CH97449A - Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messstück. - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messstück.

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CH97449A
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Naumann Aktiengesellsch Seidel
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Seidel & Naumann Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B47/00Time-pieces combined with other articles which do not interfere with the running or the time-keeping of the time-piece
    • G04B47/06Time-pieces combined with other articles which do not interfere with the running or the time-keeping of the time-piece with attached measuring instruments, e.g. pedometer, barometer, thermometer or compass
    • G04B47/061Time-pieces combined with other articles which do not interfere with the running or the time-keeping of the time-piece with attached measuring instruments, e.g. pedometer, barometer, thermometer or compass calculating scales for indicating relationship between quantity and time

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Description


      Geschwindigkeitsmesser    mit mindestens einem     Messstück.       Bei Geschwindigkeitsmessern mit minde  stens einem     Messstück    pendelt der Zeiger bei       gleichbleibender    Geschwindigkeit hin und  her, und es weist infolgedessen die     Geseh-x,#,in-          digkeitskurve    am     Diagrammstreifen    sehr stö  rende Ungenauigkeiten auf.

   Dieser Übelstand  wird erfindungsgemäss dadurch vermieden,  dass in dem die Bewegung von dem     Messstück     auf den Zeiger übertragenden Mechanismus  ein toter Gang, sowie eine     Zurückführungsvor-          riehtung    mit sieh selbsttätig veränderndem,  in der Nullstellung des Zeigers verschwinden  dem     Spiel    vorgesehen ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform mit einem als     Mess-          stück    dienenden Fallstück dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine schaubildliche Ansicht mit  teilweisem Schnitt, und       Fig.    2 bis 4 sind Einzelheiten.  



  Die von der zu messenden Welle ange  triebene Welle<I>a</I> trägt ein Zahnrad<I>Ü,</I> das       mittelst    des Zahnrades c eine Welle d (Weg  welle) antreibt. Auf dieser sitzt mittelst Keils  und Nut ein Fallstück e, das also von der-    selben drehbar und auf ihr längsverschiebbar  ist. Es steht mit einer Scheibe     f    in Ein  griff, die auf einer vom Uhrwerk h mittelst  Zahnrädern<I>7c</I> und     l    angetriebenen Welle     g     (Zeitwelle) sitzt. Bei der Drehung der Welle  a dreht sich das Fallstück e und wird, so  lange es mit der Scheibe     f    in Eingriff steht,  gleichzeitig gehoben.

   Hat sich aber die Zeit  scheibe f soweit gedreht, dass eine ihrer Aus  sparungen     f'    dem Fallstück gegenüber steht,  dann fällt dieses in die Anfangslage zurück.  Dies wiederholt sich so lange, als die zu       anessende    Welle sieh dreht, und je grösser die  Geschwindigkeit der Welle a ist, desto höher  hebt sich das Fallstück.

   Diese Bewegung wird  auf den Zeiger t mittelst eines Zwischen  stückes m übertragen, das mit einer Buchse       ml    auf der Zeitwelle g lose sitzt und durch  das Fallstück zeitweise gehoben     wird.    Um  es in der erreichten Höhenlage einstweilen  festzuhalten, ist eine Klinkenstange     n    vor  gesehen, in die das Zwischenstück m mit       sägezahnförmigen    Zähnen     (Fig.    2) eingreift  und die durch das Uhrwerk zeitweise aus dem      Eingriff mit dem Zwischenstück in gebracht       v:        ird.    worauf das Zwischenstück zurück  fällt.  



  Über dem Zwischenstück m ist das Zeiger  einstellorgan angeordnet, das aus einem auf  vier Zeitwelle     g    verschiebbaren     Gleitstück        t)     mit     zwei        festen!    Armen     o'    und o\ besteht,  von denen der Arm     o1    auf der Welle     d    und  der Arm     o     auf einer Stange q geführt ist,  Der am Ende mit Zähnen versehene Arm     o1     greift in eine Klinkenstange p ein, die durch       das    Uhrwerk     zeitweise    aus dem Eingriff ge  bracht wird.

   Das Gleitstück o ist als Zahn  stange ausgebildet, die ein Segment R dreht.  Die Wirkungsweise ist folgende:  Das Fallstück e und mit ihm das       Zwischenstück        in    wird zeitweise gehoben.  Ersteres fällt bald zurück, das Zwischenstuck  jedoch wird einstweilen durch die Klinken  stange     ra    festgehalten. Inzwischen wird die  obere     Klinkenstange    p vom     Uhrwerk    aus  gelöst und das     Zeigereinstellorgan    fällt auf  das Zwischenstück in, worauf es sofort durch  die Klinkenstange p wieder festgehalten wird.

    Das Segment R nimmt dabei eine Stellung  ein, welche der jeweiligen Geschwindigkeit       entspricht.    Dann wird das Zwischenstück m  ausgelöst und fällt auf das Fallstück. Dieses  Spiel wiederholt sich.  



  Das Segment R stellt nicht direkt, wie dies  bei den meisten Apparaten der Fall ist.  den Zeiger     t.    ein, sondern indirekt unter Ver  mittlung eines zweiten Segmentes r, das  einen etwas kleineren Radius hat als das  Segment R, Auf der Stange     q    ist verschieb  bar eine Zahnstange     q'    angeordnet, die von  einer Bremsfeder (in der Zeichnung nicht  dargestellt) gehalten wird, so dass sie unter  dem Eigengewicht sich nicht nach unten be  wegt. Diese Zahnstange steht mit dem zwei  ten Segment r in Eingriff und kann durch  den Arm     o'    des     Zeigereinstellorganes    nach  unten verschoben werden.

   Da das zweite  Segment     r-    etwas kleiner ist und durch das  grössere Segment R     angetrieben    wird, wird  für eine     bestimmte    Winkeldrehung des Seg  mentes R die Hubhöhe der Zahnstange     g1       stets geringer sein als diejenige des Zeiger  einstellorganes o und seines Armes     o\\.     



  Zwischen den     Segmenten    R und     r    ist  die Verbindung so ausgebildet, dass ganz  kleine Bewegungen des     Segmentes    R von dem  kleineren Segment r nicht mitgemacht     iv    er  den. Zu diesem Zweck hat die Welle R\ des  Segmentes R einen Arm R\     (Fig.        3)-;    des  gleichen endigt die Welle     r'    des Segmentes<I>r-</I>  in einem Arm     r'\.    Der Arm R\ hat einen Aus  schnitt oder Schlitz und der Arm     r\    einen  in diesen hineinreichenden Zapfen s     (Fig.    4).

    Der     Ausschnitt    ist gerade so gross; dass das  kleine Segment r die von Ungenauigkeiten  im Apparat und in der Bewegung seiner ein  zelnen Teile, sowie vom unruhigen Gang des  Uhrwerkes herrührenden unruhigen Be  wegungen des Segmentes R nicht mitmacht.  Der Teil     s1    des Ausschnittes     (Fig.    4) ent  spricht den Fehlern, die eine Erhöhung der  Geschwindigkeitskurven über den richtigen  Wert zur Folge haben, und der Teil     s"    den  Fehlern, die die     CTeschw        indigkeitskurve    sen  ken.

   In der Praxis hat es sich gezeigt, dass  es zweckmässig ist, den Teil     s"    grösser     zut     wählen als     s'.    Wenn also die Länge des Aus  schnittes richtig bemessen und die     Cxescliwin-          digkeit    konstant ist. so wird das Segment R  zwar unruhig sein, das kleinere Segment     r     aber infolge des zwischen den beiden Seg  menten vorhandenen Spiels ganz ruhig blei  ben und den     Zeiger    t nicht bewegen.

   Der       Ausschnitt        s1,        s'    stellt also einen toten Gang  in dem die Bewegung des Fallstückes auf den  Zeiger übertragenden Getriebe dar, und es  tritt, nachdem dieser tote Gang beendet ist,  eine zwangsläufige Verbindung zwischen den  beiden Segmenten R und     r    ein, indem sich  der Stift s gegen eines der Enden des Aus  schnittes legt. Es zeigt dann der Zeiger t  die zu messende Geschwindigkeit an.  



  Wird zum Beispiel angenommen,     da.ss    bei  einem Apparat mit der grössten Geschwindig  keit von 120     km/St.    der grösste positive  Fehler 1,5     kmfSt.    und der grösste negative  Fehler 2.5     km/St.    ist, so wird die grösste     Luu-          genauigkeil:    4     km/St.    betragen. Durch den  eingeschalteten toten Gang wird diese Un-           genauigkeit        Q,    und es ist bei gleichen Ge  schwindigkeiten die gezeigte und registrierte  Geschwindigkeit auch die theoretisch rich  tige.  



  Durch den geschaffenen toten Gang würde  aber der Zeiger nach dem Anzeigen einer Ge  schwindigkeit nicht auf Null zurückkommen  können, sondern, sobald die Geschwindigkeit  auf 4     km/St.    gesunken ist, stehen bleiben.  Dies würde aber sehr störend wirken, weil  nicht nur vom Zeiger, sondern auch am Re  gistrierstreifen während des Stillstandes fort  während 4     km/St.    Geschwindigkeit gezeigt  würden. 'Uni dies zu verhüten, bewegt sich.  wie oben erwähnt, die Zahnstange     q1    lang  samer als das     Zeigereinstellstück    n und des  sen Arm o .

   Nimmt die Geschwindigkeit zu,  so geht der Arm o" etwas schneller hoch  als die Zahnstange     q',    und wenn die Ge  schwindigkeit abnimmt, dann nähert sich der  Arm o" der Stange     q@    und drückt sie, wenn  sich die Geschwindigkeit der Null nähert, in  die Nullage. In dieser ist die Lage des Zap  fens s derart, dass die Abstände     s'    und     s"     rechts und links von dem Zapfen s die rich  tige Grösse haben, aber ungleich gross sind.  



  Gegen grössere Erschütterungen ist auf  der Stange     q    ein Bund     v    vorgesehen, auf  den sich die Stange     q'    in der Nullage auf  setzt.  



  Man kann die     beschriebene    Einrichtung  bei jedem mit     Messstücken    arbeitenden  zwangsläufigen Apparat verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messstück, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Bewegung von dem Messstüek auf den Zeiger übertragenden Mechanismus ein toter Gang, sowie eine Zurückführungsvor- richtung mit sich selbsttätig veränderndem, in der Nullstellung des Zeigers verschwin dendem Spiel vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein von einem Zeigereinstellorgan bewegtes Segment mit einem zweiten, den Zeiger unmittelbar einstellenden Segment unter Einschaltung des genannten toten Ganges verbunden ist, derart, dass kleine Be wegungen des ersten auf das zweite nicht übertragen werden. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das zweite, den Zeiger unmittelbar einstellende Segment einen kleineren Radius hat als das erste. 3.
    Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass durch einen am Zeigereinstellorgan sitzenden Arm eine mit dem kleineren Segment in Eingriff stehende Zahnstange und damit auch der Zeiger in die Nullage zurückgebracht wird, wenn die zu messende Geschwindig keit in Null übergeht.
CH97449D 1920-12-17 1921-04-09 Geschwindigkeitsmesser mit mindestens einem Messstück. CH97449A (de)

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