Brikett aus staabförmigen Brennstoffen und Verfahren zur Herstellung desselben. I Die Erfindung betrifft die Brikettierung staubförmiger Brennstoffe aller Art. Sie ge stattet die Verwendung eines neuen gewöhn lich ausserordentlich wolilfeilen, überall ver fügbaren und dabei sehr wirksamen Binde mittels.
Dieses neue Bindemittel besteht aus nichts anderem, als zerkleinerten (gemalile- neu, gestossenen-oder gestampften)Ba.um- oder sonstigen Blättern, Stengelteilen oder der gleichen nicht verliolzten Vlanzenteilen. Da bei braucht mag# gar nicht die Vegetation ihrer Blätter oder sonstiger Teile zu berau ben, die herabgefallenen Blätter und sonstige nicht verliolzie Abfälle entsprechen ebenso gut.
Zweckmässig wird das Bindemittel in Form eines dicken Breis dem gepulverten Brennstoff zugefügt. Sind die verwendeten Blätter oder dergleichen derart trocken, dass sie zerkleinert keinen Brei geben, so kann Wasser zugesetzt werden. Hingegen# wenn die verwendeten Blätter oder dergleichen zu saftreich sind und, demzufolge der erhaltene Brei nicht genug dick ist, kann ein Teil des Saftes auf beliebige Art, z. B. durch Kochen, entzogen werden.
Zwecks besserer Extrahie- rung -,der löslichen Substanzen können die zer kleinerten<B>.</B> Blätter oder dergleichen gege benenfalls auch dann mit Wasser bei<B>60</B> bis <B>100 '</B> Celsius gekocht werden,'wenn ein Ein- da,mpfen gar nicht notwendig ist.
Vondem neuen Bindemittel genügt schon eine geringe Menge, um den brikettierten Brennstoff gut zusammenzuhalten. Der obpa erwähnte dirke Brei wird je nach der Be schaffenheit des zu brikettierenden Brenn stoffes zweckmässig in Meingen, welbhe von ungefähr fünf Gewichtsprozenten aufwärts steigen, dein staubförmigen Brennstoff zuge mischt.<B>Da</B> aber der Brei orösst-enteils aus Wasser besteht, das aus dem trocknenden Brikett eDtweialit, gelangen mit dem Binde mittel noch bedeutend weniger Fremdstoffe in den Brennstoff, und auch diese sind solche,
.die im wesentlichen mitverbrennen und, <B>so-</B> mit die Asche nicht vermehren, also den Heizwert des Brennstoffes praktisch nicht herabsetzen. Von trockenen Blättern genügt ZD nach den Versuchen schon<B>1</B> '/o, das zur Be- reituno, des Breis erforderliche -\Vasser nicht angerechnet.
Das Verfahren kann derart ausgeübt wer den, dass zum Brikettieren weder Erwärmuno, noch ein höherer Druck erforderlich ist, so dass sogar in der Hand geformte Klumpen sehr fest zusainmenhalten. Selbstvenständlich muss dann aber die geringe Menge Binde- ?# ei mittel in -dem staubfürmigen Brennstoff gut verteilt -werden und muss das Gemenge eine gewisse Feuchtigkeit haben.
Gegebenenfalls kann das Bindemittel auel-i als troülienes Pul ver zugesetzt und das Gemenge mit Wasser oder Dampf befeuchtet werden.
Das neue Verfahren 1-,ann für Steinkohle, Braunkohle, ja sogar für Kohs Holzkohle, Torf und Säggem.ehl gleichermassen Verwen dung finden. Die Briketfe können so herge stellt werden, dass sie nicht klebrig sind und daher nicht -abselimutzen, auch keinen unan- geneUmen Geruch und keine russige Flamme haben und deren fester Zusammenhalt durch die Wärme nicht beeinflusst wird.
Damit sie gegen Nässe keine Empfindlichkeit zeigen, <B>1-,</B> a nn man gerbstoff- oder harzlialtige Blätter oder sonstige Pflanzenteile, z. B. Nadelblät ter, in das Binflemittel einreihen. Es wurde gefunden, dass die Unempfindlichkeit gegen Nässe auch dur-ch Trocknung der fertig ge- tD tz formten Brikette in nicht heissen Rauchgasen erzielt werden kann.
Stick fuel briquette and process for making the same. I The invention relates to the briquetting of all types of fuel in powder form. It ge equips the use of a new ordinarily Lich extraordinarily wolilfeilen, everywhere ver available and very effective binding means.
This new binding agent consists of nothing else than crushed (painted, new, pounded or stamped) tree or other leaves, stem parts or the same non-ironed parts of the plant. In this case, # may not need to cover the vegetation of its leaves or other parts at all, the fallen leaves and other non-tangled waste are just as good.
The binder is expediently added to the powdered fuel in the form of a thick paste. If the leaves or the like used are so dry that they do not give a pulp when they are crushed, water can be added. On the other hand, if the leaves or the like used are too juicy and, consequently, the resulting pulp is not thick enough, some of the juice can be used in any way, e.g. B. by cooking, withdrawn.
For better extraction - of the soluble substances, the crushed <B>. </B> leaves or the like can, if necessary, also then with water at <B> 60 </B> to <B> 100 '</B> Celsius when steaming is not even necessary.
A small amount of the new binding agent is enough to hold the briquetted fuel together. Depending on the nature of the fuel to be briquetted, the pulp mentioned above is expediently mixed with your powdered fuel in Meingen, which increases from about five percent by weight. <B> There </B>, however, the pulp is made up of water consists, which consists of the drying briquette, significantly fewer foreign substances get into the fuel with the binding agent, and these are also those
.which essentially co-burn and, <B> so- </B>, do not increase the ash, i.e. practically do not reduce the calorific value of the fuel. According to the experiments, even <B> 1 </B> '/ o of dry leaves is sufficient, the water required to prepare the pulp is not taken into account.
The method can be carried out in such a way that neither heating nor higher pressure is required for briquetting, so that even lumps formed by hand hold together very firmly. Of course, the small amount of binding agent in the dusty fuel must then be well distributed and the mixture must have a certain amount of moisture.
If necessary, the binder can also be added as a dry powder and the mixture can be moistened with water or steam.
The new process can be used equally for hard coal, lignite and even for Kohs charcoal, peat and sawdust. The briquettes can be produced in such a way that they are not sticky and therefore do not wear off, have no unpleasant smell and no sooty flame and their firm hold together is not influenced by the heat.
So that they are not sensitive to moisture, <B> 1-, </B> tanned or resinous leaves or other plant parts, e.g. B. Nadelblät ter, line up in the Binflemittel. It was found that insensitivity to moisture can also be achieved by drying the finished briquette in non-hot smoke gases.