CH97126A - Maschine mit in einem Kurbelringgehäuse umlaufenden Zylindern. - Google Patents

Maschine mit in einem Kurbelringgehäuse umlaufenden Zylindern.

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CH97126A
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Capaso N V Handelmaatschappij
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Handelmaatschappij Capaso Nv
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Description


  Maschine mit in einem     Karbelringgehäuse        unilaufenden    Zylindern.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  betrifft eine Maschine mit in einem     Kurbel-          ringgehäuse    umlaufenden Zylindern.  



  Die Erfindung besteht darin,     dass    die<B>Zy-</B>  linder auf einer Achse festsitzen, die an  ihren Enden im     Kurbelringgehäuse    lagert und  in der Mitte einen     Steuerkegel'aufnimmt,    der  lediglich zum Einführen und Verteilen des  Triebmittels dient.  



  Auf der anliegenden Zeichnung sind zwei       Atisführungsbeispiele    der Erfindung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt,       Fig.        111    eine Ansicht des Steuerkegels,       Fig.    2 einen- Querschnitt zu     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> den Längsschnitt einer andern  Ausführungsform,       Fig.    4 eine Ansicht eines weiteren Steuer  kegels.  



  Der doppelte Zylinderstern e     (Fig.   <B>1</B> und  2) ist durch mit ihm aus einem Stück be  stehende, längsdurchbohrte Achszapfen in dem    Gehäuse<B><I>d,</I></B><I> i</I> mittelst Kugellagern     c,   <B>1</B> dreh  bar gelagert und schliesst die Kolben<B>f</B> ein,  die mit den<B>-</B> in ihrem Innern angeordneten  Kugellagern<B>g</B> in den Kurbelringen H des  Gehäuses<B><I>d,</I></B><I> i</I> anliegen. In der Bohrung der       Zylindersternachse    liegt drehbar und     achsial     verschiebbar der Steuerkegel     le,    der zwecks  Umsteuerung der Maschine auf Rechts- oder  Linkslauf durch den Steuerhebel o gedreht  wird.<B>p</B> und<B>q</B> sind Elemente, die den Kegel  auf Tiefe einregulieren.

   V sind zwei     Gegen-          muttern,   <B>9-</B> ist eine Manschette, die dichtend  wirkt. s ist     jin,    Zuführungskrümmer, t dient  zur Arretierung des Kegels in Winkelstellung.  Der Arbeitsvorgang ist folgender:  Tritt das Druckmittel in den Motor ein,  so überträgt sich die Wirkung bei der Lage  nach     Fig.   <B>1</B> auf den der Füllöffnung des  Steuerkegels entsprechenden untern Kolben       (Fig.   <B>1).</B> Da der zur     Zylindersternachse    exzen  trisch angeordnete Kurbelring mit einer schie  fen Ebene zu vergleichen ist, so fängt das  Kugellager des Kolbens an zu laufen, und      zwar in Pfeilrichtung,     Pig.    2.

   Der Kolben       durchsehreitet    den Füllungsweg, geht     in    den  Expansionsweg über, um in der Hochstellung  in     Fig.   <B>29</B> wieder zurückgeschoben zu werden  und das expandierte Druckmittel auszustossen.  Die nachfolgenden Kolben machen den glei  chen Weg und ergeben ein praktisch kon  stantes Drehmoment. Gesteuert wird das  Druckmittel durch den Steuerkegel<B>k,</B> der  durch<B>q</B> und<B>p</B> gehalten wird. Der Kegel hat  in der     Achsialrichtung    Selbsteinstellung. An  genommen, das Druckmittel strömt in den  Motor. Der Kegel wird durch einen Druck  gleich dem spezifischen Druck mal Querschnitt  des Kegelhalses in den Konus eingedrückt.

    Da aber nun stets ein Kolben auf Füllung  steht, so dreht sich der Zylinderstern e und  sucht den eingedrückten Kegel mitzunehmen.  Hierbei gleitet nun der Ring     q,    der auf dein  Kegel festsitzt, an der schiefen Ebene von       .p    entlang und zieht den Kegel zurück,  welcher sieh im Konus löst, so     dass    er nicht       mitgedreht    wird. In demselben Augenblick  sucht das Druckmittel das Zurückschieben  zu verhindern und schiebt den Kegel wieder  vor. Durch richtige Wahl der schiefen Ebene  halten sich beide Kräfte im Gleichgewicht  und der Kegel dichtet stets sauber ab, ohne  besondere Reibungsverluste zu hinterlassen.

    .Hat sich     der    Kegel im Laufe der Zeit tiefer  eingestellt, so ist<B>y</B> durch v     nachstellbar          (Fig.        la).    Der Steuerkegel erhält indirekte  Schmierung, wie es bei allen     Schieberdampf-          maschinen    üblich ist. Sämtliche andere Lager  und     Gleitflächen    haben ein gemeinsames<B>Öl-</B>  bad     (Fig.   <B>1).</B> Die Zylinder schlagen mit die  Kurbelringe R seitlich einschliessenden Ver  längerungen durch das Ölbad und     zerschäu-          men    und zerstäuben dieses in dem geschlos  senen Gehäuse. Der Motor ist in allen Teilen  leicht zugänglich.

   Die obere Gehäusehälfte  kann abgehoben werden, und es liegen alle  Zylinder und Kolben offen. 'Wird der Krüm  mer s abgeschraubt, so kann der Steuerkegel  herausgezogen werden. Der schädliche Raum  der Maschine     beträ-t    zirka 2     "/o.    Wirkungs  weise und     Druckmittelverteilung    sind dieselbe  wie bei einer normalen Dampfmaschine, des-    gleichen die     Diagranimfläche.    Der     inecha-          nische,    wie     volumetrische    Wirkungsgrad ist  äusserst günstig.  



  Der Vorteil dieser Maschine gegenüber  den bekannten besteht darin,     dass    sie fast  mit der gleichen Tourenzahl laufen kann,  wie zum Beispiel eine Dampfturbine. Die  Massenumkehrung der Kolben macht sich  während des Laufes nicht in dem Masse be  merkbar, wie bei Maschinen mit     Gestänge-          übertragung.    Zylinder und Kolben laufen  um zwei getrennte Mitten mit dem     Abstande     <I>x</I>     (Fig.    2), welcher den halben     Hub    der Ma  schine darstellt. Die Kolben ändern beim  Laufen nicht ihren Abstand von dem Zen  trum der Kurbelringe. Es laufen vielmehr  die Zylinder gegenüber den Kolben, wodurch  sieh das Spiel zwischen den Kolben und  den Zylindern erklärt.  



  Der in den     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellte Mo  tor ist insbesondere für die Verwendung als       Pressluftmotor    zugeschnitten, kann aber auch  vorteilhaft mit kleinen Änderungen als Dampf  motor Verwendung finden. Die     Fig.   <B>3</B> zeigt  eine solche Ausführungsform.  



  Die Schwungkörper in' eines Regulators  ,sitzen     angelenkt    am Zylinder     und    fassen mit  einer Nase hinter die Büchse o, welche  durch die Feder<B>1)'</B> stets gegen eine Zylin  derschulter gedrückt wird. Die Druckbüchse  o' geht mit Unterteilung durch die     Kugel-          ringbüchse    s' und trägt den Druckring t',  welcher     gefren    das Kugellager     it'    liegt. Hinter  dem Kugellager liegen zwei Ringe v' und     iv',     die mit zwei schiefen Ebenen ineinander  liegen. Nimmt die Maschine Übertouren an,  so wird der Ring     v'    durch die Schwungkör  per m' vorgeschoben.

   Der Ring hat auf dem  Aussenumfang zwei Nasen und wird durch  dieselben am Drehen gehindert. Der Ring     ir'     sitzt durch Keil fest auf dem Steuerkegel.  Die beiden Kräfte, nämlich das einströmende  Druckmittel und die Reaktionskraft am Um  fange des Kegels, die sich durch die schiefe  Ebene entgegenwirken, veranlassen,     dass    die  beiden Ringe v' und     iv'    sich auf der schiefen  .Ei     bene    ineinander schieben und den Kegel in      der Laufrichtung der Zylinder zurückdrehen.

    Dadurch werden die Öffnungen des Kegels  gegenüber denjenigen der Zylinder so     ver-          b     dreht,     dass    die Füllung der Maschine und  damit ihre<B>U-</B>     mdrehungsgeschwindigkeit    kleiner  wird. Die Schwungkörper werden von der  Feder zurückgedrückt, der Zylinderlauf bringt  den Kegel wieder in normale Lage.  



  In     Fig.    4 ist die Lauffläche der Spitze       deh    Steuerkegels mit einem     exzei-itriseh    ge  schnittenen unterbrochenen Doppelgewinde<B>k'</B>  versehen, welches einesteils eine gute<B>Ab-</B>  dichtung ergibt, andernteils eine zuverlässige  Schmierung sichert.  



  Die Kurbelringe könnten statt kreisrunde  eine     unrunde    oder vieleckige Gestalt haben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH,</B> Maschine mit in einem Kurbelringgehäuse umlaufenden. Zylindern, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zylinder an einer Achse festsitzen, die an beiden Enden im Kurbel- ringegehäuse lagert, und in ihrer Mitte einen Steuerkegel aufnimmt, der lediglich zum Einführen und Verteilen des Triebmittels dient. LINTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kolben sein Lauflager einschliesst. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder Ver- längerungsstücke besitzen, welche den Kurbelring seitlich einschliessen. <B>3.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkegel achsial verschiebbar und drehbar in der die<B>Zy-</B> linder tragenden Achse angeordnet ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Steaerkegel sich selbsttätig auf Tiefe einstellt.
    <B>5.</B> Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkegel durch einen Steuer hebel gedreht werden kann, um die Um laufrichtung der Maschine zu wechseln. <B>6.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbelring eine von der runden Gestalt abweichende Gre- stalt hat. <B>7.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkegelflächen ein exzentrisch geschnittenes, unterbro- ebenes Doppelgewinde tragen.
    <B>8.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regull:erung des Füllun-swertes durch eine selbsttätiee ZD <B>0</B> Drehung des Steuerkegels erfolgt.
CH97126D 1920-09-30 1921-05-02 Maschine mit in einem Kurbelringgehäuse umlaufenden Zylindern. CH97126A (de)

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