CH97349A - Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen.

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CH97349A
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CH
Switzerland
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travel
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vehicles
solenoid
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English (en)
Inventor
Lieberherr Jakob
Brunner Richard
Original Assignee
Lieberherr Jakob
Brunner Richard
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
    • B60Q1/36Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using movable members, e.g. arms with built-in flashing lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine Vorrichtung zur Angabe der Fahrt  richtung bei Fahrzeugen, bei welcher min  destens ein Zeichen vorgesehen ist, welches  vom Führersitze aus derartig betätigt werden  kann, dass der Führer seine beiden Hände am  Steuerrade belassen kann.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in verschiedenen beispielsweisen Ausfüh  rungsformen in beifolgender Zeichnung dar  gestellt, und zwar zeigt  Fig. 1 ein Auto mit dem Zeichen,  Fig. 2 und 3 das Zeichen mit zu seiner  Betätigung dienenden mechanischen Mitteln,  Fig. 4 und 5 eine Ausführungsform mit  elektrischer Betätigung,  Fig. 6 und 7 vier verschiedene Zeichen,  wobei das gewünschte Zeichen mittelst Solenoid  gehoben wird,  Fig. 8 eine Lampenanordnung zur Angabe  der Fahrtrichtung.  



  Nach Fig. 1 ist vorn am Automobil eine  drehbare Hand angebracht, die vom Führer  sitz aus derartig betätigt wird, dass sie die  Fahrtrichtung angibt.    Nach Fig. 2 ist die Achse 5 mit ihrem       obern    Ende 4 mit dem Zeichen 3 verbunden,  während das untere Ende der Welle mit einem  kleinen Kegelrade 7 ausgerüstet ist. Mit dem  selben in Verbindung ist ein grosses Kegelrad 9,  das auf der Welle 10 verkeilt ist, auf welcher  auch die Rolle 11 fest aufsitzt. Die Welle 5  ist im Lager 6 gelagert, das sich an das Ge  häuse 8 ansetzt.  



  Nach Fig. 3 sind auf der Rolle 11 die  beiden Seile 58, 59 aufgelegt, die mittelst  der beiden Federn 60, 61 die Rolle 11 in  einer Mittellage halten sollen. Die Seile sind  an den Punkten 53, 54 befestigt. An den  Seilen greifen an den Stellen 49, 50 die bei  den Hebel 51, 52, die ihren Drehpunkt bei  48 haben, an. An den Hebeln sind Platten  angebracht, auf weiche der Fuss gesetzt wer  den kann.  



  Nach     Fig.    4 ist auf der Welle 13 das  Zeichen 12 und das Zahnrad 15 befestigt.  Die Welle 13 ist im Lager 63 gelagert, an  welchem der Ausleger 62, der das Ende der  Feder 14 trägt, angebracht ist. Das andere  Ende der Feder ist am Zeichen 12 angebracht.  In das kleine Zahnrad 15 greift das grosse      Zahnrad 17, das mit dem Hebel 57 fest ver  bunden ist. Letzterer weist wie in Fig. 5 er  sichtlich ist, drei Arme auf, an welchen die  Anschläge 18, 19, 62 vorgesehen sind. Wäh  rend die Anschläge 18, 62 fest mit dem  Hebel verbunden sind, ist der Anschlag 19       mittelst    der Feder 29 elastisch in einem  Auge 28 des Hebels gelagert. Der Anschlag  19 ist mittelst einer Achse, die den Anschlag  27 trägt, in dem Lagerauge 28, gelagert.

    Zum Anziehen des Anschlages 62 dient ein  Solenoid 20, für 18 das Solenoid 21 und für  19 das Solenoid 22. Der Zwischenraum  zwischen dem Anschlag 62 und dem Solenoid 20  ist grösser als der zwischen 19 und 22, da  das     Solenoid    22 eine Drehung des Zeichens  um 90 , während das Solenoid 20 eine Drehung  um 180  bewirken soll. Bevor also der An  schlag 62 auf das Solenoid 20 auftrifft, schlägt  der Anschlag 19 auf das Solenoid 22 auf.  Damit also der Anschlag 62 auf das Solenoid  20 auftreffen kann, muss 19 beim Aufschlagen  auf 22 zurückweichen können. Das Solenoid 21  bewirkt eine Verdrehung des Zeichens um 90   nach der einen Richtung und Solenoid 20 nach  der andern Richtung.

   Die positiven Drähte  der Solenoide sind zusammengefasst, während  die negativen Drähte in die Schalter 23, 24,  25, die am Steuerrad angebracht sind, aus  laufen. Von den Schaltern aus werden die  entsprechenden Solenoide betätigt.  



  Nach Fig. 6 und 7 sind die Zeichen 30,  32, 31, 33 vorgesehen, welche im Ruhezu  stand alle in     einer    horizontalen Ebene ruhen  und von einem     kreisrunden    Blech umgeben  sind, so dass sie unsichtbar sind. Jedes Zeichen  ist nun mit einem der vier Solenoide 35, 36,  34, 55 verbunden. In den Solenoiden sind  Plunger vorgesehen, so in Solenoid 35 der  Plunger 36, in Solenoid 34 der Plunger 38  und in Solenoid 55 der Plunger 37. Alle  Plunger sind mit den Achsen der verschie  denen Zeichen verbunden. Sobald ein Solenoid  betätigt wird, wird der Plunger in das In  nere des Solenoides gezogen und das ent  sprechende Zeichen gehoben. Die Drähte selbst  sind im gleichen Sinne wie bei Fig. 5 an  geordnet.

      Nach     Fig.    8 sind vier Serien von Lampen  vorgesehen, deren positive Drähte miteinander  verbunden sind, während die negativen Drähte  der einzelnen Serien nach den Schaltern 44,  45, 46, 47, die an dem     Steuerrade    angebracht  sind, gehen. Je nachdem die eine oder andere  Serie aufleuchtet, wird damit die Fahrtrichtung  angezeigt.  



  Die     Wirkungsweise    der einzelnen Kon  struktion ist folgende:  Soll nach Fig. 2 das Zeichen 3 nach rechts  zeigen, so wird mit dem Fuss auf Hebel 52  getreten, während auf Hebel 51 getreten wird,  wenn das Zeichen nach links zeigen soll. Soll  rückwärts angezeigt werden, so wird auf einen  der beiden Hebel noch einmal so tief mit  dem Fuss getreten als wie vorher.  



  Nach     Fig.    4 und 5 erfolgt das Anzeigen  nach rechts durch Betätigen des     Solenoides    21,  nach links durch     Solenoid    22 und rückwärts  durch     Solenoid    20, wobei die entsprechenden  Schalter 23, 24, 25 mit dem Finger geschaltet  werden.  



  Nach     Fig.    6 und 7 geschieht die     Schaltung     in gleichem Sinne wie bei     Fig.    5 vom Steuer  rade aus. Soll nach rechts gefahren werden,  so wird     Solenoid    34 betätigt, wobei     Plunger     38 und Zeichen 31 gehoben werden. Im  gleichen Sinne werden die andern Zeichen  für links vorwärts und rückwärts betätigt.  



  Nach     Fig.    8 wird am     Steuerrade    Schalter 45  eingeschaltet, sobald vorwärts gefahren wer  den soll. Es leuchtet dann Serie 39 auf. Soll  nach links gefahren werden, so leuchtet 40,  nach rechts 41 und rückwärts 42.  



  Selbstverständlich können auch noch an  dere     Varianten    in Anwendung     kommen.    Das  Zeichen nach     Fig.    2     kann    mit Lampen besetzt  sein, die sich reit dem Zeichen drehen und  zugleich aufleuchten. Ebenso können ver  schiedenfarbige Lampen zur Anwendung kom  men, wobei eine bestimmte Farbe eine be  stimmte Fahrtrichtung anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zeichen vorgesehen ist, welches vom Führersitze aus derartig betätigt werden kann, dass der Führer seine beiden Hände am Steuerrade belassen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen mit- telst Solenoiden betätigt wird, deren Drähte nach dem Lenkrade gehen. 2. Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen mit einem Übersetzungsgetriebe verbunden ist, das mit dem Fusse betätigt wird. ->.
    Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Glühlampen in bestimmter Richtung aufleuchten. 4. Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Glühlampen in bestimmten Farben aufleuchten. 5. Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen eine drehende Bewegung macht. 6. Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass das Zeichen eine hochgehende Bewegung macht. 7. Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zeichen mit aufleuchtenden Lampen besetzt ist.
CH97349D 1921-06-15 1921-06-15 Vorrichtung zur Angabe der Fahrtrichtung bei Fahrzeugen. CH97349A (de)

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