CH99415A - Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen. - Google Patents
Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen.Info
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Description
Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen, die ohne Draht oder längs Drähten über- rnittelt werden, und besteht darin, dass die durch einen Empfänger aufgenommenen an kommenden elektrischen Wellen mindestens eine am Empfangsorte erzeugte elektrische Welle und diese veränderte elektrische Welle eine Anzeigevorrichtung beeinflusst.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel der Erfindung. e ist ein beliebiger Emp fänger für Zeichen ohne Draht oder längs Drähten. Mit ihm ist die Beeinflussungsröhre b beispielsweise eines Telephoniesenders ge koppelt, welche die ankommenden Wellen verstärkt und parallel zu einem Kondensator k liegt, welcher für die Hochfrequenz einen praktischen Kurzschluss darstellt, und zu dessen beiden Seiten eine beliebige Gleich stromquelle q angeschlossen ist.<I>i</I> ist ein Schwungrad-Gitterkreis der Röhre g,
e ein Schwungradkreis im Anodenkreis der Röhre g. Aus dem letzteren werden die rhythmisch be einflussten Hochfrequenzströme entnommen und beispielsweise durch einen Detektorkreis d, an dessen Stelle auch Röhrendetektoren oder Niederfrequenzverstärker treten können, einem Telephon t zugeführt.
Das Schema des Beispiels lässt demnach erkennen, dass eine Hochfrequenzsendeein- richtung an der Empfangsstelle im Rhythmus der ankommenden Zeichen beeinflusst und diese in beliebiger Stärke dem Hörer zuge führt werden.
Durch die dargestellte Schaltung _ wird also der am Empfangsort erzeugten Lokal welle nicht etwa die ankommende Welle überlagert und eine Kombinationswelle er zeugt, deren Frequenz gleich der Differenz der Frequenzen der Lokal- und der ankom menden Welle ist und durch Summierung dieser beiden Wellen entsteht; sondern es wird vielmehr die Lokalwelle unmittelbar in ihren elektrischen Grössen geändert. Der der Röhre g zugeführte Speisegleichstrom kann sich verzweigen einerseits über diese Röhre g und anderseits über die Röhre b.
Ist der Widerstand der Röhre bin einem Zeitmoment klein, so fliesst ein beträchtlicher Teil des Speisegleichstromes über die Röhre b und nur der Rest des Speisegleichstromes fliesst über die Röhre g. Ist in einem andern Zeit- moment der Widerstand der Röhre b gross, so kann sie nur einen geringen Teil des Speisegleichstromes aufnehmen und der grosse Rest fliesst über die Röhre g. Die Röhre g wandelt aber vermöge ihrer Schwingungs- erzeugerschaltung den Speisegleichstrom in einen Schwingungsstrom um.
Ist dann der augenblicklich über die Röhre g fliessende Speisegleichstrom aus den angeführten Grün den gering, so wird dementsprechend auch die Amplitude der erzeugten Schwingung gering sein und umgekehrt.
Die Frequenz des Senders kann beliebig gewählt sein. Erforderlich ist nur, dass sie nicht eine störende Tonfrequenz darstellt.
Wird die Einrichtung gemäss der Erfin dung zum Telephonieempfang verwendet, so bietet sie den Vorteil, dass der zur Verstär kung verwendete Telephoniesender auch zum Aussenden von Zeichen benutzt werden kann, indem er dann durch die auszusendende Sprache beeinflusst und sein Energiekreis an die Antenne gelegt wird. Das ankommende Zeichen kann auch ein Anrufszeichen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass die durch einen Empfänger aufgenom menen ankommenden elektrischen Wellen mindestens eine am Empfangsort erzeugte elektrische Welle verändern und diese ver änderte elektrische Welle eine Anzeigevor richtung beeinflusst. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle am Emp fangsort durch mindestens ein Entladungs gefäss in Schwingungserzeugerschaltung erzeugt wird und die ankommende Welle mindestens einem elektrischen Entladungs gefäss zugeführt wird, dessen Anodenkreis durch die gleiche Energiequelle gespeist wird wie der Anodenkreis des Entladungs gefässes in Schwingungserzeugerschaltung und beide Entladungsgefässe in bezug auf die gemeinsame Energiequelle parallel ge schaltet sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle am Emp fangsorte durch mindestens ein Entladungs gefäss in Schwingungserzeugerschaltung erzeugt wird und die ankommende Welle mindestens einem elektrischen Entladungs gefäss zugeführt wird, dessen Anodenkreis durch die gleiche Energiequelle gespeist wird, wie der Anodenkreis des Entladungs gefässes in Schwingungserzeugerschaltung und beide Entladungsgefässe in bezug auf die gemeinsame Energiequelle und einem mit dieser in Reihe liegenden Kondensator parallel geschaltet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderte, am Empfangsort erzeugte elektrische Welle einem Detektor zugeführt wird und hierauf auf ein Anzeigeinstrument einwirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH99415T | 1921-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99415A true CH99415A (de) | 1923-05-16 |
Family
ID=4357335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99415D CH99415A (de) | 1921-03-31 | 1921-03-31 | Einrichtung zum verstärkten Empfang elektrischer Wellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99415A (de) |
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1921
- 1921-03-31 CH CH99415D patent/CH99415A/de unknown
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