CH99415A - Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen. - Google Patents

Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen.

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CH99415A
CH99415A CH99415DA CH99415A CH 99415 A CH99415 A CH 99415A CH 99415D A CH99415D A CH 99415DA CH 99415 A CH99415 A CH 99415A
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F Huth G M B H Dr Erich
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Huth Erich F Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/26Circuits for superheterodyne receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Description


  Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen.    Die     Erfindung        betrifft    eine Einrichtung  zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen,  die ohne Draht oder längs Drähten     über-          rnittelt    werden, und besteht darin, dass die  durch einen Empfänger aufgenommenen an  kommenden elektrischen Wellen mindestens  eine am Empfangsorte erzeugte elektrische       Welle    und diese veränderte elektrische Welle  eine Anzeigevorrichtung beeinflusst.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung. e ist ein beliebiger Emp  fänger für Zeichen ohne Draht oder längs  Drähten. Mit ihm ist die Beeinflussungsröhre     b     beispielsweise eines     Telephoniesenders    ge  koppelt, welche die ankommenden Wellen  verstärkt und parallel zu einem Kondensator k  liegt, welcher für die Hochfrequenz einen  praktischen Kurzschluss darstellt, und zu  dessen beiden Seiten eine beliebige Gleich  stromquelle     q    angeschlossen ist.<I>i</I> ist ein       Schwungrad-Gitterkreis    der Röhre     g,

      e ein       Schwungradkreis    im Anodenkreis der Röhre     g.     Aus dem letzteren werden die rhythmisch be  einflussten     Hochfrequenzströme    entnommen und  beispielsweise durch einen     Detektorkreis    d,  an dessen Stelle auch Röhrendetektoren oder         Niederfrequenzverstärker    treten können, einem  Telephon t zugeführt.  



  Das Schema des Beispiels lässt demnach  erkennen, dass eine     Hochfrequenzsendeein-          richtung    an der Empfangsstelle im Rhythmus  der ankommenden Zeichen beeinflusst und  diese in beliebiger Stärke dem Hörer zuge  führt werden.  



  Durch die dargestellte     Schaltung        _    wird  also der am Empfangsort erzeugten Lokal  welle nicht etwa die ankommende Welle  überlagert und eine Kombinationswelle er  zeugt, deren Frequenz gleich der Differenz  der Frequenzen der Lokal- und der ankom  menden Welle ist und durch     Summierung     dieser beiden     Wellen    entsteht; sondern es  wird vielmehr die Lokalwelle unmittelbar in  ihren elektrischen Grössen geändert. Der der  Röhre g zugeführte Speisegleichstrom kann  sich verzweigen einerseits über diese Röhre     g     und anderseits über die Röhre b.

   Ist der       Widerstand    der Röhre bin einem Zeitmoment  klein, so     fliesst    ein beträchtlicher Teil des  Speisegleichstromes über die Röhre b und  nur der Rest des Speisegleichstromes     fliesst     über die Röhre     g.    Ist in einem andern Zeit-           moment    der     Widerstand    der Röhre b gross,  so kann sie nur einen geringen Teil des  Speisegleichstromes aufnehmen und der grosse  Rest fliesst über die Röhre     g.    Die Röhre     g     wandelt aber vermöge ihrer     Schwingungs-          erzeugerschaltung    den Speisegleichstrom in  einen Schwingungsstrom um.

   Ist dann der  augenblicklich über die Röhre     g    fliessende  Speisegleichstrom aus den angeführten Grün  den gering, so wird dementsprechend auch  die Amplitude der erzeugten Schwingung  gering sein und umgekehrt.  



  Die Frequenz des Senders kann beliebig  gewählt sein. Erforderlich ist nur, dass sie  nicht eine störende Tonfrequenz darstellt.  



  Wird die Einrichtung gemäss der Erfin  dung zum     Telephonieempfang    verwendet, so  bietet sie den Vorteil, dass der zur Verstär  kung verwendete     Telephoniesender    auch zum  Aussenden von Zeichen benutzt werden kann,  indem er dann durch die auszusendende  Sprache beeinflusst und sein Energiekreis an  die Antenne gelegt wird. Das ankommende  Zeichen kann auch ein     Anrufszeichen    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass die durch einen Empfänger aufgenom menen ankommenden elektrischen Wellen mindestens eine am Empfangsort erzeugte elektrische Welle verändern und diese ver änderte elektrische Welle eine Anzeigevor richtung beeinflusst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle am Emp fangsort durch mindestens ein Entladungs gefäss in Schwingungserzeugerschaltung erzeugt wird und die ankommende Welle mindestens einem elektrischen Entladungs gefäss zugeführt wird, dessen Anodenkreis durch die gleiche Energiequelle gespeist wird wie der Anodenkreis des Entladungs gefässes in Schwingungserzeugerschaltung und beide Entladungsgefässe in bezug auf die gemeinsame Energiequelle parallel ge schaltet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle am Emp fangsorte durch mindestens ein Entladungs gefäss in Schwingungserzeugerschaltung erzeugt wird und die ankommende Welle mindestens einem elektrischen Entladungs gefäss zugeführt wird, dessen Anodenkreis durch die gleiche Energiequelle gespeist wird, wie der Anodenkreis des Entladungs gefässes in Schwingungserzeugerschaltung und beide Entladungsgefässe in bezug auf die gemeinsame Energiequelle und einem mit dieser in Reihe liegenden Kondensator parallel geschaltet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderte, am Empfangsort erzeugte elektrische Welle einem Detektor zugeführt wird und hierauf auf ein Anzeigeinstrument einwirkt.
CH99415D 1921-03-31 1921-03-31 Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen. CH99415A (de)

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CH99415A true CH99415A (de) 1923-05-16

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