CH99751A - Vorrichtung an Klöppelmaschinen zum Stillsetzen und Wiedereinrücken der Klöppel. - Google Patents

Vorrichtung an Klöppelmaschinen zum Stillsetzen und Wiedereinrücken der Klöppel.

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CH99751A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Wal Kellner
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Walter Kellner Aktiengesellsch
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/24Devices for controlling spool carriers to obtain patterns, e.g. devices on guides or track plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


  Vorrichtung an     Iilöppelmaschinen    zum     Stillsetzen    und     Wiedereiniücken    der Klöppel.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum     Stillsetzen    und     Wiederein-          rücken    der Klöppel mittelst eines Zurück  halters und eines     Schiebers.    Bei einer be  kannten Vorrichtung dieser Art sitzt der  Zurückhalter an zwei in Löchern von Gang  platte und Grundplatte geführten Stangen,  an deren untern Enden der Zug des Muster  werkes angreift, während der Schieber in  einem Schlitz der Gangplatte geführt und  mit dem Zurückhalter durch einen Winkel  hebel gekuppelt ist,

   der an einem auf der  Grundplatte stehenden     Böckchen    lagert. Bei  einer andern bekannten Vorrichtung sitzt  der Zurückhalter an einer ebenfalls in Lö  chern von Gangplatte und Grundplatte ge  führten Stange, wobei er sieh zur     Sicherung     gegen Verdrehung mit seinen beiden Flügeln  gegen die Naben der beiden benachbarten  Treiber stützt, während der     Schieber    auf der  Gangplatte geführt ist und unter Wirkung  einer ihn stets im     Einrücksinne    belastenden  Feder steht.

   In beiden Fällen ist die     A.n-          bringung    der Vorrichtung an der Maschine  sehr umständlich und zeitraubend; insbeson  dere bereitet die Herstellung genau über-    einstimmender Führungslöcher in Gangplatte  und Grundplatte erhebliche Schwierigkeiten.  Ferner verschmutzen die in     beztv.    an der  Gangplatte angeordneten Führungen für die  Stangen und den     Schieber    überaus schnell,  und die Stange, sowie der     Schieber    setzen  sich leicht durch die von den Flechtfäden ab  geriebenen und dann zwischen die Führun  gen gelangenden Fasern fest; mindestens  wird aber ihre Bewegung sehr     erschwert,     was eine übermässige Belastung des Muster  werkes ergibt.

   Bei der zweiten erwähnten  Vorrichtung ist endlich die Wirkung des  Schiebers noch dadurch in Frage gestellt,  dass er nicht zwangsläufig, sondern nur durch  eine Feder     vorbewegt    wird.  



  Bei einer dritten     bekannten    Vorrichtung  sind Zurückhalter und Schieber an einem  auf der Grundplatte befestigten, gemeinsamen       Böckchen    angeordnet. Hier sind die Füh  rungen und Lagerungen also gegen Ver  schmutzen durch die von den Flechtfäden  abgeriebenen Fasern geschützt; dagegen be  sitzt die Vorrichtung einen andern, schwer  wiegenden Mangel, der sieh daraus ergibt,  dass der Zurückhalter nicht geradlinig auf-      und     abbeweglicla    ist, sondern an dem einen  Arm eines in     senkrechter    Ebene schwing  baren     Winkelhebels    sitzt, dessen anderer Arm  den Schieber steuert.

   Da der Schwingungs  mittelpunkt dieses Winkelhebels weit unter  halb der auf den     Klöppelfussstift    einwirken  den Leitschiene des Zurückhalters liegt, muss  der vom Klöppel auf den letzteren ausgeübte  Druck von der den Zurückhalter in seine       Arbeitsstellung    zurückführenden Feder auf  genommen werden. Das bedingt einerseits die       AnordnunG    sehr kräftiger Federn und damit  eine hohe Belastung des     3Tusterwerkes,    ander  seits besteht die Gefahr, dass der Zurück  halter durch den     Druch    des     Klöppelfussstiftes     aus seiner Arbeitsstellung herausgedreht wird,  so dass der Klöppel nicht zum Stillstand  kommt.  



  Die den Erfindungsgegenstand     bildende     Vorrichtung an     Klöppelmaschinen    zum Still  setzen und     Wiedereinrücken    der Klöppel ver  einigt die Vorzüge der bekannten, gleich  artigen Vorrichtungen miteinander, während  deren     MänG,el    restlos beseitigt sind.

   Das We  sen der Erfindung liegt einerseits in der  Kombination eines geradlinig auf- und ab  beweglichen Zurückhalters, der von einer  mit dem     Musterwerk    verbundenen Stange ge  tragen     wird    und sich mit seinen Flügeln an  den benachbarten Treibernaben führt. mit  einem von ihm angetriebenen, parallel zur  Gangplatte geführten     Schieber,    anderseits  darin, dass Zurückhalter und     Schieber,    so  wie der     dieselben    kuppelnde Winkelhebel  in     bezw.    an einem auf der Grundplatte der  Maschine     befestigten,    gemeinsamen     Böekelaen     geführt     beziv.    Gelagert sind.  



       Dadurch    ist einerseits eine einfache und  durchaus zuverlässige Vorrichtung geschaf  fen, bei welcher das     Stillsetzen    und Wieder  einrücken der Klöppel mit der grössten Si  cherheit erfolgt. ohne dass das Musterwerk  eine besondere Belastung erfährt, und bei       -welcher    alle Führungen und Lagerungen  durch ihre Anordnung auf der Gangplatte  Gegen Verschmutzen durch die von den       Flechtfäden    abgeriebenen Fasern     Geschützt     sind. Anderseits zeichnet sieh die Vorrichtung    durch ihre einfache und leichte     Anbringun        g     aus, da sie als Ganzes eingebaut werden kann.

         wobei    ihre richtige Stellung ohne weiteres  durch den     Ausschlag    der     Zurückhalterflügel          an    die Treibernaben gegeben ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,  und zwar zeigen       Fig.    1 einen zwischen zwei Tellern hin  durchgeführten senkrechten Schnitt durch  eine     hlöppelmaschine    mit der neuen Vor  richtung,       Fig.    ? einen     v-agreehteaa    Schnitt nach der  Linie     A-B    der     Fig.    1.  



  Die     damgestellte        Klöppelmaschine    besteht  aus der mit     kreisförmigen,    ineinander laufen  den Aussparungen versehenen Ober- oder  Gangplatte     a    und den in deren Aussparungen  konzentrisch angeordneten Tellern b, welche  von auf der Unter- oder Grundplatte c be  festigten Pfeilern d getragen werden. Da  durch sind, wie     bekannt,    zwei immer zwi  schen je zwei Tellern sieh kreuzende     Klöppel-          laufbalanen    gebildet, durch welche die Klöp  pel mit Hilfe der auf den Pfeilern d ge  lagerten, durch die Räder f in Umdrehung  versetzten Treiber     hindurehbewegt    werden.

    Die Klöppel werden, wie     bekannt,    vor den  Kreuzungsstellen stillgesetzt, -während sie  nach erfolgtem     Wiedereinrücken    hinter den  letzteren mit Hilfe von Zungenweichen     1z,    ge  steuert werden.  



  Das     Stillsetzen    der Klöppel     erfolgt    durch  einen zwischen Gangplatte a. und Grund  platte c angeordneten, geradlinig heb- und  senkbaren Zurückhalter     @,    indem der der  Kreuzungsstelle sieh nähernde Klöppel durch  die auf den     Klöppelfussstift        k    einwirkende  Leitschiene     an-    des Zurückhalters aus dem  Bereich der Treiber g heraus- und in eine  durch     Abstumpfung    der     Gangplattenspitze    ge  bildete Erweiterung der     Klöppellaufbahn    ge  leitet wird.

   Der Zurückhalter i sitzt an einer       Stange    n, welche in einem auf der Grund  platte c mittelst     zR@eier        Schrauben        o,    n be  festigten     Böckehen    p senkrecht geführt ist.

    und durch ein Loch der Grundplatte c nach       ganten        hindurchtritt.    Am untern Ende dieser      Stange greift einerseits eine an der Grund  platte c befestigte Zugfeder q an, welche  den Zurückhalter i gewöhnlich in seiner  obern, durch einen auf der Stange n sitzen  den Stellring r festgelegten Endstellung   der Arbeitsstellung - hält; anderseits greift  an diesem Stangenende der Zug des     Muster-          werkes    an, das zur     gegebenen    Zeit den Zu  rückhalter senkt, um den     Klöppelfussstift    für  die Weiterbewegung freizugeben.

   Der Zu  rückhalter i ist dadurch gegen Drehung ge  sichert, dass er sich mit seinen beiden Flü  geln, beziehungsweise daran vorgesehenen  Nocken s, s gegen die Naben t, t der beiden       benachbarten    Treiber stützt.  



  Das     Wiedereinrücken    des stillgesetzten  Klöppels erfolgt, wie bekannt, durch einen  in wegrechter Ebene beweglichen     Schieber        u,     dessen vorderes Ende keilförmig gestaltet ist,  so dass der Schieber in seiner vorgeschobenen  Stellung die zur Schaffung der     Stillsetzstelle     entfernte     Gangplattenspitze    ersetzt. Der  Schieber     zc    ist oben in dem bereits erwähn  ten     Böckchen    p geführt und durch einen in  diesem gelagerten Winkelhebel     v,   <I>w</I> mit der  Stange     n    gekuppelt.

   Dabei greift der auf  rechte Arm des Winkelhebels mit seinem  zylindrischen Ende in ein mit     balligen    Wan  dungen versehenes Loch des Schiebers     zc    ein,  während     der    seitliche Arm     w    des Winkel  hebels mit einer auf der Stangen     befestigten     Muffe x derart zusammenwirkt, dass der  Schieber     ic    bei der Aufwärtsbewegung des  Zurückhalters     i.    in seine     rückwärtige        End-          stellung        bewegt,    beim Senken des Zurück  halters dagegen vorgeschoben wird,

   um  den dabei vom Zurückhalter freigegebenen  Klöppel wieder in den Bereich der Treiber  zu bringen. Der Arm w des Winkelhebels  hat dabei im Ausschnitt der Muffe x ein sol-         ches    Spiel, dass die     Vorschubbewegung    des  Schiebers     u    erst dann erfolgt, wenn der Zu  rückhalter i den     Klöppelfussstift    bereits frei  gegeben.  



  Wie ersichtlich, ist die neue Vorrichtung       einfach    in ihrem Aufbau und durchaus zu  verlässig in der Wirkung. Ferner sind alle  Führungen und Lagerungen gegen das Ver  schmutzen durch die von den     Flechtfäden    ab  geriebenen Fasern geschützt. Endlich zeich  net sich die neue Vorrichtung durch ihre  einfache     Anbringung    aus., da. sie als Ganzes  eingebaut werden kann, wobei durch den An  schlag der Flügel des Zurückhalters an die  Treibernaben ohne weiteres die richtige Stelle  der ganzen Vorrichtung gegeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Klöppelmaschinen zum Stillsetzen und Wiedereinrücken der Klöppel mittelst eines Zurückhalters und eines Schie bers, gekennzeichnet einerseits durch die Kombination eines geradlinig auf- und ab beweglichen Zurückhalters, der von einer mit dem Musterwerk verbundenen Stange ge tragen wird und sich mit Flügeln an den benachbarten Treibernaben führt, mit einem von ihm angetriebenen, parallel zur Gang platte geführten Schieber, anderseits dadurch, dass die den Zurückhalter tragende Stange und der Schieber,
    sowie ein den letzteren mit dem Zurückhalter kuppelnder Winkelhebel in bezw. an einem auf der Grundplatte der Ma schine befestigten gemeinsamen Böckchen ge führt bezw. gelagert sind.
CH99751D 1922-02-14 1922-02-14 Vorrichtung an Klöppelmaschinen zum Stillsetzen und Wiedereinrücken der Klöppel. CH99751A (de)

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