DD201418B1 - Klebmasse zum ausbessern von gummifoerdergurten - Google Patents

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DD201418B1
DD201418B1 DD23498081A DD23498081A DD201418B1 DD 201418 B1 DD201418 B1 DD 201418B1 DD 23498081 A DD23498081 A DD 23498081A DD 23498081 A DD23498081 A DD 23498081A DD 201418 B1 DD201418 B1 DD 201418B1
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Dieter Brehmer
Walter Mettin
Heinz Waldeck
Heinz Westphal
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Dieter Brehmer
Walter Mettin
Heinz Waldeck
Heinz Westphal
Gebhard Goreck
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Klebmasse zum Ausbessern von schadhaften Stellen an Oberflächen der Gummifördergurte von einzelnen Bändern oder Bandanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Gummifördergurte bestehen aus Stahlseil-oder Gewebeeinlagen, die die Zugkräfte übertragen sowie die Einlagen einhüllenden Gummischichten. Die Aufgaben der umhüllenden Gummischichten bestehen darin, daß die zugkraftübertragenden Einlagen vor äußeren Beschädigungen sowie vor Witterungseinflüssen geschützt werden.
Gegenwärtig werden solche Schadstellen an der äußeren Gummischicht durch Verwendung von handelsüblichen, gummiähnlichen Klebmassen (z.B. Thioplast) ausgebessert. Diese z.Z. erhältlichen gummiähnlichen Klebmassen haben den Nachteil einer längeren Aushärtezeit, so daß die Stillstandszeiten der Anlagen nach dem Ausbessern 10-12 Stunden betragen. Außerdem ist bekannt, daß Schadstellen an Gummifördergurten mit kautschukhaltigen Klebemitteln behandelt werden können. Da diese Klebemittel allerdings nur eine geringe Klebstoffschicht zulassen, und die mechanischen Einflüsse durch das Fördergut sehr hoch sind, ist der Verschleiß der gering aufgetragenen Klebstoffschicht durch den Abrieb nach sehr kurzer Betriebszeit wieder eingetreten.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, daß die Lebensdauer der ausgebesserten Schadstellen an den Oberflächen der Gummifördergurte erhöht und außerdem die Aushärtezeit nach der Reparatur verringert wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Bedingt durch die bisherigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Ausbesserns von Gummifördergurten, wurden Versuche mit verschiedenen Mischungen aus verschiedenen Substanzen durchgeführt. Überraschenderweise wurde gefunden, daß Mischungen aus mit Kolophonium modifizierten Chloroprenkautschuk und Füllstoffen sehr gute Eigenschaften bezüglich des Auftragens der Masse, der Abriebfestigkeit und der Aushärtezeit besitzen.

Claims (1)

  1. 234 980 8
    Erfindungsanspruch:
    Klebmasse zum Ausbessern von schadhaften Stellen an der Oberfläche von Gummifördergurten, bestehend aus mit Kolophonium modifizierten Chloroprenkautschuk und einem Füllstoff, gekennzeichnet dadurch, daß der Füllstoff pulverförmig zerkleinerter Altgummi mit einer Korngröße von 0-2 mm ist und in einer Menge von 30% bis 70%, bezogen auf Polychloropren, beigemischt ist.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Klebmasse zum Ausbessern von schadhaften Stellen an Oberflächen der Gummifördergurte von einzelnen Bändern oder Bandanlagen.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Gummifördergurte bestehen aus Stahlseil- oder Gewebeeinlagen, die die Zugkräfte übertragen sowie die Einlagen einhüllenden Gummischichten. Die Aufgaben der umhüllenden Gummischichten bestehen darin, daß die zugkraftübertragenden Einlagen vor äußeren Beschädigungen sowie vor Witterungseinflüssen geschützt werden.
    Gegenwärtig werden solche Schadstellen an der äußeren Gummischicht durch Verwendung von handelsüblichen, gummiähnlichen Klebmassen (z. B. Thioplast) ausgebessert. Diese z. Z. erhältlichen gummiähnlichen Klebmassen haben den Nachteil einer längeren Aushärtezeit, so daß die Stillstandszeiten der Anlagen nach dem Ausbessern 10-12 Stunden betragen. Außerdem ist bekannt, daß Schadstellen an Gummifördergurten mit kautschukhaltigen Klebemitteln behandelt werden können. Da diese Klebemittel allerdings nur eine geringe Klebstoffschichtzulassen, und die mechanischen Einflüsse durch das Fördergut sehr hoch sind, ist der Verschleiß der gering aufgetragenen Klebstoff schicht durch den Abrieb nach sehr kurzer Betriebszeit wieder eingetreten.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht darin, daß die Lebensdauer der ausgebesserten Schadstellen an den Oberflächen der Gummifördergurte erhöht und außerdem die Aushärtezeit nach der Reparatur verringert wird.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Bedingt durch die bisherigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Ausbesserns von Gummifördergurten, wurden Versuche mit verschiedenen Mischungen aus verschiedenen Substanzen durchgeführt.
    Überraschenderweise wurde gefunden, daß Mischungen aus mit Kolophonium modifizierten Chloroprenkautschuk und Füllstoffen sehr gute Eigenschaften bezüglich des Auftragens der Masse, der Abriebfestigkeit und der Aushärtezeit besitzen.
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