CH98480A - Maschine zur Herstellung von Körpern aus plastischem Material, insbesondere von Zündpillen für Streichzünder-Feuerzeuge. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Körpern aus plastischem Material, insbesondere von Zündpillen für Streichzünder-Feuerzeuge.

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CH98480A
CH98480A CH98480DA CH98480A CH 98480 A CH98480 A CH 98480A CH 98480D A CH98480D A CH 98480DA CH 98480 A CH98480 A CH 98480A
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CH
Switzerland
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pins
cavities
disks
machine
plastic material
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Application number
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English (en)
Inventor
Grossmann Dr Hans
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Grossmann Dr Hans
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/16Manufacture of matches connected together, e.g. in bands or blocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 96475.    Maschine zur Herstellung von Körpern aus plastischem Material, insbesondere von  Zündpillen für Streichzünder-Feuerzeuge.    Im     Hauptpatent    ist eine     Maschine    zum  Formen von Körpern aus plastischem Ma  terial beschrieben, bei welcher längs der Um  fänge zweier horizontaler, sich am Umfange  berührender, in entgegengesetztem Drehsinne  rotierender Scheiben Hohlräume vorgesehen  sind, welche sich jeweils zu einer dem plas  tischen Material zu gebenden Form ergänzen,  wobei die     Umfangsgeschwindigkeiten    der  Scheiben und die Verteilung der Hohlräume  längs der Umfänge derart bemessen sind,  dass die bei der Drehbewegung zusammen  wirkenden Hohlräume der beiden Scheiben  jeweils genau koinzidieren.  



  Diese Maschine ist insbesondere für die  Herstellung von Zündpillen für Streich  zünder-Feuerzeuge bestimmt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Verbesserung einer solchen Ma  schine, bei welcher die Hohlräume am Um  fang der Scheiben je mit einer Bohrung in  Verbindung stehen, in welcher ein Stift liegt,  welche Stifte bei jeder Scheibe unter     Ein-          wirkung    je einer feststehenden     Nockenscheibe     entgegen einer Feder in den Hohlraum hin-    einbewegt werden können, wobei die     Nochen-          s    c heiben derart angeordnet und ausgebillleit  sind, dass diese Bewegung der Stifte kurz  nach der Formung der Formstücke statt  findet und dabei die Formstücke durch die  Stifte aus den Hohlräumen entfernt werden.

    Die Verbesserung bezweckt, die Entfernung  der Formstücke aus den Hohlräumen zu- er  leichtern, und besteht darin, dass in den       Formenscheiben    je eine mit Schmiermittel  gefüllte     Ausnehmung    vorhanden ist, in wel  chen     Aüsnehmungen    die hintern Enden der  Stifte,     nm    welche die Federn angeordnet sind,  liegen, wobei die Stifte mit ihren hintern  Enden die     Nockenscheiben    berühren.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes     di,rge-          stellt,    und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Aufriss, mit Teilen im  Schnitt,         Fig.    2 einen Grundriss hierzu;         Fig.    d zeigt eine Einzelheit in einem  Grundriss, mit Teilen im Horizontalschnitt,  und      Fig. 4 eine Einzelheit, und zwar die eine  der     Scheiben,    in einem Vertikalschnitt, mit  Teilen in Ansicht.  



  Die zwei horizontalen Scheiben 1 und 2  weisen längs deren Umfänge Hohlräume 3  auf und sind mit vertikalen Achsen 4 und 5  fest verbunden. Die Scheiben 1 und 2 be  rühren sich mit ihren Umfängen, und sind  so eingestellt, dass die Hohlräume der beiden  Scheiben miteinander koinzidieren, das heisst  sich jeweils zu der dem plastischen Material  zu gebenden Form ergänzen. Der Antrieb  der Achsen 4 und 5 geschieht unter Vermitt  lung von Zahnrädern 7, 8, 10. Die Scheiben  laufen in entgegengesetztem Sinne um. Die  Antriebswelle 9, auf der der Zahnkolben 10  sitzt, ist an ihrem obern Ende bei 11 in  der Grundplatte und an ihrem untern Ende  bei 12 in einem an der Grundplatte starr  befestigten Lagerarm 13 gelagert. Die An  triebswelle 9 wird durch eine Rillenscheibe  14 angetrieben.

   In der Grundplatte sind  zwei vertikale Achsen 15 und 16 gelagert,  die kreisförmige Bürsten 17 bezw. 18 tragen,  welche die Umfänge der Scheibe 1 bezw. 2       bestreichen.    Die Achsen 15 und 16 werden  durch Rillenscheiben 19 und 20 mittelst des  Treiborganes 21 angetrieben. Auf der Achse  15 sitzt eine zweite Rillenscheibe 22, welche  mit der obern Rille der Rillenscheibe 14  durch das Treiborgan 23 verbunden ist.  



  Im Betriebe hat es sich nun gezeigt, dass  die einzelnen Formstücke, die aus brenn  barem, flammengebendem Material bestehen,  in den Hohlräumen haften bleiben, weil sie  eine gewisse Adhäsion zu dem Metall der  Scheiben zeigen. Die Formstücke werden  nicht ohne weiteres und regelmässig durch  die rotierenden Bürsten entfernt. Dadurch  wird natürlich der ganze automatische Gang  der Maschine gestört. Um nun die     Brenn-          kerne    aus den Hohlräumen sicher auszustossen,       steht    jeder Hohlraum 3 mit einer Bohrung 30  in Verbindung, in welcher ein Stift 31 liegt,  der in seiner Ruhestellung genau an der Mün  dung der Bohrung in den Hohlraum endigt,  also nicht in den Hohlraum vorsteht.

   Das  hintere Ende des Stiftes 31 liegt in einer    Ausnehmung 32, welche in jeder Scheibe vor  gesehen ist. Das hintere Ende jedes Stiftes  trägt einen Knopf 33, welcher gegen eine  Nockenscheibe 34 anliegt. Diese Nocken  scheibe 34 rotiert mit der betreffenden  Scheibe nicht mit, sondern steht still. Sie  ist derart in der Scheibe 1     bezw.    2 montiert,       da.ss    alle Knöpfe 33 am Umfang der Nocken  scheibe entlang schleifen. Um jeden Stift 31  liegt eine Feder 35, die die sichere Berüh  rung des Knopfes 33 mit der Scheibe 34 auf  recht erhält. Die     Nockenscheiben    34 sind       mittelst    je eines Stiftes 36 an einem Bügel 37  befestigt, welcher die beiden Achsen 4 und 5  miteinander verbindet.

   Zwischen Bügel 37  und     Nockenscheiben    34 ist je ein Distanz  stück 38 angebracht. Im Bügel 37 befindet  sich eine die     Achse    4 umfassende, konzen  trisch gebohrte Lagerbüchse 39 und eine die  Achse 5 umfassende, exzentrisch gebohrte       Lagerbüchse    40, welche an ihrem     obern    Ende  einen sechskantigen     Kopf    41 zwecks Ermög  lichung der Verstellung der Lagerbüchse 40  trägt.

   Bei Verstellung der Lagerbüchse     .10     findet eine     Änderung    des     Anpressdruckes    der  Scheibe 2 an die Scheibe 1 statt, und zwar  kann man den     Anpressdruch.    sowohl verklei  nern, als auch vergrössern, je nach Bedürfnis.  Die Scheibe 1 sitzt auf einem Teller 42, wel  cher mit der Achse 4 fest verbunden ist,  mittelst eines Stiftes 43 fest. Die Scheibe 2  liegt auf einem Teller 44, welcher mit der  Achse 5 fest verbunden ist und zwei paral  lele Flügel 45 trägt, zwischen welche eine  Nase 46 an der Unterseite der Scheibe 2  hineinragt. Durch jeden Flügel 45 ragt ein  verstellbarer Schraubenbolzen 47 und hält  die Nase 46 in unveränderlicher Lage mit  Bezug auf die beiden     .Flügel    45 fest.

   Durch  Verstellen der Schraubenbolzen 47 lässt sich  auch die Nase 46 und mit ihr die Scheibe 2  verstellen. Diese Verstellung ist von Wich  tigkeit, weil es technisch schwierig ist, die  beiden Scheiben 1 und 2     derart    zu montieren,  dass die Hohlräume 3 an den Umfängen haar  genau aufeinander passen. Dieser Umstand  ist aber für die Herstellung genauer     Brenn-          kerne    von grosser Bedeutung. Die Schrauben-           bolzen    47 mit Flügeln 45 und 46 ermöglichen  eine sehr genaue Einstellung, und zwar um  Beträge von Zehntelsmillimetern. In dieser  Weise ist es möglich, zu erreichen, dass die  Öffnungen der einen Formscheibe genau mit  den Öffnungen der andern Schwesterscheibe  übereinstimmen.  



  Die kopflosen Enden der Stifte 31 er  reichen bei der Ruhestellung dieser letzteren  gerade     dort    Grund der Hohlräume, und zwar  in seiner Mitte. Die Stifte stören in ihrer       Ruhestellung    die Form der Hohlräume 3 in  keiner Weise. Sobald die Formscheiben 1  und 2 sich bewegen, werden die Druckstifte  durch die beiden feststehenden Nocken  scheiben 34 beeinflusst und in dem Augen  blick ein wenig ,vorgeschoben, wo das plas  tische Material in den Hohlräumen die Be  rührungsstelle der beiden Formenscheiben 1  und 2 passiert hat. Dieses Vorstossen erfolgt  durch die Nocken 48.

   Durch dieses Vor  stossen der Stifte wird das Material in den  Hohlräumen, beziehungsweise in der Form,  sei es in der einen oder in der andern For  menscheibe, gelockert und wird dann ent  weder selbsttätig die Scheibe verlassen oder  dann endgültig durch die rotierenden Bür  sten 17 und 18 aus den Formenscheiben her  ausgeschafft. Mit Hilfe einer solchen An  ordnung gelingt es, auch ganz schwer zu ver  arbeitende und stark adherierende Materialien  reibungslos und in kontinuierlichem Betriebe  auf Brennkörper, zum Beispiel in Pillenform,  auch von ganz kleinem Durchmesser zu ver  arbeiten.  



  Um das sichere Funktionieren der Vor  richtung zu gestatten, wird die Ausnehmung  32 in jeder Scheibe 1 bezw. 2 mit einem  Schmiermittel, zum Beispiel mit Öl, gefüllt,  so dass die Nockenscheiben, die Stifte 31 und  die Federn 35 beständig in Öl eingebettet  sind. Durch das Vorstossen der Stifte in die  Hohlräume 3 der Formenscheiben 1 und 2  wird immer eine ganz geringe Menge Öl mit  genommen, welche genügt, um neben der aus  stossenden Wirkung der Stifte auch noch eine  kleine Schmierung der Hohlräume vorzu  nehmen. Durch das eingepresste Material wird    dieses Öl auf der Oberfläche der Form ver  teilt und verhindert durch diese scheinbar  ganz geringe Schmierung die Adhäsion des  eingepressten Materials. Die Ausnehmungen  32 sind durch eine Platte 49 abgedeckt.  



  Das zwischen die beiden     Forme:nscheiben    1  und 2 -eintretende Material wird durch die  Hohlräume 3 zum Beispiel zu pillenförmigen  Brennkernen geformt. Gewisse Materialien  sind nun in warmem Zustande viel leichter  formbar als in kaltem Zustande. Ganz geringe  Temperaturschwankungen können bei der  Formung eines Materials eine grosse Rolle  spielen. Entweder wird die Formgebung erst  durch erhöhte Temperatur möglich, oder aber  ein vollkommenes Anschmiegen an .die Form  kann durch geringe, beliebig regelbare Tem  peraturerhöhung verbessert werden. Um eine  solche Temperaturregelung zu ermöglichen,  ist, wie aus     Fig.    1 ersichtlich, unter der Be  rührungsstelle der beiden Scheiben 1 und 2  eine Heizvorrichtung 50 angebracht, die die  Scheiben während der Rotation regelbar er  hitzt.

   Für geringe Temperaturerhöhungen  können auch kleine elektrische Glühlämpchen  genügen, die mit einem Regelwiderstand ver  bunden sind, für stärkere Erhitzung dient  die in     Fig.    1 gezeigte Gasheizung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von l"--örpern aus plastischem Material, insbesoncl'ere von Zündpillen für Streichzünder-Feuerzeuge, nach dem Patentanspruch II des Haupt patentes, bei welcher Maschine die Hohl räume am Umfang der-Scheiben je mit einer radialen Bohrung in Verbindung stehen und in jeder Bobrung ein Stift liegt, welche Stifte bei jeder Scheibe unter Einwirkung je einer feststehenden Nockenscheibe entgegen einer Feder in den Hohlraum hineinbewegt werden können, wobei die Nockenscheiben derart an geordnet und ausgebildet sind,
    dass die Be wegung der Stifte kurz nach der Formung der Formstücke in den Hohlräumen statt- findet und dabei die Formstücke durch die Stifte aus den Hohlräumen entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Formen- scheiben je eine mit Schmiermittel gefüllte Ausnehmung vorhanden ist, in welchen Aus- nehmungendie hintern Enden der Stifte, um welche die Federn angeordnet sind, liegen, wobei die Stifte mit ihren hintern Enden die Nockenscheiben berühren. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte in ihrer Ruhestellung gerade den Grund der Hohlräume erreichen, und zwar in seiner Mitte, und! d-ass bei jedem Vorwärts bewegen eines Stiftes eine geringfügige Schmierung der Innenwandung des betref fenden Hohlraumes stattfindet. 2. Maschine nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, .dass eine regel bare Heizvorrichtung für die Temperie- rung der Formenscheiben vorgesehen ist.
CH98480D 1920-11-27 1921-06-06 Maschine zur Herstellung von Körpern aus plastischem Material, insbesondere von Zündpillen für Streichzünder-Feuerzeuge. CH98480A (de)

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CH98480D CH98480A (de) 1920-11-27 1921-06-06 Maschine zur Herstellung von Körpern aus plastischem Material, insbesondere von Zündpillen für Streichzünder-Feuerzeuge.

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