DD212466A5 - Ratschenartiger maulschluessel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein sich automatisch oeffnendes und schliessendes Maulschluessel-Schnellschraubwerkzeug mit Knarreneffekt, das mit einer integrierten Sperrkoerper- und Nachstelleinrichtung ausgestattet ist. Waehrend es Ziel der Erfindung ist, die Gebrauchswerteigenschaften von ratschenartigen Maulschluesseln auf kostenguenstige Weise zu erhoehen, besteht die Aufgabe darin, einen ratschenartigen Maulschluessel zu schaffen, der bei groesserer Schonung der in Eingriff stehenden Flaechen der Verbindungsmittel und der Maulschluesselbacken sehr einfach zu handhaben ist und besonders leichtgaengig arbeitet, der aber dennoch kraftschluessig greift, sehr stabil ist und somit hohe Kraefte zuverlaessig kann. Die Aufgabe wird erfindungsgemaess derart geloest, dass d. Zusammenwirken d. fixgelagerten oder auswechselbaren Schluesselgriffs m. schwenkbaren Backe ueber je ein Gelenk m. Koppelgliedzapfen eines Koppelglieds erfolgt, das Koppelglied ein drittes Gelenk aufweist, das in einer i. Schluesselkoerper gelagerten Schwinge gelagert i., u. d. Rueckstellfeder, vorzugsweise als Druckfeder ausgefuehrt, Koppelglied und Schwinge in eine Sperrstellung fuer d. schwenkbare Backe vorspannt.
Description
Berlin, den 17.11*1983 _ ν _. AP B 25 Β/252 969/2
62 720/25/39
Ratschenartiger Maulschlüssel Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein sich automatisch öffnendes und schließendes Maulschlüssel-Schnellschraubwerkzeug mit Knarreneffekt, das mit einer integrierten Sperrkörper- und Nachstelleinrichtung ausgestattet ist» Der ratschenartige Maulschlüssel- bzw» Automatik-Maulschlüssel besitzt eine Montagehilfseinrichtung und auswechselbare Schlüsselweiten-Sinsätze für jede bestimmte Maulschlüsselgröße. Er ist daher äußerst flexibel und beim Festziehen und Lösen von Verbindungselementen, vorzugsweise 6-Kant-Schrauben und 6~Kant-Muttern, ohne Ausrücken bzw. Um- oder Absetzen des einmal eingeführten Maulschlüssels während des Greif- bzw, Schraubvorganges besonders leicht und bequem handhabbar.
Aus der DE-PS 449 510 ist ein Maulschlüssel oben bezeichneter Art bekannt, bei dem die Rückstellfeder unter Abstützung in der festen Backe derart direkt auf den maulseitigen Hebelarm des Schlüsselgriffs einwirkt, daß dieser dis bewegbare Backe so beaufschlagt, daß sie zangenartig auf das zu lösende bzw. anzuziehende Schraub- oder Mutterelement einwirkt. Diese zangenartige Funktion der schwenkbaren Backe hat den Nachteil, daß das zu lösende bzw. anzuziehende Befestigungselement in Form der Mutter oder des Schraubkopfs während der ratschenartigen Nachführbesvegung des Werkzeugs relativ hoch auf Verschleiß beansprucht wird, so daß die
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,Kanten der Befestigungselemente nach wiederholtem Ansetzen des Maulschlüssels derart beschädigt werden können, daS das Ansetzen eines gewöhnlichen Ringschlüssels nicht mehr möglich ist« Auf der anderen Seite werden auch die Funktionsflächen des Maulschlüssels relativ hoch beansprucht, wodurch dessen Lebensdauer negativ beeinflußt wird. Ein weiterer Nachteil dieses bekannten Maulschlüssels ist darin zu sehen» daS> die Rückstellfeder in der Ratschenstellung des Maulschlüssels mit einem sehr großen Hebelarm auf die schwenkbare Backe einwirkt» so daß der Ratscheneffekt in der Regel nur dana wirksam zum Tragen kommen kann» wenn der Griff zügig und mit relativ großer Geschwindigkeit nachgeführt wird. Im übrigen ist dieser bekannte ratschenartige Maulschlüssel mit einem relativ klotzigen Schlüsselkopf ausgebildet und somit verhältnismäßig unhandlich, so daß er sich in dieser Bauart bislang nicht durchsetzen konnte.
Ziel der Erfindung ist es, die Gebrauchsvverteigenschaften von ratschenartigen Maulschlüsseln auf kostengünstige Weise zu erhöhen,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ratschenartigen Maulschlüssel zu schaffen, der bei größerer Schonung der in Eingriff stehenden Flächen der Verbindungsmittel und der Maulschlüsselbacken sehr einfach zu handhaben ist und besonders leichtgängig arbeitet, der aber dennoch kraft-
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schlüssig greift, sehr stabil ist und somit hohe Kräfte zuverlässig übertragen kann*
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Zusammenwirken des fixgelagerten oder auswechselbaren Schlüsselgriffs mit der schwenkbaren Backe über je sin Gelenk mit Koppelgliedzapfen eines Koppelglieds erfolgt, das Koppelglied ein drittes Gelenk aufweist, das in einer im Schlüsselkörper gefegerten Schwinge gelagert ist, und die Rückstellfeder, vorzugsweise als Druckfeder ausgeführt, Koppalglied und Schwinge in eine Sperrstellung für die schwenkbare Sacke vorspannt.
Durch die erfindungsgemäßen Haßnahmen wird jeglicher Zangeneffekt der beiden Maulschlüsselbacken vermieden. Vielmehr besitzen die beiden Backen aine geometrisch exakt vorbestimmte Arbeitsposition, in der sich die bewegliche Backe über das Koppelglied und die Schwinge definiert an der festen Backe'abstützt, so daß in diesem Moment die zu lösende bzw. anzuziehende 6-kt-Schraube oder -Mutter vollkommen abrutschsicher umfaßt wird« Andererseits nimmt die bewegbare Backe in der Ratschenposition des Maulschlüssels eine zweite, wiederum lagemäßig exakt definierte Entriegelungsstellung ein, in der die Anpreßkraft der bewegbaren Backe bzw. des Mauls an das Befestigungsmittel nahezu Null ist, wodurch die in Eingriff stehenden Flächen weitestgehend geschont werden* Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird die besonders vorteilhafte Möglichkeit eröffnet, den Eingriff zwischen der schwenkbaren Backe, dem Koppelglied und der Schwinge so zu, optimieren, daß bei sehr kleinem Verschvvenk-
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winkel'für den Schlüsselgriff eine ausreichend große Verschwenkbarkeit für die bewegbare Backe.bereitgestellt wird, um das Werkzeug mit sehr geringem Kraftaufwand ratschenartig nachzufuhren. So gelingt es bei geeigneter Optimierung der Gestaltung von Schwinge, Koppelglied und griffseitigem Hebelarm der bewegbaren Backe den Hebelausschlag des Griffs unter 15 zu halten, so daß bislang unzugängliche Montagestallen mit dem erfindungsgemäßen Maulschlüssel bequem erreichbar sind« V/eil das Koppelglied und die Schwinge in der Arbeitsstellung, d* h. in der Verriege— lungsstellung des Maulschlüssels, ausschließlich auf Druck belastet' sind, wird die Stabilität des Maulschlüssels nicht beeinträchtigt, so daß selbst größte Anzugs-Orehniomente vom Maulschlüssel zuverlässig übertragen werden können. Die erfindungsgetnäße Gestaltung des Maulschlüssels hat darüber hinaus den zusätzlichen Vorteil» daß die Rückstellfeder kleiner dimensioniert werden kann, was sich wiederum vorteilhaft einerseits auf die Gesamtabroessungen des Maulschlüssels und andererseits auf dessen Bedienbarkeit auswirkt, da der Schlüsselgriff nunmehr lediglich noch mit einer sehr geringen Kraft verschränkt werden muß, um dadurch das Koppelglied soweit aus der Sperrlage herauszubewegen, daß die bewegbare Backe freigegeben wird»
Die Rückstellfeder könnte allerdings auch an der Schwinge angreifen. Besonders vorteilhaft ist allerdings die Ausgestaltung, wenn der maulseitiga Hebelarm des Schlüsselgriffs auf dar einen Seite mit einer Entriegelungsnase und auf der anderen Seite mit einer etwa gleich hoch ausgebildeten Zwangsführungsflanke versehen ist, die bei Kraftschluß am
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Koppelgliedzapfen anliegt, und daß sich die tangential zur zylindrischen Hebellagerausnehmung verlaufende Kante an der Unterkante des Schlüsselkörpers bzw. daß der Schlüsselgriff sich an der verstärkten Slechruckenkante des Unförmigen Uroraantelungsbleches abstützt und dadurch zur besseren Spannungsverteilung beitragt, da mit dieser Weiterbildung in der Entriegelungsstellung diese Federkraft dazu herangezogen wird,, die Gelenke zwischen Koppelglied und bewegbarer Bscks zuverlässig in Eingriff zu halten und andererseits die bewegbare Backe federnd in Löserichtung zu bewegen.
Wenn das Koppelglied Bestandteil eines Viergelenkgetriebes ist, lassen sich die vorstehend angesprochenen kinematic sehen Optimierungsmaßnahmen sehr einfach durchfuhren, und es ergibt sich dadurch die besonders vorteilhafte Möglichkeit, die Gelenkverbindungen sehr raumsparend auszuführen, insbesondere dann, wenn die Gelenkflächen dadurch gekennzeichnet sind, daß die Gelenkteile des Viergelenkgetriebes als einseitig offene, pfannenartige Gleitflächen oder als im wesentlichen halbkreisförmige, rollen- oder kugelartige Gleitelemente ausgebildet sind und derart miteinander in Berührung stehen, daß das durch die schwenkbare Backe eingeleitete Anzugsmoment auf den Schlüsselkörper übertragbar ist« Durch diese Weiterbildung ergibt sich darüber hinaus der zusätzliche Vorteil, daß sämtliche Teile des Viergelenkgetriebes sehr wirtschaftlich dadurch hergestellt werden können, daß geeignet gewalzte Profilstähle abgelängt werden*
Die erfindungsgemäße Weiterbildung, die dadurch gskennzeich-
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net ist, daß das vom Schlüsselkörper und von der schwenkbaren Backe gebildete Maul einen geteilten Schlüsselvveiteneinsatz aufnimmt, der durch prismatische oder ähnlich ausgebildete Paßeleraente mit den Backen lösbar verbunden ist und auf den Vollkreis bezogen, vorzugsweise aus 12-kantigen, segnientähnlichen Eingriffselementen besteht, wovon der der beweglichen Sacke zugeordnete Schlüsselsnieiteneinsatz am Vorderende mit einer Abstützkante zur besseren Positionierung und Umfassung der Verbindungselemente ausgestattet ist» führt zu weiteren zusätzlichen Vorteilen, daß nämlich bei unterschiedlichen Schlüsselkörpergrößen je Größe bis zu fünf verschieden große 6-Kanf-Schrauben bzw. -Muttern gelöst oder angezogen werden können, ohne dabei an Belastungsgrenzen des Maulschlüssels zu stoßen. Die Teilung der Schlüsselweiteneinsätze ermöglicht es dem der bewegbaren 3acke zugeordneten Schlüsselweiteneinsatz, sich mit dieser Backe in der Entriegelungslage, d* h, in der Ratschenposition des Maulschlüssels mitzubewegen, so daß der Schlüsselweiteneinsatz zuverlässig und ohne Kraftbeaufschlagung an der 3efestigungsmittel-Außenoberflache vorbeigleiten kann» Die erfindungsgemäße Weiterbildung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Aufnahme von Schwinge in den Schlüsselkörper ein Nachstellelement integriert ist, welches entlang der Wirkgeraden zur Verlagerung des Schwingengelenks mittels Verstellschraube derart nachstellbar ist, daß die schwenkbare Backe unter Beibehaltung der Strecklage des Viergelenkgetriebes zur Fein- oder Nacheinstellung der Schlüsselweite justierbar ist, eröffnet die besonders vorteilhafte Möglichkeit, die Schlüsselweite des Maulschlüssels über das Nachstellelement optimal einzujustieren.
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Die Bauteile des Viergelenkgetriebes, das von der Rückstellfeder beaufschlagt wird, können dabei auf einfache Weise so gestaltet werden, daß bei automatischer Maulöffnung durch Betätigung des Handgriffs während der tf/erkzeugnachführung ein deutlich vernehmbarer Knarreneffekt auftritt, wobei zugleich bewirkt wird, daß die auswechselbaren Schlüsselweiteneiisätze in die for die nächste Anzugsbewegung des Befestigungsmittels erforderliche Eingriffsposition optimal und schonend einrasten«
Durch den pfannenartigen Eingriff der Koppel- und Schwingengelenke wird die Belastbarkeit des Maulschlüssels zusätzlich angehoben.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht noch darin, daß das Koppelglied bei Betätigung des Schlüsselgriffs zur Herbeiführung der Ratschenposition der bewegbaren Backe zwangsgesteuert ist, so daß jeder Winkellage des Schlüsselgriffs eine exakt definierte und zugeordnete Winkelstellung der bewegbaren Backe zugeordnet ist«
Und dadurch, daß das Koppelglied an der Oberkante zur Aufnahme einer Druckfeder eine Aussparung besitzt, wird die Arbeit sgenauigk.eit des Maulschlüssels zusätzlich noch erhöht. Anstelle der Aussparung kann selbstverständlich auch eine Ansenkung oder eine sonstige Oberflächengestaltung des Koppelgliedes treten, ohne dadurch die Funktionszuverlässigkeit des Maulschlüssels zu beeinträchtigen«
Eine bevorzugte Ausbildung des Schlüsselkörpers ist dadurch
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gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe mit maximal 5° Öffnungsspiel sowie der bis maximal 15° verschwenkbare Schlüsselgriff über ein jeweils an das ortsfeste Backenteil angefonntes Gelenkauge drehbar gelagert ist, durch deren Zentrum jeweils ein Solzen bzw. ein Lagerbolzen verläuft, der mit einer losen oder angeformten, gleichzeitig der lagermäßigen Positionierung der Schlüsselv/eiteneinsätze dienenden Bodenplatte zusammen mit einer aufgesetzten Abdeckplatte oder mit einem einteiligen, U-förmigen Ummantelungsblech gesichert und zu einer kompakten Einheit verbunden ist, wobei die Verbindungslinie der beiden Gelenkaugenzentren mit der Werkzeug-Symmetrieachse einen Winkel zwischen 15° und 25° bilden, wobei sich durch diese Weiterbildung bei verhältnismäßig geringem Bauvolumen eine sehr hohe Steifigkeit des Maulschlüssels ergibt.
Außerdem führt die angeformte Bodenplatte bzw« das untere Mantelblech zu einer weiteren vorteilhaften Lösung bezüglich der Halterung der Schlüsseltesteneinsätze. Denn wenn beispielsweise dem unteren Mantelblech der kleinere halbkreisförmige Abschnitt zugeordnet ist, wird dadurch ein Kantenvorsprung gebildet, der als Abstützungs-Auflage zur Aufnahme der Schlüsselweiteneinsätze herangezogen werden kann.
Insbesondere mit der Weiterbildung der Schlüsselw/eiteneinsätze ergibt sich der besonders vorteilhafte Effekt, daß dia zu lösende bzw. anzuziehende. 6-kt-Mutter bzw. Schraube in der Verriegelungsstellung des Maulschlüssels nahezu wie durch einen Ringschlüssel'erfaßt und bereits bei einer
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Schwenkbewegung der bewegbaren 3acke zwischen 3° bis 6° so weit freigegeben wird, daß das Maul mit Leichtigkeit über die Kanten der Befestigungsmittel gleiten kann. Ein derartiger Schwenkwinkel der bewegbaren Backe ist mit dem Auge kaum wahrnehmbar» es hat sich allerdings herausgestellt» daß dieser Schwenkwinkel vollkommen genügt, um die Schraube freizugeben,
Wenn der maulseitige Hebelarm des Schlüsselgriffs derart ausgebildet ist, daß der raaulseitige Hebelarm des Schlüsselgriffs auf der einen Seite mit einer Entriegelungsnase und auf der anderen Seite mit einer etwa gleich hoch ausgebildeten Zwangsführungsflanke versehen ist, die bei Kraftschluß am Koppelgliedzapfen anliegt, und daß sich die tangential zur zylindrischen Hebellagerausnehsnung verlaufende Kante an der Unterkante des Schlüsselkörpers bzw, daß der Schlüsselgriff sich an der verstärkten Blech rückenkante des U-förmigen Ummantelungsbleches abstützt und dadurch zur besseren Spannungsverteilung beiträgt, ergibt sich für das Koppelglied_im.gesamten Schwenkbereich eine vollkommen zuverlässige Führung, so daß Fehlfunktionen des Maulschlüssels ausgeschlossen werden können.
Es bietet sich außerdem die Möglichkeit den Maulschlüssel mit einem auswechselbaren Hebelgriff auszustatten, wobei im maulseitigen Hebelarm des Schlüsselgriffs das Koppelglied Teil eines Viergelenkgetriebes ist, dessen Gestell der Schlüsselkörper, dessen Kurbel die schwenkbare Sacks und dessen Schwinge das Schwenklager für das Koppelglied bildet, das einen Koppelglisdzapfen besitzt, der mittels
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des maulseitigen Hebelarms des Schlüsselgriffs unmittelbar oder bei Wechselgriffausföhrung mittels zwischengeschalte— tem Entriegelungselement mittelbar beaufschlagbar ist* Dadurch ist ein paßgerechtes Entriegelungselement integriert, welches mit diesem unmittelbar in Funktionseingriff steht; es kann aber auch fester Bestandteil des Hebels sein«
Mit Auswetfc-selbarkeit des kompletten Schraubwerkzeugkopfes erhält man somit einen Universal-Maulschlüssel, der auf Grund der Trennmöglichkeit des Hebels sowohl ergonomischen als auch individuellen Ansprüchen gerecht wird·
. Die Abstützkante sorgt für eine bessere Umschließung des Verbindungselemente und somit zu einer Vergrößerung der übertragbaren Kräfte*
Durch geeignete Lage der Trennungslinie der Schlüsseltesteneinsä tzs wird erreicht, daß die Belastbarkeit dieser Einsätze sehr hoch gehalten wird, wobei gleichzeitig den Schlüsselweiteneinsätzen ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit ge- -·.- — lassen wird, die notwendig ist, um der Bewegung der bewegbaren Backe zu folgen.
Eine Besonderheit der Erfindung ist in der Lage der Trennlinie der'Schlüsselweiteneinsätze zu sehen, die unter einem Winkel von etwa 30° zur Symmetrieachse des Maulschlüssels derart verläuft, daß sich die beiden Schlüsselwsiteneinsätze in der Arbeitsstellung kailartig aneinander abstützen und unter Einwirkung dieser Abstützkräfte gegen den Innenumfang der Maulausnehmung gedruckt werden. Dies verleiht dem
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Maulschlüssel eine besonders hohe Stabilität. Weiterhin ist erfindungsgemäß, daß die sVirkungslinie bzw, W/irkgerade durch die Gelenkpunkte der Gelenke des Koppelglieds mit der schwenkbaren Backe und der Schwinge in der Arbeits- bzw, Verriegelungsstellung des Maulschlüssels durch den Gelenkpunkt des Gelenkes der Schwinge geht, so daß das Viergelenkgetriebe eine Strecklage einnimmt, wobei das Koppelglied des in Strecklage befindlichen Viergelenkgetriebes derart federvorgespannt ist, daß dieses bei Hebeleingriff bzw. bei Betätigung des Schlüsselgriffs in die die Strecklage darstellende Sperrstellung rückföhrbar ist. Ebenso ist erfindungsgemäß, daß der Schlüsselgriff und die bewegliche Backe jeweils an ihrem dem zugehörigen Gelenkauge abgewandten bzw, einander zugewandten Endabschnitt einen hakenförmig ausgebildeten Fortsatz tragen, die in Last- bzw, Arbeitsstellung des Automatik-Maulschlüssels mit Hinterschnitt ineinandergreifen, ohne daß sich das maulseitige Hebelende einfach gegen einen festverankarten Anschlagbolzen abstützt. Darüber hinaus ist erfindungsgemäß, daß ein um den Drehpunkt verschwenkbares Blech zur Sicherung und Niederhaltung der Schlüsselweiteneinsätze dient und unter zusätzlicher Führung in einer Nut des Lagerbolzens der schwenkbaren Backe soweit verschwenkbar ist, daß es die Querschnittsfläche der zu betätigenden Mutter bzw. des zu betätigenden Schraubenkopfes zumindest teilweise und derart abdeckt, daß es zugleich zur axialen Führung des Maulschlüssels bzw. als Werkzeug-Positionisreinrichtung während des Schraubvorgangs dient.
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Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden« Es zeigen:
Fig. 1: eine teilweise aufgebrochene Draufsicht einer ersten Ausführungsform des ratschenartigen Maulschlüssels» der als mehrfach auswechselbares Universalwerkzeug ausgeführt ist, wobei der Schlüsselgriff in Werkzeuglängsrichtung eingeführt bzw. abgezogen werden kann1» bei dem die Schlüsseltest en— Einsätze auswechselbar sind und das Werkzeug außerdem mit einer Maulvveiten-Oustiereinrichtung versehen ist;
Fig, 2: eine der Fig, I ähnliche Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels, jedoch ohne jegliche Oustier- und Auswechselmöglichkeit für die Schlüsselweitan-Einsätze und den Schlüssel-Handgriff;
Fig, 3: eine den Fig. 1 und 2 ähnliche Ansicht einer weiteren Ausführungsforra des Automatik~Maulschlüssels bei abgenommener Deckplatte, mit am Schlüsselkörper angeformten Gelenkaugen und einer von Hebel und beweglicher Sacke gebildeten j ineinandergreifenden Überlastverriegelung«
Im folgenden wird auf Fig, 1 Bezug genommen, die einen Automatik- bzw. ratschenartigen Maulschlüssel in einer ersten Ausführungsform zeigt« Das Werkzeug besitzt einen mit einer
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festen Backe versehenen Schlüsselkörper 1, in dem über den Lagerbolsen 10 eine zweiarmige schwenkbare Backe 2 gelagert ist» Im Schlüsselkörper !.ferner gelagert ist überden Bolzen 9 ein zweiarmiger Schlüsselgriff, der mit seinem raaulseitigen Hebelarm über ein Entriegelungselement S mit der schwenkbaren Backe 2 zusammenwirkt» Der Schlusselgriff steht über eine Kugel-Einrastvorrichtung, vorteilhafterweise bestehend aus einer Kugel 19 und einer Druckfeder 20, mit dem Entriegelungselement 8 in Eingriff, das sich am Bolzen 9 derart abstützt, daß es frei schwenken kann. Die Schwenkbewegung wird durch das gabelförmige Ende des Schlusselgriffs eingeleitet, der sich wiederum am Anschlagbolzen 11 abstützt, durch den die Verriegelungslage des Maulschlüssels bestimmt wird. Der Schlüsselgriff kann unter Überwindung der Einrastsperre in jeder beliebigen Stellung vom Maulschlüsselkörper abgezogen werden. Mit den durchgezogenen Linien ist die Verriegelungsstellung des Maulschlüssels dargestellt, in der die bewegbare Backe 2 eine Sperrposition einnimmt* Die Backe 2 ist Bestandreil eines Viergelenkgetriebes, dessen Kurbel sie bildet. Sie steht mit einem Koppelglied 3 in gelenkiger Verbindung, das einerseits über ein Gelenk 27 mit einer Schwinge 4 und andererseits über einen Koppelgliedzapfen 3a rait einem gabelförmigen Entriegelungselement 8 des maulseitigen Hebelarms des Schlusselgriffs 5 in Eingriff steht. In der Verriegelungsstellung befindet sich das Viergelenkgetriebe somit in einer Strecklage, so daß die Schwenkpunkte der Schwinge und des Koppelglieds auf einer iVirklinie bzw. Wirkgeraden x-x liegen. Das Maul des Maulschlüssels nimmt auswechselbare Schlüsselweiteneinsätze Sl und S2 auf, die
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entlang einer Trennlinie 30 geteilt sind, damit der der beweglichen Backe 2 zugeordnete Schlüsselweiteneinsatz S2 die Bewegung der Backe mit ausführen kann»
Zusätzlich ist ein Anschlagbolzen 11 im Schlüsselkörper vorgesehen» an dem sich der maulseitige Hebelarm des Schlüsselgriffs in der Verriegelungsstellung des Maulschlüssels abstützt» Durch diesen Anschlagbolzen 11 wird durch den Eingriff des Koppelgliedzapfens 3a des Koppelglisds 3 die Strecklage des Viergelenkgetriebes definiert, wobei zur Festlegung dieser Strecklage eine geeignete Rückstellfeder 12, vorzugsweise Druckfeder, vorgesehen ist, die in eine Ausnehmung des Koppelglieds eingreift* Diese Rückstellfeder 12 stützt sich auf der dem Koppelglied 3 abgewandten Seite an der bewegbaren Backe 2 ab, Die Verbindungsflächen zwischen Koppelglied und Schwinge bzw» zwischen Koppelglied und bewegbarer Backe sind pfannenartig ausgebildet, wobei diese Flachen in der Regel von Zylinderniantel-Teilflachen gebildet sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, die Koppelglieder und die Schwingen als Walzprofil-Hleraente auszubilden. Die Schwinge stützt sich über ein Gelenk 25 an einem Nächstelleleraent, dem Schlüsselkörper S1 ab, das über eine Verstellschraube 16 im Schlüsselkörper 1 justierbar festgelegt ist«
Die Wirkungsweise des in Fig. 1 dargestellten Maulschlüssels ist wie folgt:
Wenn der Schlüsselgriff gemäE Fig. 1 im Uhrzeigersinn bewegt wird, stützt sich dieser einerseits am Bolzen 9 und
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andererseits am Anschlagbolzen 11" ab, so daß die Strecklage des Viergelenkgetriebes beibehalten wird» und die Mutter, die in Fig. 1 mit der strichpunktierten Linie angedeutet ist, zuverlässig bewegt wird» Ura den Schlüsselgriff zusätzlich zu fixieren, kann der Schlüsselkörper, der beispielsweise von einem U-förmig gebogenen Ummantelungsblech 7 gebildet ist, mit einer Blachrückenkante 7b versehen sein, an dein sich die linke Flache dss Schlüsselgriffs abstützt. Wenn der Maulschlüssel nachgeführt werden soll, wird der Schlüsselgriff in Richtung des in Fig, I dargestellten Pfeils A, beispielsweise um maximal 15°, verschwenkt, so daß der maulseitige Hebelarm des Schlüsselgriffs außer Anlagekontakt mit dem Anschlagbolzen 11 gelangt* Gleichzeitig drückt dieser Hebelarm des Schlüsselgriff.s mit der Entriegelungsnase Sa den nockenförmigen Koppelgliedzapfen 3a des Koppelglieds gemäß Fig. 1 nach links, so daß das Viergelenkgetriebe unter Überwindung der Vorspannkraft der Rückstellfeder 12 aus der Strecklage herausverschwenkt und die bewegbare Backe 2 unter Einwirkung der Rückspannfeder 12 um beispielsweise 3 bis 5 - dieser Winkel hängt davon ab, welcher Schlüsselweiteneinsatz gerade im Maul aufgenommen ist - im Uhrzeigersinn verschwenkt wird· Dieser Schwenkwinkel reichtsaus, um den formschlüssigen Eingriff der Schlüsselvveiteneinsätze Sl und S2 mit dem Befestigungsmittel aufzuheben, so daß das Maulschlüssel-Werkzeug ohne Kraftaufwand beliebig weit nachgerührt werden kann. Dabei tritt ein hörbarer Knarreneffekt auf, der zuverlässig dafür sorgt, daß die Ausnehmungen der Schlüsselweiteneinsätze Sl und S2 zuverlässig die Kanten des Befestigungsmittels, beispielsweise der 6-kt-Mutter, umfassen· Wenn die Nachführbewegung
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abgeschlossen ist/ wird der Schlüsselgriff wieder im Uhrzeigersinn bewegt, wobei in diesem Fall die Zwangsführungsflanke 5b des Schlüsselgriffs 6 dafür sorgt, daS das Koppelglied mieder in die in Fig. 1 dargestellte Strecklage zurückgeführt wird. Nun kann das Befestigungsmittel wieder betätigt werden.
Man erkennt somit, daß bei Betätigung des Schlüsselgriffs 6 in Richtung des Pfeils A um den Bolzen 9 als Drehpunkt eine als Sperrgeienk zu bezeichnende Sperrkörpsreinrichtung entriegelt wird. Dieser Entriegelungsvorgang wird durch die Entriegelungsnase 6a des maulseitigen Hebelarms des Schlüsselgrif fs 6 eingeleitet, wobei der Koppelgliedzapfen 3a des Koppelglieds beaufschlagt wird, was bewirkt, daß das Kop- . pelglied 3 eine aufwärts gerichtete Schwenkbewegung ausführt', die zuglaich mittels Rückstellfeder 12, vorzugsweise mittels Druckfeder, im Koppelglied 3 durch eine Aussparung zwangsgeführt wird» und eine maulöffnende Wippbewegung für die bewegliche 3acke um den Lagerbolzen 10 einleitet. Die Schwinge 4 folgt dabei zwangsläufig der aufwärts gerichteten Schwenkbewegung des Koppelglieds 3 um den Drehpunkt der halbkreisförmigen Aussparung des Gelenkes 26 des Schlüsselkörpers 5.
Die in der Regel gehärteten Schlüsselweiteneinsätze Sl und S2 verursachen bei der Nachführungsbewegung des Werkzeugs zugleich bei ieder möglichen Eingriffsstellung mit dem Befestigungsmittel, beispielsweise der 3efestigungsmutter, ein als Knarreneffekt zu bezeichnendes, deutlich vernehmbares Klicken und signalisieren damit gleichzeitig exakt die für
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die nächste Anzugsbewegung erreichte, ideale Eingriffsposition. Ferner übernimmt die Rückstellkraft der Rückstellfeder 12 die endgültige Verriegelung des aus Koppelglied 3 und Schwinge 4 bestehenden Sperrgelenks, wodurch jeglicher Kraftaufwand entfällt.
Das vom Schlüsselkörper und von der bewegbaren Backe 2 gebildete Maul besitzt beliebig angeordnete, vorzugsweise prismenähnlich ausgebildete PaSelemente 17, die zur Aufnahme und zur Mitnahme der Schlüsselsveiteneinsätze Sl und S2 dienen, Oie Schlüsselweiteneinsätze Sl und S2 sind darüber hinaus von segmentähnlichen Eingriffselementen gebildet, dia bezogen auf den Vollkreis mit 24 bzw, vorzugsweise 12 Kanten versehen sind. Der der festen Backe des Schlüsselkörpers 1 zugeordnete Schlüsselsveiteneinsatz Sl weist eingangs der Maulöffnung, vorzugsweise bei 12-kt-Ausführung eine Abrundung oder eine etwa unter 15 erzeugte Eckenabflachung 23 auf ,die für die störungsfreie «'erkzeugnachführbewegung während des Schraubvorgangs Voraussetzung ist. Dar Schlüsselweiteneinsatz S2, der der anderen Backe 2 zugeordnet ist, weist am Vorderende der Maulöffnung eine schmale Abstützkante 22 auf, die eine Kante der 6-kt-Mutter übergreift.
Aus der vorstehenden Seschreibung geht hervor, daß mehrere Teile des Schraubwerkzeugs auswechselbar sind und daS für die Verstellung der Schlüsselvveiteneinsätze Sl; S2 bzw, der beweglichen Backe 2 eine relativ einfach integrierbare !Justiervorrichtung vorgesehen ist. Diese ^Justiereinrichtung in Form des Nachstelleleraents des Schlüsselkörpers 5, das
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durch die Verstellschraube 15 begrenzt nachgestellt werden kann» besitzt den besonderen Vorteil, daß die bewegbare Backe 2 jederzeit nachjustiert und zugleich an die jeweiligen Verbindungselemente* ggf. sogar unter Berücksichtigung des Abnutzungsgrads derselben, beliebig stramm angepaßt werden kann. Das Nachstellelement des Schlüsselkörpers 5 ist dabei im festen Backenteil des Schlüsselkörpers 1 untergebracht,
Die wichtigsten auswechselbaren Teile des Maulschlüssels sind die Schlüsselsveiteneinsätze Sl und S2 sowie der Schlüsselgriff 6, der zugleich doppelseitig auswechselbar sein kann» Die Schlüsselweiteneinsätze S 1 und S2 werden wie vorstehend erwähnt, von sogenannten Paßelementen 17, die fester Bestandfeil des mit dem Ummantelungsblech 7 fest verankerten 3ackenteils des Schlüsselkörpers 1 oder des beweglichen Backens 2 sind, aufgenommen» fixiert und arretiert. Die Unterseite des Ummantelungsbleches 7 dient im Bereich der Schlüsselweiteneinsätze Sl; S2 zugleich als Abstützung dieser nach unten hin, wobei in diesem Fall ein Schenkel des Ummantelungsbleches 7 mit einer etwas kleineren Ausnehmung versehen ist als die Oberseite des Umraantelungsbleches, die in Fig. 1 in der Draufsicht dargestellt ist. Auf dieser Seite des Ummantelungsbleches ist eine Montage erleichternde Hilfseinrichtung in Form eines Blechs 21 vorgesehen, die um den Drehpunkt 14 verschwenkt werden kann. Die Verschwenkbarkeit erfolgt dabei - wie durch die strichpunktierte Linie angedeutet - soweit, daß das Blech 21 einen Teil des ßefestigungsmittels» hier der Mutter, abdeckt. Das Blech 21 sichert somit nicht nur die Schlüsselweiteneinsätze
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Sl und S2 gegen Herausfallen, sondern es kann zusätzlich zur Führung des Werkzeugs auf einem Montageelement, beispielsweise einer Gewindestange, dienen, auf der die anzuziehende Mutter sitzt. Zur zusätzlichen Stabilisierung des Blechs 21 ist dieses in einer Nut des Lagerbolzens 10 geführt und sorgt zugleich für die Schvvenkwinkelbegrenzung desselben. Die Schlüsselweiteneinsätze Sl und S2 sind besonders leichtgängig eingepaßt und daher äußerst leicht auswechselbar.
Die zweite Fig, zeigt ein Ausführungsbeispiel, das sich im wesentlichen von der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß keines der Teile auswechselbar und justierbar ist. Dieses AusfUhrungsbeispiel stellt einen Maulschlüssel in sog. starrer bzw. kompakter Bauweise dar.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform des Automatik-Maulschlüssels dargestellt. Der Aufbau dieser Ausführungen form entspricht weitestgehend dem der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Der Einfachheit halber sind deshalb nur für die wesentlichsten bzw. die Teile Bezugszeichen in die Zeichnung eingefügt, die sich in ihrer konstruktionstechnischen Ausgestaltung von den vorher beschriebenen Bauteilen unterscheiden. Die wesentlichen Unterschiede zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsforman bestehen in der anders gearteten Lagerung der beweglichen Backe 2 und des Schlüsselgriffs δ im Schlüsselkörper, der Anordnung der prismenähnlichen Paßelemente 17 sowie in einem geänderten Funktionseingriff zwischen dem Schlüsselgriff 5 und der beweglichen Backe 2.
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Bei dam in Fig. 3 dargestellten Automatik-Maulschlüssel äst die bewegliche Backe 2 direkt im ortsfesten Schlüsselteil 1 gelenkig gelagert. Die arretierbare Sperrkörpereinrichtung, die gleichfalls durch eine Rückstellfeder 12 vorgespannt ist, ist ebenso ausgebildet wie in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Abweichend von der Gestaltung des ortsfesten SchlGsselkörpers 1 der Ausführungsforraen gemäS Fig» 1 und 2 ist an den in Fig* 3 gezeigten Schlüsselkörper. 1 einerseits die Bodenplatte 7a und andererseits ein Gelenkauge 10a angeformt, das eine Höhe besitzt, die im wesentlichen der halben Dicke das Automatik-Maulschlüssels entspricht. Das Backenteil des Schlüsselkörpers 1 erhalt dadurch eine wesentlich höhere Stabilität. Das Gelenkauge 10a steht in Flächankontakteingriff mit einer Lenkeraugenausnehmung 2f der beweglichen Backe 2, wobei der Schlüsselkörper 1 und die Backe 2 derart miteinander in Verbindung stehen, da& eine Verschwenkung um den Winkel ni. möglich ist. Durch das Zentrum 10c des Gelenkauges 10a verläuft ein Lagerbolzen 10, der oberseitig durch die in Fig, 3 nicht dargestellte Abdeckplatte ragt. Durch die in Fig. 3 darge*- stellte Gelenkverbindung des Schlüsselkörpers 1 und der Backe 2 gelingt es, die bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 hohe Beanspruchung der freien Schenkel des Ummantelungsbleches 7 erheblich zu reduzieren und die wesentlichen Beanspruchungen des Schraubschlüssels in den Schlüsselkörper 1 bzw. die Backe 2 hineinzuverlagen*
In ähnlicher Weise wie das Gelankauge 10a ist auch das am ortsfesten Backenteil des Schlusselkörpers 1 ebenfalls angefornjte Gelenkauge 9a für den Hebeldrehpunkt ausgestaltet,
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das im Bereich der im wesentlichen zylindrischen Fläche 5f mit einer kreissegmentförtnigen, tangential auslaufenden Flanke 6t des Schlüsselgriffs 6 in Kontakt steht. Der Flächenkontakt im Bereich des Gelenkauges 9a und die Konstruktion des Schlüsselgriffs 6 auf der dem Maul zugewandten Seite ist so gestaltet, daß die Verschwenkbarkeit des Schlüsselgriffs 6 zur Entarretierung der Sperrkörpereinrichtung ermöglicht ist. Auch durch das Zentrum 9c des Gelenkaugas 9a verläuft ein Bolzen 9, der wie der Lagerbolzen 10 in der nicht dargestellten Abdeckplatte gesichert ist.
Die einander zugewandten Endabschnitte Se bzw. 2e des Schlüsselgriffs 6 bzw, der beweglichen Backe 2 tragen jeweils einen hakenförmigen Fortsatz 6h bzw. 2h* In der in Fig. 3 dargestellten Arbeitsstellung des Automatik-Maulschlüssels greifen diese hakenförmigen Fortsätze 6h und 2h mit Hinterschnitt ineinander, so daß die Backe 2 und der Schlüsselgriff δ zusätzlich Zug- und Biegekräfte aufnehmen können, wodurch aufgrund neuer Kraftverhältnisse an den entsprechenden Hebelarmen andererorts Spannungsspitssn abgebaut werden. Die Gestaltung1 des hakenförmigen Eingriffs dieser beiden Bauteile ermöglicht - wie dies umfangreiche Versuche ergeben haben - eine zusätzliche Stabilitätsanhebung des Automatik-Maulschlüssels. Der Hinterschnitt ist so gestaltet, daß die beiden Bauteile beim Herausschwenken des Schlüsselgriffs 5 aus der mit durchgezogenen Linien dargestellten Lage in die mit strichpunktierter Linie dargestellte Lage aneinander vorbeigleiten können, so daß das Koppelglied 3 aus der Strecklage herausbewegt wird.
Die 'Montage des in Fig. 3 dargestellten Maulschlüssels ist
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stark vereinfacht, da lediglich der Schlüsselkörper I1 die Backe 2 und der Schlüsselgriff S mit der Sperrkörpereinrichtung zusammengefügt und dadurch bereits in ihrer gegenseitigen Lage fixiert sind. Schließlich wird noch eine Abdeckplatte·» die nicht näher dargestellt ist, auf die fertig montierten Bauteile aufgesetzt, um den Maulschlüssel zu einer fertigen Einheit zu ergänzen.
Die hakenförmigen Fortsätze 2h und 6h der Backe 2 und des Schiüsselgriffs 6 sorgen für eine überzeugende, zusätzliche Oberlastverriegelung, so daß das in Fig. 3 dargestellte Werkzeug beim Auftreten hoher Lastmomente durch die bessere Verteilung der auftretenden Spannungen wesentlich mehr geschont und die Lebensdauer erheblich heraufgesetzt wird.
Eine Besonderheit der Erfindung stellt auch noch das schwenkbare Blech 21 dar, welches durch Verschwenken gegen den Innendurchmesser des Verbindungsraittels eine in Fig. 1 kreuzschraffiert dargestellte Fläche bildet, die beim Schraubvorgang von äußerst vorteilhafter Bedeutung ist. Diese kreuzschraffierte Fläche ist nämlich gleichbedeutend mit einer Stütz- bzw. Führungsfläche» auf welcher das Werkzeug beim Schraubvorgang abrutschsicher in Position gehalten werden kann und gleitet, so daß jegliches Positionieren durch Zuhilfenahme der zweiten Hand entfällt.
Der neue Maulschlüssel bietet sich aufgrund der vorteilhaften Auswechselbarkeit des gesamten Schraubwerkzeugkopfs in besonderer Weise auch für solche Montagen an, wo gekröpfte, ganz kurze oder verlängerte Hebelanden benötigt werden, wo
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Gestängejustagen vorgenommen werden müssen oder wo ganz einfach lange, für Nußaufsteckknarren unzugängliche Teile, Rohre, Kabel oder Stangenelemente rationell verschraubt werden sollen, wie dies beispielsweise in der gesamten Sanitär-, Klima- und Kältetechnik vorkommt» Aber auch im Maschinen—, Schiffs-, Motoren—, Getriebe—, Karosserie- und Stahlhochbau bieten sich damit erhebliche Montageerleichterungen an, wobei insbesondere im letzteren Fall, im Hinblick auf mehr Sicherheit und Beweglichkeit, besondere Vorteile dahingehend eröffnet werden, daß bei Kraftschluß des vorstehend beschriebenen Sparrgelenks bzw, Sperr-Viergelenkgetriebes der Ratschen-Maulschlüssel durch seine neue, selbsthemmende Klemmwirkung jederzeit und in jeder beliebigen Stellung - selbst bei Oberkopfmontagen- belassen und durch seine integrierte, äußerst effektvolle Montagehilfeeinrichtung stets einhändig und sicher bedient werden kann,
Claims (10)
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crfindunqsaηspruch
1. Ratschenartiger Maulschlüssel, bestehend aus einem mit einer festen Backe versehenen Schlüsselkörper, einer schwenkbar im Schlüsselkörper gelagerten, zweiarmigen schwenkbaren Backe, einem zweiarmigen, schwenkbar im Schlüsselkörper gelagerten Schlüsselgriff,, dessen Schwenklager in dem Schlüsselmaul abgewandten Ende des Schlüsselkörpers angeordnet ist und dessen maulseitiger Hebel~ arm mit dem schlüsselgriffseitigen Hebelarm der schwenkbaren Backe zusammenwirkt, und einer Rückstellfeder für die schwenkbare Backe, die auf den schlüsselgriffseitigen Hebelarm der schwenkbaren Backe und den maulseitigen Hebelarm des Schlüsselgriffs einwirkt"» gekennzeichnet dadurch, daß das Zusammenwirken des fixgelagertsn oder auswechselbaren Schlüsselgriffs (6) mit der schwenkbaren Backe (2) über je ein Gelenk (28) mit Koppelgliedzapfen (3a) eines Koppelglieds (3) erfolgt, das Koppelglied (3) ein drittes Gelenk (27) aufweist, das in einer im Schlüsselkörper (1; 5) gelagerten Schwinge (4) gelagert ist, und die Rückstellfeder (!12), vorzugsweise als Druckfeder ausgeführt, Koppelglied (3) und Schwinge (4) in eins Sperrstellung für dia schwenkbare Sacke (2) vorspannt*
2» Maulschlüssel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch·, daß das Koppelglied (3) Teil eines Viergelenkgetriebes ist, dessen Gestell der Schlüsselkörper (1), dessen Kurbel die schwenkbare Backe (2)un d dessen Schwinge (4) das Schwenklager für das Koppelglied (3) bildet, das einen Koppelgliedzapfen (3a) besitzt, der mittels des maul-
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seitigen Hebelarms des Schlüsselgriffs (6) unmittelbar oder bei Wechselgriffausführung mittels zwischengeschaltetem Entriegelungselement (8) mittelbar beaufschlagbar ist,
3. Maulschlüssel nach den Punkten 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die '.Virkungslinie bzw* Wirkgerade (x-x) durch die Gelenkpunkte der Gelenke (27; 28) des Koppelglieds (3) mit der schwenkbaren Backe (2) und der Schwinge (4) in der Arbeits- bzw. Verriegelungsstellung des Maulschlüssels durch den Gelenkpunkt des Gelenkes (26) der Schweinge (4) geht, so daß das Viergelenkgetriebe eine Strecklage einnimmt, wobei das Koppelglied (3) des in Strecklage befindlichen Viergelenkgetriebes derart federvorgespannt ist, daß dieses bei Hebeleingriff bzw. bei Betätigung des Schlüsselgriffs (5) in die die Strecklage darstellende Sperrstellung rückführbar ist*
4. Maulschlüssel nach den Punkten 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Gelenkteile des Viergelenkgetriebes als einseitig offene, pfannenartige Gleitflächen oder als im wesentlichen halbkreisförmige, rollen- oder kugelartige Gleitelemente ausgebildet sind und derart miteinander in Berührung stehen, daß das durch die schwenkbare Backe (2) eingeleitete Anzugsmoment auf den Schlüsselkörper (1) übertragbar ist,
5* Maulschlüssel nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das vom Schlüsselkörper (1) und von der schwenkbaren Backe (2) gebildete Maul einen geteilten
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Schlüsselweiteneinsatz (Sl; 32) aufnimmt t dar durch prismatische oder ähnlich ausgebildete Paßelemente (17) mit den Backen lösbar verbunden ist und auf den Vollkreis bezogen, vorzugsweise aus 12-kantigen, segmentähnlichen Eingriffselementen besteht, wovon der der beweglichen Backe (2) zugeordnete Schlüsselweiteneinsatz· (S2) am Vorderende mit einer Abstützkante (22) zur besseren Positionierung und Umfassung der Verbindungselemente ausgestattet ist,
6« Maulschlüssel nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß zur Aufnahme von Schwinge (4) in den Schlüsselkörper (1) ein Machstellelement integriert ist, welches entlang der Wirkgeraden (x-x) zur Verlagerung des Schwinggelenks mittels Verstellsch raube (16) derart nachstellbar ist, daß die schwenkbare Backe (2) unter Beibehaltung der Strecklage des Viergelenkgetriebes zur Fein— oder Nacheinstellung der Schlüsselv/eits justierbar ist.
7. Maulschlüssel nach einem der Punkte 1 bis S, gekennzeichnet dadurch, daß die bewegliche Backe (2) mit maximal 6° Öffnungsspiel sowie der bis maximal 15 verschwenkbars Schlüsselgriff (6) über ein jeweils an das ortsfeste Backenteil angeformtes Gelenkauge (9a; IGa) drehbar gelagert ist, durch deren Zentrum (9c; 10c) jeweils ein Bolzen (9) bzw» ein Lagerbolzen (10) verläuft, dar mit einer losen oder angeformten, gleichzeitig der lagemäßigen Positionierung der Schlüsselweiteneinsätze (Sl; S2) dienenden Bodenplatte (7a) zusammen mit einer aufgesetzten Abdeckplatte oder mit einem einteiligen, U-för-
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migen Ummantelungsblech (7) gesichert und zu einer kompakten Einheit verbunden ist, wobei die Verbindungslinie der beiden Gelenkaugenzentren mit der Werkzeug-Symmetrieachse einen Winkel zwischen 15 und 25 bilden.
8.' Maulschlüssel nach einem der Punkte 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Schlüsselgriff. (S) und die bewegliche Backe (2) jeweils an ihrem dem zugehörigen Gelenkauge (9a bzw* 10a) abgewandten bzw« einander zugewandten Endabschnitt einen hakenförmig ausgebildeten Fortsatz (2h bzw, 6h) tragen, die in Last- bzw. Arbeitsstellung des Automatik-Maulschlüssels mit Hinterschnitt ineinandergreifen oder daß sich das maulseitige Hefaelende einfach gegen einen festverankerten Anschlagbolzen (11) abstützt.
9. Maulschlüssel nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der maulseitige Hebelarm des Schlüsselgriffs (6) auf der einen Seite mit einer Entriegelungsnase (5a) und auf der anderen Seite mit einer etwa gleich hoch ausgebildeten Zwangsführungsflanke (6b) versehen ist, die bei Kraftschluß am Koppelgliedzapfen (3a) anliegt, und daß sich die tangential zur zylindrischen Hebellagerausnehmung verlaufende Kante (6t) an der Unterkante des Schlüsselkörpers (1) bzw. daß der Schlüsselgriff (6) sich an der verstärkten Blechrückenkante (7b) des U-förmigen Ummantelungsbleches (7) abstützt und dadurch zur besseren Spannungsverteilung beiträgt.
10, Maulschlüssel nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß ein um den Drehpunkt (14) vsr-
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schwenkbares Siech (21) zur Sicherung und Niederhaltung der Schlüsseliveiteneinsätze (Sl; S2) dient und unter zusätzlicher Führung in einer Nut des Lagerbolzens (10) der schwenkbaren Backe (2) soweit verschwenkbar ist, daß es die Querschnittsfläche der zu betätigenden Mutter bzw. des zu betätigenden Schraubenkopfes zumindest teilweise und derart abdeckt, da& es zugleich zur axialen Führung des Maulschlüssels bzw, als Werkzeug-Positioniereinrichtung während des Schraubvorgangs dient.
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