CH97455A - Selbsttätige Bremsvorrichtung für Plattensprechmaschinen. - Google Patents

Selbsttätige Bremsvorrichtung für Plattensprechmaschinen.

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CH97455A
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Aktiengesellscha Polyphonwerke
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Aktiengesellscha Polyphonwerke
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  Selbsttätige Bremsvorrichtung für     Plattensprechmaschinen.       Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung zum selbsttätigen. nach dem<B>Ab-</B>  spielen der Schallplatte bewirkten Bremsen  und Anhalten des Plattentellers von Sprech  maschinen, bei welcher die unter Feder  wirkung stehende Bremse durch den Schall  arm am Ende des Spiels ausgelöst wird und  den Plattenteller anhält, -während bei der  Zurückführung des Schallarmes in seine Aus  gangsstellung die Bremse in ihre     un--tvirksame     Lage     zurückgebraclit    und in dieser Lage     gg-          sperrt    gehalten wird.  



  Das 'Wesen der     Erfinduno,    kennzeichnet  sich der Hauptsache nach dadurch,     dass    der  unter Federwirkung stehende, geradlinig     ver-          sehiebbare        Bremskörper    zwei voneinander ge  trennte Hebel kraftschlüssig verbindet-, so     dass     der -unter dem     Einfluss    des einen Hebels be  wegte Bremskörper seinerseits den andern     He-          bef    in Bereitschaftsstellung bringt.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der       z#     Erfindung in zwei     Ausfüflirungsbeispielen     dargestellt. Es sind:       Fig.   <B>1</B> eine Seitenansicht des obern Teils    einer Sprechmaschine mit der neuen     Vor-          richtung,          Fig.    2 ein     Grundriss    dazu,       Fig.   <B>3</B> eine vergrösserte Ansicht der neuen  Vorrichtung,       Fig.    4 die gleiche Ansicht wie     Fig.   <B>3,</B> aber  um<B>90'</B> gedreht,       Fig.   <B>5</B> ein     Grundriss    dazu,

         Fig.   <B>6</B> eine vergrösserte Ansicht der     Vor-          rielitung    wie in     Fig.   <B>3,</B> in abgeänderter Aus  führungsform,       Fig.   <B>7</B> eine Seitenansicht, um,<B>90 '</B>     :-e-          dreht,          Fig.   <B>8</B> ein     Grundriss    dazu.  



  Der     Tonarin    oder     Seliallarin   <B>1</B> dreht sich  während des Spiels in bekannter Weise um  seine Drehachse 2, wobei die Nadel 'vom  äussern     Umfange    der Schallplatte<B>3</B> gegen de  ren Mittelpunkt hin fortschreitet.

   Am Ende  des Spiels trifft der Tonarm auf den Hebel 4  der Brems- oder     Anhaltvorrielitung    und hebt  ihn aus der Rast<B>5</B> des in einem Bock<B>6</B>     ach.-          sial    verschiebbar gelagerten,     zylindriselien          Breinskörpers   <B>7</B> aus, so     dass    der     Breinskörper          entsperrt    ist und unter der Wirkung seiner      Feder<B>8</B> gegen den     TTmfang    des Platten  tellers<B>9</B> vorspringt.

   Das vorschnellende Ende  des Bremskörpers ist mit einem Kissen<B>10</B>       aus    Kautschuk, Filz oder dergleichen     ver-          i   <B>-,</B>     ti     sollen, um eine weiche, geräuschlose Brem  sung herbeizuführen.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.   <B>1</B> bis 5  ist der zweite Hebel<B>11</B> in einer     wa-rechten     Ebene am Boch<B>6</B> gelagert, das heisst sein  Drehfeld liegt in dieser Ebene, während die  Bewegungen des ebenfalls am Boch<B>6</B>     gelager-          teil    Hebels 4 in einer senkrechten Ebene statt  finden.

   Der Hebel<B>11</B> greift mit seinem     in-          liern    Arm     ali    einen Zapfen 12 des     Broms-          körpers        all,    so     dass    der Hebel unter dem Druck  der Feder<B>8,</B> beim Ausklinken des Hebels 4  aus der Rast<B>5</B> und dem darauf folgenden  Vorschnellen des     Bremshörpers,    aus der in  differenten Stellung nach     Fig.    2,<B>5</B> in die  durch     panktierte    Linien in     Fig.   <B>5</B> dargestellte  Lage gedreht wird,

   wobei sein freier Arm<B>13</B>  in der Bahn des Anschlagstiftes 14 des     zu-          rüekgeführten    Tonarmes liegt. Die     Zurück-          führun-    des     Tonarme-i    in seine Ausgangs  stellung hat demnach zur Folge,     d-,i.ss    der  Hebel aus der Stellung der punktierten Linien       (Fig.   <B>5)</B> wieder in die Stellung der aus  gezogenen Linien     (Fig.   <B>5)</B> zurückgebracht  und entgegen dem     Druche    der Feder<B>8</B> in  dieser Stellung dadurch verriegelt wird.

       dass     der untere Arm des Hebels 4 in die Rast<B>5</B>  (los     Bremshörpers    einklinkt, der bei der     Zu-          raekführung    des Hebels<B>11</B> durch den am     Ton-          orm        an-        e        ordneten        Zapfen        14        ebenfalls        in        seine     frühere Stellung unter Freigabe des Platten  tellers: zurückgezogen werden kann.  



       Ist    dies geschehen, so stellt- der Hebel 4  -wieder, wie in     Fig.   <B>3,</B> bereit, vom bewegten  Tonarm mitgenommen, aus der -Rast<B>5</B>     aus-          ,geklinkt    und in die in punktierten Linien  der     Fig.   <B>3</B> dargestellte Lage gebracht zu  werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B>  ist der Hebel 4 ebenso angeordnet wie in der  beschriebenen Ausführungsform. Hier wie,  dort klinkt er unter seiner Gewichtswirkung  in die Rast<B>5</B> ein, obgleich für den     Zwech     auch eine Feder oder ein anderes Hilfsmittel    benutzt     -#verden    kann.

   Der Hebel<B>11</B> ist in  diesem Beispiel am Bock<B>6</B> in einer     senkrech-          toll    Ebene drehbar gelagert und greift daher       t'        -,          ilieht    unmittelbar, sondern durch     Vermittliiii-,          t'     einer bei<B>15</B> drehbar gelagerten Platte     IC)        all          L,        k#     den Zapfen<B>17</B> des Bremskörpers an.

       Dem-          entsprepliend    wird der Hebel<B>11</B> bei dieser       Ausführung,sform    nicht von der Seite,     auoli          tn     nicht durch einen Zapfen des Tonarmes bei  dessen     Rückgangbevreg),ung    mitgenommen,

       soll-          dern        unmitt        elbar    vom Tonarm<B>1</B> selbst aus  der in punktierten Linien der     Fig-   <B>6</B>     dar-          olestellten        Lace    in die in ausgezogenen Linien  n     eD          verizsehauliehte    Stellung in     Fig.   <B>6</B> über  geführt, wobei, wie für die erste     AusführunIgs-          form    beschrieben,

   der     Bremshörper    aus der  Bremslaue     zurüeh'rezogen    wird<B>und</B> der He  bel 4 in die Rast<B>5</B> unter Sperrung des Brems  körpers einklinkt.  



  In beiden     Ausführunosformen    besteht der  Hebel 4, bei der     Ausführungsform    nach     Fig.     <B>6</B> bis<B>8</B>     auell    der Hebel<B>11,</B> aus zwei durch  ein     Klemmuelenk    vereinigten Teilen, damit  sieh der obere, voll dem Tonarm     erfasste    Arm  verstellen     lässt.   <B>Auf</B> diese Weise kann ver  schieden breiten     Sehallkurvenkränzen    durch  Verstellung des obern Armes Rechnung<B>ge-</B>  tragen -werden.

   Bei der Ausführungsform  nach     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> ist es durch die Teilung  des Hebels<B>11.</B> möglich, den obern Arm in  Anpassung     -,in    die Höhenlage des     Tonarmps     einzustellen. 'Wie die     Fio-.   <B>5</B> und<B>8</B> zeigen, sind  bei den beschriebenen Ausführungsformen  die Teile der     Vorrielitung    auf einer Grund  platte 20 zusammengedrängt     so-dass    sieh die  Vorrichtung leicht an jeder     Plattenspreeh-          maschine    anbringen     lässt.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Selbsttätige Bremsvorriehtung für Platten- sprechmaschinen, bei der die unter Feder wirkung stellende, Bremse durch den<B>Schall-</B> arm am Ende des Spiels ausgelöst wird und den Plattenteller anhält, während bei der Zu- rüekführung des Sehallarmes in seine Aus gangsstellung die Bremse in ihre linwirksame Lage zurückgebracht und in dieser Lage ge sperrt gehalten wird,
    dadurch gekennzeichnet dass zwei voneinander getrennte Hebel durch den geradlinig -versehiebbareii, unter Feder wirkung stehenden Bremshörper kraftschlüs sig miteinander -verbunden sind, derart, dass der Bremskörper, wenn er unter dem Einfluss des einen Hebels bewegt wird, seinerseits den andern Hebel in Bereitsellaftsstellung bringt.
    TJNTERANSPRüCl-IE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Putentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Bremse auslösende Hebel (4) in einer senkrechten Ebene schwingbar gelagert ist, während der die Bremse zurückführende, von dem am Tonarm (1') befindlichen Zapfen (14) beeinflusste Hebel<B>(11)</B> in wagreeliter Ebene drehbar ist.
    2. Vorrichtun,- naell Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden He bel (4,<B>11)</B> in senkrechter Ebene drehbar sind und der Riielzfiil.irhebel <B>(11)</B> durch Vermittlung einer drehbar gelagerten Platte<B>16</B> auf den Breniskörper wirkt.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentansprileh, da durch gekennzeichnet, dass der in senk rechter Ebene drelibare Hebel (4) aus zwei durch ein Klemingeleiali: vereinigten Teilen bestellt, um den von dem Tonarm beein- flussten obern Teil oder Arm nach der Spielbreite der Schallplatte einstellen zu können.
    4. 'Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der in senk rechter Ebene drehbare Hebel<B>(11)</B> aus zwei durch ein Klemnigelenk vereinigten Teilen bestellt, so dass der von dem Ton arm beeinflusste obere Teil in bezug u lie Höhenloge des Tonarines einstell bar ist.<B>-</B>
CH97455D 1920-07-31 1921-07-05 Selbsttätige Bremsvorrichtung für Plattensprechmaschinen. CH97455A (de)

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