DD213970A1 - Vorrichtung zum transport von rohren im tiefbau - Google Patents

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DD213970A1
DD213970A1 DD24791483A DD24791483A DD213970A1 DD 213970 A1 DD213970 A1 DD 213970A1 DD 24791483 A DD24791483 A DD 24791483A DD 24791483 A DD24791483 A DD 24791483A DD 213970 A1 DD213970 A1 DD 213970A1
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DD
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hydraulic presses
guide carriage
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abutment
base frame
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Application number
DD24791483A
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English (en)
Inventor
Manfred Quensel
Eberhard Braune
Original Assignee
Spezialbaukombinat Wasserbau F
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von Rohren oder anderen gestreckten Baukoerpern im Tiefbau. Erfindungsgemaess wird das erreicht, indem die Teile des gestreckten Baukoerpers auf einem Fuehrungsschlitten abgelegt und motiert werden, welcher auf einem ausgerichteten und in der Hoehe justierten Grundrahmen durch hydraulische Pressen hin und her bewegt wird. Die Vorrichtung ermoeglicht ohne die Schaffung zusaetzlichen Arbeitsraums einen schnellen und sicheren Transport auch langer Teilstuecke.

Description

Titel:
Vorrichtung zum Transport von-Rohren im Tiefbau
Anwendungsbereich der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von Rohren oder anderen gestreckten Baukörpern im Tiefbau»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Bekannt sind Vorrichtungen, mit denen Rohre oder andere gestreckte Baukörper mittels hydraulischer Pressen in das Erdreich, vorhandene Tunnel oder offene Rohrgräben ge- .
drückt oder geschoben werden. Die Teile des Baukörpers werden dabei in eine Pressengrube mittels-Hebezeug abgelassen, dort auf Schienen oder Böcke aus Beton, Holz oder Stahl abgesetzt und montiert. Ein Druckverteilerring oder Druckbalken verteilt die von hydraulischen Pressen erzeugten Vorpreßkräfte auf den Baukörper. Die hydraulischen Pressen liegen auf einem Tragegestell, welches sich. zwischen dem Druckverteiler und dem erforderlichen Widerlager befindet. Bei Teilen des Baukörpers, die länger sind als der Arbeitshub der Pressen, müssen nach jedem Arbeitshub Vorstrecker entsprechend der Hublänge eingebaut werden, wobei die Gefahr des Ausknickens gegeben ist. Deshalb wird die Anzahl der Vorstrecker durch Austausch mit entsprechend längeren Vorstreckern reduziert oder die Vorstrecker werden mit einem Rahmen, Schienen oder dgl. verbunden.
Beim Einsatz solcher nach jedem Arbeitshub auszutauschender Vorstrecker ist ein erheblicher Zeitaufwand erforderlich.
iel der Erfindung;: Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Transport von gestreckten Baukörpern zu schaffen, die ohne zusätzlichen Arbeitsraum einen schnellen und. sicheren Transport auch langer Teilstücke gewährleistet-, kosten-., günstig in Aufbau und Arbeitsweise sowie vielseitig einsetzbar ist.
Darlegung des-Wesens der Erfindung;
Aufgabe der Erfindung_J^1^s,__ durch den Einsatz einer
"Ι Ö Vorrichtung den Platzbedarf in Baugruben zu verringern und die Transporte sicher und schnell durchzuführen. Die Vorrichtung soll aus wenigen Baugruppen bestehen, schnell umsetzbar und montierbar sein» Erfindungsgemäß wird das erreicht, indem die Teile des gestreckten Baukörpers auf einem Führungsschlitten abgelegt und montiert werden, welcher auf einem ausgerichteten und in der Höhe justierten Grundrahmen durch hydraulische Pressen hin und her bewegt wird. Der Führungsschlitten besteht aus 2 parallelen vorzugsweise hohlen Holmen, 0 welche durch Streben miteinander verbunden sind und in welche vorzugsweise hydraulische Pressen eingebaut werden. Die von den hydraulischen Pressen erzeugten Vorpreßkräfte werden über an den Führungsschlitten in Abstand der Arbeitshublänge der Pressen angebrachte- Anschläge und einem druckverteilendem Element auf den Baukörper übertragen. Der Führungsschlitten.bewegt sich in oder auf am Grundrahmen angebrachten Schienen, welche mit dem Widerlager dahingehend verbunden sind, daß bei den Arbeitshüben der Pressen keine Verschiebung des Grundrahmens .
erfolgt. Zum Schutz vor Bewegungen des Widerlagers können Kugelgelenke an den Kolbenstangen der Pressen angebracht werden. Auf der Vorrichtung ist auch der Transport von Bauteilen mit einer außen aufgebrachten Schutzschicht aus Bitumen, Kunststoff oder dgl. ohne Beschädigung derselben möglich, Dabei wird eine Zusatzvorrichtung zum Anheben des Bauteiles erforderlich, um das Zurückfahren des Führungsschlittens reibungslos durchführen zu können oder der Führungsschlitten wird mit Rollen zur Minderung der Reibung versehen.
A u s führungs bei s ρ iel:
In den zugehörigen Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen: Pig 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung in der Baugrube
Pig 2 einen Querschnitt der Vorrichtung mit
einem unteren Führungsschlitten Pig 3 einen Querschnitt der Vorrichtung mit • zwei seitlich angebrachten Führungsschlitten
Die Vorrichtung besteht aus einem Führungsschlitten 2, auf welchem die Teile des gestreckten Baukörpers 1 abgelegt und mit dem Ende des schon hergestellten Baukörpers verbunden werden. Der Führungsschlitten 2 besteht aus zwei parallelen vorzugsweise hohlen Holmen 5, welche mit Streben 14 miteinander verbunden sind. In oder an diesen Holmen 5 werden die erforderlichen hydraulischen Pressen 3, die an den Kolbenstangen mit Kugelköpfen 13 versehen sind, angebracht. An den Holmen 5 werden weiterhin entsprechend den Arbeitshublängen der Pressen Anschläge 6, Einkerbungen oder dgl. angebracht, um die von den hydraulischen Pressen 3 erzeugte Kraft auf den Baukörper 1 direkt oder über ein druckverteilendes Element 8 zu übertragen. Die Bewegungen des FührungsSchlittens 2 erfolgt in Schienen 15 des Grundrahmens 4, welche mit dem Widerlager dahingehend verbunden sind, daß sich Bewegungen des Widerlagers 12 und oder des Führungsschlittens 2 nicht auf die Abstützung 16 des ausgerichteten und in der Höhe justierten Grundrahmens 4 übertragen.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung und in zwei Stufen vorgedrückten Baukörper 1. Fig. 2 zeigt den Querschnitt der Vorrichtung mit einem Führungsschlitten und aufgelegten röhrenförmigen Baukörper. Entsprechend der Größe und Form des Baukörpers können auch mehrere Führungsschlitten in einem Grundrahmen untergebracht v/erden.
Fig. 3 zeigt z.B. zwei Führungsschlitten, die senkrecht an einem ebenfalls röhrenförmigen Baukörper angeordnet sind. Beim Transport von Bauteilen mit einer außen aufgebrachten Schutzschicht aus Bitumen, Kunststoffen oder dgl. ist für die Rückwärtsbewegung des Führungsschlittens 2 eine Zusatzvorrichtung 9 zum Anheben des Bauteiles 1 oder es sind auf oder an dem Führungsschlitten angebrachte Rollen 10 erforderlich. Die Zusatzvorrichtung kann sich auf einem an den Grundrahmen 4 angebrachten Träger 17 oder gegen die Baugrubensohle 18 abstützen.

Claims (5)

Ξrfindungsansprüche:
1. Vorrichtung zum Transport von Rohren oder anderen gestreckten Baukörpern im Tiefbau, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme der Teile des Baukörpers (1) durch einen oder mehrere aus zwei mit Streben (14) verbundenen parallelen Holmen (5) bestehenden Führungsschlitten (2) erfolgt, welcher in Schienen (15) eines ausrichtbaren und in der Höhe justierbaren Grundrahmen (4) über hydraulische Pressen (3) bewegbar ist,
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Hohlkörper ausgebildeten Holme (5) zur Aufnahme der hydraulischen Pressen· (3) dienen, deren Kolbenstangen mit Kugelköpfen (13) versehen sind, die mit einem Widerlager (12) in Verbindung stehen.
3· Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der Arbeitshublänge der-hydraulischen Pressen (3) an oder in den Holmen (5) des FührujigsSchlittens (2) zur Übertragung der Hubkraft der hydraulischen Pressen (3) direkt.oder über ein druckverteilendes Element (8) auf den Baukörper (1) Anschläge (6), Einkerbungen (7) oder dgl. angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, ·" daß der Baukörper (1) zur Vermeidung von Beschädigungen einer Schutzschicht vor der Rückwärtsbewegung des Führungsschlittens (2) mittels Heber (9) angehoben bzw. über Rollen (10) geführt wird»
5. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (4) über ein erforderliches Widerlager {:12) mit dem Führungsschlitten (2) so verbunden ist, daß eine Bewegung des Widerlagers (12) in Richtung des Baukörpers (1) nicht erfolgen kann.
DD24791483A 1983-02-14 1983-02-14 Vorrichtung zum transport von rohren im tiefbau DD213970A1 (de)

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