CH97631A - Verfahren und Vorrichtung zur Herbeiführung der Absorption und zur Reinigung von Gasen und Dämpfen durch Flüssigkeiten. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herbeiführung der Absorption und zur Reinigung von Gasen und Dämpfen durch Flüssigkeiten.Info
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- Gas Separation By Absorption (AREA)
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herbeiführung der Absorptiou und zur Reinigung von Gasen und Dämpfen durch Flüssigkeiten. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Herbeiführuno, der Absorption und zur Reinigung von Gasen und Dämpfen durch Flüssigkeiten, sowie eine zur Ausfüll- rung #dieses Verfahrens dienende Vorrichtung.
Das Verfahren besteht da.rin, dass die gasförmigen Stoffe gezwungen werden, sich innerhalb eines geschlossenen Ra-i-Lues zwi schen und entlano, von mindestens zwei! in diesem Raume freiströmenden, übereinander- liegenden und dessen Querschnitt wenigstens annähernd ausfüllenden, zusammenhängenden Flüssigkeitsschichten zu bewegen.
Die zur Durchführung,des Verfahrens dienende Vor richtung besteht in der Hauptsache aus einem eschlossenen Raum, in welchem mindestens ein zum Einführen von Flüssigkeit bestimm tes Rohr vorhanden ist, das mit Einrichtun gen versehen ist, die die Bildung von zusam- Z menhä,ngen-den, freiströmenden Flüssigkeits schichten ermöglichen.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. <B>1,</B> 2 und<B>3</B> mehrere beispielsweise Auis- führungsformen der Vorrielitung in lotrech ten und wagrechten Schnitten, während Fig. 4 eine zu Fig. <B>3</B> gellörige Einzelheit in grö sserem Massstab darstellt.
Bei der in Fig. <B>1</B> gezeigten Ausführungs form sind Rohre a unmittelbar an einer Sei tenwand eines prismatischen Gefässes A dicht a#nliegeend übereinander a.no-ebraellt. Die Rohre a könnten statt an der Wand anzulie gen in einiger Entfernung von derselben an gebracht- sein, jedoch deraxt, dass ein Durch gang von Gasen zwischen den Rohren und der Gefässwand nicht, erfolgen kann.
Die Rohre sind auf der der näheren Gefäilwau.d a,bgekehrten Seite mit auf die ganze Läng3 derselben sieh erstreckenden, spaltförmigen Öffnungen zur Erzeugung von freiströmen den Flüssigkeitsschichten versehim. An der gegenüberliegenden Wand des Gefässes<B>A</B> sind in drei übereinanderliegenden Reihen dachförmige Bleche<B>d</B> mittelst Armen c,auf- recht befestigt. Jedes zweite dieser Bleche<B>d</B> besitzt Durclibrecliungen (nicht gezeichnet).
In zwei übereinanderliegenden Reihen sind die vollen und durclibrochenen Bleche gegen einander versetzt angeordnet.
ZD Das Gas tritt unterhalb der Rohre a in das Gefäss ein, durchströmt die in nachste hend besühriebener Weise durch Austritt der zur Absorption oder Reinigung des Gases zu geführten Flüssigkeit ans den spaltförmigen Offnun-en der Rohre a gebildeten Flüssig- 1-,eitssehichten und verlässt das Gefäss durch ein Rohr in der Decke.
Der Durchtritt des Gases durch die verschiedenen Flüssigkeits schichten erfolgt an den Stellen, wo durch Aufprallen der Flüssigkeit auf die dachför- migen Bleche<B>d</B> in den zusammenhängenden Flüssigkeitsschichten der Daeliform. der Ble- übe entsprechende dreieckige Durelibreckun- 0- R 0, 1,e gebildet werden, deren Spitze gegen den Äusströmungsspalt der Rohre a gerichtet ist.
Da die vollen und celochten Bleche der über einander lieoenden Reihen -egeneinander tn el versetzt angebracht sind, ist das #Gas zu einer zickzael,-fürmigen Fortbewegung zwischen den Flüssigkeitsschichten gezwungen.
Die gasfürmigen Stoffe können innerhalb der durch zwei übereinanderliegende Flüs- sigkeitsschiehten gebildete Räume nicht den direkten Weg von Durühbreeliuno, zu Durch- brechung zurücklegen, sondern werden von t# PD den strömenden Flüssigkeitsschichten mitg-e- nommen, so dass eine heftigeWirbelbewegung entsteht,
wodurch eine ständige Berührung zwischen Gas und Flüssigkeit hervorgerufen wird.
Bei der Ausführunggsform nach Fig. 2 sind an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden mit Längsspalten versehene Rohre lt in einem gewissen Abstand von der Gefässwan#d angeordnet. Zwischen den Wän den und den Rohren sind von den Wänden weg über die Rohre gebogene Bleehe Zz angc- bracht.
Das zu reinigende Gas strömt unten in das Gefäss<B>A</B> ein, -eilt unter der ersten zu sammenhängenden Flüssigkeitsschicht im Ge- ,genstrom zu derselben hindurch und zwischen dem untersten Rohr und dem zugehörigen Blech<B>k</B> aufwärts in den Zwischenraum zwi- sehen der untersten und,der näe'hstobern Flüs- sigkeitsschicht. Aus,
diesem zwischenraurn ge langt das Gas auf der entgegengesetzten Seite des Gefässes<B>A</B> zwischen dem nächstobern Rohr a und dem zugehörigen Blech<B>k</B> nach üben aus, usw. Die Bleche<B>k</B> verhindern, dass die den Gefässwänden entlang abwärts flie ssende Flüssigkeit den Zwischenraum zwi- sehen den Rohren<B>A</B> und den Gefäss-,vänden vollständig ausfüllt.
Die Flüssigkeitsschieh- ten werden durch den Austritt der Flüssig keit aus den Längsspalten der Rohre gebil det. Je zwei übereinander liegende Schichten haben entgegengesetzte Strömungsrichtung.
Fig. <B>3</B> veranschaulicht eine Ausführungs form, bei welcher in ein stehend angeord netes, zylindrisches Gefäss<B>A</B> von oben ein zentrales Rohr e eingeführt ist, das am un tern Ende eine Düse in zür Bildung überein ander liegender Flüssigkeitsschichten trägt. Die Düse in, besitzt nach Fin-. 4 drei vonein ander oesonderte Stücke o, r,<I>s,</I> welche auf Aussengewin#de einer gemeinsamen -Mittelhälse x aufgesehraubt und dadurch zusammenge halten sind.
Die Teile o und r besitzen für den Durchtritt von Flüssigkeit züi den spalt- fürmigen Düsenüffnungen p und t Durchbre- ehungen q. Durch Drehen der beiden untern Teile r und s auf der Mittelhülse x wird die lichte Weite der Ringspalten<B>p</B> und t geän dert.
Die Schrauben<B>y</B> und z dienen dazu, die Düsenteile r und s in der jeweils gewählten Stelluno, festzustellen.<B>'</B> Mittelst drehbarer Ringe<B>1</B> und<B>92</B> sitzen an den Düsentt-ilen r und s Arme it und i" die verstellbare Durch- breehungskörper <B>w</B> für die Flüssigkeits schichten tragen. Die Mittelhülse x i2i unten durch eine abnehmbare Kappe<B>3</B> ab,-e- schlossen.
Die aus dem Rohr e in #die Düse in, flie ssende Flüssigkeit gelangt durch die Durch- brechungen q der Düsenteile o und r zu den Ein,-spalten <B>p</B> und t. aus welchen sie infolge der Kohäsion und Oberfläf.-henspannung als zusammenhäncende, freiströmende, überein ander liegen-de Schichten, die unter der Wir- hung der Sehwerkraft kuppelartige Gestalt annehmen, austritt.
Durch Regelung der #,'paltweite oder des Flüssigkeitsdruches wer- den sich die Schichten mehr der ebenen oder ,der paraboloidischen Form nähern. Um die Unterbrechungen der Flüssigkeitsschichten an beliebige Stellen verlegen zu können, sind <U>.die</U> Arme u, v und auf ihnen die Körper iv verstellbar.
Nach Abnehmen der Kappe<B>3</B> kann an flie Hülse eine zweite Düse angeschraubt werden, aus welcher wieder zwei Flüssig keitsschichten ausfliessen.
Bei allen Ausführungsformen des Ver fahrens, bei welchem Gas durch freiströmende, Flüssigkeitsschiellten absorbiert oder gerei nigt wird, ist es von Vorteil, darauf zu ach- fen, dass der Winkel, unter welchem die Flüs- sigkeitssehichten auf die Wandung des Ge fässes auftreffen, kleiner als<B>90'</B> ist, damit die #durch den Aufprall der Flüssigkeit an die Wandung abgetrennten Tropfen von der Flüssigkeitsschicht. abwärts geworfen wer den.
Claims (1)
- <B>.</B> PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herbeiführung der Absorp tion und zur Reinigung von Gaser und Dämpfen durch Flüssigkeiten, dadurch ge kennzeichnet, dass die gasförmigen Stoffe gezwungen werden, sich innerhalb eines geschlossenen Raumes zwischen und ent lang von mindestens zwei in diesem Rau me freiströmenden, übereinander liegen den und dessen Querschnitt wenigstens annähernd ausfüllenden, zusammenhäun- genden Flüssigkeitsschicliten zu bewegen.II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch<B>1,</B> gehenn- zeichnet durch einen geschlossenen Raum, in -welchem mindestens ein zum Einfüh ren von Flüssigkeit bestimmtes Rohr vor handen ist, das mit Einrichtungen ver sehen ist, die,die Bildung von zusammen hängenden, freiströmendeu Flüssi",-heits- schichten ermöglichen.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> ge kennzeichnet durch einen prismatischen Raum, in welchem übereinanderliegende, mit stapelförmigen Offnungen'versehene Rohre mit einer der Begrenzungswände des Raumes gleichlaufend angebracht sind, wobei für den Durchcran" der (,as- ZD el ZD förmigeu Stoffe im Bereich der Flüssig keitsschichten dachförmi-e,aufrecht ge- #n 23 stellte Bleche, von,denen die einen Durch- brechungen aufweisen, angeordnet sind. 2.Vorrichtung nach Patentansprucli II, ge kennzeichnet durch einen prismatischen Raum, in welchem miteinander gegen- überliegendeu Begrenzungswänden gleieli- laufende Rohre im Abstand von den letz teren und in ider Höhenlage zueinander versetzt angeordnet sind, welche Rohre auf der der näheren Wand abgekehrten Seite mit spaltförmigen, längslaufenden Öffnungen versehen sind,wobei in den freien Zwischenraum zwischen !den Roh ren und der nähern Wand zur Ablenkun- der an derselben nach unten abfliessenden Flüssigkeit von der Wand weg, über die Rohre gebogene Bleche vorhanden sind.<B>3.</B> Vorriehtung nach Patentansprucli II, ge kennzeichnet durch einen stehend ange ordneten, zylindrischen Raum, in dessen Achse von oben ein zur Zuleitung von Flüssigkeit,dienendes Rohr eingeführt ist, -das am untern Ende eine Düse zur Bil- !dung von übereinanderliegenden Flüssig- keitsschieliten trägt. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, ,dass die am untern En-de des -von oben in den zylindrischen Raum eingeführten Rohres angeordnete Düse drei auf ein zentrales Rohr aufgeschraubte Düsen teile besitzt, von denen die beiden untern, zwecks Regelung der Ringspalte drehbar und feststellbar sind, und ausserdem Arme tragen, auf welchen Körper >angebracht sind, die in den freiströmenden Flüssig keitsschichten Durchbrechungen für den Durchgang der gasförmigen Stoffe er zeugen.
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| CH97631D CH97631A (de) | 1920-06-28 | 1921-06-10 | Verfahren und Vorrichtung zur Herbeiführung der Absorption und zur Reinigung von Gasen und Dämpfen durch Flüssigkeiten. |
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| CH (1) | CH97631A (de) |
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1921
- 1921-06-10 CH CH97631D patent/CH97631A/de unknown
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