CH97283A - Maschine zum Schleifen von Brettern, insbesondere von Getäfelplatten. - Google Patents
Maschine zum Schleifen von Brettern, insbesondere von Getäfelplatten.Info
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Description
Maschine zum Schleifen von Brettern, insbesondere von Getäfelplatten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Schleifen von Brettern, insbesondere von Getäfelplatten.
Bei derselben ist in einem Grestell ein Schlitten auf- und abbeweglich gelagert, der mit Schleifkörpern versehen ist; dem Schlit ten gegenüber lagern mindestens zwei durch gemeinsamen Antrieb miteinander verbundene, zur Förderung des Schleifgutes dienende Drehwalzen, welche federnd in Richtung des Schlittens gedrückt werden und in einem La gerkörper angeordnet sind, welcher durch Be tätigung eines Drehorganes gegen den Schlit ten hin- und von demselben wegbewegt wer den kann, wobei beiderends des Schlittens zur Führung des Schleifgutes dienende Rol len vorgesehen sind.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und es zeigt von derselben Fig. 1 eine Ansicht von vorn, Fig. 2 eine Ansicht von der Seite, Fig. 3 eine Ansicht von oben, und Fig. 4-5 Einzelheiten in grösserem Mass- stabe. 1 ist ein Holzgestell, das zwei in der Längsrichtung verlaufende, vertikal stehende und parallel zueinander angeordnete Füh rungsstangen 2 besitzt. Auf den Führungs stangen 2 lagern die Konsolen 3, an welchen der Schlitten 4 befestigt ist. Der Schlitten 4 wird durch eine Unterbrechung in zwei Teile zerschnitten und sind die beiden Teile an der vordern Seite mit Abstufung versehen, welche zur Aufnahme der Rahmen 5 (Fig. 4) dienen.
Zwischen Rahmen 5 und Schlitten 4 ist das Glaspapier 6 eingeführt. Im Rahmen 5 sitzende Schraubenbolzen 7 durchdringen den Schlitten 4 und wird das hinter den Rahmen geschobene Glaspapier 6 bei Anziehung der Klemmutter 8 auf dem Schlitten festgehalten. Der Schlitten 4 ist durch Schrauben 9 (Fig. 5) an den Konsolen 3 befestigt und besitzen Konsolen und Schlitten an den einander zu gekehrten Seiten je eine zylindrische Aus- nehmung, welche zur Aufnahme der um Schraube 9 gelagerten Schraubenfeder 10 dienen.
Die Schraubenfedern 10 verhindern ein selbsttätiges Lösen der auf Schraube 9 sitzenden Klemmuttern. Beiderends des Schlit tens 4, sowie in der Unterbrechung desselben ist je eine Führungsrolle 11 vorgesehen, die in den Tragarmen 12 drehbar gelagert sind. Das Gestell 1 ist am untern Ende als Bock 13 ausgebildet und sind auf Querbalken der selben Schieren 14 angeordnet. Die metal lenen Schienen 14 haben im Querschnittge sehen U-Form und sind an der vordern Seite rechtwinklig nach oben umgebogen. Auf den Schienen 14 lagert der Lagerkörper, welcher durch mehrere Holzplatten 15 gebildet wird, die in den Trägern 16 sitzen. An den beiden Enden des Lagerkörpers sind die Führungs platten 17 befestigt, welche an ihren untern Enden, die in die Schienen 14 eingreifen, vor teilhaft mit Laufrollen versehen sind.
In dem senkrecht stehenden Schenkel der Schienen 14 sitzen die Schraubenspindeln 18, die im Muttergewinde des Lagerkörpers geführt sind. Auf den äussern Enden der Schraubenspindeln sind Zahnräder 19 aufgesetzt, die durch die Gall'sche Kette 20 miteinander verbunden sind. Auf der einen der Schraubenspindeln ist noch ein mit Drehgriff versehenes Hand rad 21 aufgesetzt und kann durch Bewegung des letzteren der Lagerkörper und damit die in demselben gelagerten Drehwalzen 22 gegen den Schlitten hin- und von demselben weg bewegt werden. Die Drehwalzen 22 lagern in Platten 23, welch letztere drehbar auf den Halterplatten 24 angeordnet sind.
Die letzteren sind auf den Schienen 14 befestigt und je zwei übereinander gelagerte, das heisst je eine über der obern und eine unter der untern Schiene 14 vorgesehene Halterplatte 24 wer den durch die Stangen 25 durchsetzt, an deren Enden je eine Platte 23 festsitzt. Auf den obern Enden der Walzen sind Zahnräder 26 aufgesetzt, die mittelst den Gall'schen Ket ten 27 miteinander in Drehungsverbindung stehen. An den untern Enden der Stangen 25 sind Träger 28 befestigt, an welch letzteren je ein Hebel 29 angeordnet ist. An den freien Enden der Hebel 29 sind die Zugorgane 30 befestigt, welche über die Rollen 31 führen, die an ihren Enden Gewichte 32 tragen.
Durch letztere werden die beiden äussern Hebel nach aussen, der zwischen denselben vorgesehene dagegen nach innen gezogen, wodurch die Drehplatten 23 so gedreht wer den, dass sich die Walzen 22 gegen den Schlitten 4 bewegen. Demzufolge werden die Walzen federnd gegen das Schleifgut gedrückt und passen sich Unebenheiten des Holzes an. Auf den Halterplatten sind noch Anschläge 33 befestigt, in deren freien Enden Schrau benbolzen 34 lagern. Durch entsprechende Einstellung der Schraubenbolzen 34 kann die Bewegung der Walzen 22 nach dem Schlit ten hin reguliert werden.
Der Antrieb der Walzen 22 erfolgt durch die Antriebswelle 35 und steht dieselbe durch ein Kegelzahnrad getriebe 36 mit der vertikalen Welle 37 in Verbindung, auf welch letztere ein Zahn rad 38 aufgesetzt ist, das mittelst der Kette 39 mit dem Zahnrad 40 in Verbindung steht, welches auf einem stangenartigen Fortsatz einer der Walzen 22 sitzt. Bei Drehung der Antriebswelle 35 werden auch die Walzen 22 mitbewegt, wodurch das zwischen denselben und dem Schlitten 4 eingeführte Schleifgut vorwärts gefördert wird. 41 bezeichnet eine Leiste, welche längs des Schlittens verläuft, und wird auf dieselbe das Schleifgut gelegt. 42 sind im Lagerkörper ruhende, zwischen je zwei nebeneinander liegenden Drehwalzen vorgesehene Anschläge, respektive Führungs körper.
Der rechts gelegene Teil des Schlittens könnte beispielsweise mit einem groben Glas papier und der links gelegene dagegen mit einem feineren Glaspapier versehen sein, wo durch ein sauberes Schleifen gewährleistet ist und ein Hobeln selbst von rauhem Holz hin fällig wird. Selbstverständlich könnte der Schlitten in mehr als zwei Teile geteilt sein und auf jedem Teil ein gröberes, respektive feineres Glaspapier angeordnet sein, in wel chem Falle auch die Walzen und Rollen entsprechend zu bemessen wären.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Schleifen von Brettern, ins besondere von Getäfelplatten, dadurch ge kennzeichnet, dass irr einem Gestell ein Schlit ten auf- und abbeweglich lagert, der mit Schleifkörpern versehen ist und dem gegen- über mindestens zwei durch gemeinsamen Antrieb miteinander verbundene, zur Förde rung des Schleifgutes dienende Drehwalzen lagern, welche federnd in Richtung des Schlit tens gedrückt werden und in einem Lager körper angeordnet sind, welcher durch Be tätigung eines Drehorganes gegen den Schlit ten hin und von demselben weg bewegt wer den kann, wobei beiderends des Schlittens zur Führung des Schleifgutes dienende Rollen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE. 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten an Stan gen, die im Gestell sitzen, geführt und in zwei Teile geteilt ist, welch letztere mit einer Einrichtung zum Festhalten von Glaspapier versehen sind, wobei zwischen den Schlittenteilen ebenfalls eine Führungs rolle gelagert ist. 2. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befestigen von Glaspapier in Ab stufungen des Schlittens ein Rahmen vor gesehen ist, welcher mittelst Befestigungs organen so fixiert werden kann, dass das zwischen Schlitten und Rahmen eingeführte Glaspapier festgehalten wird. 3.Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Walzen gegen den Schlitten schwingbar angeordnet sind und mittelst Gewichten in Richtung desselben gezogen werden, so dass sie sich an das Schleifgut, das zwischen den Walzen und dem Schlit ten eingeführt wird, anlegen. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell einen Bock besitzt, auf welchem der Lagerkörper mittelst ihn durchdringender Schraubenspindeln gegen den Schlitten hin- und von demselben weg bewegt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97283T | 1921-07-07 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97283A true CH97283A (de) | 1923-01-02 |
Family
ID=4355022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97283D CH97283A (de) | 1921-07-07 | 1921-07-07 | Maschine zum Schleifen von Brettern, insbesondere von Getäfelplatten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH97283A (de) |
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1921
- 1921-07-07 CH CH97283D patent/CH97283A/de unknown
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