DD242580A1 - Gewindeschneidkluppe mit einer einstellvorrichtung fuer schneidbacken und fuehrungsbacken - Google Patents

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DD242580A1
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Juergen Conrad
Rolf Bartkowiak
Jochen Meyer
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Leipzig Getriebewerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung fuer Gewindeschneidbacken und Fuehrungsbacken, die es gestattet, die Gewindeschneidbacken und die Fuehrungsbacken gleichzeitig zu verstellen, wobei die unabhaengige Einstellbarkeit der Gewindeschneidbacken gesichert bleibt und ein raumsparender Aufbau erreicht wird. Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung zu schaffen, die es gestattet, die Gewindeschneidbacken und die Fuehrungsbacken gleichzeitig zu betaetigen, wobei die unabhaengige Einstellbarkeit der Gewindeschneidbacken gesichert bleibt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Einstellvorrichtung als selbstaendige Baugruppe zwischen den Baugruppen Kluppe und Fuehrung angeordnet ist und auf die Backen beider Baugruppen wirkt, wobei das Kluppengehaeuse vorteilhaft innerhalb der Ratsche angeordnet ist. Die Erfindung ist anwendbar bei der Herstellung von Gewindeschneidwerkzeugen, besonders von verstellbaren handbetaetigten Gewindeschneidvorrichtungen. Fig. 1

Description

Ausführungsbeispiel
Die Gewindeschneidkluppe besteht im wesentlichen aus den Baugruppen Kluppengehäuse (1) mit Ratsche (2), der Einstellvorrichtung, die aus den Teilen Platte (3), Spindel (4), Verstellorgan (5) und Druckfeder (6) gebildet wird, sowie der Führung (7). Die einzelnen"Baugruppen werden durch zylindrische Verbindungselemente (8) miteinander verbunden, die gleichzeitig die Lagesicherung der Baugruppen zueinander realisieren. Die Einstellvorrichtung ist zwischen den Baugruppen Kluppengehäuse und Führung angeordnet, so daß das Verstellorgan in die angrenzenden Baugruppen hineinragt und auf diese Weise die darin befindlichen Gewindeschneid- bzw. Führungsbacken betätigt.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch: ;
    1. Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung für Gewindeschneidbacken und Führungsbacken, bestehend aus den an sich bekannten Elementen Gewindespindel und Verstellorgan, gekennzeichnet dadurch, daß das Verstellorgan formschlüssig und lösbar mit einer Schneidbacke und einer Führungsbacke verbunden ist, wobei zwischen dem Verstellorgan und der Führungsbacke ein elastisches Element angeordnet ist.
  2. 2. Gewindeschneidkluppe nach Punkt !.,gekennzeichnet dadurch, daß die Einstellvorrichtung als Baugruppe zwischen den Baugruppen Kluppe und Führung angeordnet ist und das Verstellorgan in die Gehäuseteile der Kluppe und Führung angeordnet ist und das Verstellorgan an die Gehäuseteile der Kluppe und der Führung hineinragt.
  3. 3. Gewindeschneidkluppe nach den Punkten 1. und 2., gekennzeichnet dadurch, daß das Kluppengehäuse am Umfang mit Kerben versehen ist und innerhalb des Ratschenkörpers angeordnet ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung zum Einstellen der Gewindeschneidbacken auf den gewünschten Durchmesser bei gleichzeitiger Betätigung der Führungsbacken, wobei diese durch ein elastisches Element vorgespannt werden.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Nach der DE-PS Nr. 1527191 erfolgt die Einstellung der Gewindeschneidbacken durch einen Stellring, der Kurvenzüge als Stellelemente aufweist und zur Begrenzung der Stellbewegung durch einen Anschlag begrenzt wird, wobei dieser als Exzenter ausgebildet ist und eine Durchmesseränderung in bestimmten Grenzen gestattet. Diese Lösung erfordert für jeden Gewindedurchmesser einen gesonderten Satz Gewindeschneidbacken, um die Steigungswinkel der Kurvenzüge im Selbsthemmungsbereich zu halten, woraus geringe Stellwege resultieren.
    Weiterhin sind Lösungen bekannt, deren Stellelemente als Planspirale ausgebildet sind, in der die Gewindeschneidbacken mittels zylindrischer Zapfen geführt werden und die für einen bestimmten Durchmesserbereich gleicher Gewindesteigung nur einen Satz Gewindeschneidbacken erfordern.
    Weiterhin sind Lösungen bekannt, die als Stellelemente Gewindespindeln verwenden, mit denen vorteilhaft ein großer Stellbereich realisiert werden kann, bei gleichzeitiger Feineinstellbarkeit und daraus resultierender Selbsthemmung der Verstelleinrichtungen, und die keine besonderen Maßnahmen zur Fixierung der Gewindeschneid- bzw. Führungsbacken in radialer Richtung erfordern. Hierbei kommen für Gewindeschneid- und Führungsbacken jeweils unabhängig voneinander wirkende Einstellvorrichtungen zum Einsatz.
    Die genannten Einstellvorrichtungen sind gekennzeichnet dadurch, daß sie aus einer Anzahl von Einzelteilen bestehen, die mit relativ hohem Aufwand gefertigt werden, um die Reproduzierbarkeit der Arbeitsergebnisse (Gewindedurchmesser) zu gewährleisten und die gleichzeitig der Verschmutzung durch Späne, Schneidöl u.a. ausgesetzt sind, da sie zum Teil in Gehäuseteile eingebaut sind bzw. durch diese realisiert werden.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung zu schaffen, die es gestattet, die Gewindeschneidbacken und die Führungsbacken gleichzeitig zu verstellen, wobei die unabhängige Einstellbarkeit der Gewindeschneidbacken gesichert bleibt und die Handhabung der Gewindeschneidkluppe durch einen raumsparenden Aufbau erheblich vereinfacht wird.
    Darlegung des Wesens der Erfindung . .
    Die Gewindeschneidkluppe besteht im wesentlichen aus den Baugruppen Kluppengehäuse mit Ratsche, Einstellvorrichtung und Führung. Das Kluppengehäuse ist innerhalb des Ratschkörpers angeordnet und trägt am Umfang Kerben. Zwischen dem Kluppengehäuse und dem Führungsgehäuse ist die Einstellvorrichtung angeordnet. Die Verbindung und Lagezuordnung der Baugruppen erfolgt durch zylindrische Verbindungselemente und entsprechende Bohrungen. Zwischen dem Verstellorgan und der davon betätigten Führungsbacke ist ein elastisches Element, beispielsweise eine Schraubendruckfeder, angeordnet. Die Einstellvorrichtung besteht aus einer Platte mit der Spindellagerung und dem auf der Spindel angeordneten Verstellorgan. Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung zu schaffen, die es gestattet, die Gewindeschneidbacken und die Führungsbacken gemeinsam zu betätigen, wobei die Feineinstellbarkeit der Gewindeschneidbacken gewährleistet bleibt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Einstellvorrichtung zwischen dem Kluppengehäuse und dem Führungsgehäuse angeordnet ist und daß ein durch die Gewindespindel bewegtes Einstellorgan auf Gewindeschneidbacken und Führungsbacken gleichzeitig einwirkt. Die Feineinstellbarkeit der Gewindeschneidbacken wird durch Zwischenschaltung eines elastischen Elementes zwischen Einstellorgan und Führungsbacken gesichert, so daß diese unter der Schließkraft des elastischen Elementes, z. B. einer Schrauben-Druckfeder, am Werkstück anliegen, während die Gewindeschneidbacken zum Zwecke der Feineinstellung weiterhin bewegt werden können.
DD28273885A 1985-11-12 1985-11-12 Gewindeschneidkluppe mit einer einstellvorrichtung fuer schneidbacken und fuehrungsbacken DD242580B1 (de)

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DD242580B1 DD242580B1 (de) 1989-08-16

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