DD159502A3 - Vorrichtung zum abnehmen und uebergeben einzelner etiketten - Google Patents

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DD159502A3
DD159502A3 DD21898680A DD21898680A DD159502A3 DD 159502 A3 DD159502 A3 DD 159502A3 DD 21898680 A DD21898680 A DD 21898680A DD 21898680 A DD21898680 A DD 21898680A DD 159502 A3 DD159502 A3 DD 159502A3
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Horst Konietschke
Reiner Israel
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Horst Konietschke
Reiner Israel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks
    • B65C9/16Removing separate labels from stacks by wetting devices

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  • Labeling Devices (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Abstract

Die Erfindung wird angewendet in Hochleistungsetikettiermaschinen zum Abnehmen und Übergeben einzelner Etiketten aus ortsfesten Etikettenbehältern an Etikettenzylinder durch Etikettenübertragungseinrichtungen mit auf einem rotierenden Träger gelagerten Entnahmeelementen, welche sich auf einer Leimwalze, dem jeweils obersten Etikett des Etikettenbehälters und dem Etikettenzylinder abwälzende Aufnahmeflächen aufweisen und deren Wellen in Umlaufrädern, die in Verbindung mit einem Sonnenrad stehen, geführt sind, wobei jeder Welle zusätzlich zur Kreisbewegung eine Relativbewegung durch ein Steuergetriebe überlagert ist. Aufgabe der Erfindung ist es, die Etikettenentnahmeelemente der jeweiligen Arbeitsstellung entsprechend durch ein Steuergetriebe so zu verzögern bzw. beschleunigen, dass eine einwandfreie Etikettenentnahme und -übergabe möglich ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das Steuergetriebe aus einem Koppelgetriebe besteht, bei dem am frei beweglichen Koppelpunkt ein Diagonalglied angebracht ist, welches mit einem Winkelhebel verbunden ist, wobei ein Schenkel dieses Winkelhebels mittels einer Kurvenrolle in einer Nutkurve einer gestellfesten Kurvenscheibe geführt ist. Fig. 2

Description

Vorrichtung zum Abnehmen und Übergeben einzelner Etiketten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird angewendet in Hochleistungsetikettiermaschinen und betrifft eine Vorrichtung zum Abnehmen und Übergeben einzelner Etiketten aus einem ortsfesten Etikettenbehälter an einen Etikettierzylinder durch' eine Etikettenübertragungseinrichtung mit mehreren auf einem rotierenden Träger gelagerten Entnahmeelementen, welche nach außen gewölbte sich auf einer Leimwalze, dem jeweils obersten Etikett des Etikettenbehälters und dem Etikettierzylinder abwälzende Aufnahmeflächen für das Etikett aufweisen und deren Wellen in Umlaufrädern, die in Verbindung mit einem Sonnenrad stehen, geführt sind, wobei jeder Welle zusätzlich zur Kreisbewegung eine Relativbewegung durch ein Steuergetriebe überlagert ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist eine Etikettiervorrichtung (DE 16 11 911) zum Vereinzeln und Überführen von Etiketten aus einem Magazin auf eine Etikettenübertragungs- und -aufziehvorrichtung, mit . mehreren auf einer kontinuierlich rotierenden Umlauftrommel im gleichen Abstand von der Trommelachse drehbar angeordneten und beim Umlauf an einer Beleimungseinrichtung, dem Etiketten magazin und der Übertragungsvorrichtung vorbeigeführten Entnahmegliedern, welche durch.das Abrollen ihrer Antriebsritzel, •auf einem feststehenden Sonnenrad eine Eigenrotation erhalten
Dieser Eigenrotation muß eine Relativbewegung überlagert werden,' damit die Entnahmeglieder jeweils an der Leimwalze, dem Etikettenmagazin und der Übertragungsvorrichtung bestimmte gewünschte Bewegungen' ausführen. Dazu sind Ausgleichs- bzw. Steuergetriebe vorgesehen. . '
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Das Ausgleichsgetriebe der vorgenannten Erfindungsbeschreibung ist so gestaltet, daß für jedes Entnahmeglied ein Räder-Differentialgetriebe vorgesehen ist, welches über eine Getriebeschwinge gesteuert wird, die ihrerseits durch eine ortsfeste Nutkurve geführt und zwischen feststehendem Sonnenrad und Entnahmeglied vorgesehen ist, so daß die Eigenrotation der Entnahmeglieder beschleunigt bzw. verzögert wird.
. Das Differentialgetriebe ist dabei aus einem die koaxialen Antriebs- und Abtriebsräder verbindenden Vorgelege gebildet.
nachteilig ist bei dieser bekannten Einrichtung, daß ein verhältnismäßig aufwendiges Getriebe' für die Ausgleichsbewegung benötigt wird. Darüber hinaus ist der Einsatz einer Getriebeschwinge mit an ihr gelagerten Zahnrädern von Nachteil, weil infolge der hohen Drehzahl des Trägers starke Zentrifugalkräfte der Verstellbewegung· der Schwinge entgegenwirken. Endlich läßt sich mit der bekannten Vorrichtung eine zufriedenstellende Abwälzung der Aufnahmefläche weder auf der in der Regel ebenen Fläche der blattförmigen Zuschnitte noch auf den in der Regel zylindrischen Flächen der Beleimungsvorrichtung und der Übertragungsvorrichtung erreichen5· wenn diese Organe ortsfest angeordnet sind, weil die Entnahmeelemente zylinderföxmig ausgebildet und zentrisch gelagert sind sowie auf . einer Kreisbahn umlaufen.
Diese Nachteile sollen durch eine andere bekannte Einrichtung zum Vereinzeln und Transportieren von in 'einer Station ' als Stapel bevorrateten blattförmigen Zuschnitten, insbesondere Etiketten, (DE 23 25 244) beseitigt werden. Auch bei dieser Einrichtung ist ein Antrieb des Entnahmeelementes sowie ein zugehöriges Ausgleichsgetriebe vorhanden.
Als Antrieb für die Drehung des Entnähmeelementes um seine eigene Achse ist ein mit einem feststehenden Sonnenrad kämmendes Ritzel vorgesehen. Dieses Ritzel ist mit einem verstellbaren Ausgleichsgetriebe über ein.Steuerorgan gekoppelt, das in einer feststehenden Kurve geführt ist.
Die Welle des Ausgleichsgetriebes ist durch ein Steilgewinde mit einer Buchse verbunden, die in einem am Steuerorgan angebrachten Lager angeordnet ist und das in Abhängigkeit von der Kurvenform die Drehung des Entnahmeelemente.s beschleunigt oder verzögert. Dabei' ist das Ritzel mit der Buchse drehfest verbunden und das Entnahmeelement auf der das Steilgewinde aufweisenden Welle derart drehfest angeordnet, daß die Drehachse des Entnahmeelementes zwischen·der. Aufnahmefläche und deren Krümmungsmitte liegt. . ,
Der Nachteil dieser Einrichtung ist, daß das Steilgewinde der Antriebswelle des Entnähmeelementes durch eine Buchse bewegt wird, die über einen Arm mit Rolle und Außennutkurve gesteuerist«, Das Steilgewinde besitzt jedoch nur einen geringen Durchmesser, so daß Toleranzabweichungen und Verschleißerscheinung' sich im Bewegungsablauf der auf einem größeren Durchmesser angeordneten Etikettenentnahmeflachen auf Grund des Übersetzung ι .Verhältnisses verstärkt negativ bemerkbar machen« Außerdem wird das Ritzel gegenüber dem Sonnenrad ständig axial bewegt, was sich in Bezug auf den Verschleiß der Zahnflanken ungünstig .auswirkt und Ungenauigkeiten im Bewegungsablauf des Etikettenentnahmeelementes zusätzlich hervorruft.
Ziel der Erfindung' . .
Das Ziel.der Erfindung ist die Beseitigung der Mangel des Standes der Technik durch eine' Vorrichtung, die bei relativ einfachem Aufbau und .wirtschaftlicher Herstellung mit hoher Genauigkeit betrieben v/erden kann und eine hohe Etikettier-Durchsatζleistung gewährleistet. : .
Darlegung des Wesens der Erfindung ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu 1 schaffen, die mittels Etikettenentnahmeelementen, die an eine] Leimentnahmestelle entlang geführt .werden, Etiketten aus einer Etikettenbehälter entnimmt und an einen Etikettierzylinder übergibt,.wobei die Etikettenentnahmeelemente der jeweiligen Arbeitsstellung entsprechend durch ein Steuergetriebe so ver-
. . ' - 2.1-8986 ,'. '. 4 ;".
zögert bzw. beschleunigt werden, daß eine einwandfreie Etikettenentnahme und -übergabe möglich ist. .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Steuergetriebe aus einem zunächst viergliedrigen Koppelgetriebe besteht, dessen Gestellpunkte im Mittelpunkt und am Umfang des Umlaufrades angeordnet sind, dessen Abtriebsglied in Form eines Klemmhebels mit der im Mittelpunkt· angeordneten Welle des Entnahmeelementes drehfest verbunden ist und bei dem am frei beweglichen Koppelpunkt im Bolzen ein bewegliches Diagonalglied angebracht ist, welches im Drehgelenk mit einem im. Träger gelagerten Schenkel verbunden ist, der mit einem weiteren Schenkel einen Winkelhebel bildet, wobei der letztere Schenkel mittels einer Kurvenrolle in einer Nutkurve einer gestellfesten, zur Trägerachse konzentrischen Kurvenscheibe geführt ist. Das Drehgelenk zwischen dem Diagonalglied und. dem . Schenkel ist so groß au-sgebildet - vorzugsweise als Kugellager - daß es eine konzentrisch zur Welle gelegene kreisförmige Aussparung besitzt, durch die. die Welle des entsprechenden Entnahmeelementes hindurchgeführt ist 'und die Aussparung eine Schwenkbewegung des Schenkels zur Welle zuläßt. Weiter-· hin ist im Drehpunkt des Winkelhebels ein -Verbindungsbolzen angeordnet, an dem die den Winkelhebel bildenden Schenkel drehfest und der Träger drehbar gelagert ist. ITach einem weiteren Merkmal ist der frei bewegliche Koppelpunkt mit Bolzen als Gelenk zwischen den Koppelgliedern und als Anlenkpunkt für das Diagonalglied ausgebildet, wobei das Diagonalglied durch zwangsläufige Bewegung über Kurvenscheibe, Kurvenrolle und Schenkel des Winkelhebels eine vorgeschriebene Relativbewegung zwischen dem Umlaufrad und dem Klemmhebel und damit zur/ Welle der Ent nähme e lerne nt e.währ.end der Umlauf bewegung gestat~ tetv
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist, daß die Toleranzprobleme z. B. des Steilgewindes und den durch axiale Bewegung in den . Zahnflank en auftretenden Verschleiß beseitigt werden, in dem alle Steuerbewegungen radial durch ebene Kurven-Koppelgetriebe mit einem relativ einfachen Aufbau
bei damit möglicher wirtschaftlicher Fertigung (binäre und ternäre Koppelglieder) realisiert werden.
• Nachfolgend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbei-
spiels näher erläutert. Es' zeigen: .
Pig. 1: eine schematische Darstellung einer Übergabevorrichtung für Etiketten;
Fig. 2: ein Getriebeschema des Antriebs-'und Steuergetriebes;
Pig. 3: eine vertikale Schnittdarstellung des Antriebs- und Steuergetriebes, wobei· einige Getriebeglieder in die Schnittebene projiziert wurden.
Die Vorrichtung zum Abnehmen und Übergeben einzelner Etikette aus einem ortsfesten Etikettenbehälter 1 an einen Etikettierzylinder 2 durch eine Etikettenübertragungseinrichtung besteh aus einem um eine Trägerachse 3 rotierenden dreiarmigen Träge 4, auf dem die Wellen 9 der Entnahmeelemente 6 gelagert sind. Die Entnahmeelemente 6 bestehen aus einem eine Aufnahmefläche 7 aufweisenden Zylindersegment '8, das auf 'einem Zapfen der Welle. 9 befestigt ist» Ortsfest und koaxial zum Drehpunktdes Trägers 4 ist eine Kurvenscheibe 10 mit Nutkurve 11 vor- gesehen* An der Kurvenscheibe 10 ist ein Sonnenrad 12 ange-.bracht, das mit Umlaufrädern 13 in Verbindung steht, die auf den Wellen 9 der Entnahmeelemente 6 drehbar gelagert sind. Di Umlaufräder 13 stellen den Antrieb der Entnahmeelemente 6 dar jedoch ist zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den Umlaufrädern 13 und den Wellen 9.der Entnahmeelemente 6 jeweils noch ein Steuergetriebe zwischengeschaltet.
Das Steuergetriebe· besteht zunächst aus einem viergliedrigen Koppelgetriebe, das mit seinen Gestellpunkten (Welle 9 und Gewindebolzen 19) im Umlaufrad 13 gelagert ist und die Gliede 13; 18; 16 und 14 besitzt. Das Koppelglied 18 ist mit dem Ge-..windebolzen 19 in einer Bohrung.20 des Umlaufrades 13 drehbar gelagert und durch einen Bolzen 17 (Doppelgelenk) mit einem weiteren Koppelglied 16 gelenkig verbunden. Der Klemmhebel 14 als Antriebsglied ist einerseits durch einen Bolzen 15 mit
.dem Koppelglied 16 gelenkig verbunden und andererseits auf der Welle 9 drehfest befestigt. Damit entsteht ein Parallelogramm. Im durch den Bolzen 17 gebildeten Parallelogrammpunkt ist ein Diagonalglied 21 drehbar gelagert, dessen anderer Endpunkt ein relativ großes Drehgelenk 5 - vorzugsweise als Kugellager 22 ausgeführt .- bildet. Das Drehgelenk 5 besitzt eine große konzentrische Bohrung, durch die die Welle 9 geführt ist und die eine begrenzte Schwingbewegung des am Drehgelenk 5 befestigten Schenkels 23 um die Welle 9 zuläßt. Der Schenkel 23 ist einen Winkelhebel bildend über einen Verbindungsbolzen 26 mit einem Schenkel 24 verbunden, an dessen anderem Ende eine Kurvenrolle 25 drehbar gelagert ist, die in der Hutkurve 11 der Kurvenscheibe 10 geführt ist. Der Verbin-. dungsbolzen 26 ist außerdem noch in einer Bohrung am Umfang des Trägers 4 drehbar gelagert. . ' .
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Entnahmeelemente 6- rotieren mit dem Träger 4 um die Trägerachse 3 und werden dabei an der Leimwalze 27, dem Bti-. kettenbehälter 1 und dem Etikettierzylinder 2 vorbeigeführt. Hierbei wird die' Aufnahmefläche 7 jedes Entnähmeelementes 6 an der Leimwalze·27 mit einer Leimschicht versehen. Danach wälzt sich diese beleimte Aufnahmefläche 7 jeweils auf dem vordersten Etikett des Etikettenbehälters 1 ab und entnimmt dabei dieses Etikett, welches anschließend ah den Etikettierzylinder 2 übergeben wird. Die Rotationsbewegung erhalten .die Entnähmeelemente 6, indem die'Welle 9 der Entnahmeelemente 6 einmal auf dem rotierenden Träger 4 gelagert sind und sich die Umlaufräder 13 in dem feststehenden Sonnenrad 12 abwälzen, wodurch bei starrer Verbindung zwischen Umlaufrad und Entnahmeelement 6 eine gleichmäßige umlaufende Drehbewegung entstehen würde. Damit die-Aufnahmeflachen 7 der Entnahmeelemente 6 jeweils an der Leimwalze 27, am Etikettenbehälter und am Etikettierzylinder 2 gleiche Winkelgeschwindigkeiten wie diese Aggregate besitzen, d."h. daß eine AbwäIzbewegung vorhanden'ist, müssen die Entnähmeelemente 6 zusätzlich zu
ihrer. Rotationsbewegung beschleunigt bzw. verzögert werden.
Diese Relativbewegung wird durch'das Steuergetriebe erzeugt, indem durch den kurvengesteuerten Winkelhebel, bestehend aus den Schenkeln 23;· 24 das Drehgelenk 5 bewegt und dadurch die Diagonale 17 - 9 des Parallelogramms, bestehend aus Umlaufrad 13j Koppelglieder 16; 18 und Klemmhebel 1 45 verkürzt oder verlängert wird« Durch diese Bewegung verändert sich der stumpfe Winkel des Parallelogramms, wodurch eine Relativbewegung über Klemmhebel 14 auf die Welle 9 der Entnahmeele- . mente 6 übertragen wird. Somit entsteht eine zusätzliche Dre bewegung, die der schon vorhandenen, durch das Umlaufrad 13 eingeleiteten, Drehbewegung überlagert wird. Durch diese zusätzliche Drehbewegung wird an der Leimwalze 27 die Aufnahmefläche 7 'des Entnahmeelementes 6 derart in Bewegung gesetzt, daß durch die veränderliche Umfangsgeschwindigkeit und die verzerrte: zykloidische Bewegung von Aufnahmefläche 7 und Leimwalze 27 eine Abrollung erfolgt. In gleicher V/eise beschreibt am stillstehenden Etikettenbehälter 1 der Krümmungsmittelpunkt der Aufnahmefläche 7 eine Gerade, so daß die gesamte beleimte Aufnahmefläche sich auf dem vordersten Etikett abrollt und dieses Etikett entnimmt. Am Etikettierzylinder 2 besitzt die Aufnahmefläche 7 mit Etikett die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie dieser und übergibt nunmehr das Etikett an diesen Etikettlerzylinder 2, von dem aus das Etikett an die Flaschen übergeben wird.

Claims (4)

21898ο 8 Erfindungsanspruch . , .
1. Vorrichtung zum Abnehmen und Übergeben einzelner Etiketten aus einem ortsfesten Etikettenbehälter an einen Etikettierzylinder durch eine Etikettenübertragungseinrichtung mit mehreren auf einem rotierenden Träger gelagerten Entnahmeelementen, welche nach außen gewölbte sich auf einer Leimwalze, dem jeweils obersten Etikett des Etikettenbehälters und dem Etikettierzylinder abwälzende Aufnahmeflächen für das Etikett aufweisen und deren Wellen in Umlaufrädern, die in Verbindung mit einem Sonnenrad stehen, geführt sind, wobei jeder Welle zusätzlich zur Kreisbewegung eine Relativbewegung durch ein Steuergetriebe überlagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergetriebe aus einem zunächst viergliedrigen Koppelgetriebe (13; 18; 16; 14)· besteht, dessen Gestellpunkte im Mittelpunkt und am Umfang des Umlaufrades' (1 3) angeordnet sind, dessen Antriebsglied in Form eines Klemmhebels (14) mit der im Mittel-
punkt angeordneten Welle (9) des Entnahmeelementes (6) drehfest verbunden ist und bei dem am frei beweglichen Koppelpunkt im Bolzen (17) ein bewegliches Diagonalglied (21) angebracht ist, welches im Drehgelenk (5) mit einem im Träger (4) gelagerten Schenkel (23) verbunden ist, der mit einem weiteren Schenkel (24), einen Winkelhebel (23; 24) bildet, wobei der letztere Schenkel (24) mittels einer Kurvenrolle (25) in einer Nutkurve (11) einer gestellfesten, zur Trägerachse (3) konzentrischen Kurvenscheibe (10) geführt ist. . .
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgelenk (5) zwischen dem Diagonalglied (21 ) und Schenkel (23) so groß ausgebildet ist - vorzugsweise Kugellager (22) - daß es eine konzentrisch zur Welle (9) gelegenen kreisförmige Aussparung besitzt, durch die die Welle (9) des entsprechenden-Entnahmeelementes (6) hindurchgeführt ist und die Aussparung eine Schwenkbewegung des Schenkels (23) zur Welle (9) zuläßt.
3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Drehpunkt des Winkelhebels ein Verbindungsbolzen (26) angeordnet ist, an dem die den Winkelhebel bildender 'Schenkel (23; 24) drehfest und der Träger (4) drehbar gelagert ist« .
4· Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3, 'dadurch gekennzeichnet, daß der frei bewegliche Koppelpunkt mit Bolzen (17) als Gelenk zwischen den Koppelgliedern (16; 18) und als Anlenkpunkt für das Diagonalglied (21 ) ausgebildet ist, wobei das Diagonalglied (21 ) durch zwangsläufige Bewegung über Kurvenscheibe (10.), Kurvenrolle (25) und Schenkel (23; 24) des Winkelhebels eine vorgeschriebene Relativbewegung zwischen dem Umlaufrad (13) und dem Klemmhebel (14) und damit zur Welle (9) der Entnahmeelemente (6) während der Umlaufbewegung' gestattet»
Hierzu. JS&iien Zeichnungen
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