CH97307A - Einrichtung zur Erleichterung des Anlassens von mehrzylindrigen Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Erleichterung des Anlassens von mehrzylindrigen Verbrennungskraftmaschinen.

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CH97307A
CH97307A CH97307DA CH97307A CH 97307 A CH97307 A CH 97307A CH 97307D A CH97307D A CH 97307DA CH 97307 A CH97307 A CH 97307A
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compression
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cylinder
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Aktiengesellschaft Fuer Tie Co
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Tiefbohrtechnik Und Maschinenb
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

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  Einrichtung zur Erleichterung des     Anlassens   <B>von</B>     MehrzYlindrigen          Verbrennungskraftmaschinen.       Es ist bekannt, das Anlassen von     Ver-          brennungskraftmaschinen        da-durch    zu erleich  tern,     dass    durch Öffnen     von    Ventilen der Ar  beitszylinder die während der Verdichtungs  hübe auftretenden Kompressionswiderstände  beseitigt oder vermindert werden.

   Die Erfin  dung besteht darin,     dass   <B>-</B>die     Arbeitszylinder     nicht alle miteinander auf die volle Kom  pression übergeführt werden, derart,     dass,     während einzelne Zylinder sieh bereits     im     normalen Betriebszustand befinden, andere  Zylinder noch nicht mit voller Kompression  laufen. Natürlich kann die Kompressions  verminderung so stark sein,     dass    während des  Kompressionshubes der Druck im Zylinder  nicht steigt.  



  Gegenüber den bekannten Maschinen hat  die Erfindung den Vorteil,     dass    beim Über  gang von     Änlassen    zum vollen Betriebe     zu-          g    e  nächst nur der Kompressionswiderstand eines  einzigen Arbeitszylinders oder einer Gruppe  von Arbeitszylindern überwunden zu werden  braucht, während bei den übrigen Zylindern    ,der     Kompressionswiderstand    noch ganz oder  teilweise aufgehoben ist.  



  Auf den Zeichnungen sind mehrere Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des -mit einer für sämtliche Zylinder gemein  samen Vorrichtung für die Überführung der  Zylinder aus der     Anlassstellung    in die Be  triebsstellung veranschaulicht.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der     Fig.   <B>1</B>  der Zeichnung bezeichnen a,<B>b,</B>     c    und cl die  Mittel der vier Arbeitszylinder, e das Motor  gehäuse,     f    die Hauptwelle und<B>g</B> die Steuer  welle. Der Antrieb der letzteren erfolgt  durch die Stirnräder h und i.  



  Auf der Steuerwelle sind gegenüber den       Auslassnocken        Kompressionsverminderungs-          nocken   <B>k, 1,</B> m     und    n angeordnet-, welche  durch Verschiebung der Steuerwelle mit dem  nicht gezeichneten Gestänge der     Auslass-          ventile    der Arbeitszylinder in     und    ausser  Wirksamkeit gebracht werden.

   Diese Steuer  nocken sind von verschiedener Breite und      so angeordnet,     dass    bei der Bewegung  der Steuerwelle aus der     Anlass-    in die  Betriebsstellung die     Auslassventile    der ein  zelnen Zylinder nacheinander während  des Kompressionshubes geschlossen bleiben.

    Zur Verschiebung     -der    Steuerwelle     fj    dient ein  Handhebel<B>p.</B> der behufs Feststellung der  Steuerwelle<B>g</B> in ihren verschiedenen Über  gangsstellungen mit einer     Knaggre    v     verselien     ist, die mittelst des Knopfes     q    betätigt wird  und mit den Rasten r,<I>s, t,</I> u eines Segmentes       zusammenwirkt.     



  Die Steuerwelle befindet sieh in der  Zeichnung in der ersten     Anlasssiellung,    in  welcher die     Knagge    v in der Rast r des Seg  mentes ruht und die     Kompressionsverminde-          rungsnocken   <B>k, 1,</B> in und n sämtliche Aus  puffventile jeweils während eines Teils des  V     erdichtungshubes    öffnen. In dieser Stel  lung wird die Maschine zum Beispiel mittelst  Hand angeworfen, es treten in den einzelnen  Zylindern Verbrennungen auf und die     Zylin-          (ler    arbeiten mit verminderter Kompression.

    Nach ein paar Umdrehungen wird die erste  Verschiebung der Steuerwelle vorgenommen,  bis die     Knagge    v in die Rast s einspringt.  Dabei kommt, der     Kompressionsverminde-          rungsnocken   <B>k,</B> ausser Tätigkeit und der<B>Zy-</B>  linder a behält die volle Ladung, deren     Ver-          dichtunc    durch die     Schwunginasse    o und  durch die mit verminderter Kompression ar  beitenden Zylinder erleichtert, ist.  



  Sobald im Zylinder a nach voller     Koni-          pression    die Verbrennung stattgefunden hat,  wird die Steuerwelle abermals verschoben, bis  die     Knagge    v in die zweite Rast t einspringt.  Durch fliese Verschiebung wird der     Kompres-          sionsverminderungsnocken    n ausser Tätigkeit       '#,        e          fr    setzt     und    der Zylinder<B>d</B> auf volle Kom  pression geschaltet.

   Nachher werden noch       Jurcli    ruckweises Verschieben der Steuer  welle, bis die     Kilagge    v in die Rast     it    ein  schnappt, die     Kompressionsverminderungs-          nocken   <B>1</B> und m für die Zylinder<B>b</B> und     c          ,gleiühzeitig    ausgeschaltet.  



  Der Übergang von dem Zylinder a auf  den Zylinder<B>d</B> statt auf Zylinder<B>b</B> ist durch  die Kurbelstellung     begTündet.    Bei den<B>Zy-</B>    lindern a und     (7,    sind die Kurbeln um<B>360</B>       gegeneinander        0,        versetzt.        Hier        folgen        also        die          Verdichfungswiderstände    einander in glei  chen     Abs%nden,    wodurch eine bessere       Ausnützun",

      des     Beharrunasvermögens    der  n     zn          Schwungsüheibe    erzielt -wird.  



  Bei der zum Beispiel mit Hand     ankurbel-          baren        Vierzylindermaschine    -der     Fig.    2, sind  die Arbeitszylinder<B>1,</B> 2,<B>3</B> und 4 mit Hähnen  <B>5, 6, 7</B> und<B>8</B> versehen, die durch eine mit  Handgriff<B>10</B> versehene Stange<B>9</B> betätigt  werden können. Diese Hähne sind so ausge  bildet,     dass    sie bei der Bewegung der Stange<B>9</B>  nicht gleichzeitig, sondern nacheinander ge  schlossen werden.

   Der Übergang aus der     An-          lasssiellung    der Hähne, in welcher dieselben  in der     Offeinstellung    sind, auf normalen Be  trieb der Arbeitszylinder erfolgt dadurch,       dass    der Handgriff<B>10</B> ruckweise nach links  bewegt wird.

   Der Handgriff<B>1,0</B> ist beim  Übergang auf die Betriebsstellung -daher  viermal zu betätigen,     und    zwar gelangt bei  ,der ersten Bewegung der Hahn<B>5,</B> bei der  zweiten     Beivegung    der Hahn<B>6,</B> bei     fler    drit  ten Bewegung der Hahn<B>7</B> und bei     flei    vier  ten Bewegung der Hahn<B>8</B> in die     Schliess-          stelliin"".     



       Fi-.   <B>3</B> zeigt eine     Vierzylindermaselline    im  <B>b</B>  Querschnitt. Zur Betätigung der     Kompres-          sionsaufhebungsventile   <B>5</B> der vier Arbeits  zylinder<B>1</B> dienen Hebel<B>192</B> und Stangen<B>13,</B>  die     mit    auf der     Stni.terwelle   <B>11</B> angebrachten       Kompressionsaufhebungsnocken    14,<B>15,</B>     16#     <B>17</B> verschiedener Hölle zusammenarbeiten  können.  



  Die Hebel 12 sind auf     Exzenfern   <B>18</B>     n-e-          -lagert,        urelebe        inittelst    eines     Handhebels   <B>19</B>  -verstellt, werden     könneii.    Ein Segment     mit     Rasten<B>20,</B> 21, 22,<B>23</B> in Verbindung mit  einer nicht gezeichneten     Knagge    am     Hand-          liebel    ermöglicht dessen Feststellung in     ver-          sehiedenen    Stellungen.  



  Vor der     Inbetriebselzung    der Maschine  wird der Handhebel<B>19</B>     aufN-#,ä.ris    bewegt, bis  die     Kna.gge    in die -Rast<B>20</B> einschnappt,     und     dadurch das     Exzenfer   <B>18</B> nach unten ver  dreht, so     dass    die     Ventilsfangen   <B>13</B> von den  Nocken     14#   <B>15, 16, 17</B> der Arbeitszylinder      betätigt und die     Kompressionsaufhebungs-          -ventile   <B>5</B> bei der     Dreliung    der Steuerwelle<B>11</B>  angehoben     wer-den.     



  Nach ein paar Umdrehungen der Ma  schine wird der Hebel<B>19</B> in die Rast 21 ver  stellt.     Daidurch    erhalten die Exzenter<B>18</B> eine  Drehung aufwärts, durch -welche die Ventil  stange<B>13</B> des Zylinders<B>1</B> aus dem Bereich  des Nockens 14 entfernt     und    der Zylinder<B>1</B>  auf volle Kompression umgeschaltet -wird.

    Die andern, höheren Nocken betätigen in  dieser Stellung des Hebels<B>19</B> noch die  zugehörigen     K#ompressionsaufhebungsventile.     Durch weiteres Umlegen des Hebels<B>19</B> bis  zur Rast 22 wird der Nocken<B>15</B> ausser Tätig  keit und damit der zweite Arbeitszylinder  auf volle Kompression     umgesühaltet.    Hierauf  wird der Hebel<B>19</B> bis in die Rast<B>23</B> bewegt,  -wodurch auch die Nocken<B>16</B> und<B>17</B> gleich  zeitig ausser Eingriff mit dem     Ventilgesenge     kommen und der     #dritte    und vierte Zylinder  auf die volle Kompression- übergeführt  werden.  



  Bei der     Vierzylilidermase'hine    der     Fig.    4,  -welche zum Beispiel mit der Hand angekur  belt wird, werden die     Auslassventile    der Ar  beitszylinder beim Anlassen zuerst offen ge  halten. Die     Kompressionsaufhebungsnocken     25,<B>26, 27</B> sind auf einer     Schaltwelle    24 an  geordnet. Die Schaltwelle ist durch einen  Griffhebel<B>28</B> von Hand und überdies mittelst  eines im Zylinder<B>29</B> spielenden Kolbens  durch ein     Druck-mittel    (Druckwasser oder       Dru,chluft)    in der einen oder andern Richtung       verdrehbar,   <B>je</B> nachdem das Druckmittel  durch die Öffnungen<B>30</B> oder<B>31</B> zugeführt  wird.

   Der Griffhebel<B>28</B> ist in einem Seg  ment mit Rasten<B>32, 33,</B> 34,<B>35</B> in verschie  denen Stellungen feststellbar. Die Rast<B>32</B>  entspricht der ersten     Anlassstellung,    in     wel-          eher    sämtliche     Kompressionsaufhebungsven-          file    offen sind     und    die Maschine mit der  Hand in Gang gesetzt wird. Die Rast<B>33</B>  entspricht der zweiten     Anlassstellung,    in wel  cher der Nocken<B>25</B> sich von dem     Kompres-          sionsaufhebungsvenfil    -des zugehörigen- Ar  beitszylinders entfernt hat.

   Sobald in diesen  Zylinder die ersten Verbren     nungeni        einsäzen,       wird der Griffhebel<B>28</B> bis zur Rast 34 ver  stellt. In dieser Stellung kommt der Nocken  <B>26</B> ausser Eingriff mit dem von ihm betätig  ten     Kompressionsa.ufhebungsveiitil    und     der     zweite Zylinder wird auf volle Kompression  geschaltet. Die Rast<B>35</B> entspricht der     Hebel-          siellung,    in welcher sämtliche Arbeitszylin  der auf volle Kompression geschaltet sind.  



  Für Maschinen, die mit Hilfspumpen zu  sammenarbeiten, wie Luftpumpen, zur Er  zeugung von     Anlass-,        Einblaze-    und Spülluft,  Brennstoffpumpen, Kühlwasserpumpen, wer  den zweckmässig beim Anlassen zuerst nicht  nur die     Verdichtungswiderstände    -der Arbeits  zylinder, sondern auch die der     Hilfspumpen     wenigstens teilweise aufgehoben und die  Hilfspumpen gleichzeitig mit den Arbeits  zylindern in den Betriebszustand übergeführt.  



  In     Fig.   <B>5</B> der Zeichnung ist eine vierzylin  drige     Verbrennungskraftmaschine    mit einem  einzylindrigen     Einblaseluftkompressor    dar  gestellt. Die Arbeitszylinder sind mit<B>1,</B> 2,  <B>3,</B> 4 und der Pumpenzylinder mit<B>5</B> bezeich  net. Auf dem einen Ende der Kurbelwelle<B>7</B>  .befindet sieh eine     Handkurbel   <B>8</B> und eine  dreistufige Schnecke<B>9,</B> welche mit der Kur  belwelle die Drehbewegung der Welle mit  macht, jedoch auf dieser     achsial    verschiebbar  ist.

   Am entgegengesetzten Ende der Ma  schine befindet sich das Schwungrad<B>10,</B> Die       Kompressionsaufhebungsventile    der Arbeits  zylinder sind mit<B>11</B> bis 14, das selbsttätige  Saugventil der Luftpumpe mit<B>15</B> bezeichnet.  Ein     Handliebel    20 mit der     Dreliachse   <B>19,</B>  & r  mit einer Nase in die Rillen der Schnecke<B>9</B>       einIrreifen    kann, ist mittelst einer Stange 21  mit einem     Wirilzelhebel        22    verbunden, der  durch die Feder<B>23</B> abwärts gezogen wird, an  der     Sch.altwelle   <B>17</B> angreift und diese in       ,i,sshsialer        Richtum,

      verschieben     kanu.    Auf  der     Sehaltwelle   <B>17</B> sind Nocken<B>18</B> angeord  net,     welclie    die. Ventile<B>11</B> bis 14 in der       Offenstellung        lialfen    können.  



  Vor der     Inbetriebsetzuii"    der Maschine  wird     die-Schnecke   <B>9</B> auf der Welle<B>7</B> so weit  verschoben, bis die Nase des Handhebels 20  durch die Feder<B>23</B> in die äusserste Gewinde  rille     -der        grO; ssten    Stufe gedrückt wird. Hier-      durch ist die Schnecke an einer freien     ach-          sialen    Verschiebung verhindert. In dieser  Stellung des Handhebels 20 ist durch die  Stange 21 und den Winkelhebel<B>22</B> die       Selialtwelle   <B>17</B> derart verschoben,     dass    die  Nocken<B>18</B> die Ventile<B>11</B> bis 14 in den<B>Zy-</B>  lindern geöffnet halten.

   Dasselbe geschieht  infolge der Einwirkung des Winkelhebels 24  mit dem Ventil<B>15</B> der Luftpumpe<B>5.</B> Wird,  die Maschine mittelst der     Handkurbel   <B>8</B> in  Drehbewegung versetzt, so dreht sich die  Schnecke<B>9</B> und verschiebt sich in     achsialer     Richtung nach links, und zwar nach jeder  Umdrehung um einen     Gewindegang.    Am  Ende der grössten Stufe angelangt, wird die  Nase des Handhebels 20 freigegeben und  springt unter Einwirkung der Feder<B>23</B> in  das Gewinde der mittleren Stufe der  Schnecke.

   Durch diese plötzliche Bewegung  wird die     Schaltwelle   <B>17</B> ruckweise derart ver  schoben,     dass    das Ventil<B>11</B> des Arbeitszylin  ders<B>1</B> nicht, mehr unter der     Nocke   <B>18</B> stellt  und sich schliesst-.

   Die Nocken der     übri-en          drei        Arbeitsz-        ,vlinder        sind        entsprechend        brei-          ter    gehalten, und so werden erst nach Ver  lassen der mittleren Gewindestufe der       Schneche    der Zylinder 2     und    nach Verlassen  der kleineren Stufe die Zylinder<B>3</B>     und    4 auf  volle Kompression übergeführt.  



  <B>Z,</B>  Gleichzeitig mit dem Ventil<B>11</B> des<B>Zy-</B>  linders<B>1</B> wird auch das während des Be  triebes     ungesteuerte    Ventil<B>15</B> der Luftpumpe  <B> 3</B> durch den Hebel 24 freigegeben.  



  An Stelle einer     Stufenschneche    könnte  ,)lieh eine     konische        Schneche    verwendet wer  den, die     -e(renüber    einer Stufenschnecke den  <B>In en</B>  Nachteil bat-,     dass        das    Schliessen     der        Kom-          pressionsverminderungsargane    nicht plötzlich,       ,sondern    allmählich und daher mit Drosselung  und     Arbeilsverlusten    vor sieh geht.  



  Bei der     Vierzylindermasehine    der     Fig.   <B>6</B>  sind die     Arbeitszvinder   <B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4 mit     Kom-          pressionsaufliebung,shiffinen   <B><U>1.1.</U></B> 12,<B>13,</B> 14  ausgerüstet, deren     Kücken    mit Hebeln ver  bunden sind, die voll einer     Sehailwelle   <B>17</B> be  tätigt -werden können. Die Schaltwelle<B>17,</B>  welche durch     E--egelrider   <B>9-5</B> in     Drehbewe-          ,gung,    versetzt wird, ist in     achsialer    Richtung    verschiebbar<B>-</B> lagert.

   Auf der     Sehaltwelle     .e<B>,</B>  <B>1.7</B> sind     Mitnehmer   <B>18</B> zur     Betätigting    der  Hebel der     Hahnkücken    in solchen     Entfernun-          ,gen    voneinander angeordnet,     dass    bei der     ach-          sialen    Verschiebung der Schaltwelle jeweils  einer der Hähne<B>11.</B> 12,<B>13,</B> 14 nach dein     an-          (lern    betätigt wird.

   An dem einen Ende der  Schaltwelle<B>17</B> ist eine zylindrische Schnecke  <B>9</B> angebracht, in deren Gewinde die Nase  eines unter der Schnecke angeordneten       gandliebels    20 greift, welcher am Support<B>19</B>  drehbar gelagert ist und durch eine Feder<B>23</B>  gegen die Schnecke     ""edriieht    wird.  



  Vor Beginn der Inbetriebsetzung wird die,  Schnecke durch Verschiebung der     Schalt-          -grelle   <B>17</B> nach rechts verschoben und die Nase  des Handhebels 20 in die äusserste     Ge-winde-          nute    der Schnecke eingesetzt.

   Dadurch wird  bei der Drehbewegung der Schaltwelle eine       achsiale        Verschiebun-    derselben nach links  hervorgerufen, durch welche zuerst der Hebel  des     Hahnkückens   <B>11</B> mit einem     Mitnehmer   <B>18</B>  in Berührung gelangt und der Hahn<B>11</B>     gp-          schlossen    wird. so     dassder    Zylinder<B>1</B> mit, vol  ler Verdichtung arbeitet.

   Durch die     Fortsef-          zung    der     aehsialen    Verschiebung der Schalt  welle werden nacheinander die     Kompressions-          verminderungshähne    der Zylinder 2,<B>3</B> und 4  einzeln geschlossen. Die Welle<B>1.7</B> -wird nach  Schliessen des letzten Hahnes dadurch ausser  Betrieb     (resetzf        dass    das auf der     Schaltwelle     sitzende     K-egelrad    durch die weitere     achsiale     Bewegung der Schaltwelle entgegengesetzt  einer Feder 24 ausser Eingriff mit dem an  dern     Kegelra,d    kommt.  



  Bei     umsfenerbaren    Maschinen -werden  zwei Schnecken nebeneinander angeordnet,  von denen die eine rechts und die andere  links gewunden ist.  



  Bei der     Vierzylindermasebine    der     Fi,-.   <B>7</B>  wird in den Arbeitszylindern<B><U>1,</U></B> 2,<B>3,</B> 4 durch       Offenhalten    der     Kompressionsaufhebungs-          Ventile   <B>11,</B> 12,<B>1.3</B> und 14 die     Kom-pressioti     verhindert. Auf der     Schaltwelle   <B>17</B> sind  Nocken 18a,<B>18b, 18e, 18d</B> verschiebbar     auf-          keilt.    Zur     achsialen    Verschiebung der  Nocken dienen     Mitnehmer   <B>26, 271 28, 29,</B> die      auf einer durch Handgriff verschiebbaren       Stance   <B>35</B> sitzen.

   Der Antrieb der Welle<B>17</B>  erfolgt durch Kegelräder<B>30, 31.</B> An dem  einen Ende der Welle ist ein     Fliehkraft-          regler   <B>32</B> angeordnet, dessen     Muffenbewegung     durch einen mittelst Zapfens<B>33</B> gelagerten  Hebel 34     auf    die Stange<B>35</B> und von dieser  durch die     Mitnehmer    auf die Nocken über  tragen wird.  



  Wenn die Maschine in Bewegung gesetzt  wird, -wird diese Bewegung durch die Kegel  räder<B>30, 31</B> auf die Welle<B>17</B> und den     Flieh-          li-.raftregler        32    übertragen, wodurch dessen  Muffe mit zunehmender Geschwindigkeit  eine     achsiale        Verschiebuno-    erfährt und den       tz     Hebel 34 mit der Stange     35    -und den     Mit-          ZD          nehmer   <B>26</B> bis<B>29</B> nach links verschiebt.

    Durch diese Bewegung gelangt zuerst die       Nocke    18a ausser Wirkung, das Ventil<B>11</B>  schliesst sich und der Arbeitszylinder<B>1</B> wird       auf    volle     Kompression    geschaltet. In  folge der Arbeitsleistung des Zylinders<B>1</B> setzt  sieh die     Masehine    in raschere Bewegung, der       Ausschlav    des Hebels 34     venrössert    sich, und  es gelangt die     Nocke        18b    des Ventils 12  ausser Wirkung, -wodurch der Zylinder 2  volle Kompression erhält.

   Durch den hier  durch abermals vergrösserten Arbeitsimpuls  werden dann noch die Zylinder<B>3</B>     und    4 in  gleicher Weise gleichzeitig auf volle Kom  pression geschaltet. Damit die Stange<B>35</B>  durch die Erschütterungen des Betriebes  nicht selbsttätig verschoben wird, wird sie in  ihrer Endstellung in nicht gezeichneter Weise       tn     selbsttätig gesichert.  



  Damit bei einer verminderten Umlaufzahl  die einzelnen Zylinder nicht durch die ent  gegengesetzte Bewegung der     Reglermuffe     einzeln oder gruppenweise wieder ausser Be  trieb gesetzt werden, ist die Stange<B>35</B> an  ihrer Verbindungsstelle mit dem Hebel 34  mit einem     Langsehlitz    versehen, welcher dem  Hebel 34 gestattet, sich frei zurückzubewe  gen, ohne die Stange<B>35</B> zu verschieben. Der  Regler kann auch zur Betätigung anderer  Vorrichtungen, wie zum Beispiel der Brenn  stoffpumpe und der     Zündmoment-Verstel-          Iang,    verwendet werden.

   Die Rückbewegung,    der     Steuerstan        '-e   <B>35</B> kann durch den am  Ende der Steuerstange<B>35</B> angeordneten  Handgriff erfolgen.  



  Die Einrichtung gemäss     Fig.   <B>7</B> hat ins  besondere für Fahrzeugmaschinen den Vor  teil,     dass    sie auch für eine Leistungsregelung  ausgenützt werden kann. Es können nämlich  bei einer geringeren Umlaufgeschwindigkeit  ein oder mehrere Arbeitszylinder eventuell mit  zugehörigen     Hilfspumpenzylindern    selbst  tätig ausser Betrieb gesetzt werden,

   wodurch  der oder die noch im Betrieb bleibenden Ar  beitszylinder mit einem höheren     ihernüsellen     Wirkungsgrad arbeiten und die leerlaufenden  Zylinder infolge des     Entfallens    der Verdich  tung einen -wesentlich geringeren Reibungs  widerstand haben<B>'</B> so     dass    der mechanische       Wirla-ingsgrad    der Maschine verbessert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erleichterung des An- lasserts von mehrzylindrigen Verbrennungs- kraftmaseliinen durch Verminderung der Kompression, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitszylinder nicht alle miteinander auf die volle Kompression übergefülirt -wer den, derart, dass, während einzelne Zylinder sich bereits im normalen Betriebszustand be finden, andere Zylinder noch nicht mit voller Kompression laufen.
    UNTERANSPRÜCEE <B>-</B> <B>L</B> Einrichtung nach Pateu.tanspriicli, da durch gekennzeichnet, dass mehrere<B>Zy-</B> linder durch eine gemeinsame Vorrichtung aber nicht miteinander auf volle Kompres sion übergeführt werden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle Zylinder durch eine gemeinsame Vorrichtung, aber nicht miteinander auf volle Kompression übergeführt werden.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine Schaltwelle mit Kompressionsvermin- derungsnocken, welche beim Bewegen der Welle aus der Anlass- in die Betriebssiel- lung. Kompressionsverminderungsortpane <B><I>n</I></B> t' der Zylinder schliessen.
    <B>-1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und r,ntera,nsprüelieii --) und<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Sehaltwelle Kompressionsverminderungsnochen ver- sehiedener Länge angeordnet sind.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Enteranspruch '-), gekennzeichnet durch eine von der Steuerwelle unabhängige Schaltwelle, durch deren Bewegung Kom- pressionsverminderungsorgane der Zyliii- der geöffnet -und geschlossen werden.
    Einrichtung nach Patenfanspruch, da durch ueli:eniizeiehnet, dass der Übergang auf die volle Kompression selbsttätig cr- folgt. <B>7.</B> Einrichtung nach Patentansprueli und Miteranspr-tieh <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet. zn dA die einzelnen Arbeitszylinder nach be stimmten Anzahlen von Umdrehungen der Maschine auf volle Kompression gebraeht werden.
    <B>8.</B> Einrichtung naeh Patentansprueli und Unteransprüehon <B>6</B> und<B>7,</B> gekennzeichnet durch eine Schnecke zum Schliessen von Kompressionsverminderungsorganen meh rerer Zylinder. <B>9.</B> Einrichtung nach Patenta.usprueh und Unteranspriiehen <B>6</B> bis<B>8,</B> an umst-euer- baren Masehinen, (,ehennzeiehnet durch zwei verschieden gewundene Schnecken.
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