CH99313A - Vorrichtung zum Auswuchten rasch umlaufender Maschinenteile. - Google Patents

Vorrichtung zum Auswuchten rasch umlaufender Maschinenteile.

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CH99313A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  Vorrichtung zum Auswuchten rasch umlaufender Maschinenteile.    Die Erfindung bezieht sich auf Vorrich  tungen zum Auswuchten rasch umlaufender  Maschinenteile mit einem für den Maschinen  teil     vorgesehenen    Träger, der auf zwei gleich  achsigen     Schneidenlagern    ruht und mit einem  Auflager für den Maschinenteil versehen ist,  das eine Drehung des Maschinenteils um eine  die     Schneidenlagerachse    unter einem rechten  Winkel scheidende Achse gestattet. Den Ge  genstand der Erfindung bildet eine besonders  einfache, eine hohe Genauigkeit des Aus  wuchtens gewährleistende     Ausführungsform     der Vorrichtungen dieser Art.  



  Auf der Zeichnung sind zwei     Ausführungs-          beispiele    des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine teilweise im Schnitt gehaltene  Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels,       Fig.    2 eine Seitenansicht zu     Fig.    1, von  links gesehen, und       Fig.    3 eine der     Fig.    1 entsprechende, teil  weise im Schnitt gehaltene Seitenansicht des  zweiten Ausführungsbeispiels.  



  Es soll zunächst das erste *Ausführungs-         beispiel    des Erfindungsgegenstandes     (Fig.    1  und 2) beschrieben werden, das zum Aus  wuchten von Maschinenteilen bestimmt ist,  die auf freiliegenden Zapfen gelagert werden.  Die Vorrichtung besitzt ein Gestell A mit  zwei Lagerpfannen a' und     a2.    Auf diesen ist  unter Vermittlung von Schneiden     b1    und     b2     ein bügelförmiger Träger B schwingbar ge  lagert, der zwei quer zur Achse der     Schnei-          denlager        bl,        a1    und     b2,

          a2    in der Mittelebene  der Schneiden     b'    und     b2    angeordnete Schen  kel und einen die Schenkel an ihrem untern  Ende verbindenden Steg besitzt. Auf dem  Steg des Trägers B ist ein Lagerzapfen-     b3          (Fig.    1) befestigt, auf dem ein zum Festhal  ten des auszuwuchtenden Maschinenteils C  bestimmter auswechselbarer Lagerkörper D  mit Reibung drehbar gelagert ist.

   Die ge  meinsame Achse des Zapfens     b3,    des Lager  körpers D und des Maschinenteils C liegt in  der durch die     Auflagerkanten    der Schneiden       b1    und     b2    gehenden     lllittelebene    des Trägers  B und steht senkrecht zur Achse der Schnei  derlager     a1,        b1    und     a2,        b2.    Die Anordnung      ist weiterhin so     getroffen,

      dar der     (-xesamt-          schwerpunkt    des Trägers B und des Maschinen  teils C nur     tun    einen geringen Betrag unter  halb der Achse der Schneidemager liegt. Am  Träger B sind     ferner    zwei einander gegen  überstehende Zeiger     b'    und     b5    vorgesehen, deren  Zeigerspitzen in der durch die     Auflagerkanten     der Schneiden     b1    und     b2    gehenden Mittelebene  des Trägers B liegen, sowie ein Zeiger     bl,     dessen Spitze in einer durch die Achse des  Lagerkörpers D gehenden,

       zir    der eben er  wähnten Mittelebene senkrecht     stehenden     Ebene liegt. Am Träger B sitzt schliesslich  noch ein Zeiger b', der einer am Gestell .d  der Vorrichtung befestigten Kreisteilung     cal     gegenübersteht.  



  Bei der     Benutzung    der Vorrichtung wird  zunächst der auszuwuchtende     Maschinenteil     C in beliebiger     Winkelstellung    auf den Lager  körper D aufgesetzt. Da der     Schwerpunkt    des  noch nicht ausgewuchteten     l,laschinenteils        C   <B>-</B>  im allgemeinen nicht mit dessen Drehachse  zusammenfällt und infolgedessen im allge  meinen auch nicht in der durch die     Auflager-          kanten    der Schneiden<I>b'</I> und     b2    gehenden  Mittelebene des Trägers B liegt,

   so übt das       Gewicht    des Teils C auf den Träger     I3'    ein  Drehmoment aus, das einen     Ausschlag    des  Zeigers b' hervorruft. Der     Maschinenteil    C  wird nunmehr so lange in     verschiedene    Win  kelstellungen gegenüber dem     Lagerzapfen        b3     gedreht, bis der Zeiger     b'        keinen        Ausschlag     mehr zeigt. Dies ist dann der Fall, wenn der  Schwerpunkt des Teils C gerade in der oben  erwähnten Mittelebene des Trägers B liegt.

    Diese     Alittelebene    schneidet die Mantelfläche  des Teils C nach Linien, die den Spitzen der  Zeiger     b'    und     b',    gerade     gegenüberstehen.     Diese Linien werden     arn    Maschinenteil C an  gezeichnet. Der Maschinenteil wird nunmehr  so weit verdreht. bis eine der Linien der  Spitze des Zeigers     b6    gerade gegenübersteht.  Der Zeiger     b'    schlägt dann wieder aus, wor  auf am Maschinenteil C so viele Belastungs  gewichte angebracht werden, bis der     Zeiger          b'    wieder auf Null einspielt.

   Der     Schwer-          punkt    des Teils C liegt     darin    genau in dessen  Drehachse.     Die*Grösse    der     Ausgleichsgewichte       gibt ein     Alass    für die     brasse    an, die an dem  Teil C angebracht werden     muss,        um    seinen  Schwerpunkt in die     Drehachse        zrr    verlegen.  



  Durch die beschriebene Ausbildung des  Trägers B ist in einfachster     Weise,    ohne An  ivendung besonderer Gegengewichte oder der  gleichen, ermöglicht, dass der     (xesamtschwer-          punkt    des Trägers B und des     Alaschinenteils     C, wie oben erwähnt, immer<B>nur</B> um einen  geringen Betrag unterhalb der Achse der       Schneidemager        a',    b' und     (c.=,    b= liegt.

   Infolge  dessen fallen bei seitlicher Lage des Schwer  punktes des Maschinenteils die Ausschläge des  Zeigers     b'    unter sonst gleichen     Umständen     verhältnismässig grob aus, wodurch eine hohe  Genauigkeit des     Auswuclrtens    gewährleistet  wird.  



  Das in     Fig.    3     veransehauliclrte    zweite  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des ist zum     Auswuchten    von solchen Maschi  nenteilen bestimmt, die mit zwei gleichachsig  zueinander angeordneten Drehzapfen versehen  sind. Der Steg des zur Aufnahme des auszu  wuchtenden     Maschinenteils    C bestimmten Trä  gers B besitzt hier eine Bohrung b<B>'</B>, die dem  einen     Drehzapfen,    c',     des    Teils C als Lager  dient. Der zweite Drehzapfen, C, des Teils C  ist in einer Bohrung b'  eines abnehmbaren,  die Schenkel des Trägers an ihrem obern  Ende verbindenden Steges     B9    geführt.

   Der  Teil B     Bi'    bildet daher einen     geschlossenen     Rahmen. Die     Wirkung    der     Vorrichtung    ist  die gleiche wie die des erste  Ausführungs  beispiels.  



  Ein besonderer Vorteil der zweiten Aus  führungsform     besteht    darin, dass man schwere.  mit zwei Drehzapfen versehene Maschinen  teile, die in aufrechter Stellung laufen sollen,  in einfachster Weise auch in     aufrechter     Stellung auswuchten kann, so dass Durch  biegungen, die bei     wagreclrter        Lagerung    des  schweren     Mascbinenteils    entstehen     würden.     die Genauigkeit     des-Auswuchtens    nicht be  einträchtigen können.

Claims (1)

  1. l'IITE\TANSPRUCH Vorrichtung zum Auswuchten rasch um laufender 3faschinenteile reit einem für den Masehinenteil vorgesehenen Träger, der auf zwei gleichachsigen Schneidemagern ruht und mit einem Auflager für den Maschinenteil versehen ist, das eine Drehung des Maschinen teils um eine die Schneidenlageraehse unter einem rechten Winkel schneidende Achse ge stattet, dadurch gekennzeichnet, dass der Trä ger zwei quer zur Achse der Schneidenlager in der Mittelebene der Schneidenlagerteile des Trägers angeordnete Schenkel besitzt,
    die mindestens an ihrem untern Ende durch einen das Auflager für den Maschinenteil tragenden Steg verbunden sind. UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch zum Aus wuchten von Maschinenteilen mit zwei Dreh zapfen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel des Trägers auch an ihrem obern Ende durch einen Steg verbunden sind, so dass ein geschlossener Rahmen entsteht, in dem der auszuwuchtende Maschinenteil dreh bar gelagert ist.
CH99313D 1921-03-23 1922-03-06 Vorrichtung zum Auswuchten rasch umlaufender Maschinenteile. CH99313A (de)

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