CH98408A - Spritzvergaser mit einer einzigen Spritzöffnung für Leerlauf und Belastung in einer vor einer Mischdüse angeordneten Drosselklappe. - Google Patents

Spritzvergaser mit einer einzigen Spritzöffnung für Leerlauf und Belastung in einer vor einer Mischdüse angeordneten Drosselklappe.

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CH98408A
CH98408A CH98408DA CH98408A CH 98408 A CH98408 A CH 98408A CH 98408D A CH98408D A CH 98408DA CH 98408 A CH98408 A CH 98408A
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Sjoegren William
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Sjoegren William
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      ,Spritzvergaser    mit einer einzigen     Spritzöffnung    für Leerlauf und Belastung in einer  <B>ei</B>  vor einer     Nischdüse    angeordneten Drosselklappe.    Die bisher bekannten Vergaser mit einer       einzi-en    festen und nicht     reo-elbaren        Spritz-          bfinung    haben mehr oder weniger den Nach  teil,     dass    sie     nur    innerhalb verhältnismässig  enger Grenzen der Motordrehzahl ein     homo-          Cenes        Brennstoffluftgemisch    erzeugen,

       -und     <B>C</B>  zwar in der Regel bei den höchsten Dreh  zahlen, um der     Forderuno-    nach der     maxi.     malen Maschinenleistung zu genügen. Ein  gutes Gemisch für die höchste Leistung     lässt     sieh durch reichliche Bemessung, aller     Luft-          und    Gemischquerschnitte leicht erreichen.

   Es  zeigt sieh jedoch im praktischen Betriebe,       dass    der Motor mit einem derartig eingerich  teten Vergaser bei geringer Drehzahl nicht  mehr stossfrei arbeitet, ein Beweis dafür,     dass     der Brennstoff in der Luft ungenügend ver  teilt und auch,     dass    das richtige Mischungs  verhältnis nicht mehr vorhanden ist.

   Die       1%'iascliiiie    ist für Kraftwagen unelastisch, die  Steigerungsmöglichkeit der Anzugskraft ge  ring, so     dass    das Geschwindigkeitswechsel  getriebe häufig benutzt werden     muss.       Die Ursache liegt darin"     dass    mit der  Verminderung der Drehzahl der Unterdruck  im Vergaser zu klein wird, um eine Strö  mungsgeschwindigkeit der Luft zu erhalten,  bei der genügend Brennstoff angesaugt und       zerstiiubt    wird.

   Wenn man den Luft- und  Gemischquerschnitt so klein     bemisst,        dass     auch bei niederen Drehzahlen des Motors  noch ein genügender Unterdruck vorhanden  ist, um eine richtige Vermischung von Brenn  stoff und Luft     aafrecht    zu erhalten, so wird  ,die Höchstleistung     ider    Maschine bei hoher  Drehzahl wesentlich     geringger.    Die Vergaser  werden daher in     ider    Regel mit einer     beson-          #deren        Leerlaufdüse    -,ausgestattet.  



  Einen Spritzvergaser mit einer einzigen  Spritzöffnung für Leerlauf und Belastung,  der bei allen     Betiiebsverhältnissen    des     ]Ylo-          tors    einen gewissen geringsten Unterdruck  besitzt, ohne das die grösstmögliche Leistung  und Drehzahl der Maschine herabgedrückt  wird, hat der Erfinder bereits vorgeschlagen       (v6r,-l.    sein Patent     Nr.    95114).

   Bei diesem           Ver,-aser    ist die einzige Spritzöffnung für  Leerlauf     und        Belastuncr    in eine Drosselklappe       13     verlegt und die Klappe     unmittelbar    vor einer  Mischdüse angeordnet, deren Erzeugende  nach einer Kurve verläuft, die dien     Durch-          Uangsquerschnitt    für die angesaugte     Ver-          1-rennungsluft    in der Weise regelt,     dass        die     Luftzufuhr zur -Maschine zu der von der       Offnung    der     Drosselklappe.        a7i)

  h*#-innuig#ii     Brennstoffzufuhr bei allen     Stelluncren    der  Drossel im richtigen     Veihältnis    steht. Bei  eben diesem     Ver(Yaser    wird aber die     Quer-          >-,eliiiiitsreo,eluiic,    der Luft durch die der       eD        el     Mischdüse     ab-ewendete    Hälfte der Drossel       k#          e,        (restört,

          da        der        zwischen        dieser        und        dem        Ge-          bäuse    bei     Üffnung    der Drossel sieh bildende  Spalt nicht beherrscht wird. Die     Regelung-          ZD   <B>en</B>  des     Unterdruelzes    ist daher     unvollk-ommen,          der    Vergaser nicht genügend elastisch.  



  Diese Schwierigkeit wird gemäss der     vor-          Z,          1*,e--encl(,n    Erfindung dadurch beseitigt.,     cl & ss     <I>n</I>  die der Mischdüse zugekehrte Hälfte der     Dros-          .elklappo    zu beiden Seiten dies zur     Spritz-          i#Unung    führenden Brennstoffkanals ausge  spart     und    das Vergasergehäuse mit     entspre-          c-hendeu    Lappen versehen ist..

   die dicht an       dün    Körper des Kanals anschliessen, während       .auf    der andern Seite der Drossel ein verstell  barer     segraentförmiger    Aufsatzkörper     ermöty-          lirlit,        dass    bei allen     Offnungsgraden    der     1--)ros-          sel    immer ein genügender Unterdruck im  Vergaser vorhanden ist.  



  Eine Ausführungsform des Vergasers       mäss    der E     rfindung    ist beispielsweise in der       -geb'        -neu        Zeichnung        dargestellt.     



       Fig.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht,       Fi-.    2 eine Vorderansicht,       Fi--.   <B>3</B> eine Oberansicht des Vergasers;       Fiu.    4 ist ein Schnitt nach der Linie       C-D    in     Fig.   <B>3,</B> jedoch ohne Drosselklappe;       Fil('r.   <B>5</B> ist ein Schnitt nach der Linie       A-B    in     Filgl.   <B>1;</B>       Fig.   <B>6</B> ist eine Oberansicht der Drossel  klappe,'       Fig.   <B>7</B> die dazugehörige Seitenansicht;

         Fig.   <B>8</B> ist die Abwicklung der     Schieber-          flächen    eines     Brennstoff-Regelungsorg-anes     in grösserem     Massstabe,            Fig.   <B>9</B> eine der     Fig.   <B>5</B> entsprechende Dar  stellung einer     abgeanderten        Ausführungs-          t#   <B>en</B>  form des     Vergäsers,    und       Fi-.   <B>10</B> ein Schnitt     naell    der Linie     E-P     in F     ig.   <B>9.</B>  



  Das     Gelläuse    des Vergasers besitzt einen  senkrechten Stutzen<B>3</B> und einen     wagrechten     Stutzen<B>1,</B> der einerseits mittelst des Flan  sches 2 an die     zum    Motor führende     Ansauge,-          leitun-,    anderseits an ein nicht     crezeichnetes          Vorwärmerohr    für die     Verbrennungnsluft        an-          (Peschlossen    wird.

   In dem Stutzen<B>1</B> ist eine  Drosselklappe 4     "in"ordnet,    die -um     #flie     Achse des senkrechten Stutzens<B>3</B> drehbar     ist.     Die Drossel ist     mittelst    einer     Sührauibe   <B>5</B>     auf     einer     Bürbse   <B>6</B>     befesti,gt,    die in     Jem    senk  rechten Stutzen<B>3</B> drehbar     gelaggert    ist     und     .sich auf einen Bund<B>7</B> dieses letzteren stützt.

         Das    obere Ende     der        BiIebse   <B>6</B> ragt über     dün          zen   <B>3</B> hinaus. an ihm reift der     Stell-          liebel   <B>8</B> an.  



  Die eine     Hälfteder    Drossel besitzt in der  Mittelebene einen Kanal<B>9,</B> der mit einer       Bohrunc   <B>11.</B> der Büchse     f)    in voller     Deekun-          steht.    Der Kanal<B>9</B> mündet bei geöffneter  Drossel unmittelbar in eine hinter dieser in  ,dem Stutzen<B>1</B> angeordnete auswechselbare       Mschdüse   <B>10</B>     (Fi-.   <B>5).</B> Der Übergang     zwi-          sehen    der     Misehflüse   <B>1.0</B>     und    dem Gehäuse<B>1</B>  wird durch eine Fläche<B>38</B> gebildet,

   die bis  unmittelbar an     clio        Austriftsmündung    des  Kanals<B>9</B>     herantrift.    Die Erzeugende der  Flache<B>38</B> ist so     (ypl-,riimnit,        dass        der    Spalt  zwischen Drossel und     Gehausewand    sieh     all-          mählicli    vergrössert.

   Von der Grösse des     Spal-          fes    ist bei. einer bestimmten Drehzahl der     Na-          schine    der Unterdruck im     Ver-aser    und die       Luftgesehwindrigkeit    der     angesangten        Ver-          Zn          brennungsluft        abhängi          el   <B>g.</B> Der     Unterilriielz     selbst wächst mit der Drehzahl der M     aseliiiip.     Um einen genügenden     Unterdrutüh    bis     zür     vollen  <RTI  

   ID="0002.0156">   Offnun-    der Drossel aufrecht zu er  halten, ist die der     'Mischflüse        zuo-ehehrte,    dun       Brennstoffkanal   <B>9</B> aufnehmende     Drossel-          hälffe    zu beiden Seiten des Kanals     ausre-          sipart,    so     dass    nur ein     prismatiseber        Kanal--          körper        (Fig.   <B>6)</B>     übri-    bleibt.

   Der     wagrechte     Gehäusestutzen<B>1.</B> ist dementsprechend mit-      zwei Lappen<B>37</B>     ausgestaftet,    die an jenen,  <B>z3</B>  Kanalkörper dicht anschliessen.  



  Die andere Hälfte der Drossel ist als  flache Scheibe ausgebildet, trägt aber einen       ,;e(Ymeni;fi5rmigen        Winkelanfsatz   <B>39</B>     (Fig.   <B>6),</B>  der in     radialAr    Richtung verstellt werden  kann. Zur Befestigung dient eine durch ein       Langlo-cli    40     der    Drossel tretende Schraube  41, zur Führung ein Stift 42, der in einen  passenden Schlitz 43 des Aufsatzkörpers     a39     eintritt-,.

   Dieser Aufsatzkörper drosselt eben  falls den     Durchgangsquerschnift    für die     an-          "esatigte    Verbrennungsluft, und zwar um so       inehr,   <B>je</B> näher er dem Rande der Drossel  eingestellt ist.  



       A.ii    Stelle des     Aufsaf7körpers   <B>39</B> kann  auch ein     am        Gehä--tisestutzen   <B>1</B> in     achsialer     Richtung einstellbar befestigter Segment-'       körper    44 Verwendung finden     (Fig.   <B>9</B>     und     <B>1 M,</B> der mit der Drossel zusammen     den    Quer  schnitt für die angesaugte     Verbrennungsluft     in der gleichen Weise regelt wie der     Auf-          satzkörp,er   <B>39.</B>  



       In    der     Büehse   <B>6</B> der Drossel ist eine  Büchse 12 gelagert, die von -Linien her in<B>die</B>  Büchse<B>6</B> eingeschoben ist     und    sieh mit ihrem  verstärkten Fussteil gegen den Bund<B>7</B> des  Gehäusestutzens<B>3</B>     an#legt;    sie     istdurch    einen  im Gehäuse<B>3</B> sitzenden Stift<B>13,</B> der in eine  Nut 14 des Fussteils eintritt, gegen Drehung  gesichert, bildet also den     Drehza.pfe-n    für die  Büchse<B>6</B> und die Drossel 4.

   Ein Mutterring  <B>15</B> hält, die Büchse 12 in ihrer     Höhenlagre.    In  .diese Büchse 12 ist ein Rohr<B>16</B>     eingepasst,     dessen unteres Ende auf einem Bund<B>17</B> der  selben      < %iifsit7t    und     ain    obern Ende durch  einen Stift<B>18,</B> der in einen Schlitz<B>19</B> der  Büchse     1.2    eintritt, gegen     Dreliungg    in der  Büchse 12 gesichert ist. Durch eine     Über-          wurfsrautter    20 ist     das    Rohr<B>16</B> in der Büchse  1.2 festgehalten.  



  Die Bohrung des Rohres<B>16</B> ist nicht  durchgeführt. Die untere Bohrung 21 reicht  bis     züi    der Achse des     waggrechten        Stutze-ns   <B>1.,</B>  also bis in die Ebene des     Drosselkanals   <B>9,</B>  die obere Bohrung     22    endet, etwas oberhalb    ,dieser Achse. Die untere     Bollrung    21. nimmt  eine     kalibrierte    Brennstoffdüse<B>23</B> mit zen  traler Bohrung, die obere eine     kalibrierte     Luftdüse 24 auf.

   Die zentrale Bohrung der  Düse 24 ist     radial        iangebohrt        und    steht     durüh     radiale Bohrungen 25 und<B>26</B> des Rohres<B>16</B>       bezw.    der     Überwurfsmutter    20 mit     fler     Aussenluft in Verbindung. Die     Überwurfs-          mutter    bildet daher zugleich, einen     S.chutz          fürdie    Luftdüse 24, durch den das Eintreten  von Staub wirksam verhindert wird.

   Die  untere Bohrung 21 mündet in ihrem obern  Ende in     Ader    Achse des Stutzens<B>1</B> in eine  radiale Bohrung<B>27</B>     ödes    Rohres<B>16</B> und eine       Bohruno-   <B>28</B> in der Büchse 12. Die obere  Bohrung 22 führt     in,die    schrägen     Bohrlucher     <B>29</B> und<B>30</B> des Rohres<B>16</B>     undder    Büchse 12;

    diese münden bei geschlossener Drossel in  die an den Drosselkanal anschliessende Boh  rung<B>11</B> der Büchse<B>6.</B> Zwischen der     Boli-          rung   <B>28</B> und dem Bohrloch<B>30</B> ist eine     in'.die          M,ant-elfläc'he    der Büchse<B>192</B>     eingefräsile     Rinne<B>31</B> vorgesehen; diese Rinne erhält  einen von     Ader        Bahrung   <B>28</B> zum     Bohrlach   <B>30</B>  hin sieh     #allmblilieli-    verengenden     und        ver-          fla,chen-den    Querschnitt.

   Die Spitze der Rinne  liegt unmittelbar am Rande des     Bohrlo,clies     <B>30.</B> Der Verlauf der Rinne ist aus der     Ab-          wicklang    gemäss     Fig.   <B>8</B> deutlich erkennbar.  Bei geschlossener Drossel ist also der von,  der     B.ohrung    21 zum Drosselkanal<B>9</B> führende  Weg<B>27, 28, 31</B> gesperrt. Bei Öffnung der  Drossel verschiebt sich die Bohrung<B>11</B> auf  der Rinne<B>31,</B> so     dass    ein     tallmählich    zu  nehmender     DurchlAquerschnitt    freigegeben  wird.

   Bei ganz geöffneter Drossel steht die       Bohrunry   <B>11</B>     mit,der        Bolirung   <B>28</B> in Deckung.  Durch eine Schraube     31a    kann der Quer  schnitt der Rinne<B>31</B> noch gedrosselt     werdeD,     um erforderlichenfalls den     Brennstoff-Dure.Ii-          trittsquerschnitt    noch zu verkleinern.  



  Die als Luftkanal     idienen-de        Bolirung   <B>-9,2</B>  sieht bei geschlossener Drossel mit     #dein        Ka.-          nal   <B>9</B> in Verbindung, beim Öffnen der' Dros  sel aber nur solange -die -äussere Mündung des       Bohrlo,ches   <B>30</B> und die innere     Mün-dung    der  Bohrung<B>11</B> sieh wenigstens noch teilweise  überdecken; es kann also     'nur        'wä.hre-n(d    der'      ersten     Üffnungsgrade    der Drossel Luft durch  die Bohrung 22 zum Kanal<B>9</B> gelangen,<B>d.</B> h.       bl     während des Leerlaufes.

   Die Düse 24 ist  somit ausschliesslich     Leerlaxifluftdüse.     Oberhalb der Brennstoffdüse<B>23</B> mündet  eine seitliche Bohrung<B>32</B> in die Bohrung 21.  des Rohres<B>16.</B> Diese     Bohruno,   <B>32</B>     istdurell     die Büchse 12     und    den     Gehitusestutzen   <B>3</B>  weitergeführt und. durch ein eingelötetes  Röhrchen<B>33</B>     (Fig.    2) an einen Rohrstutzen  34 des Gehäusestutzens<B>1</B> angeschlossen, der  eine     kalibrierte    Luftdüse<B>35</B> trägt. Diese  Luftdüse hat die     olleiche    Ausbildung wie die  Luftdüse 24.

   Zum Schutz     oeoen    Eintritt von  Staub ist auf den Rohrstutzen 34 eine Kappe  <B>36</B> aufgesetzt. Durch die Düse<B>35</B> wird Luft  angesaugt, die dem durch die Brennstoffdüse  <B>23</B> zuströmenden reinen Brennstoff als Brems  luft beigemischt wird. Das Gemisch tritt       durchdie    Bohrung<B>9-1,</B> die     Bohrungen   <B>27. 28.</B>  die, Rinne<B>31</B> und die Bohrung<B>11.</B> in den  Kanal<B>9</B> der Drosselklappe 4.  



  Es ist ohne weiteres klar,     da.ss    die     Rege-          lun,-    des     Dure.hlaBiquers#ehnittes    um so feiner  und empfindlicher ist,<B>je</B> grösser der Weg für       t'   <B>e3</B>  die<B>-</B>     eiL3eitige    Verschiebung der     Durehlass-          #        et"r   <B>en</B>       öffn-tm,o,en   <B>11</B> und<B>31, 2.8</B> ist.

   Die Grösse des  Verschiebungsweges ist einmal abhängig von  dem Drehwinkel der     Drosselklappe,    inner  halb dessen die Öffnung der Steuerorgane,  en  erfolgt und ferner von dem Abstand der       Se.bieberfläü,hen        von    der     Drehaehse    der Dros  sel.

       Dureli    die besondere     Ausge#staltung    der  Drossel wird der     Drehunggswinkel    gross,     in-          t3          nerhalb    dessen der     T-Tnter-druük    im Vergaser  beim Leerlauf     und    beim Übergang vom       Leerla,uf    zur Belastung geregelt wird; so  dann besitzt die Büchse 12 einen relativ       Crossen    Durchmesser.  



  Die Speisung des Vergasers erfolgt aus  einem     Schwimmergoehäuse    45, das mittelst  eines     Gelenhauges    46 am untern Ende des  senkrechten Stutzens<B>3</B> drehbar gehalten ist.  Die Befestigung erfolgt mittelst einer Kap  selmutter 47, die     zugleieli    den Stutzen<B>3</B> un  ten abschliesst. Der Brennstoff strömt durch  einen Kanal 48 ein. der in eine     ringfürmige       Nut 49     desGelenkauges    46 mündet und, von  hier durch     Airäge    Bohrungen<B>50</B> des Stut  zens<B>3</B> unter die Brennstoffdüse<B>23</B> gelangt.

    en  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Spritzvergasers ist folgende:  n  Beim Leerlauf wird die Drossel 4 um  einen kleinen Winkel geöffnet; die Bohrung  <B>1-1</B> verschiebt sieh dann nur um einen ganz  kleinen Betrag auf der Rinne<B>31,</B> so     dass    eine  ganz kleine     Durchtrittsöffnung    freigegeben       #vird.    Die angesaugte Luft strömt mit gro  sser Geschwindigkeit durch den von der<B>Dros-</B>  sel freigegebenen Querschnitt des Stutzens<B>1</B>  und saugt den in     der    Bohrung 21 bis dicht       ft11    die Bohrung<B>27</B> herantretenden Brennstoff  an.

   Der Brennstoff gelangt sodann durch  die Bohrung<B>28,</B> die Rinne<B>31</B> und die     Boh-          TUng   <B>11</B> in den Kanal<B>9</B>     Iler        DrOSSel.    Gleich  zeitig wird aber von     der        Leerlaufdüse        2.1     Luft die durch     idie    Bohrung     22          land    die Bohrlöcher<B>29, 30</B> in die     Bohruing   <B>11</B>  und den Drosselkanal<B>9</B> gelangt. Luft und  Brennstoff mischen sieh noch vor dem Ein  tritt in den Kanal<B>9.</B>  



  Bei weiterer     Offnung    :der Drossel, also  beim Übergang vom Leerlauf zur     Belastlin.-,     schiebt sieh die     Bohrunr   <B>11</B> weiter über die  Rinne<B>31; je</B> mehr sie sich mit Vergrösserung  .des     Offnungswinkels    der Drossel der     Boli-          rung   <B>28</B> nähert, um so grösser wird der     Dure.Ii-          lass,querschnitt    für -den angesaugten Brenn  stoff,

   aber um so kleiner der     Durühlassquer-          schnitt    für die durch die Bohrung 22     züi-          strömende        Hilfsluft    an der     Münflung    des  Bohrloches<B>30.</B> Sobald sieh diese und die in  nere Mündung :

  der Bohrung<B>11</B>     vollstän%-          fiberschliffen    haben, ist die     Ililf,-luftdüse          z        a        bgeschaItet.        Mit        der        Of        fnung        der        Drossel     wird in zunehmendem     Massedur-cli    die     Brenn-          stoffflüse   <B>23</B> reiner Brennstoff     unI     mit Bremsluft, gemischt, die, von     -Jer    Düse<B>35</B>  durch,

   den     Rohrstufzen    34, das     Röhrehen   <B>33</B>  und die     Bohruno-   <B>32</B> hinter die Brennstoff  düse<B>23</B> gelangt. Bei voller Öffnung der  Drossel, also bei     Vollbelastuno-    des Motors,  steht die Öffnung<B>11</B> in voller Deckung mit  der     Bohl-Ling-   <B>28;</B> die     angesaug-te    Menge- von      Brennstoff und Bremsluft erreicht dann ihren  Höchstwert.  



  Während der Öffnung der Drossel wird  auch     dei)    von ihr freigegebene Querschnitt  für den Durchtritt     der    Verbrennungsluft  grösser; die Zunahme erfolgt jedoch wegen  .der besonderen Ausgestaltung der Drossel  sehr allmählich, so     dass    immer ein genügen  der Unterdruck im Vergaser vorhanden ist.  Es wird daher bei jeder Drehzahl und     Be-          la,stung    der Maschine ein mittleres     Mischungs-          verhä,Itnis    von Brennstoff und Luft einge  halten.

   Die Maschine     jarbeitet    bei niedrigsten  und höchsten Drehzahlen stossfrei Sie ent  wickelt beim schnellen Öffnen des     Vergazers     eine hohe     A-nzugskraft.    Ihre     Leisfung    ist in  weiten Grenzen steigerungsfähig, so     dass    von  dem     Za-Iinräderwec#hselgetriebe    nur wenig Ge  brauch zu machen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spritzvergaser mit einer einzigen Spritz- öffnung für Leerlauf<B>und</B> Belastung in einer vor einer Misch,düse angeordneten Drossel klappe, cladurch gekennzeichnet, rla.ss# die der Mischdüse zugekehrte Seite der Drosselklappe zu beiden Seiten eines zur Spritzöffnung führenden Brennstoffkenals ausgespart und das Vergasergehäuse mit enteprechenden Lappen versehen ist, die dicht an den Kör per des Brennstoffkanals anschliessen,
    wäh rend auf der andern Seite der Drossel ein verstellbarer segmentförmiger Aufsatzkörper ermöglicht, dass bei allen OffhungsgraAen der Drossel immer ein genügender Unterdruck im Vergaser vorhanden ist.
    UNTERANSPRüCHE: l.'Sprit7,%,ergaser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass düs Vergaser gehäuse einen in #aclisia.ler Rithiung ein stellbaren Segmentkörper (44) trä#gt, der mit der Drossel zusammen den Durch- trittsquerschnitt für die angesangte Ver- brennungsluft während eines verhältnis mässig grossen Offnungswinkels der Dros sel klein zu halten gestattet.
    2. Spritzvergaser nach P#atentai2sprueh, d-a- durch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Mischungsverhältnisses ein Bohrloeh (30) für die Zuführung von Hilfsluft zur Sprit7öffnung vorgesehen ist, das beim Übergang vom Leerlauf auf kleine Zylin derfüllungen allmählich verdeckt wird und dass gleichzeitig ein regelharer Durch gangsquerschnitt am Übergang aus einer Rinne<B>(31)
    </B> ian der Mündungder Bohrung <B>(28)</B> in die Bohrung<B>(11)</B> für den Zufluss eines Gemisches von Brennstoff und Bremsluft vorhanden ist, der beim Öffnen der Drossel stetig wächst.
    3. ,durch Spritzvergas,er gekennzeichnet, nach Patentansprue'h, dass in eine da- als Drelizapfen für die Drossel dienende, im Vergasergehäuse feste Büchse von ver hältnismässig grossem Durchmesser ein Rohr zur Zuführung von Brennstoff und Hilfsluft undrellbar eingepasst ist,
    das zwei voneinader getrennte Bolirungen be- besitzt, von denen die obere den Vergaser mit Hilfsluft nur während der ersten Öffnungsgrade,der Drossel speist, die un tere dagegen, sobald die Drossel geöffnet wird, mit Brennstoff und Bremsluft. 4. Spritzvergaser nach Patentanspruch -und Unteranspruell <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die untere Bohrung (21) an der Ein trittsmündung mit einer kalibrierten Düse.
    <B>(23)</B> zur Regelung des Zuflusses von Brennstoff ausgestattet und oberhalb der selben durch eine seitliche Bolirung <B>(32)</B> an eine kalibrierte Bremsluftdüse <B>(35)</B> an geschlossen ist.
    <B>5.</B> Spritzvergaser nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die obere Bohrung (22) des Rohres <B>(16)</B> eine kalibrierte Hilfsdüse, (24) aufnimmt und in schräge, durch die Wan dung des zur Zuführung von Brennstoff und Hilfsluft dienenden Rohres<B>(16)</B> und der im Vergasergehäuse festen Büchse (12) gehende Bohrlöcher<B>(29, 30)</B> mündet, deren Mündung bei geschlossener Drossel vor der Bohrung<B>(11)</B> und dem Brennstoff kanal<B>(9)</B> liegt, so dass durch die erst- erwähnte Bohrung<B>(9-2)</B> so lange Hilfs luft angesaugt wird,
    als der öffnungs- winkel der Drossel kleiner bleibt als der Winkel, bei dem sieh die äussere Mündun(, <I>C</I> der schrägen Bohrlöcher<B>(29, 30)</B> -und die innere Mündung der Bohrung<B>11</B> vollstän dig überschliffen haben.
CH98408D 1920-11-22 1921-10-12 Spritzvergaser mit einer einzigen Spritzöffnung für Leerlauf und Belastung in einer vor einer Mischdüse angeordneten Drosselklappe. CH98408A (de)

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