CH97334A - Elektrischer zwei- und mehrleitiger Drehschalter für Kraft- und Lichtstrom. - Google Patents

Elektrischer zwei- und mehrleitiger Drehschalter für Kraft- und Lichtstrom.

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CH97334A
CH97334A CH97334DA CH97334A CH 97334 A CH97334 A CH 97334A CH 97334D A CH97334D A CH 97334DA CH 97334 A CH97334 A CH 97334A
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CH
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Erismann Albert
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Erismann Albert
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/64Encased switches adapted for ganged operation when assembled in a line with identical switches, e.g. stacked switches

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description


      Elektrischer    zwei- und     mehrleitiger        Drehschalter    für Kraft- und Lichtstrom.    Elektrische Schaltanlagen     bedurften    bis  heute     manigfaltige    Drehschalter für zwei und  mehrfache Leiter, wie dies beispielsweise bei  Verwendung von mehreren Glühbirnen, die  teilweise parallel und in Gruppen geschaltet  sind, bedingt wird.  



  Gegenstand -der vorliegenden Erfindung  ist nun ein für zwei und mehr Stromleiter  anwendbarer Drehschalter, welcher sich da  durch auszeichnet, dass in einem Isoliersockel  ein, mehrere Kontaktkörper aufweisendes  Kontaktstück drehbar gelagert ist, wobei  in die Bewegungsbahn der Kontaktkörper  verstellbare, übereinander, isoliert zueinander  angeordnete     Stromabnehmerkörper    liegen, die  korrespondierend mit den Kontaktkörpern  übereinander vorgesehen sind. Durch Drehen  des Kontaktstückes werden die Kontaktkörper  mit den, entsprechend der zu schaltenden  Weise eingestellten     Stromabnehmerkörpern     in Berührung und damit     Stromschluss    gebende  Stellung gebracht.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform zur Darstellung gebracht,  und es zeigt von derselben         Fig.    1 einen teilweisen Vertikalschnitt,       Fig.    2 eine Ansicht von oben mit teil  weisem Schnitt ohne Deckel, .       Fig.    3 eine perspektivische Ansicht auf  ein mit etagenförmig übereinander ange  ordneten Kontaktplatten     versehener    Strom  abnehmer,       Fig.    4 eine perspektivische Ansicht auf  das drehbare Kontaktstück und       Fig.    b einige beispielsweise ausgeführte  Schaltungen des     vorbeschriebenen    Dreh  schalters.  



  Nach der Zeichnung ist     a    der aus Isolier  material, z. B. Porzellan, gebildete     Drebschal-          tersockel,    welcher exzentrisch und in. einem       Abstande    zueinander angeordnete Löcher be  sitzt; in welch letzteren die     Stromabnehmer        b     sitzen. Die abgestuften Stromabnehmer sind  durch, auf Gewindeteilen derselben lagernde       Muttern    c am Schaltersockel a fixiert. Um  ein sicheres Sitzen der Stromabnehmer zu  gewährleisten, weisen dieselben je einen Vier  kant b' auf, und sind denselben analog die  Löcher im Schaltersockel     zur    Aufnahme der  selben vierkantig gestaltet.

        Etagenförmig übereinander angeordnet,  weisen die Stromabnehmer b je drei vonein  ander isolierte Kontaktplatten d auf, die  dreiarmig     (T-förmig),    das heisst, einarmig sind.  Die Stromabnehmer b sind mit     js    einer  zentralen Bohrung e versehen, die zur Auf  nahme der Leitungsdrähte dienen. f sind in  den Stromabnehmern sitzende Fixierschrauben,  die zum Festklemmen der anzuschliessenden  Leitungsdrähte dienen.  



  g ist eine zum Anschliessen eines weiteren  Leitungsdrahtes dienende Polklemme, welche  mittelst einem     :Metallstreifen   <I>lt</I> mit dem       Drehkontaktstück    i stromleitend verbunden  ist. Der Zapfen     1c    des     Drehkontaktstückes    i  sitzt in einer im Schaltersockel     a    drehbar  gelagerten, mit einer     aufgewindeten    Gegen  scheibe<I>1'</I> versehenen Nabe<I>1,</I> welch letztere  durch die     bIutter   <I>na</I> axial geführt wird. Auf  dem Zapfen k ist in an sich bekannter Weise  der     Drehgriff        n    angeordnet.  



  Unterhalb des     Drehgriffes        rr.    ruht auf  Zapfen     k    eine Schraubenfeder     o,    deren beide  Enden an einem rechtwinklig nach oben  gebogenen Lappen     p'    des     Mitnehmers   <I>p</I>  beidseitig anliegen. Der     DIitrtehmer        p    steht  mit dem     Drehkontaktstück    i in fester Ver  bindung. Das     Drehkontaktstück    i und der       llitnehmer        p    sind auf dem Zapfen<I>k</I> drehbar  lose gelagert.  



  Wird der Drehgriff     n    in einem oder an,       dern    Drehsinne gedreht, so drückt das eine  dein Drehsinne entsprechende Ende der  Schraubenfeder o auf den Lappen     p1,    wobei  das     Drehkontaktstück    i entsprechend mit  bewegt wird.  



  Das     Drehkontaktstück    i weist als Kon  taktkörper etagenweise übereinander ange  ordnete Klemm- oder Federbügel q auf. Je  ein solches     Klemmbügelpaar    wirkt miteinander  zusammen und ist in dieselben je eine Kon  taktplatte     d    zwecks Stromschlusses einzu  greifen bestimmt. Die mit den Kontaktplat  <I>ten d</I> in     Eingriff    gelangenden Teile der  Klemmbügel q sind an ihren einander gegen  überstehenden Seiten nach oben, respektive  nach     unten    hin gebogen.

      Das     Drehkontaktstück    i weist in an sich  bekannter Weise ein Vierkant s auf, welcher  zwischen zwei Blattfedern     r    liegt, so dass  eine sichere Einstellung bei den Drehopera  tionen gewährleistet ist.  



  Entsprechend der jeweils sich ergebenden  Netzschaltung können die Stromabnehmer  durch Lösung der zugehörigen     Befestigungs-          muttern,    respektive die     Kontaktplatten    d  derselben verdreht werden, so     dah    die Kon  taktplatten     d    in oder ausser die Bewegungs  bahn der Klemmbügel q und daher in oder  ausser Kontakt gelangen können. Die Klemm  bügel q lassen sich auch leicht wegnehmen,  um diese ausser Berührungsmöglichkeit der  Kontaktplatten zu bringen, können dieselben  einfach auseinander gedrückt werden.  



  Durch diese etagenweise übereinander  angeordneten Kontaktplatten d und deren  korrespondierenden Klemmbügel q des     Dreh-          kontaktstückes    i ist     jedwelcher        Leitungsan-          schluss        gruppen-    oder serienweise ermöglicht.  



  Nach dem     Schaltungsschema    I     (Fig.    5)       kommt    der Erfindungsgegenstand als gewöhn  licher Drehschalter zur Anwendung. Nach  jeder     Viertelsdrehung    findet abwechslungs  weise ein     Stromsehluss    und     Stromunterbruch,     respektive eine Erleuchtung und Löschung  der eingeschalteten elektrischen Glühlampe  statt. Zu diesem Zwecke ist eine Kontakt  platte eines Stromabnehmers so eingestellt,  dass sie abwechslungsweise mit zwei einander  gegenüberliegenden, den     Stromschluss    geben  den Klemmbügeln in     Eingriff    gelangt.  



  Nach dem Schema     II        (Fig.    5) sind in  das Netz zwei Glühlampen eingeschaltet.  Abwechslungsweise werden bei     Betätigung     des Drehschalters eine erste, beide, eine  zweite Lampe erleuchtet und dann beide       .ausgelöscht.    In diesem Falle sind zwei neben  einander liegende Kontaktplatten sowie zwei  ebensolche Klemmbügel so eingestellt, dass  sie entsprechend miteinander in     Eingriff    ge  bracht werden     können.     



  Die Schaltweise     könnte    auch in folgender  Weise gewählt werden: Zuerst wird die erste  Lampe erleuchtet, bei Weiterdrehung findet      eine Löschung derselben wieder statt, alsdann  gelangt eine zweite Lampe in Funktion,  welche bei folgender Drehung wieder ausge  löscht wird. In diesem Lösungsbeispiel wären  zwei einander gegenüberliegende Kontakt  platten und nur ein Klemmbügel einzustellen.  



  Bei Schema     lII        (Fig.    5) sind zwei Glüh  lampen in das Netz eingeschlossen, welche  abwechslungsweise durch zwei entfernt lie  gende Drehschalter miteinander in- und ausser  Funktion gesetzt werden können. Hierbei  sind je zwei Kontaktplatten der Drehschalter  durch Leitungsdrähte miteinander verbunden  und die miteinander verbundenen Kontakt  platten so eingestellt, dass sie mit zwei  nebeneinander liegenden Klemmbügeln in  Eingriff gebracht werden können.  



  Gemäss dem Schema IV     (Fig.        ä)    finden  wir drei in einem     Strornnetz    eingeschaltete  Glühbirnen, die durch den Drehschalter der  art betätigt werden können, dass eine erste,  mit dieser eine zweite, alle drei Glühlampen  in<B>und</B> alsdann ausser     Stromschluss    gesetzt  werden können. Zu diesem     Zwecke    sind die  Kontaktplatten aller drei Stromabnehmer und  die Klemmbügel so eingestellt, dass sie suk  zessive miteinander in     Eingriff    gebracht wer  den können.  



  Die Schalteranordnung lässt sich auch  wie Schema V     (Fig.    5) zeigt in der Weise  vornehmen, dass von den drei Lampen eine  erste, eine zweite, eine dritte angezündet  und dann alle miteinander gelöscht werden.  Im     Gegensatze    hierzu könnte man eine erste  und dann eine zweite, schliesslich alle drei  G     lühlampen    in Tätigkeit setzen.  



  Schema     VI        (Fig.    5) zeigt eine sogenannte       Hotelschaltung,    bei welcher zwei Lampen  durch zwei entfernt liegende Schalter be  tätigt werden können. Die     Scbaltungsweise     ist zum .Beispiel in der Weise vorgesehen,  dass die erste, dann die zweite bei     Auslö-          schung    der ersten angezündet wird. Dabei  sind zwei Kontaktplatten der beiden Schalter  elektrisch miteinander verbunden. Eine neben  der bereits verbundenen Kontaktplatte ange  ordnete, zweite Kontaktplatte des einen  Schalters ist mit einer weiteren Kontaktplatte    des andern Schalters verbunden.

   Einer der  Klemmbügel von jedem Schalter kann mit  den Kontaktplatten, die mit ebensolchen des  andern Schalters verbunden sind, in     Eingriff     gebracht werden.  



  Eine Verwendung ist auch zum     Parallel-          und        Einzelschalten    zweier     Stromkreise    mit  einem Schalter möglich. Die in die beiden  Stromkreise eingeschalteten     Glübbirnen    könn  ten einzeln oder gemeinsam erleuchtet wer  den. An zwei einander gegenüberliegenden  Kontaktplatten, respektive Stromabnehmern  ist je ein Ende der die Stromkreise bildenden  Drähte angeschlossen.

   Sollen die beiden Glüh  birnen abwechslungsweise in Tätigkeit gesetzt  werden, so     gelarigt    nur ein Klemmbügel mit  den Kontaktplatten bei Drehung desselben  sukzessive in     Eingriff.    Sollen die beiden  Stromkreise geschlossen und damit die Glüh  lampen miteinander erleuchtet werden, so  hätten zwei einander     gegenüberliegendeKlemm-          bügel    mit den Kontaktplatten in Berührung  zu kommen.  



  Nach dem Schema     VII        (Fig.    5) ist die  Verwendung bei Heiz- und Kochapparaten       veranschaulicht.    Die Anordnung der Kon  taktplatten und der Klemmbügel ist analog  wie bei Schema     II    beschrieben. Durch ent  sprechende Schaltung können die beiden,  zueinander verschiedene Watteinheiten auf  weisenden Glühelemente miteinander oder  einzeln zueinander eingeschaltet werden.  Selbstverständlich können auch mehr als  zwei Glüh-, respektive     Heizelemente    zur  Anwendung gelangen.  



  Der     vorbeschriebene    Schalter ist für  Feucht- und Unterputz verwendbar und auf  jedes beliebige Schaltungsschema einstellbar.  Derselbe kann vor- und rückwärts gedreht  und als Momentschalter verwendet werden.  Die     Montierungsarbeiten    werden wesentlich  erleichtert und beschleunigt, da der passende,  zum gewünschten Schema nötige Schalter  stets zu     Handen    liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer, zwei- und mehrleitiger Dreh schalter für Kraft- und Lichtstrom, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Isoliersockel ein, mehrere Kontaktkörper aufweisendes Kontaktstück drehbar gelagert ist, wobei in die Bewegungsbahn der Kontaktkörper grei fende, verstellbare, übereinander, isoliert zueinander angeordnete Stromabnehmerkörper vorgesehen sind, derart, dass durch Drehen des Kontaktstückes seine Kontaktkörper mit den,
    entsprechend der zu schaltenden Weise eingestellten Stromabnehmerkörpern in Be rührung und damit irr Stromschluss gebende Stellung gebracht werden können. UNTERANSPRüCHr 1. Elektrischer Drehschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass drei, Stromabnehmerkörper besitzende Strom abnehmer exzentrisch und in einem Ab stande zueinander angeordnet sind. 2.
    Elektrischer Drehschalter nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die exzentrisch und in einem Abstande im Drehschaltersockel zueinander angeordneten Stromabnehmer etagenweise übereinander gelagerte Kon- taktplatten als Strornabnehmerkörper auf weisen, die in bezug zum Stromabnehmer verdreht und damit ausser die Bewegungs bahn der Kontaktkörper des drehbaren Kontaktstückes gebracht werden können. 3. Elektrischer Drehschalter nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom abnehmer je einen Vierkant aufweisen, welche eine arretierende Stellung im Dreh schaltersockel sichern. 4.
    Elektrischer Drehschalter nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktkörper des drehbaren Kontaktstückes Federbügel sind, wobei jeweils zwei solcher mitein ander ein Paar bilden und zusaMmen wirken, in welche Federhügelpaare die Kontaktplatten der Stromabnehmer ein zugreifen und damit einen Kontakt herbei zuführen bestimmt sind.
CH97334D 1922-06-21 1922-06-21 Elektrischer zwei- und mehrleitiger Drehschalter für Kraft- und Lichtstrom. CH97334A (de)

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