CH97241A - Antrieb von Nähmaschinen mit elektrischem Motor. - Google Patents

Antrieb von Nähmaschinen mit elektrischem Motor.

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CH97241A
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Firma G M Pfaff
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G M Pfaff Fa
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/10Electrical or electromagnetic drives
    • D05B69/12Electrical or electromagnetic drives using rotary electric motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Antrieb    von     Nähmaschinen    mit elektrischem     Motor.       Die     Erfindung    bezieht sich auf jene Art  -von Antrieben mit Elektromotor,     deren    An  triebsscheibe unmittelbar am Schwungrad  der Nähmaschine angreift.

   Die Aufgabe der       Erfindung,    einen Antrieb zu schaffen, der  von     :einfachster    Bauart, leicht zu handhaben  und für die sogenannten Familiennähma  schinen -aller Systeme verwendbar ist, wurde  dadurch gelöst, dass man den Motor in wag  rechter     Ebene    um einen in der Nähmaschinen  grundplatte     befestigten    Bolzen schwenkbar  anordnete, auf dem er senkrecht verstell  bar ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des     Erfindungsgegenstan-          des    dargestellt, und es zeigen       Fig.    1 den Antrieb von der rückwärtigen  Seite der Nähmaschine aus gesehen,       Fig.    2 den Antrieb in der Seitenansicht,       Fig.    3 den Antrieb im Grundriss,       Fig.    4 und 5 Darstellungen des Antriebes  in grösserem     Massstabe,          Fig.        G    bis 10 Einzelheiten.  



  Wie aus der Zeichnung,     insbesondere        Fig.     4 und 5 hervorgeht, besteht der Antrieb aus  Motor     Dl,        Motorträger   <I>t,</I> Bolzen<I>b,</I>     Stellring   <I>r</I>    und Federbolzen p. Der in der Hauptsache       trompetenförmige    Motorträger ist mit zwei  Armen     ausgestattet,    mit denen :er auf den in  der Maschinenplatte g senkrecht gehaltenen  Standbolzen b aufgesetzt wird. Die einge  stellte Höhe des Motorträgers     t    hängt von  der gewählten Höhe des Stellringes r ab, der  auf diesem Bolzen b befestigt wird und auf  den sich die obere Nabe des Motorträgers t  aufsetzt.

   Dieser Stellring besitzt zwei Rasten  <I>v</I>     bezw.   <I>v',</I> die für das Festhalten des Motor  gehäuses in der Gebrauchs-     bezw.    Ruhestel  lung     dienen.     



  Zum     Zusammenbau    des Antriebes wird  der Motor m     unter        Benützung    seiner die bei  den Lagerschilde durchsetzenden Schrauben  <I>s, s</I> mit dem trompetenförmigen Träger     t     so verbunden,     .dass    die Antriebsscheibe     ce    in  der Höhlung des Trägers unterkommt;

   als  dann wird dieser gleichzeitig mit dem Ring       r    in der Weise auf den Bolzen b geschoben,  dass der Stift     i.    des     ani    dem Träger vorge  sehenen Federbolzens<I>p</I> in die kleinere,     v,    der  beiden Rasten<I>v,</I>     v'    des Ringes<I>r</I>     einspringt.     Nun wird dieser festgeschraubt, hierauf das  Ganze mit dem Bolzen b in die Grundplatte     g         der Nähmaschine gesteckt und zwecks Fest  haltens die Körnerschraube     1e    angezogen.  



  - Der Motor befindet sich jetzt in der in       Fig.    1     und    3 durch gestrichelte Linien an  gedeuteten Ruhelage. Daselbst wird er durch  den federbelasteten Bolzen p derart gehalten,  dass ihn sein Eigengewicht im Falle des Um  legens der Maschine nicht aus dieser Lage  bringen kann, während anderseits ein leichter  Ruck mit der Hand genügt, um den Feder  druck des Bolzens zu überwinden und den  Motor in die Arbeitsstellung überzuführen,  wenn die Maschine in Betrieb gesetzt werden  soll.

   Die Einrichtung ist nun so getroffen,  dass in -der Betriebsstellung der     Bolzenstift    i  mit seinem konischen Ende nur zum Teil in  die grössere Rast     v'    des Ringes     r    einschnappt       (Fig.    7), womit einmal ein sanftes     Andrük-          ken    der aus Gummi oder dergleichen beste  henden Antriebsscheibe     .a    an .das Schwung  rad erzielt und zum andern bei Abnützung  derselben im Gebrauch eine selbsttätige Ein  stellung infolge     Gleitens    des Stiftes i in der  Rast     v'    gewährleistet wird.

   An der     Stelle,     wo die Antriebsscheibe a das     Schwungrad     berührt, besitzt die Trompete des     14Iotorträ-          gers   <I>t</I> eine     Ausnehmung        la,    umschliesst aber  jene im übrigen vollständig und bildet somit  für sie ein) zweckdienliches     Schutzgehäuse.     



  Bei den Nähmaschinen verschiedener Sy  steme ist bekanntlich die Höhenlage des  Schwungrades verschieden. Diesem Umstand  ist dadurch auf das einfachste Rechnung ge  tragen, dass der Motor in senkrechter Rich  tung verstellbar     ise    und daher jeder Lage  des Schwungrades angepasst werden kann.  Zu diesem Behufe verschiebt man den Stell  ring<I>r,</I> auf dem der Motorträger<I>t</I> ruht, je  weils um so viel nach oben, bis die Motor  scheibe     a    sich federnd an das Schwungrad  anlegt, und stellt alsdann den Ring 7- wieder  fest.  



  Soll der neue Antrieb an bereits im Ge  brauch befindlichen Nähmaschinen nachträg  lich angebracht werden, so braucht man nur  in die Grundplatte ein für Bolzen mit Mut  terschraube nach     Fig.    10     passendes    Loch zu  bohren und den Stellring r der Anfriebsvor-         richtung    so festzuschrauben, dass die: Motor  scheibe in der oben beschriebenen Weise  leicht federnd an das Schwungrad     angedrücl#.t     wird.  



  Die Anordnung des Antriebes an der  Grundplatte     gestattet    es nicht nur, ihn wäh  rend der Zeit der     Ausserbetriebsetzung    der  Maschine mit dem gebräuchlichen     Verschluss-          kasten    mit zu überdecken, sondern auch noch  den zum Antrieb gehörenden Fussanlasser (in       Fig.    3 punktiert)     unterzubringen,    wofür am  Motorgehäuse zwei Schrauben e, e vorgese  hen sind.

   In diese wird der Anlasser nach  dem Beidrehen des Motors in die Ruhelage       eingehängt    und kann bei     Versenkmaschinen     zusammen mit     dem!    elektrischen Antrieb in  die Mulde mit     hineinv        ersenkt    werden.  



  Die Stromzuführung erfolgt vom       ser    aus     mittelst        St,#eker        d    und Kontakt c am  Lagerschild l des Motors na. Diese neuartige  Anordnung des Kontaktes c ist insofern von  besonderem Vorteil, als der Strom durch  Stecker d in der Ruhelage des Motors     m.    nicht  geschlossen werden kann, indem     Kontakt     in dieser Lage des Motors durch den Arm  der Nähmaschine verdeckt wird, während  anderseits in der Betriebsstellung des Motors  ein     bequemes    Einstecken des Steckers behufs       Einschalten,    des Stromes ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antrieb von Nähmaschinen mit elektri schem Motor, dessen Antriebscheibe unmit telbar am Schwungrad der Nähmaschine angreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor an einem in der Nähmaschinen grundplatte befestigten Bolzen in wagrechter Ebene schwenkbar angeordnet und senkrecht verstellbar ist. UNTERANSPRüCFIE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Motor (m) mittelst eines trompetenförmigen Trägers und eines Stellringes auf dem Bolzen (b) drehbar und senkrecht verstellbar gelagert ist.
    Antrieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (m) in sei- nen beiden Endstellungen durch einen in Rasten<I>(v, v')</I> des Stellringes<I>(r)</I> ein schnappend-en Federbolzen (p) selbsttätig und nachgiebig festgehalten wird. 3. Antrieb nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorträger (t) zu einem Schutzgehäuse für die Antriebs scheibe (a) des Motors ausgebildet ist. 4.
    Antrieb nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine solche Anordnung des Steckkontaktes (c) an einem der beiden Lagerschilde des Motors, dass der Kontakt in der Ausserbetriebsstellung des Motors vom Nähmaschinenarm verdeckt ist und der Strom nicht eingeschaltet werden kann.
CH97241D 1921-09-08 1921-09-08 Antrieb von Nähmaschinen mit elektrischem Motor. CH97241A (de)

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