CH97521A - Isoliervorrichtung an Kabeln. - Google Patents
Isoliervorrichtung an Kabeln.Info
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Description
Isollervorrichtung an Nabeln. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Isoliervorrichtung an Kabeln. Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen in Vorschlag ge bracht worden, zum Beispiel ist eine Vorrich tung zum Laschen von Drähten bekannt, bei welchem die Drahtenden in einer Porzellan kappe isoliert werden. Die Praxis hat aber ergeben, dass dieseVorrichtungen verschiedene Nachteile besitzen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung sucht diese Nachteile dadurch zu vermeiden, dass auf die von ihrer Isolierung befreiten und zu einem Spitzenstück zusammengedrehten Draht endstücke des Kabels eine aus isolierendem Material bestehende Kappe mittelst einem in derselben vorgesehenen Metallgewinde fest geschraubt ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
Fig. <B>1</B> zeigt ein Kabelendstück mit der Isoliervorrichtung nach der ersten Ausfüh- rungeform im Schnitt- Fig. 2 ist eine Seitenansicht in grösserem Massstabe eines Teiles der Isolie'rvorrichtung# Fig. <B>3</B> stellt eine Variante des letztge nannten Teile,- dar,- Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der Isoliervorrichtung im Schnitt; <B>,</B> Flig. <B>5</B> und<B>6</B> zeigen einen zugehörigen Teil in Seiten- und Stirnarisicht.
In Fig. <B>1</B> sind die von Isolierung befreiten Drahtendstücke eines Kabels miteinander zum Beispiel mit einer Zange verdreht, so dass ein Spitzenstück<B>1</B> entsteht, das über der ganzen Länge praktisch den gleichen Querschnitt hat. Auf dem Stück<B>1</B> sitzt die Isoliervorrichtung. Diese besitzt einen schraubenförmig gewun denen Draht 2, die Endstücke<B>3,</B> 4 desselben sind umgebogen und liegen in einer Nute<B>7</B> einer Kappe<B>5</B> aus Ebonit oder ähnlichem Isoliermaterial. Die Drahtschraube 2 besteht aus härterem Material als das Spitzenstück<B>1.</B> Da die Endstücke<B>3,</B> 4 in der Nut<B>7</B> liegen, wird ein Drehen der Drahtschraube 2 in der Kappe<B>5</B> verhindert.
Der innere Durchmesser der Dralitschraube ist etwas kleiner als der äussere Durchmesser des Spitzenstückes<B>1.</B> Dreht man die Kappe<B>5</B> auf das Spitzenstück<B>1,</B> so wird die Drahtschraube 2 ein Gewinde in das weichere Metall des Spitzenstückes<B>1</B> schneiden. Durch die Drehung wird auch die Drahtscbratibe sehr fest gegen die Innen wandung der Ebonitkappe <B>5</B> gepresst. Es kann vor dem Aufschrauben der Kappe<B>5</B> in diese ein wenig aufgelöster Schellack gegossen werden, es wird dann die Drahtschraube gegen Zutritt von Feuchtigkeit und gegen Rosten ete. geschützt. Der vordere Rand der Kappe<B>5</B> ist innen konisch ausgedreht.
Die Kappe<B>5</B> ist so weit auf das Spitzenstück<B>1</B> aufgeschraubt, und der konisch ausgedrehte Rand liegt gegen einen Ring<B>6</B> aus Gummi oder ähnlichem elastischem Material all. In dieser Weise wird eine vollkommene Abdichtung des Spitzenstückes<B>1</B> erzielt, was noch durch den in die Kappe<B>5</B> eingegossenen Sehellack ge fördert wird.
Die Aussenseite dez3 Ringes<B>6</B> kann gewölbt sein und in entsprechender Weise auch die Fläche an der Kappe<B>5,</B> welche all den Ring<B>6</B> anzuliegen kommt, um einen vollkommen dichten Abschluss zu erzielen.
Statt die Endstücke der Drahtschraube abzubiegen, können diese gemäss Fig. <B>3</B> nach aussen gerichtet sein, wobei die Ebonitkappe mit entsprechenden, zur Aufnahine der Draht endstücke dienbaren Aussparungen versehen ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist <B>11</B> eine mit innerem Schraubengewinde ver sehene Metallhülse zum Beispiel aus Stahl, welche auf das durch Verwinden der blanken Drähte eines Kabels gebildeten Spitzenstückes 12 geschraubt ist,<B>13</B> ist eine Ebonitkappe, worin die Hülse<B>11</B> befestigt ist. Die Hülse <B>11</B> besitzt Schlitze 14 (Fig. <B>5</B> und<B>6),</B> welche sich bis oder fast bis zum Fuss<B>15</B> der Hülse <B>11</B> erstrecken. Durch diese Schlitze 14 wird die Hülse<B>11</B> etwas federnd, es Können auch durch diese Schlitze 14 Metallspäne, die beim Aufschrauben der Hü Ise <B>11</B> auf dem Spitzenstück 12 entstehen, entweichen.
Der Fuss<B>15</B> hat einen etwas grösseren Querschnitt als die Hülse<B>11;</B> er ist sechseckig, kann aber auch zylindrisch sein. Am TTnifang besitzt er Widerhaken<B>16,</B> die in die Ebonit- kappe <B>13</B> eingebettet sind.
Die Widerhaken<B>16</B> verhindern das<B>Ab-</B> gleiten der Kappe<B>13</B> voll der Hülse<B>11.</B> Die Kappe<B>13</B> ist am offenen Ende mit einem Konus versehen, der gegen die Isolierung des Kabels presst und dadurch die Abdichtung des Spitzenstückes 12 bewirkt.
Bei Kabel mit Drähten voll grösserem Durchmesser kann man zur Herstellung der Drahtschraube Draht mit dreieckförmigem Querschnitt verwenden. Eine Spitze des Dreiecks muss dann nach innen gekehrt sein, so dass dieselbe beim Aufschrauben der Kappe auf das Spitzenstück sich in die Drähte des Kabels einschneidet.
Es hat sich herausgestellt, dass solche Isoliervorrichtungen sehr haltbar sind, sich auch bei einer rollen Behandlung nicht lösen und gut isolieren, auch wenn das Kabelend stück der Feuchtigkeit ausgesetzt ist.
Die Metallhülse<B>11</B> könnte auch in die Kappe<B>13</B> eingegossen seil) und mit dieser ein untrennbares Ganzes bilden. Hülse<B>11</B> und Kappe<B>13</B> können auch in lösbarerVer- bindung stehen, so dass zum Beispiel bei grossen Kabeln erst eine zylindrische Hülse auf das Spitzenstück aufgesehraubt werden kann, worauf erst auf diese Hülse eine Kappe aus isolierendem Material gesteckt wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> - Isoliervorrichtung all Kabeln, deren von ihrer Isolierung befreiten Drahtendstücks zu einem Spitzenstück zusammengedreht sind, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ans isolierendem Material bestellenden Kappe ein Metallgewinde vorgesehen ist, mit welchem die Kappe auf dem Spitzenstück festge- ZD schraubt ist.UNTERANSPRÜCHE. <B>1.</B> Isoliervorrichtung all Kabeln nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kappe aus isolierendem Material ein schraubenförmiggewundenerDrahtbefestigt ist, mittelst welchem die Kappe auf das Spitzenstück aufgesehraubt werden kann. 2. lsoliervorrichtung an Kabeln nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das eine Endstück des Drahtes abgebogen ist und in einer Aussparung der Kappe liegt.<B>3.</B> Isoliervorrichtung an Kabeln nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichitet, dass der Querschnitt des Metalldrahtes dreieckig und mit einer Spitze nach innen gerichtet ist, derart, dass der Draht in das Spitzenstück einschneidet. 4. Isoliervorrichtung an Kabeln nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kappe eine mit innerem Schrauben gewinde versehene Metallhülse liegt, die mindestens einen Längsschlitz aufweist, der sich mindestens annähernd bis zum Fuss der Hülse erstreckt.<B>5.</B> Isoliervorrichtung an Kabeln nach Patent- ansprach und 'Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallhülse auf der Aussenseite mit Widerhaken versehen ist, welche in die Kappe eingreifen. <B>6.</B> Isoliervorrichtung an Kabeln nach Patent anspruch und dem Unteranspruch <B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Metallhülse einen Fuss besitzt, der einen grösseren Querschnitt hat als die Hülse selber.<B>7.</B> Isoliervorrichtung an Kabeln nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Fuss der Metall hülse eine vieleckige Form hat und in einem entsprechend gestalteten Raum der Kappe liegt. <B>8.</B> Isoliervorrichtung an Kabeln nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe aus Isoliermaterial -am offenen Ende innen kegelförmig ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
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1921
- 1921-05-18 CH CH97521D patent/CH97521A/de unknown
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