CH97527A - Elektromagnetische Auslöseeinrichtung in Wechselstrom-Schaltanlagen. - Google Patents

Elektromagnetische Auslöseeinrichtung in Wechselstrom-Schaltanlagen.

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CH97527A
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switchgear
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
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    • HELECTRICITY
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    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/12Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by voltage falling below a predetermined value, e.g. for no-volt protection

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Description


  Elektromagnetische     Auslöseeinrichtung    in     Wechselstrom-Schaltanlagen.       In     Wechselstromanlagen    ist es zweck  mässig, die     Auslösespulen    der Schalter un  mittelbar oder über einen     Spannungswandler     an die     Wechselstromquelle    zu legen und so  zu bemessen, dass sie bei Ausbleiben der       Spannung    den Schalter öffnen.

   Ausser dieser       unmittelbaren    Verwendung zur Nullspan  nungsauslösung wird die Auslösung, das     heisst     das selbsttätige Ansprechen der Spule, noch  durch Relaiskontakte bewirkt, die durch  irgendwelche andere Störungen des normalen  Betriebes betätigt werden. Während man im       allgemeinen    Öffnungskontakte verwendet,       gibt    es auch Relais, bei denen Öffnungs  kontakte     unbrauchbar    sind, weshalb man bei  diesen Schliesskontakte vorsieht.  



  Die Erfindung bezieht sich auf derartige  an eine     Wechselstromspannung    angeschlossene  Elektromagnete, die im normalen Betrieb  ihren Anker anziehen und ihn bei Schliessung  ihres     Auslösekontaktes    loslassen. Bisher hat  man in den Schliessungskreis der     Elektro-          magnetspule,    um beim Ansprechen des Aus  löserelais keinen Kurzschluss zu machen, einen  Widerstand eingeschaltet, was aber eine un  angenehme     ]Komplikation    bedeutet.

      Nach der Erfindung kann der Widerstand  dadurch vermieden werden, dass die Spule eine       Anzapfung    erhält und dass beim     Schliessen     des     Auslösekontaktes    nur     ein    Teil .der Spule  kurzgeschlossen wird, wodurch ihr Feld ver  schwindet und der Anker abfällt. Da die  Spule ohnehin einen     beträchtlichen        0hmschen     Widerstand besitzt, so genügt der Widerstand  der vom Relaiskontakt nicht kurzgeschlosse  nen Windungen, um einen     Netzkurzschluss    zu  verhüten.  



       In    der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der     Erfindung    in Form  eines Schaltschemas dargestellt.     Darin    ist a  der Schalter, der ausgelöst wird, sobald die  Spule b ihren Anker c     loslässt.    Die Auslöse  spule<I>b</I> wird über den     Spannungswandler   <I>d</I>  vom Netz gespeist, wirkt also als     Nullspan-          niingsauslösung.    Sie wird durch eine An  zapfung in zwei Teile geteilt, deren einer, e,  von den Schliesskontakten g der an die Strom  wandler i angeschlossenen     Höchststromrelais          Ir,    kurzgeschlossen werden kann,

   während der  Teil     f    bei kurzgeschlossenem Teil e so viel  Widerstand besitzt, dass ein     Netzkurzschluss     nicht eintritt.      Statt einer Spule b mit     Anzapfung        kann     man auch zwei getrennte, in Reihe geschaltete  Spulen e und j' zur Erregung des Auslöse  magnetes verwenden, deren eine beim Aus  lösen kurzgeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR UCII Elektromagnetischo Auslöseeinrichtung für dauernd an eine Wecbselstromspannung angeschlossene Elektromagnete, die im nor malen Betrieb ihren Anker anziehen und ihn bei Schliessung eines in einem zweiten Strom- kreis des Elektromagnetes liegenden Auslöse hontahtes loslassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnetwicklung eine Anzap- fung erhält und dass beim Schliessen des Aus lösekontaktes ein Teil der Wicklung kurz geschlossen wird, während der nicht kurz geschlossene Teil derselben so viel Wider stand besitzt,
    dass ein Netzkurzschluss nicht eintritt.
CH97527D 1921-06-10 1921-06-10 Elektromagnetische Auslöseeinrichtung in Wechselstrom-Schaltanlagen. CH97527A (de)

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