischen Schake und Schakenstein zu vergrößern. Diese Ausführung konnte eich nur bei Fahrzeugsonderkonstruktionen durchsetzen, da der im Rahmen der internationalen Standardisierung vorgegebene Freiraum eine Vergrößerung der Abmessungen der Schaken, Schakensteine und Schakenzwischenstücke nicht zuläßt. Des weiteren werden mit dieser Ausführung die vorgenannten Nachteile hinsichtlich des teilweisen Abrollens besonders im Neubauzustand nicht gelöst.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Laufsicherheit und Laufstabilität der bewährten Schakenlaufwerke zu erhöhen und insbesondere für höhere Fahrgeschwindigkeiten und Radsatzfahrmassen anwendbar zu machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schakenlaufwerk zu schaffen, welches unter Beibehaltung der üblichen Bauteile eine in Abhängigkeit von den Fahrzeug- und Gleisparametern bestimmbare und gleichbleibende Querdämpfung aufweist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Auflagefläche zwischen Schake und Schakenstein bzw. Schakenzwischenstück in der Normalkraftwirkungslinie einen Hohlraum aufweist, der mit seiner Breite b die Auflagefläche in zwei um den Winkel α ausgelenkte Auflageflächenbereiche teilt. Der Hohlraum ist dabei der Schake urid/oder dem Schakenstein bzw. dem Schakenzwischenstück zugeordnet.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung ist der Hohlraum durch eine flache Rinne, eine nutförmige Ausnehmung oder eine Abflachung am Querschnitt der Schake gebildet. An den Seitenflächen der Schake können weitere Freischnitte angeordnet sind.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen ein Doppelschakengehänge in vier unterschiedlichen Ausführungsformen. Im Einzelnen zeigen:
Die Figuren zeigen im Schnitt ein Doppelschakengehänge eines zweiachsigen Güterwagens mit Schaken 1, Schakenstein 2, Schakenzwischenstück 3, Federbolzen 4, Federauge 5 sowie Lagerbolzen 6 und Federbocklager 7. Das Doppelschakengehänge ist in der Normalkraftwirkungslinie 8 ohne seitliche Auslenkung dargestellt. In der Normalkraftwirkungslinie 8 ist in der Auflagefläche 9 zwischen Schake 1 und Schakenstein 2 sowie zwischen Schake 1 und Schaker.zwischenstück 3 ein Hohlraum 10 angeordnet, der mit seiner Breite b die Auflagefläche 9 in zwei um den Winkel α ausgelenkte Auflagerflächenbereiche 9' und 9" teilt.
In den Figuren 1,3 und 4 ist der Hohlraum 10 der Schake 1 zugeordnet, wobei in Figur 1 der Hohlraum 10 durch eine in die Schake 1 eingearbeitete flache Rinne 11 und in den Figuren 3 und 4 der Hohlraum 10 durch eine Abflachung der Schake 1 gebildet ist. In dar Figur 2 ist der Hohlraum 10 durch eine im Schakenstein 2 und im Schakenzwischonstück 3 eingearbeitete nutförmige Ausnehmung 13 gebildet. Durch den Hohlraum 10 mit seiner Breite b wird die Auflagefläche 9 von der Normalkraftwirkungslinie 8 um den Winkel α auf die Auflageflächenbereicho 9' und 9" verlagert. Über die Breite b ist die Größe des Winkels α der Auslenkung der Auflageflächenbereiche 9' und 9" und damit die Reibkraft der Schake 1 im Schakenstein 2 und im Schakenzwischenstück 3 variierbar. Die Variierbarkeit der Reibkraft ermöglicht, in Abhängigkeit von den Fahrzeug- und Gleisparametern die optimale Querdämpfung festzulegen und dauerhaft zu realisieren. In der Figur 4 sind zur weiteren Erhöhung der Reibkraft an den Seitenflächen 14 der Schake 1 Freischnitte 15 angeordnet, welche die Breite der Auflagoflächenbereiche 9' und 9" verringern.
Durch die erfindungsgemäße Lösung werden die ökonomisch vorteilhaften und international bewährten Schakenlaufwerke unter Beibehaltung der üblichen Bauteil& und unter Einhaltung des verfügbaren Einbaurahmens aus höheren Anforderungen hinsichtlich Radsatzfahrmassen, Fahrgeschwindigkeiten und Laufstabilität gerecht.
Claims (6)
- Patentansprüche:1. Laufwerk mit Schakengehänge für Schienenfahrzeuge, bei dem die Tragfedern über Federbolzen, Schakensteine und Einfachschaken- oder Doppelschakengehänge mit dem Fahrzeug- oder Drehgestellrahmen verbunden sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Auflagefläche (9) zwischen Schake (1) und Schakensteir >.2) bzw. Schakenzwischenstück (3) in der Normalkraftwirkungslinie (8) einen Hohlraum (10) aufweist, der mit seiner Breite b die Auflagefläche (9) in zwei um einen Winkel α ausgelenkte Auflageflächenbereiche (9' und 9") teilt.
- 2. Laufwerk mit Schakengehänge nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Hohlraum (10) der Schake (1) und/oder dem Schakenstein (2) bzw. dem Schakenzwischenstück (3) zugeordnet ist.
- 3. Laufwerk mit Schakengehänge nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Hohlraum (10) durch eine flache Rinne (11) gebildet ist.
- 4. Laufwerk mit Schakengehänge nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Hohlraum (10) durch eine nutförmige Ausnehmung (13) gebildet ist.
- 5. Laufwerk mit Schakengehänge nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Hohlraum (10) durch eine Abflachung (12) des Querschnittes der Schake (1) gebildet ist.
- 6. Laufwerk mit Schakengehänge nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß an den Seitenflächen (14) der Schake (1) weitere Freischnitte (15) angeordnet sind.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DD32653589A DD280508A1 (de) | 1989-03-13 | 1989-03-13 | Laufwerk mit schakengehaenge fuer schienenfahrzeuge |
Publications (1)
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|---|---|
| DD280508A1 true DD280508A1 (de) | 1990-07-11 |
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ID=5607688
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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| DE (1) | DE4006417A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4305518A1 (de) * | 1993-02-17 | 1994-08-18 | Niesky Waggonbau Gmbh | Schakengehänge für Laufwerke von Schienenfahrzeugen |
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|---|---|---|---|---|
| DE3800587C1 (de) * | 1988-01-12 | 1989-04-27 | Krupp Brueninghaus Gmbh, 5980 Werdohl, De |
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1989
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-
1990
- 1990-03-01 DE DE19904006417 patent/DE4006417A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4305518A1 (de) * | 1993-02-17 | 1994-08-18 | Niesky Waggonbau Gmbh | Schakengehänge für Laufwerke von Schienenfahrzeugen |
| EP0611688A1 (de) * | 1993-02-17 | 1994-08-24 | Waggonbau Niesky GmbH | Schakengehänge für Laufwerke von Schienenfahrzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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