DD201601A6 - Verfahren zur herstellung neuartiger rutinnona-und-deca(h-)-sulfatsalze - Google Patents

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DD201601A6 DD23515081A DD23515081A DD201601A6 DD 201601 A6 DD201601 A6 DD 201601A6 DD 23515081 A DD23515081 A DD 23515081A DD 23515081 A DD23515081 A DD 23515081A DD 201601 A6 DD201601 A6 DD 201601A6
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Vijay G Nair
Seymour Bernstein
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American Cyanamid Co
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren fuer die Herstellung von neuartigen Rutinpoly(H-)sulfaten der allgemeinen Formel, worin R Wasserstoff oder -SO&ind3!A ist; jedes X -SO&ind3!A ist; und A ein pharmazeutisch annehmbares Kation ist. Diese Rutinnona- und -deca(H-)sulfat-Natriumsalze besitzen in vitro eine unerwartet hohe Aktivitaet als Komplementinhibitoren. Formel

Description

-'-' 235150 5
Verfahren zur Herstellung neuartiger Rutinnona- und -deca(H-) Sulfatsalze
Anwendungsgebiet der Erfindung;:
Die Erfindung "betrifft neuartige Rutinpoly(H-)sulfatsalze, die eine 3ehr gute Wirksamkeit als Inhibitoren des Komplementsystems von Warmblütern besitzen«
Die Bezeichnung "Komplement" bezieht sich auf eine Komplexgruppen von Proteinen in Körperflüssigkeiten, die im Zusammenwirken mit Antikörpern oder anderen Paktoren eine wichtige Rolle als Überträgerstoffe immuner, allergischer, immunochemiseher und/oder immunopathologiacher Reaktionen spielen« Reaktionen, an denen ein Komplement beteiligt ist, laufen im Blutserum oder in anderen Körperflüssigkeiten ab und werden daher als humorale Reaktionen angesehen. Eins ausführliche Erläuterung des Komplementsyatems ist in dem Hauptpatent 147.5^ zu finden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Im Hauptpatent ist dargelegt worden, daß Rutinpoly(H-)sulfatsalze der allgemeinen folgenden Formel (I) mit der Komplementreaktionssequenz in Wechselwirkung stehen und daher die Komplementaktivität in Körperflüssigkeiten inhibieren;
OR OR
H OR
worin iedes R aus der Wasserstoff und -SQ,,A umfassenden Gruppe ausgewählt iat; is or in A ein pharmazeutisch- annehmbares Salzkation ist, unter der Voraussetzung, daß mindestens- sechs der R-Gruppen -SQ,,A sind*
Sa viird gleichfalls ein Verfahren zur Herstellung der im Rahmen der Formel (I) oben liegenden Rutinpoly(H-)sulfat-Alkalimetallsalze vorgestellt. In dein Verfahren' wird Rutin oder so genanntes "wasserlösliches Rutin", bei dem ea sich um ein Rutinsulfat-iTatriumsalz handelt, das von E. Merck, Darmstadt, Westdeutschland, Katalognummer 500014, bezogen werden kann, in einem geeigneten Lösungsmittel mit einem Trialkylamin-Schviefeltrioxid-Komplsx bei 50 bis 90 0G umgesetzt, und das resultierende Trialkylaminsulfataalz isoliert und anschließend mit einem Alkalimetallacetat in wäßriger Lösung behandelt. Es gibt Beispiele für dieses Verfahren, bei denen Rutin oder wasserlösliches Rutin in Dimethylformamid mit einem Trimethylamin-Schviefeltrioxid-Komplex bei 65 bis 70 G umgesetzt väird, daa resultierende Trimethylaminaalζ aua absolutem Ätna-
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nol bei Raumtemperatur isoliert wird und anschließend mit waßriger Natriumacetatlösung umgesetzt wird, um ein als "Rutinpo-Iy(H-)sulfat-Natriumsalz" identifiziertes Produkt su gewinnen, dessen Schwefelanalyse zwischen 15*3 und 16,5 % variiert. Durch Analyse konnte anschließend gezeigt werden, daß dieses Produkt etwa 85 % Rutinnona- und deca(H-)sulfatnatriumsalze in annähernd gleichen Mengen enthält, und die restlichen 15 % ein Gemisch von He xa- "bis Octa(H-)sulfatnatriumsalzen von Rutin a inc. Von diesem Gemisch konnte auch nachgewiesen werden, daß es als Komplementinhibitor Aktivität besitzt, was Im Gegensatz zu wasserlöslichem Rutin steht, bei dem durch die angewandten Tests keine Aktivität ermittelt werden konnte«,
Darlegung des Wesens der Erfindung?
Ss wurde jetzt gefunden, daß es durch Modifizierung des im Hauptpatent 147^-? supra,' dargelegten Verfahrens für die Hersteilung von Rutinpoly(H-)sulfatsalzen auf verschiedenen spezifischen Wegen möglich ist, Rut innona-(-H-) sulfat salze , die zumindest im wesentlichen frei von dem entsprechenden Deca(H-)-salz sind, und gleichfalls Rutindeca(H-)sulfatsalze, die zumindest im wesentlichen frei von dem entsprechenden TTona-(H-)-salz sind, herzustellen« Am überraschendsten war die Peststellung, daß die dabei gewonnenen Lm wesentlichen reinen Nona- und Decasalze eine wesentlich bessere Aktivität bei Komplement-Inhibitions-Tests als das Gemisch von Hexa- bis Decasalzen, die in den Beispielen des Hauptpatentes 1475*ή* hergestellt wurden, besitzen. Dieses Ergebnis ist sehr überraschend, da bisher noch nicht bekannt war, daß zwei der fünf Komponenten der früher beschriebenen Mischungen einzeln für sich eine viel größere Aktivität als das aus allen fünf Komponenten bestehende Gemisch haben würden.
Mit der Bezeichnung "zumindest im wesentlichen frei" und ähnlichen hier benutzten Bezeichnungen soll ein Rutirmoma- (oder
ιsu
-deca-)salz gemeint sein, das weniger als 10 Massel des entsprechenden Deca- (oder Nona-)Salzes enthält. Tatsächlich ist es mit Hilfe der neuen erfindungsgemäßen Verfahren möglich, die !Jona- und Decasalze mit einer Reinheit von 95 % oder "besser zu gewinnen.
Bei den erfindungsgemäßen Rutindeca(H-)sulfatsalzen handelt es sich um neuartige Verbindungen, die die folgende allgemeine Formel haben
JO
OZ OX
H 02
In der allgemeinen Formel (II) ist jedes X -SO-Jl, worin A ein pharmazeutisch annehmbares Kation, vorzugsweise ein Alkalimetall, am besten ITatrium, isto
Die Rutindeca(H-)sulfatsalze können im wesentlichen frei von den entsprechenden Nonasalzen mit Hilfe eines Verfahrens herge-
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stellt werden, das folgende Schritte umfaßt:
ti) Umsetzung von Ratin oder einem Rutinpoly(H-)sulfat, das ein bis neon Sulfate aufweist, in einem geeigneten Lösungsmittel mit einem Triäthylamin-Schwefeltrioxid-Komplex bei 50 bis 90 0C;
(2) Isolierung des resultierenden Triäthylaminsulfatsalzes von Aceton, das AmLn enthält und unter Raumtemperatur gekühlt wird; und
(3) Behandlung das isolierten Salzes von Schritt (2) mit einem pharmazeutisch annehmbaren Salzkation in wäßriger lösung.
in diesem Verfahren ist die Verwendung eines 1Ir iäthyl am Ln-Schwefeltrioxid-Komplexes als Sulfatierungsmittel für die Gewinnung des beabsichtigten reinen Deca-Salzes kritisch* Bisher konnte noch nicht ermittelt werden, «arum das der Fall ist, aber in der Praxis wurde festgestellt, daß die Verwendung eines Trimethylamin-Schwefeltrioxid-Komplexes nach der Beschreibung im Hauptpatent 147-^H supra, immer ein Gemisch der Hexabis Decasalze ergibt». Als lösungsmittel für die SuIfatierungsreaktion kann beispielsweise Dimethylformamid verwendet werden, aber in Verbindung mit einem anderen Merkmal des erfindungsgemäöen Verfahrens wurde gefunden, daß Ν,Μ-Dimethylacetamid ein etwas reineres Produkt erzeugt, und daher wird es als das bevorzugte Lösungmittel eingesetzt«
Ein weiterer kritischer Schritt in dem neuartigen Verfahren für die Herstellung von im wesentlichen reinen Rutindeca(H-)-sulfatsalzen ist der Isoliervorgang. So wurde ermittelt, daß
1 50 .5
daa Triäthylaminaulfataalz aus Aceton isoliert werden sollte, daa "bestimmte Mengen einea im ins, vorzugsweise eines tertiären Amins enthält, and zwar soviel, daß das Medium auf einem baa5.aelian pH-Wert, vorzugsweise auf einem pH-Wert von etwa 8 "bia 9 gehalten wird, obwohl auch ein höherer pH-Wert akzeptiert werden kann«, Dieses Am in ist vorzugsweise Triäthylamin. Diese Isolierung sollte bei niedrigen Temperaturen, am besten bei etwa 0 G, erfolgen. Auch hierbei iat wieder nicht bekannt, warum diese Isolierungsverfahren kritisch sein sollten, aber aus der Erfahrung hat sich ergeben, daß sie für das erfindungsgemäße Verfahren erforderlich sind.
Die erfindungsgemäßen neuartigen Rutinnona-(H-)sulfatsalze können durch die folgende Formel (III) dargestellt werdeni
OX
02 OX
(III)
H OX
-τ- 235 150 5
In Formel (III) wurde jedes X bereits erläuterte
Die Ratirmona-(Ht) sulfatsalze der Formel (III) können im wesentlichen frei von den entsprechendenRutindecaiH-)sulfatsalzen mit Hilfe eines Verfahrens, das im wesentlichen die folgenden Schritte umfaßt, hergestellt werden:
(1) Umsetzung von Rutin oder einem Rutinpoly(H-)sulfat, das ein bis acht Sulfate aufweist, mit einem Triathylamin-Schwefeltrioxid-Komplex in einem geeigneten lösungsmittel bei 50 bis ^9O 0
C;'
(2) Isolierung des resultierenden Triäthylaminsulfatsalzes aus Aceton bei Umgebungstemperaturen; und
(3) Behandlung des isolierten Salzes von Schritt (2) mit einem pharmazeutisch annehmbaren Salzkation in wäßriger lösung.
Dieses Verfahren für die Herstellung der im wesentlichen reinen Nonasalze unterscheidet sich von dem oben für die Herstellung von im wesentlichen reinen Decasalzen beschriebenen Verfahren hauptsächlich durch die angewandten Isolierungsvorgänge<, So erfordert der SuIfatierungsschritt (1) auch wieder die Verwendung des Triäthylamin-Schwefeltrioxid-Komplexes als SuI-fatierungsmittel, und auch HylT-Dimethylacetamid ist wieder das bevorzugte lösungsmittelmedium für die Reaktion* Für den Isolierungsvorgang wird ebenfalls Acaton eingesetzt, aber im Gegensatz zu dem Verfahren für die Herstellung der Decasalze sollte das Aoäfcon kein zugesetztes Amin enthalten. Außerdem ist es wichtig, die Isolierung möglichst bei Umgebungstemperaturen (etwa 20 bis 30 0G, am besten 25 0C) auszuführen.
23b 1 5
In "beiden erfindangagemäßen Verfahren -flird das aus der Acetonlöaung isolierte Triäthylaminsalfataala anschließend mit einem pharmazeutisch annehmbaren Salzkat.icn, das aas der Alkalimetalle, Erdalkalimetalle und Schwermetalle umfassenden Gruppe ausgewählt wurde, behandelt, um das entsprechende Rutinsulfatsalz zu gewinnen. Für dieae Reaktion wird die Verwendung von Alkalimetallacetaten bevorzugt; besonders bevorzugt wird Natriumacetat.
Beispiele für die Herstellung, der neuartigen erfindungsgemäßen Hutinpoly(H-)sulfatsalze werden anschließend zur Erläuterung gebracht*
Beispiel 1
Rutindeca(H-sulf at) -UTatriumsalz
2) NaOAc/H00/EtOH d O
HO OH
HO OH
XQ- OX
C27H3O°16 M· Gew. 610,53
X = S020¥a
wo 1630,93
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Triäthylaminschviefeltrioxid (70,2 g, 0,388 Mol) wird in N,N-Dimethylacetamid (245 ml) gelöat und Drierite (49 g) wird zugesetzt. Das Gemisch wird 20 Minuten lang auf 63 bis 65 C erhitzt« Unter Schwenken wird dem Gemisch Rutin (5,95 g, 9»75 mMol) zugesetzt, und daa Erwärmen auf 63 bis 65 C wird 3 Stunden lang fortgesetzt» Daa Reaktionsgemiach wird danach raach gekühlt und in Aceton (2,5 1), das Triäthylamin (15 ml) enthält, filtriert. Das abgetrennte öl wird über Nacht bei etwa 0 G zum Absetzen stehen gelaaaen. Die obenatehende Flüssigkeit wird abgegossen und daa öl mehrmals mit Aceton zur Entfernung von Überschussigem Triäthylaminschwefeltrioxid gewaschen,
Das ölige Prcdikt wird durch die Zugabe von Natriumacetatlö'song (30 folge, 40 ml) und destilliertem Wasser (50 ml) gelöst. Die Lösung wird bei Raumtemperatur 20 Minuten lang stehen gelassen und anschließend filtriert. Das Piltrat wird unter kräftigem Rühren allmählich in Äthanol (2,3 D gegeben·. Das Rühren wird etwa 40 Minuten lang fortgesetzt. Daa granuläre Produkt wird filtriert, wiederholt mit Äthanol und danach mit Äther gewaschen und danach unter Vakuum bei Raumtemperatur 18 Stunden lang getrocknet. 14,5 g (91 %) gräuliches Pulver werden gewonnen.
Berechnet für C27H20O46Na10S10 (1630,93)
C = .19,88, H = 1,24, S = 19,66, Na = 14,10 gefunden C = 18,98, H = 2,05, S = 18,25, Na = 14,52 KF = 2,58 %
Durch Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie-Analyse wurde ermittelt, daß daa Produkt 95 % ± 1 % Rutindeca(H-)sulfat-Natriumsalz und nur 5 % ± 1 % Rutinnona(H-)sulfat-]\Tatriumsalz enthält.
ISU b
Beispiel 2
Rutinnona(H-sulf at)~Natriuinsalz
OH
OH
OH
1) Et^N·SO3/DMA
2) ITaOAc/HgO/EtOH
HO OH OH OH
Gevu 610,53
'27H2i°43S9^a9 I. Gew. 1528,61
Triäthylaminscinflefeltrioxid (70,2 g, 0,388 Mol) wird in N,N-DLmethylacetamid (245 ml) gelöst und Drierite (49 g) wird zugesetzt« Das Gemisch wird 20 Minuten lang auf 63 bis 65 G gehalten, UnteijSch^enken wird Rutin (5,95 g5 9,75 mMol) zu dem Gemisch gegeben und das Erwärmen wird 3 Stunden lang bei 63 bis 65 0C fortgesetzte Das Reaktionsgemisch viird danach rasch abgekühlt und in Aceton (2,5 1) filtriert« Das abgetrennte öl vnird über Nacht bei Raumtemperatur zum Absetzen stehen gelassen. Die obenstehende Flüssigkeit wird abgegossen und das
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öl mehrmals mit Aceton zur Entfernung· von überschüssigem Triäthylaminachwef eltrioxid gewaschen,.
Daa ölige Produkt wird durch dre Zugabe von Natriumacetatlöaung (30 ?aige, 40 ml) und destilliertem Wasser (50 ml) gelöst«, Die Lösung läßt man "bei Raumtemperatur 20 Minuten lang stehen, anschließend wird sie filtriert. Das Piltrat viird unter kräftigem Rühren allmählich in Äthanol (2,3 1) gegeben. Das Rühren wird etwa 40 Minuten lang fortgesetzt. Daa granuläre Produkt wird filtriert, wiederholt mit Äthanol und anschließend mit Ither gewaschen und danach unter Vakuum bei Raumtemperatur 18 Stunden lang getrocknet. 12,8 g (86 %) gelbes Pulver wurden gewonnen.
Berechnet für C37H21O43Na9S5 (1528,61)
C = 21,2.1, H = 1,38, S = 18,87, Na = 13,58 gefunden C = 19,87, H = 2,61, S = 17,33, Na = 13,78 KP = 3,37 %. . "
Nach der Hochdruck-Plüssigkeitschromatographie-Änalyse enthält das Produkt 95 + 1 % Rutinnona(H-)sulfat-Natriuinsalz und nur 5 % + 1 % Rutindeca(H-)sulfat-Natriumsalz.
Die erfindungsgemäßen neuartigen Verbindungen zeigen eine erstaunlich hohe Komplement-Inhibitions-Aktivität, wie durch den Test Code 026 (C 1 Inhibitor) nachgewiesen wurde, bei dem die Fähigkeit von aktiviertem Komplement-Prote in C1 gemessen wird, Human-Komplement-Protein C„ in flüssiger Phase in Gegenwart von Komplement-Protein C4 bei entsprechenden Verdünnungen der Testverbindung zerstören zu können» Bin aktiver Inhibitor schützt C2 gegenüber C1 und C4« Die Ergebnisse dieses Tests mit den erfindungagemäßen Verbindungen sind zusammen mit den
- 12 - CO DlJU D
Ergebnissen dea gleichen Testa mit einem Gemisch von nach Beispiel 2 des Hauptpatentes 14744, supra, hergestelltem Rutinnona(H-)sulfat-Hatriumsalz und Ratindeca(H-)sulfat-Natriumsalz unten aufgeführt;
Verbindung In vitro Aktivi
tät Test Code 026
+Rutinpoly(H-)sulf at-ITatriumsaiz
(Analyse S = 15,3 58) +7
Rutindeca(H-)sulfat~!Tatriumaalz +11
Rut innona (H-) s ulf at-Ii atriumsalz +10
Vergleichatest mit dem Gemisch
Bei diesem Test wird die Aktivität in Reagensgläachen mit Hilfe einer Serien-VerdünnungsbeStimmung gemessen» Je hoher die Reagensgiasnununer, um so stärker ist die Aktivität. Die Serienverdünnungen erfolgten zweifach, ao daß das erfindungagemäSe Rutindeca(H-)sulfat-Natriumaalz in dem oben erläuterten Teat eine um das 16-fache stärkere Aktivität als das Gemisch von Hexa- bis Decasalzen aufwies, die nach Beispiel 2 dea Hauptpatentes 14744 hergestellt worden waren, während die Aktivität des erfindungsgemäßen Rutinnona(H-)sulfatsalzes das 8-fache des genannten Gemischs beträgt. Diese Ergebnisse sind sehr überraschend und wichtig und konnten keinesfalls aus der Beschreibung des Hauptpatentes vorausgesagt werden.
Die Verabreichungsmethoden der erfindungsgemäßen Verbindungen und die Zubereitung passender Dosierungen und Formulierungen werden in dem Hauptpatent 147£^. erläutert.
Es ist selbstverständlich, daß die erfindungsgemäßen Rutinaulfatsalze in verschiedenen Graden mit Wasser und Äthanol sulfatisiert werden0

Claims (5)

235150 5 Erfindun,gsansOruch:
1. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel;
OX
XO k Q
OX OX
worin ,jedes X —SO-,A ist, X' ein aus der -SO-A und K-umfassenden Gruppe ausgewähltes Glied ist und A ein pharmazeutisch annehmbares Salzkation ist, nach Patent 147544; gekennzeichnet dadurch, daß das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
(a) Umsetzung von Rutin oder einem Rutinpoly(H-)sulfat mit einem Triäthylamin-Schwefeltrioxid-Komplex in einem geeigneten Lösungsmittel bei 50 bis 80 0C;
(b) Isolierung des resultierenden Triäthylaminsulfatsalzes von einem geeigneten Lösungsmittel bei einer geeigneten Temperatur; und
(c) Behandlung des.isolierten Salzes mit einem geeigneten Kation in wäßriger Lösung.
2.. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß, wenn X' in dem Endprodukt -SO-,Α ist, das Rutinpoly(H-) sulfat in Schritt (a) 1 bis 9 Sulfate aufweist; und in Schritt (b) das Triäthylaminsulfatsalz aus Amin enthaltendem Aceton bei 0 bis 15 0C isoliert wird.
-#- 235 1 50 5
3. Yerfahrea nach Punkt 2., gekennzeichnet dadurch, daß das Amir Schritt (b) vorzugsweise Triäthylamin ist und die Temperatur ir Schritt (b) vorzugsweise etwa O 0C beträgt»
4. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß, wenn X' in dem Endprodukt Wasserstoff ist, das Rutinpoly(H-)sulfat in
Schritt (a) 1 bis 8 Sulfate aufweist; und in Schritt (b) das
Triäthylaminsulfatsalz bei Umgebungstemperatur von Aceton isoliert wird.
5. Verfahren nach Punkt 2 oder 4, gekennzeichnet dadurch, daß
das Lösungsmittel in Schritt (a) vorzugsweise 3\T,U-Dimethylacetamid ist und das pharmazeutisch annehmbare Salzkation von Schri (c) vorzugsweise Natrium ist.
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