CH97241A - Antrieb von Nähmaschinen mit elektrischem Motor. - Google Patents
Antrieb von Nähmaschinen mit elektrischem Motor.Info
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Description
Antrieb von Nähmaschinen mit elektrischem Motor. Die Erfindung bezieht sich auf jene Art -von Antrieben mit Elektromotor, deren An triebsscheibe unmittelbar am Schwungrad der Nähmaschine angreift.
Die Aufgabe der Erfindung, einen Antrieb zu schaffen, der von :einfachster Bauart, leicht zu handhaben und für die sogenannten Familiennähma schinen -aller Systeme verwendbar ist, wurde dadurch gelöst, dass man den Motor in wag rechter Ebene um einen in der Nähmaschinen grundplatte befestigten Bolzen schwenkbar anordnete, auf dem er senkrecht verstell bar ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- des dargestellt, und es zeigen Fig. 1 den Antrieb von der rückwärtigen Seite der Nähmaschine aus gesehen, Fig. 2 den Antrieb in der Seitenansicht, Fig. 3 den Antrieb im Grundriss, Fig. 4 und 5 Darstellungen des Antriebes in grösserem Massstabe, Fig. G bis 10 Einzelheiten.
Wie aus der Zeichnung, insbesondere Fig. 4 und 5 hervorgeht, besteht der Antrieb aus Motor Dl, Motorträger <I>t,</I> Bolzen<I>b,</I> Stellring <I>r</I> und Federbolzen p. Der in der Hauptsache trompetenförmige Motorträger ist mit zwei Armen ausgestattet, mit denen :er auf den in der Maschinenplatte g senkrecht gehaltenen Standbolzen b aufgesetzt wird. Die einge stellte Höhe des Motorträgers t hängt von der gewählten Höhe des Stellringes r ab, der auf diesem Bolzen b befestigt wird und auf den sich die obere Nabe des Motorträgers t aufsetzt.
Dieser Stellring besitzt zwei Rasten <I>v</I> bezw. <I>v',</I> die für das Festhalten des Motor gehäuses in der Gebrauchs- bezw. Ruhestel lung dienen.
Zum Zusammenbau des Antriebes wird der Motor m unter Benützung seiner die bei den Lagerschilde durchsetzenden Schrauben <I>s, s</I> mit dem trompetenförmigen Träger t so verbunden, .dass die Antriebsscheibe ce in der Höhlung des Trägers unterkommt;
als dann wird dieser gleichzeitig mit dem Ring r in der Weise auf den Bolzen b geschoben, dass der Stift i. des ani dem Träger vorge sehenen Federbolzens<I>p</I> in die kleinere, v, der beiden Rasten<I>v,</I> v' des Ringes<I>r</I> einspringt. Nun wird dieser festgeschraubt, hierauf das Ganze mit dem Bolzen b in die Grundplatte g der Nähmaschine gesteckt und zwecks Fest haltens die Körnerschraube 1e angezogen.
- Der Motor befindet sich jetzt in der in Fig. 1 und 3 durch gestrichelte Linien an gedeuteten Ruhelage. Daselbst wird er durch den federbelasteten Bolzen p derart gehalten, dass ihn sein Eigengewicht im Falle des Um legens der Maschine nicht aus dieser Lage bringen kann, während anderseits ein leichter Ruck mit der Hand genügt, um den Feder druck des Bolzens zu überwinden und den Motor in die Arbeitsstellung überzuführen, wenn die Maschine in Betrieb gesetzt werden soll.
Die Einrichtung ist nun so getroffen, dass in -der Betriebsstellung der Bolzenstift i mit seinem konischen Ende nur zum Teil in die grössere Rast v' des Ringes r einschnappt (Fig. 7), womit einmal ein sanftes Andrük- ken der aus Gummi oder dergleichen beste henden Antriebsscheibe .a an .das Schwung rad erzielt und zum andern bei Abnützung derselben im Gebrauch eine selbsttätige Ein stellung infolge Gleitens des Stiftes i in der Rast v' gewährleistet wird.
An der Stelle, wo die Antriebsscheibe a das Schwungrad berührt, besitzt die Trompete des 14Iotorträ- gers <I>t</I> eine Ausnehmung la, umschliesst aber jene im übrigen vollständig und bildet somit für sie ein) zweckdienliches Schutzgehäuse.
Bei den Nähmaschinen verschiedener Sy steme ist bekanntlich die Höhenlage des Schwungrades verschieden. Diesem Umstand ist dadurch auf das einfachste Rechnung ge tragen, dass der Motor in senkrechter Rich tung verstellbar ise und daher jeder Lage des Schwungrades angepasst werden kann. Zu diesem Behufe verschiebt man den Stell ring<I>r,</I> auf dem der Motorträger<I>t</I> ruht, je weils um so viel nach oben, bis die Motor scheibe a sich federnd an das Schwungrad anlegt, und stellt alsdann den Ring 7- wieder fest.
Soll der neue Antrieb an bereits im Ge brauch befindlichen Nähmaschinen nachträg lich angebracht werden, so braucht man nur in die Grundplatte ein für Bolzen mit Mut terschraube nach Fig. 10 passendes Loch zu bohren und den Stellring r der Anfriebsvor- richtung so festzuschrauben, dass die: Motor scheibe in der oben beschriebenen Weise leicht federnd an das Schwungrad angedrücl#.t wird.
Die Anordnung des Antriebes an der Grundplatte gestattet es nicht nur, ihn wäh rend der Zeit der Ausserbetriebsetzung der Maschine mit dem gebräuchlichen Verschluss- kasten mit zu überdecken, sondern auch noch den zum Antrieb gehörenden Fussanlasser (in Fig. 3 punktiert) unterzubringen, wofür am Motorgehäuse zwei Schrauben e, e vorgese hen sind.
In diese wird der Anlasser nach dem Beidrehen des Motors in die Ruhelage eingehängt und kann bei Versenkmaschinen zusammen mit dem! elektrischen Antrieb in die Mulde mit hineinv ersenkt werden.
Die Stromzuführung erfolgt vom ser aus mittelst St,#eker d und Kontakt c am Lagerschild l des Motors na. Diese neuartige Anordnung des Kontaktes c ist insofern von besonderem Vorteil, als der Strom durch Stecker d in der Ruhelage des Motors m. nicht geschlossen werden kann, indem Kontakt in dieser Lage des Motors durch den Arm der Nähmaschine verdeckt wird, während anderseits in der Betriebsstellung des Motors ein bequemes Einstecken des Steckers behufs Einschalten, des Stromes ermöglicht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Antrieb von Nähmaschinen mit elektri schem Motor, dessen Antriebscheibe unmit telbar am Schwungrad der Nähmaschine angreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor an einem in der Nähmaschinen grundplatte befestigten Bolzen in wagrechter Ebene schwenkbar angeordnet und senkrecht verstellbar ist. UNTERANSPRüCFIE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Motor (m) mittelst eines trompetenförmigen Trägers und eines Stellringes auf dem Bolzen (b) drehbar und senkrecht verstellbar gelagert ist.Antrieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (m) in sei- nen beiden Endstellungen durch einen in Rasten<I>(v, v')</I> des Stellringes<I>(r)</I> ein schnappend-en Federbolzen (p) selbsttätig und nachgiebig festgehalten wird. 3. Antrieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorträger (t) zu einem Schutzgehäuse für die Antriebs scheibe (a) des Motors ausgebildet ist. 4.Antrieb nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine solche Anordnung des Steckkontaktes (c) an einem der beiden Lagerschilde des Motors, dass der Kontakt in der Ausserbetriebsstellung des Motors vom Nähmaschinenarm verdeckt ist und der Strom nicht eingeschaltet werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97241T | 1921-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97241A true CH97241A (de) | 1922-12-16 |
Family
ID=4354963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97241D CH97241A (de) | 1921-09-08 | 1921-09-08 | Antrieb von Nähmaschinen mit elektrischem Motor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97241A (de) |
-
1921
- 1921-09-08 CH CH97241D patent/CH97241A/de unknown
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