CH97593A - Brikett aus staubförmigen Brennstoffen und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Brikett aus staubförmigen Brennstoffen und Verfahren zur Herstellung desselben.

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Kollar Erno
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  Brikett aus     staabförmigen    Brennstoffen und Verfahren zur Herstellung desselben.       I       Die Erfindung betrifft die     Brikettierung          staubförmiger    Brennstoffe aller Art. Sie ge  stattet die Verwendung eines neuen gewöhn  lich ausserordentlich     wolilfeilen,    überall ver  fügbaren und dabei sehr wirksamen Binde  mittels.

   Dieses neue Bindemittel besteht aus  nichts anderem, als zerkleinerten     (gemalile-          neu,        gestossenen-oder        gestampften)Ba.um-    oder  sonstigen Blättern,     Stengelteilen    oder der  gleichen nicht     verliolzten        Vlanzenteilen.    Da  bei braucht     mag#    gar nicht die Vegetation  ihrer Blätter oder sonstiger Teile zu berau  ben, die herabgefallenen Blätter und sonstige  nicht     verliolzie    Abfälle entsprechen ebenso  gut.  



  Zweckmässig wird das Bindemittel in  Form eines dicken Breis dem gepulverten  Brennstoff zugefügt. Sind die verwendeten  Blätter oder dergleichen derart trocken,     dass     sie zerkleinert keinen Brei geben, so kann  Wasser zugesetzt werden.     Hingegen#    wenn  die verwendeten Blätter oder dergleichen zu  saftreich sind und, demzufolge der erhaltene  Brei nicht genug dick ist, kann ein Teil des    Saftes auf beliebige Art, z. B. durch Kochen,  entzogen werden.

   Zwecks besserer     Extrahie-          rung    -,der löslichen Substanzen können die zer  kleinerten<B>.</B> Blätter oder dergleichen gege  benenfalls auch dann mit Wasser bei<B>60</B> bis  <B>100 '</B> Celsius gekocht     werden,'wenn    ein     Ein-          da,mpfen    gar nicht notwendig ist.  



       Vondem    neuen Bindemittel genügt schon  eine geringe Menge, um den brikettierten  Brennstoff gut zusammenzuhalten. Der     obpa     erwähnte     dirke    Brei wird je nach der Be  schaffenheit des zu brikettierenden Brenn  stoffes zweckmässig in     Meingen,        welbhe    von  ungefähr fünf Gewichtsprozenten aufwärts  steigen, dein     staubförmigen    Brennstoff zuge  mischt.<B>Da</B> aber der Brei     orösst-enteils    aus  Wasser besteht, das aus dem trocknenden  Brikett     eDtweialit,    gelangen mit dem Binde  mittel noch bedeutend weniger Fremdstoffe  in den Brennstoff,     und    auch diese sind solche,

         .die    im wesentlichen     mitverbrennen        und,   <B>so-</B>  mit die Asche nicht vermehren, also den  Heizwert des Brennstoffes praktisch nicht  herabsetzen. Von trockenen Blättern genügt       ZD         nach den Versuchen schon<B>1</B>     '/o,        das    zur     Be-          reituno,    des Breis erforderliche     -\Vasser    nicht  angerechnet.  



  Das Verfahren kann derart ausgeübt wer  den,     dass    zum Brikettieren weder     Erwärmuno,     noch ein höherer Druck erforderlich ist, so       dass    sogar in der Hand geformte Klumpen  sehr fest     zusainmenhalten.        Selbstvenständlich          muss    dann aber die geringe Menge     Binde-          ?#    ei  mittel in     -dem        staubfürmigen    Brennstoff gut  verteilt -werden     und        muss    das Gemenge eine  gewisse Feuchtigkeit haben.

   Gegebenenfalls  kann das Bindemittel     auel-i        als        troülienes    Pul  ver zugesetzt     und    das Gemenge mit Wasser  oder Dampf befeuchtet werden.  



  Das neue Verfahren     1-,ann    für Steinkohle,  Braunkohle, ja sogar für     Kohs    Holzkohle,  Torf und     Säggem.ehl    gleichermassen Verwen  dung finden. Die     Briketfe    können so herge  stellt werden,     dass    sie nicht klebrig sind und  daher nicht     -abselimutzen,    auch keinen     unan-          geneUmen        Geruch    und keine russige Flamme  haben und deren fester Zusammenhalt durch  die Wärme nicht     beeinflusst    wird.

   Damit sie  gegen Nässe keine Empfindlichkeit zeigen,  <B>1-,</B> a     nn    man     gerbstoff-    oder     harzlialtige    Blätter  oder sonstige Pflanzenteile, z. B. Nadelblät  ter, in das     Binflemittel    einreihen. Es wurde  gefunden,     dass    die Unempfindlichkeit gegen  Nässe auch     dur-ch    Trocknung der fertig     ge-          tD        tz     formten Brikette in nicht heissen Rauchgasen  erzielt werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Verf ahren zum Brikettieren staubförmiger Brennstofe aller Art, dadurch gekennzeich- net, (lass als Bindenliftel zerkleinerte, nicht verliolzte Pflanzenteile verwendet- werden.
    UNTERANSPRüCEIE: <B>1 .</B> Verfahren nachPatentanspruch <B>1,</B> dadurch C Cekennzeichnet, dass die zerkleinerten Pflanzenteile zu: einem dicken Brei ange rührt dem Brennstoff zugemiseht werden. 2. Verfahren nach Unferanspruell <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet dass der Brei durch Ko chen der zerkleinerten Pflanzenteile mit Wasser bei<B>60</B> bis<B>100'</B> Celsius hergestellt wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Einreihung gerbstoff- haltiger 2flanzenteile in das Bindemittel. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1, <B>,</B> gekenn- zeichnet durch die Einreihuno- harzhalti- ,grer Pfla-nzenteile in das Bindemittel.
    <B>5,</B> Verfahren nach Patenfanspraeli I, dadurch gekennzeiehnet, dass die fertig geforrntei'i Brikette durch Trocknung in Rauchgasen gegen Nässe unempfindlich gemachi wer den<B>-</B> PATENTANSPRUCII II.' Brikett mit staabförmigen Brennstoffen aller Art, welches nach dem Verfahren ge- I mäss Patentansprueb, <B>1</B> hergestellt ist, dadurch Olekennzeichnet,
    dass dasselbe als Bindemittel zerkleinerte Blätter enthält.
CH97593D 1920-07-14 1921-07-09 Brikett aus staubförmigen Brennstoffen und Verfahren zur Herstellung desselben. CH97593A (de)

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