CH97659A - Neuartiger Wirbel für Saiteninstrumente. - Google Patents

Neuartiger Wirbel für Saiteninstrumente.

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CH97659A
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CH
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plate
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handle
truncated cone
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Nahr Anton
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Nahr Anton
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears

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Description


  Neuartiger Wirbel für Saiteninstrumente.    Die bei Saiteninstrumenten im Gebrauch  befindlichen Wirbel beruhen auf verschie  denen Systemen, die aber     sämtlich    auf  Grund ihrer Ausbildung und Anordnung mit       fühlbaren    Nachteilen behaftet sind. Eines  teils lassen diese Wirbel nicht dasjenige ge  naueste Spannen der Metallsaite zum Korri  gieren des Tones, wie zum Beispiel die Wir  bel bei     Streichinstrumenten    zu, andernteils  sind diese Wirbel. mit denen dieses Einstel  len erreicht werden kann, derart kompliziert  konstruiert,     da.ss    deren Herstellung mit gro  ssen Unkosten verknüpft ist.  



  Im Gegensatz zu diesen bekannten Wir  beln ist der Wirbel gemäss der vorliegenden  Erfindung von aller einfachster Bauart, er  fordert also sehr geringe Anfertigungs  kosten und spannt trotzdem die Saiten     in     jeder erforderlichen Nuance des Tones. Die  Neuerung besteht hauptsächlich darin, dass  der auf an sich bekannter     Platte    sitzende  Wirbel unterhalb der Platte als stärkerer,  oberhalb derselben als schwächerer Zylinder  ausgebildet ist, welch letzterer in einen Vier  kant ausläuft, wobei auf der schwächeren  Welle der     Griff    sitzt, der in seiner Höhe ver-         mittelst    eines auf der Platte frei ruhenden  Kegelstumpfes gehalten     wird    und in seinem  obern,

   mittleren Teil mit einem rechteckigen  Ausschnitt versehen ist, welcher zur Auf  nahme eines entsprechend ausgebildeten  Blockes dient, dessen obere Fläche als ein  voller Schraubengang ausgebildet ist, auf  den sich anpassend der Schraubengang einer       Abschlussseheibe    legt, welche fest auf dem  Vierkant sitzt und auf ihrem Platze durch  das vernietete Zylinderende gehalten     wird.     Die Einrichtung ist derart getroffen, dass beim  Spannen und beginnenden Zug der Saite der  Griff nebst Block über der Welle sich etwas  verschiebt und sein Schraubengang auf dem  jenigen der feststehenden Scheibe entspre  chend ansteigt, wodurch ein Druck des Kegel  stumpfes auf der Platte, andernteils ein  Zug auf einem an der Platte anliegenden  Bund der Welle ausgeübt wird, so dass der  Wirbel auf jede gewünschte,

   noch so geringe  Saitenspannung im Augenblick und unver  rückbar sich feststellt.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer Ausführungsform bei  spielsweise veranschaulicht.      Auf der bekannten Platte x sitzt in einer  Bohrung derselben die verschieden starke  \Kelle<I>a,</I>     ci    dergestalt, dass unterhalb der  Platte, von der Scheibe oder dem Bund b  abgeschlossen, der stärkere Teil a, oberhalb  der Platte der schwächere Teil     ci    angeordnet  ist; letzterer läuft in einen Vierkant c aus.  Der Zellenteil a ist in bekannter Weise bei       d    durchbohrt und dient zum Aufwickeln der       Hetallsaite.     



  Oberhalb der Platte x befindet sich frei  auf derselben ruhend und lose um den  Wellenschaft a' ein metallener Kegelstumpf       e,    auf dessen Stumpf der Griff f sitzt, wel  cher in seiner     obern    Mitte einen     rechteckigen     oder quadratischen Ausschnitt f' aufweist,  in welchem ein in Leereinstimmung ausge  bildeter Block     g    ebenfalls lose um den Wel  lenschaft     ä    lagert. Dieser Block     g    ist in  seiner obern Fläche als ein voller Gewinde  gang mit je nach Erfordernis gestufter Stei  gung geschnitten.

   Auf diesen Gewindegang  legt sich der entsprechende Gewindegang  einer     Scheibe        1z.,    die ihrerseits auf dem Vier  kant c sitzt, dessen Ende über der Scheibe  breitgeschlagen ist, so     dass    infolge dieser An  ordnung der so montierte Wirbel in seiner  Gesamtheit gedreht werden kann.  



  Der Arbeitsgang ist wie folgt:  Nach Befestigen der Saite geht durch  Drehen des Wirbels im Sinne des Pfeils in       Fig.    1 links das     Spannen    der Saite vor sich,  indem der Block     g    die Scheibe     1z    zufolge Rei  bung     mitnimmt.    Die Saite setzt der Drehung  der Welle a Widerstand     entgegen.    Die       Vberwindung    dieses, wenn auch anfangs noch  so geringen Widerstandes, versetzt um ein  Weniges den     Griff    f nebst dem mit letzteren  in     Eingriff    stehenden Block     g    um den  runden Wellenschaft a'.

   Der Gewindegang  des Blockes     g    wird demnach um einen ent  sprechend geringen Teil auf demjenigen  der     Verschlussscheibe        1i,    ansteigen, und der  Griff f wird einen Druck auf den Kegel  stumpf e und letzterer auf die Platte x aus  üben, so dass sich der Kegelstumpf auf der  Platte     festpresst.    Gleichzeitig wird ein Zug  auf die ganze     _N#@Telle    a,   ausgeübt, der sich    durch Anpressen des Bundes     L    an die untere  Fläche der Platte x äussert, so     da.ss    infolge der  kombinierten Einwirkung von Druck und.  Zug die Welle a     bezw.    der ganze Wirbel in  der Gebrauchsstellung unverrückbar blockiert  wird.

   Beim ferneren Drehen des Wirbels,       zwecks    Tonerhöhung der Saiten in     ge-,vünseli-          ter    Nuance, werden Griff und Block um ein       %veiteres        Gerinbes    auf der schiefen Bahn der  Scheibe lt versetzt, wodurch die     Klemmung     des Kegelstumpfes und des Wellenbundes  gegen die Platte x in übereinstimmendem     Ver-          bältnis    zur     Saitenspannung    gesteigert und  der ganze Wirbel von neuem blockiert wird.  Ein     selbsttätiges    Lockern der Saite     ist    v oll  ständig     ausgeschlossen.     



  Der vorliegende Wirbel     beruht    auf  äusserst einfacher, aber sinnreicher Konstruk  tion und hebt sich in wirtschaftlicher und       iechnischer        Beziehung    infolge des erzielten  Fortschrittes vorteilhaft von den bekannten  Wirbeln ab. Bei erforderlichem     Zurtiekspan-          nen    der Saite äussert sieh der Arbeitsvorgang  in umgekehrter Weise.

Claims (1)

  1. PATE NTANSPRITCH Neuartiger Wirbel für Saiteninstrumente. dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Platte (x) sitzende Wirbel unterhalb der Platte als stärkere (ä), oberhalb derselben als schwächere Weile (-(1'-) mit Vierkantkopf (c) ausgebildet ist, wobei lose auf der schwä cheren Welle (a) und frei auf der Platte<I>(x)</I> ein Kegelstumpf (e) und anschliessend an denselben der Griff (f) ebenfalls lose sitzt, der in seinem obern mittleren, rechteckig aus gebildeten Ausschnitt (f') einen Block (g) trägt,
    der sich mit dem Griffe dreht, und dessen obere Fläche als voller Schrauben gang geschnitten ist, -auf den sich anpassend .der entsprechend verlaufende Schrauben gang einer fest auf dem Vierkant (c) sitzen den, durch Vernieten auf ihrem Platz gehal tenen Abschlussseheibe (h) derart legt, da.ss beim Spannen und beginnenden Zug der Saite bei (d) der Griff (f) um ein Geringe lose um den Wellenschaft (ci) dreht und die schiefe Ebene seines Blockes (g) auf dem Schraubengange der festbleibenden Scheibe (h) entsprechend ansteigen lässt,
    wodurch der von dem Griffe (f) auf den Kegelstumpf (e) ausgeübte, immer mehr anwachsende Druck den genannten Kegelstumpf und der auf die Welle (a) ausgeübte Zug den Wel- lenbund (b) fest gegen die Platte (x) zwecks Blockieren des Wirbels in jeder erforder lichen Stellung presst.
CH97659D 1921-07-01 1921-07-01 Neuartiger Wirbel für Saiteninstrumente. CH97659A (de)

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