DD242580B1 - Gewindeschneidkluppe mit einer einstellvorrichtung fuer schneidbacken und fuehrungsbacken - Google Patents

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DD242580B1
DD242580B1 DD28273885A DD28273885A DD242580B1 DD 242580 B1 DD242580 B1 DD 242580B1 DD 28273885 A DD28273885 A DD 28273885A DD 28273885 A DD28273885 A DD 28273885A DD 242580 B1 DD242580 B1 DD 242580B1
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Juergen Conrad
Rolf Bartkowiak
Jochen Meyer
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Leipzig Getriebewerke
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Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung zum Einstellen der Gewindeschneidbacken auf den gewünschten Durchmesser bei gleichzeitiger Betätigung der Führungsbacken.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach der DE-PS Nr. 1527191 Akt.Z. (B23 G 1 /28 P1527191.7-14) erfolgt die Einstellung der Gewindeschneidbacken durch einen Stellring, der Kurvenzüge als Stellelemente aufweist und zur Begrenzung der Stellbewegung durch einen Anschlag begrenzt wird, wobei dieser als Exzenter ausgebildet ist und eine Durchmesseränderung in bestimmten Grenzen gestattet. Diese Lösung erfordert für jeden Gewindedurchmesser einen gesonderten Satz Gewindeschneidbacken, um die Steigungswinkel der Kurvenzüge im Selbsthemmungsbereich zu halten, woraus geringe Stellwege resultieren.
Weiterhin sind Lösungen bekannt, deren Stellelemente als Planspirale ausgebildet sind, in der die Gewindeschneidbacken mittels zylindrischer Zapfen geführt werden und die für einen bestimmten Durchmesserbereich gleicher Gewindesteigung nur einen Satz Gewindeschneidbacken erfordern (Fabrikate JOPAL" — OSSR und „FORCON" — UVR). Hierbei kommen für Gewindeschneid-und Führungsbacken jeweils unabhängig voneinander wirkende Einstellvorrichtungen zum Einsatz. Weiterhin sind Lösungen bekannt, die als Steifelemente Gewindespindeln verwenden, mit denen vorteilhaft ein großer Stellbereich realisiert werden kann, bei gleichzeitiger Feineinstellbarkeit und daraus resultierender Selbsthemmung der Verstelleinrichtung, und die keine besonderen Maßnahmen zur Fixierung der Gewindeschneid- bzw. Führungsbacken in radialer Richtung erfordern (Fabrikate „WKS" — DDR und »Original Meiselbach" — DDR). Hierbei kommen für Gewindeschneid- und Führungsbacken jeweils unabhängig voneinander wirkende Einstellvorrichtungen zum Einsatz.
Die genannten Einstellvorrichtungen sind gekennzeichnet dadurch, daß sie aus einer Anzahl von Einzelteilen bestehen, die mit relativ hohem Aufwand gefertigt werden, um die Reproduzierbarkeit der Arbeitsergebnisse (Gewindedurchmesser) zu gewährleisten, und die gleichzeitig der Verschmutzung durch Späne, Schneidöl u.a. ausgesetzt sind, da sie zum Teil in Gehäuseteile eingebaut sind bzw. durch diese realisiert werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung zu schaffen, bei der die unabhängige Einstellbarkeit der Gewindeschneidbacken gesichert bleibt und die Handhabung der Gewindeschneidkluppe erheblich vereinfacht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung zu schaffen, die es gestattet, die Gewindeschneidbacken und die Führungsbacken gemeinsam zu betätigen, wobei die Feineinstellbarkeit der Gewindeschneidbacken gewährleistet bleibt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Einstellvorrichtung zwischen dem Kluppengehäuse und dem Führungsgehäuse angeordnet ist und daß eine durch die Gewindespindel bewegte Transportmutter auf Gewindeschneidbacken und Führungsbacken gleichzeitig einwirkt. Die Feineinstellbarkeit der Gewindeschneidbacken wird durch Zwischenschaltung eines elastischen Elementes zwischen Einstellorgan und Führungsbacken gesichert, so daß diese unter der Schließkraft des elastischen Elementes, z.B. einer Schraubendruckfeder, am Werkstück anliegen, während die Gewindeschneidbacken zum Zwecke der Feineinstellung weiterhin bewegt werden können.
Die Gewindeschneidkluppe besteht im wesentlichen aus den Baugruppen Ratsche, Einstellvorrichtung und Führung. Das Kluppengehäuse ist innerhalb des Ratschenkörpers angeordnet und trägt am Umfang Kerben, in die eine Sperrklinke einfällt. Zwischen dem Kluppengehäuse und der Führung ist die Einstellvorrichtung angeordnet.
Die Verbindung und Lagezuordnung der Baugruppen erfolgen durch zylindrische Verbindungselemente und entsprechende Bohrungen.
Zwischen der Transportmutter und der davon betätigten Führungsbacke ist eine Schraubendruckfeder angeordnet. Die Einstellvorrichtung besteht aus dem Spindelkörper mit der Spindellagerung und der auf der Gewindespindel angeordneten Transportmutter.
Ausführungsbeispiel
Die Gewindeschneidkluppe besteht aus den Teilen Kluppengehäuse (1), Ratschenkörper (2), der Einstellvorrichtung, die aus den Teilen Spindelkörper (3), Gewindespindel (4), Transportmutter (5) und Schraubendruckfeder (6) gebildet wird, sowie der Führung (7).
Die einzelnen Baugruppen werden durch zylindrische Verbindungselemente (8) miteinander verbunden, die gleichzeitig die Lagesicherung der Baugruppen zueinander realisieren. Die Einstellvorrichtung ist zwischen Kluppengehäuse und Führung angeordnet, so daß die Transportmutter (5) in die angrenzenden Baugruppen hineinragt und auf diese Weise die darin befindlichen Gewindeschneidbacken (9) bzw. die Führungsbacken (10) betätigt.

Claims (2)

1. Gewindeschneidkluppe mit einer Einstellvorrichtung für Gewindeschneidbacken und Führungsbacken, bestehend aus den an sich bekannten Elementen Gewindespindel und Transportmutter, gekennzeichnet dadurch, daß die Transportmutter (5) formschlüssig und lösbar mit einer Gewindeschneidbacke (9) und einer Führungsbacke (10) verbunden ist, wobei zwischen der Transportmutter (5) und der Führungsbacke (10) eine Schraubendruckfeder (6) angeordnet ist und der Spindelkörper (3) zwischen dem Kluppengehäuse (1) und der Führung (7) so angeordnet ist, daß die Transportmutter (5) in die Führung (7) und in das Kluppengehäuse (1) hineinragt.
2. Gewindeschneidkluppe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Kluppengehäuse (1) am Umfang mit Kerben versehen ist und innerhalb des Ratschenkörpers (2) angeordnet ist.
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